WINTERBETRIEB - BLEIBEUTEL EINLEGEN?

Mercedes E-Klasse W210

Gibt es jemanden, der in den Radmuldenkästen im Kofferraum Blei einlegt?
Habe gehört, dass das einen besseren Griff bei vereisten/verschneiten Fahrbahnen ermöglicht.

Bitte um Eure Erfahrungen.

LG

Beste Antwort im Thema

Ich verstehe gar nicht warum es das Gerücht mit dem Gewicht immer noch gibt.

Wie schon beschrieben ist der Gewinn an Traktion Minimal - ob jetzt 800 Kg auf die HA drücken oder 850 Kg - macht den Braten nicht gerade fett.
Wohl aber wenn sich jemand Gewicht in den Kofferaum legt was sich bewegen kann. So gibt es den entscheidenen Impuls in der Kurve der zum übersteuern des Hecks verleitet wenn die Ladung, der Sack oder was auch immer sich plotzlich bewegt. Sehr deutlich mergt man das bei Flüssigkeit. Man hohle zb ein 60 Liter Gebinde Frostschutz oder was auch immer ab und befestige dieses sicher im Kofferaum. Da die Kübel nie rand voll sind bewegt sich die Flüssigkeit umher und das ist auf Schnee oder Eis nicht zu verachten.
Deshalb gibt es auch extra Füherescheine für Gefahrgut und Wasser im Strassenverkehr. Bei der Bundeswehr durfte man zb trotz LKW Füherschein nicht ohne Zusatzschein Flüssigkeiten fahren.

Ich denke ein guter Winterreifen bringt heutzutage dank Antischlups Esp und co. deutlich mehr wie Gewicht im Kofferaum.
Das es früher ohne Bordelektrik vieleicht Sinn machte möchte ich nicht anzweifeln, aber das awr zu der Zeit von man im Winter auch noch selbst Benzin in den Tank gekippt hatt.

Ich für meinen Teil riskiere lieber das ich mal nicht gut von der Stelle kommen als das ich den Wagen nicht zum stehen bekomme und mir der entscheidene Meter fehlt.

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Zitat:

Original geschrieben von Heinrichder5te


Deine Antwort ist; .....das KFZ ohne ABS hat den längeren Bremsweg... (richtig?)
diese Antwort ist falsch !

Na ja, ihr habt beide Recht und liegt auch falsch. Die Frage war nämlich nicht präzise genug.

Es ist nicht angegeben, ob einfach brutal in die Klötze getreten wird oder man mit Gefühl bremst.

Bei "brutal in die Klötze" ist der Bremsweg beim Fahrzeug mit ABS kürzer, da das Fahrzeug ohne ABS nur noch rutscht und weniger Geschwindigkeit abbauen kann.

Bei "mit Gefühl gebremst", sprich wenn der Fahrer vom Fahrzeug ohne ABS beim Bremsen kurz vom Blockieren die Bremse hält und ausbalanciert, könnte unter Umständen das Fahrzeug ohne ABS einen minimal kürzeren Bremsweg haben. Das ABS "verschenkt" durch sein Lösen/Blockieren immer wieder etwas Weg.

Zitat:

Original geschrieben von Heinrichder5te


Welchen Vorteil bieten ABS-gebremste KFZ gegenüber NICHT-ABS gebremste KFZ ?

Beim Blockieren (ohne ABS voll in die Eisen) ist die Lenkfähigkeit futsch.

Zitat:

Original geschrieben von Heinrichder5te


(...keine Sorge am Ende klär' ich dich auf....)

Von Beruf Lehrer?

....ich habe gefragt; Welcher Bremsweg ist länger.....deine Antwort war; ....das KFZ ohne ABS...

Was da nun an Lesetechnik falsch sein soll versteh' ich jetzt nicht.....aber egal....du hast dich rausgewunden... congratulations. Dennoch hat es nichts mit Profitum zu tun sich auf ein Bremspedal zu stellen....das wäre dir bestimmt aufgefallen wenn du den Kern der Frage ohne Umschweife beantworten hättest können.

(...wie auch meine zweite Frage.......ich wollt' doch gar nicht wissen ob du Motorrad fährst....)

....aber den Vorteil von ABS-gebremsten KFZ scheinst du ja zu kennen.....nochmals meinen Glückwunsch.

....warum Frage ich also ?? (wegen deinem Post vom 15.12. um 22:21:37 Uhr)

Zitat:

trotz des abs wurde keinerlei geschwindigkeit abgebaut.

Zitat ende:

....diese Anwort vermittelt den Eindruck als hätte ABS eine besonders starke Verzögerung und würde einen verkürzten Bremsweg erzeugen....dem ist ja nun nicht so wie wir nun festgestellt haben.
Der einzige Vorteil; ABS-gebremste KFZ bleiben spurstabil und lenkfähig - sonst nichts !

that's all....

