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Wieviel Steuern und Versicherung zahlt man für einen GMC Vandura, Chevy Van u.ä.?

Themenstarteram 13. Januar 2012 um 12:32

Hallo liebe Gemeinde,

 

Ich spiele mit dem Gedanken mir einen US Van anzuschaffen.

Ich denke dabei an eine GMC Vandura oder den Chevrolet Chevy Van, Baujahr um 1990 rum.

Nun interessiert mich was ich für Kosten zu erwarten habe. Der Van wird vorraussichtlich einen 5,0 oder 5,7 Benzin Motor haben.

Auf mobile und autoscout steht meist in der Beschreibung was von Zulassung als Sonder-Kfz, Bürofahrzeug und so. Mit dem Hinweis auf günstige Steuer.

Jetzt habe ich aber irgendwo gelesen das diese besondere Besteuerung weggefallen ist und die Fahrzeuge ganz normal besteuert werden. Selbst von hohen Nachzahlungen an das Finanzamt war dort zu lesen.

Wie ist denn nun die aktuelle Gesetzeslage? Mit wieviel Steuern ist zu rechnen? Muss ich irgendwas beachten um eine Ermäßigung zu bekommen?

 

Auch was die Versicherung angeht habe ich noch keine brauchbaren Informationen gefunden.

Die Online Versicherungsrechner kennen alle diese Vans nicht. Gibt es da auch eine Sonderregel was die Versicherung angeht?

 

Über ein paar Infos von US-Van-Fahrern wäre ich sehr dankbar.

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25 Antworten

Grundsätzlich kann die Besteuerung wenn kein Pkw von der Zulassung abweichen. Bürofahrzeug werden als Pkw versteuert, steht so ausdrücklich im KfzSteuergesetz! Wohnmobil ist möglich, Vorrausetzung innen Stehhöhe 170 cm fest eingebaute Schlafgelegenheit fest eingebaute Koch und Spülmöglichkeit. Wohnmobil ist aber auch nur wirklich günstig wenn schon eine höhere Euro Einstufung vorhanden. Wenn als Pkw zugelassen ist es ab Euro 2 erträglich liegt dann bei ca 400 €.

Ich habe den Eindruck das die meisten von den Vannern wohl auf das Pferd Büro/Wohnmobil gesetzt haben, und deshalb wurden wohl nicht viele auf Euro 2 umgerüstet, also eher so Bj ab 1997 suchen ab da war Euro 2 Pflicht.

Lkw geht natürlich auch noch, halt mit den entsprechenden Einschränkungen, Trennwand, keine Fenster, höchstens vier Sitzplätze(dürfte schwierig werden), es muss dann trotzdem mehr Fläche für die Güterbeförderung über bleiben, Nutzlast minimum 800 kg(aktuelles Urteil).

Zur Versicherung das kommt auf die Zulassung an, vereinfacht kann man sagen Wohnmobil meist günstiger als Pkw, Lkw am teuersten. Direkte Aussagen von Fahrern bringen eh nichts da bei der Versicherung viel zu Viele persönliche Faktoren: Beruf, Wohnsituatíon, Fahrleistung SF-Klasse reinspielen.

Themenstarteram 17. Januar 2012 um 9:41

Hallo,

danke für deine Antwort, das hilf mir erstmal weiter.

 

Wenn ich das richtig verstanden habe wäre es für die Versicherung am günstigsten wenn es eine Wohnmobil-Zulassung hat?

Im anderen Fall wird es also normal wie ein PKW behandelt? Kommt dann natürlich auf SF, Regional und Typklasse an, das ist mir klar. Bei der Typklasse sollte es doch allerdings nicht so problematisch werden, da es ja nicht so viele gibt, oder?

 

Nochmal zur Steuer:

Wenn ich das richtig verstanden habe ist es eigentlich egal, was in der Zulassung steht, es wird immer als PKW besteuert.

Einzige Außnahme wäre also wenn es ein Wohnmobil ist. Da ich aber nicht nach dem klassichen Wohnmobil mit Küche und Bett suche fällt das für mich sowieso weg.

Haben die älteren Vans immer Euro 1 oder werden die ganz anders eingestuft?

Da müsste ich dann in einen Kfz-Steuer-Rechner PKW mit Euro 1 eingeben,oder?

Gibt es denn für diese Vans auch Umrüstkits auf Euro2 oder gibt es das nur wie von dir beschrieben ab BJ 1997 ab Werk?

 

 

Hi!!

1. Nutze mal die Suchfunktion hier im Forum, da dieses Thema immer wieder aufkommt.

2. Sonder-KFZ / Büro bzw. Konferenzfahrzeug: Wenn eingetragen im KFZ Schein/Brief, dann hat diese Eintragung Bestandsschutz.......Also sollte dein angestrebtes Fahrzeug noch den Alten Brief/Schein haben, achte bei der An bzw. Ummeldung darauf, dass genau derselbe Wortlaut auch im neuen Schein (Zulassung Teil 1 & 2) steht. Dies ist die Grundvorraussetzung. Wie gesagt diese Zulassung hat Bestandschutz und sollte von Deinem Finanzamt auch anerkannt werden, hängt aber von der Entscheidung des FA ab. In der Regel musst Du, dass Fahrzeug beim FA vorführen. Wichtig: Die Anforderungen an ein Konfernezfahrzeug bzw. Büro müssen gegeben sein. Soll heissen, Tisch, Ablagefläche für Ordner, Drehbare Sitze für Besprechung etc. Gurte sollten möglichst nicht zu sehen sein, damit nicht der verdacht aufkommt, dass der Wagen überwiegend für den Personentransport genutzt wird. Dann entscheidet der FA Mitarbeiter meistens vor Ort, ob die Zulassung und somit der vergünstigste Satz (185 € ) zum Tragen kommt oder nicht.

Ob das FA alles anerkennt ist aber immer eine Ermessensangelegenheit. Gut ist es, wenn mann Beispiele aus dem Umkreis hat, wo dies anerkannt wurde, am besten Steuerbescheid Kopie und Fahrzeugschein Kopie, nur für den Fall der Fälle = Gleichbehandlungs / Gleichstellungsprinzip......

3. Umbaussätze auf Euro2 gibt es.........

So hoffe konnte weiterhelfen

P.S. G20 bis 96 (also die Klassiker) sind kultig und machen spass, aber ein gutes Exemplar zu finden ist schwierig, mache dich also mit den Schwachstellen vertraut, sonst bereust Du eventuell einen Kauf...Man kann leicht den Kaufpreis nochmal in einen VAN stecken......

Themenstarteram 18. Januar 2012 um 9:45

Danke für die Antworten.

 

Das ist ja auch wieder mal klasse. Da gibt es für alles mögliche Gesetze und dann liegt es im Ermessensspielraum eines einzelnen FA-Mitarbeiters. :-/

Vom Prinzip ist mir ja auch klar das man einen 5,7er nicht zum Preis von einem 1,6er fährt, ich war nur durch die unterschiedlichen Aussagen bei meiner Recherche etwas unsicher was das ganze angeht.

So wie ich das sehe sollte ich davon ausgehen das der Van ganz normal als PKW versteuert wird, da diese Sonderregelungen scheinbar nur noch schwer zu bekommen sind.

 

Jetzt hätte ich noch folgende Fragen offen:

 

Werden die alten Vans immer als Euro 1 eingestufft oder gibt es da noch ganz andere Abgasnormen?

 

Hätte jemand mal einen Link zu Umrüstmöglichkeiten auf Euro 2 für so einen alten 5,7er?

am 18. Januar 2012 um 19:08

Moin,

also ich habe einen 89´er G20 Van mit 5,7l Maschine; ich zahle rund 1300€ Steuern! Die alten sind meist genullt, obwohl die einen geregelten Kat haben!!! Habe darüber ein Schreiben von Opel und mein TÜV Prüfer sagt auch, dass die das nicht umschreiben auf Euro1. Der TÜV hat mir empfohlen, den Van auf LKW umzurüsten.

Komischerweise fährt ein Dorf weiter noch ein G20 und der konnte seinen mittels Kaltlaufregler auf Euro2 bringen. Allerdings hat er das vor ein paar Jahren gemacht.

Meine Vorbesitzer haben nur 172€ Steuern bezahlt, weil der im Fahrzeugschein als SoKfz Büro- u. Konferenzfahrzeug eingetragen ist. Mein Finanzamt erkennt das aber nicht an und besteuert mich nach Hubraum :mad:

Versicherung ist ebenso ein Trickserei; die haben die Van´s - meistens - nicht in ihrer Kartei und wägen das ab. Meine hat damals den damaligen Neupreis geschätzt und dann einen Versicherungssatz "errechnet" Die war aber sehr günstig! Bezahle für meinen Lupo eine Ecke mehr bei gleiche Konditionen!