Beschwert euch doch nicht^^Ich fahrt auch alle eine große Limousine mit Heckantrieb. Und die wenigsten von Euch werden ESP oder derartige elektronische Finessen haben. Was erwartet ihr also?

Im Winter bringen Platten im Kofferraum oder Blei im Radkasten oder ähnliche Ammenmärchen so gut wie garnichts.

Man sollte einfach vorsichtig fahren, oder das Fahrzeug tunlichst die 20 Tage im Jahr die in Deutschland Schnee liegen stehen lassen. Das ist die sicherste Methode zur kalten Jahreszeit.

Zitat:

Original geschrieben von Heinrichder5te


Zitat:

trotz des abs wurde keinerlei geschwindigkeit abgebaut.

Zitat ende:

also: wenn ich

bergab

ohne abs auf schneematsch blockiere dann bau ich einen supergleitfähigen matschkeil vor/unter den reifen auf und gleite wie auf geöltem teflon ins nirvana. logisch.

wenn hingegen ein abs regelt, dann könnte man vermuten, daß die keilbildung unterbleibt und so etwas ähnliches wie verzögerung passiert, aber die gabs nicht.

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-In Deutschland ist das Antiblockiersystem überwiegend als ABS bekannt. In zahlreichen neuen Fahrzeugmodellen verschiedenster Autohersteller fungiert es bereits als Bestandteil der Basisausstattung. Auf Grund seiner Funktion muss es als eines der Sicherheitsteile in einem Fahrzeug angesehen werden. Hinter dem automatischen Blockierverhinderer verbirgt sich demnach ein technisches System, dass die Verkehrssicherheit an den entscheidenden Stellen verbessern soll. Es kommt bei starken Bremsmanövern zum Einsatz. Bekannt ist das ABS überwiegend von schneebedeckten oder besonders nassen Straßen. Durch Regelung des Bremdruckes wirkt das ABS dem Blockieren der Räder bei einem heftigen Bremsen entgegen. Hierbei werden kurze Intervalle durch das System freigesetzt.
Falscherweise glauben viele Autofahrer, dass durch das ABS der Bremsweg verkürzt wird. Dem ist jedoch nicht so. Durch das technische System kann sich der individuelle Bremsweg sogar verlängern. Die Aufgabe des ABS besteht ausschließlich darin, dass Fahrzeug auch bei starken Bremsvorgängen lenkbar zu halten. Somit verhindert es das Ausbrechen des Autos und erhöht die Sicherheit in schwierigen Fahrsituationen. Durch zahlreiche technische Weiterentwicklungen kann das ABS heute das Bremsverhalten von jedem Rad auf optimale Art und Weise anpassen.
Zu den Anfängen dieses System entschied sich die Automobilbranche überwiegend für das Dreiskreis-System. Bis heute ist dieses in älteren Modellen vorhanden. Durch dieses System war es nur möglich, gleichzeitig den Bremsdruck für die Hinterräder zu regeln. Entscheidend war in diesem Fall das Hinterrad, das als erstes die eigene Blockiergrenze erreichte.
Seit 2005 konzentriert sich die Automobilbranche bei dem ABS jedoch auf eine neue technische Lösung – das 4-Kanal-ABS. Dieses kann alle Räder getrennt erfassen und somit optimal reagieren. Für die Wirkung des ABS befindet sich in jedem Rad eines Fahrzeuges ein Inertialsensor. Durch diesen Sensor wird die Drehzahl gemessen und schließlich an ein elektronisches System übergeben. Bei dem ABS kann es insbesondere in Hinblick auf die Intervalle zu Unterschieden kommen. Diese sind sowohl von Hersteller zu Hersteller als auch zwischen den verschiedenen Modellen unterschiedlich. Durchschnittlich handelt es sich jedoch um acht bis 12 Regelvorgänge.

Gruß

Quelle: auto-lexikon

Interesannter beitrag !

ps, ich bin heut im schnee an einer leichten steigugn hängen gebliueben 🙁

der shcnee war noch neu !

währe er fest bzw. spurrillen da, währe ih hochgekommen !

stimmt die ausage: Rückwärts kommt man überall hoch ?

mfg 🙂

Zitat:

Original geschrieben von alfred320cdi



stimmt die ausage: Rückwärts kommt man überall hoch ?

mfg 🙂

trifft für FWDs zu... nicht für RWDs;

Welche Reifen hast du (Profil, Marke, Profiltiefe, Herstelldatum)?

Grüße

Das weis ich gar nicht genau, soory :S

sind ca. 4 jahre alt und haben noch gut profil, sind 16 zöller, merh weis ich leider nicht 🙁

mfg 🙂

Stellungnahme eines MB-Fahrers aus einem Nachbarforum:

Zitat:

Tomsplett

Die Sandsäcke sind in jedem Fall eine Alternative, auch wenn es nur

suboptimal ist.

Meine 50kg-Kugel habe ich aus Sicherheitsgründen durch 3 Säcke(insgesamt 75kg) Spielsand ersetzt.

Die Wirkung ist in jedem Fall spürbar - besser, wie leer fahren.

Für das Flachland Berlin-Brandenburg reicht es...

--------------------------------------------------------------------------------
E 300D(W124), Bj. 1996(seit 2005), T-Modell, 585000km!, 7-Sitzer, Vollausstattung

E 320(W210) Avantgarde, Bj. 2000(seit 2010) T-Modell, 130000km, Vollausstattung

Suzuki Dr. 800 Big(1996-2008), Bj. 1991, 69000km, 35000km überholt (3Zahnr., 2Steuerk., Kupplungsbel.), Bereif. Enduro4, Hauptst., Sturzb., 3 Kof., Tankrucks., wird gerade wieder überholt von n. Bes.

 

BMW GS 1150(seit 2008), Bj 7/2001, 59000km, Bagster-Sitzbank, Vario-Scheibe, Sturzbügel, 3 Koffer, Tankrucksack

mal kurz zum ABS:

Natürlich ist Hauptaufgabe des ABS, dass man auch bei Vollbremsung noch lenken kann.

Aber: Da bei Haftreibung größere Kräfte übertragen werden können, als bei Gleitreibung ist ein angenehmer Nebeneffekt des ABS, dass der Bremsweg kürzer wird.

Zumindest gilt das auf festen Untergründen.

Auf z.B. Schotter kann es anders sein, da der vor den Rädern sich aufbauende Keil die Bremswirkung erhöhen kann. Aber auf Schotter fährt man mit einem W210 normalerweise auch nicht so schnell, dass die Länge des Bremswegs wirklich wichtig wäre.

Zitat:

Original geschrieben von alfred320cdi


Das weis ich gar nicht genau, soory :S

sind ca. 4 jahre alt und haben noch gut profil, sind 16 zöller, merh weis ich leider nicht 🙁

mfg 🙂

evtl. ist dies der Grund, warum du hängen geblieben bist.

Denn bei 4 Jahre kann es gut sein, dass sie schon leicht hart geworden sind (va. wenn man z.B. viel Autobahn fährt oder sie im Frühjahr noch lange gefahren werden wenn's schon schön warm ist).

Außerdem: was heißt "ausreichend" Profil? "Ausreichend" war in der Schule die Norte 4:

nimmt man 8mm (= Neuprofil) minus 1,6mm (= Mindestprofil) erhält man 6,4mm - teilt man diese durch 6 Noten erhält man 1,07mm - multipliziert man sie dann mit der Note "ausreichend" (= Note 4) erhält man 4,2 mm und die Winterreifen sind kurz vorm Exitus (alles unter 4mm taugt bei Schnee nichts mehr).

Ich hoffe, du verstehst auf was ich mit der Milchmädchenrechnung da oben raus will: ohne Top-Reifen auf der HA wird das nix mit Steigungen und sauberem Geradeauslauf (da helfen auch keine Gewichte)!

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Martin E240T



Zitat:

Original geschrieben von alfred320cdi



stimmt die ausage: Rückwärts kommt man überall hoch ?

----------------
...kommt drauf an, wie lange Du Deinen Kopf in der "Rückwärtsstellung" halten kannst...;-)))...

Beim Fronttriebler mag diese Technik funktionieren, bei unserem W210T nicht, da hast du dann einen "rückwärtsfahrenden Fonttriebler" mit wenig Gewicht auf der "Vorderachse" und einen schweren Motor hinten mit nicht angetriebenen Laufrädern. Das Lenken beim Rückwärtsfahren ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Autofahren im Winter ist schon speziell. Auch der erfahrenste Autolenker muß im Winter mal Federn lassen und holt sich die eine oder andere Beule...that's live!

Gruß 3,2 l

Zitat:

Original geschrieben von 3,2 l sexzylinder



Das Lenken beim Rückwärtsfahren ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

... was am Nachlauf der VA liegt - ist ähnlich, wie mit einem Einkaufswagen - nur da "drehen sich die Räder automatisch um";

Zitat:

Original geschrieben von Martin E240T



Zitat:

Original geschrieben von 3,2 l sexzylinder



Das Lenken beim Rückwärtsfahren ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
... was am Nachlauf der VA liegt - ist ähnlich, wie mit einem Einkaufswagen - nur da "drehen sich die Räder automatisch um";

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Wieder was gelernt...;-))..

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von 3,2 l sexzylinder



Wieder was gelernt...;-))..

Gruß

... und das finde ich das Schöne und den tieferen Sinn dieses Forums, dass wir hier alle so 'ne Menge lernen können und tun.

Schade, dass in letzter Zeit menschliche Konflikte vermehrt im Vordergrund stehen...

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