Themenstarteram 19. Januar 2012 um 12:02

Also wenn ich das jetzt richtig zusammenfasse wäre es das beste einen Van zu kaufen der Euro2 bereits eingetragen hat!?

Laut KfZ-Steuerrechner wären es bei Euro2 419 EUR, bei Euro1 862 EUR, oder ohne Euro Eintragung ca.1300 EUR.

 

Bleibt noch zu klären wie teuer die Umrüstung von Euro1 auf Euro2 wäre, als Alternative.

Über einen Link zu einem Händler mit Umrüstkits wäre ich sehr dankbar.

So weit ich gut informiert bin ist aktuell nicht mehr möglich mittels KLR die Motoren auf Euro2 zu bringen.

Die einzige Möglichkeit wie meiner, kauf dir einen der bereits Euro2 im Fs eingetragen hat.

Das stimmt so nicht ganz. Die Firma Reich und Sohn bietet Umrüstsätze mit ABE http://www.autoreich.de/usa.html für die G-Series an.

Das Problem ist nicht, dass es koeine gibt wie du es schon gepostet hast. Sondern diese so eingetragen zu bekommen das es als Euro2 im Fs vermerkt wird.

Dieses Problem besteht meines Wissens aber nur bei Umrüstsätzen mit Teilegutachten. Nicht jedoch bei Umrüstsätzen mit ABE.

Lasse mich aber gerne eines besseren belehren, wenn jemand die betreffenden Grundlagen kennt ?

So wie es @astrodriver meint passt es mit ABE wird von der Zulassungsstelle anerkannt, die "Alten" waren nur mit Teilegutachten, dafür sind die neuen Umrüstsätze natürlich nen ganzen Tacken teurer.

Themenstarteram 20. Januar 2012 um 10:20

Hi,

danke für den Link, das ist ja schonmal sehr hilfreich.

 

Ich bin jetzt bei meiner Suche noch auf den Chevrolet Astro bzw. GMC Safari gestoßen.

Haben die wie ihre "großen Brüder" auch eine Rückbank die man zum Bett umbauen kann? 

Hi,

also ich hab nen 1989er GMC Safari und bin bestens zufrieden.

Fahre das Wägelchen das ganze Jahr (Mike Sanders Unterbodenschutz) und zahle 318 €uronen Steuer mit "Euro2" Umrüstung. WoMo od. Büro war nicht drin, da a) laut FA mind. 4 Sitze sein müssen und ich aber, bedingt durch die Schrankwand nur 3 habe und b) mir, trotz Hightop, fürs WoMo die nötige Stehhöhe fehlt.

E2 hab ich vorm Kauf vom Händler nachrüsten lassen (140€).

Durch meinen Gastank (150 Liter brutto) hab ich die hintere Rücksitzbank zum starren Bett "umgeschweißt".

Falls es dich noch interessiert. Auf der Bahn brauche ich ca. 14 Liter Gas und bei uns aufm Land ca. 16-17 Liter Gas...bei "humaner bzw. amerikanischer" Fahrweise.

Also. Falls noch Fragen sind, einfach melden.

Ich schau ab und an hier vorbei.

Gruß, Matze

hallo kannst du mir sagen welche und wo die werkstatt ist mfg meine e-mail titan2259@gmx.de

Zitat:

Original geschrieben von black-bone

Hi,

also ich hab nen 1989er GMC Safari und bin bestens zufrieden.

Fahre das Wägelchen das ganze Jahr (Mike Sanders Unterbodenschutz) und zahle 318 €uronen Steuer mit "Euro2" Umrüstung. WoMo od. Büro war nicht drin, da a) laut FA mind. 4 Sitze sein müssen und ich aber, bedingt durch die Schrankwand nur 3 habe und b) mir, trotz Hightop, fürs WoMo die nötige Stehhöhe fehlt.

E2 hab ich vorm Kauf vom Händler nachrüsten lassen (140€).

Durch meinen Gastank (150 Liter brutto) hab ich die hintere Rücksitzbank zum starren Bett "umgeschweißt".

Falls es dich noch interessiert. Auf der Bahn brauche ich ca. 14 Liter Gas und bei uns aufm Land ca. 16-17 Liter Gas...bei "humaner bzw. amerikanischer" Fahrweise.

Also. Falls noch Fragen sind, einfach melden.

Ich schau ab und an hier vorbei.

Gruß, Matze

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