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Wie finden EX-W203 Fahrer Ihren neuen W204 ?

Themenstarteram 29. März 2008 um 14:28

Moin,

wie finden EX-W203 Fahrer Ihren neuen W204 in Hinsicht auf - Design, Fahrverhalten, Verbrauch, Verarbeitung...?

Welcher W203 Typ wurde gefahren und welchen W204 fahren Sie jetzt ? (z.B. C180K Automatik - jetzt C200K Hand)

Wo ist der "Fortschritt" im W204 im Gegensatz zum W203 aus Haltersicht ?

Danke und Gruß Sven.....

Beste Antwort im Thema

Wo steckt der Fortschritt beim W204? Diese Frage zu beantworten motivierte mich, das Angebot einer Probefahrt durch meinen Händler anzunehmen. Durch die Verfügbarkeit eines C200K (Classic) mit manuellem 6-Gang-Getriebe ließ sich ein fast idealer Vergleich zu meinem MoPf-W203 durchführen.

Zum Motor:

Der neue Motor ist zwar anders, aber besser? Subjektiv fühlt er sich schwachbrüstig an, was an der längeren Übersetzung liegt. Gewöhnt man sich daran, dass mehr Drehzahl anliegen muss, entdeckt man die größere Drehfreude des neuen Aggregats. Die 15kW mehr wirken sich dann bei Abruf der vollen Leistung aus, aber deutlich weniger stark als erwartet(erhofft). Zum Evaluieren der Verbrauchsunterschiede bin ich an 2 Tagen hintereinander die gleiche Strecke mit beiden Fzg. gefahren (160km, v.a. Landstraße mit BAB-Anteil, möglichst gleiche Fahrweise), die Abweichungen war wider Erwarten gering (7,3l/100km zu 7,4l/100km, jeweils Angaben des BC), ich schätze sie unter Berücksichtigung der Ungenauigkeiten auf ca. 10%. Auffällig hierbei ist die hohe Sensibilität der Verbrauchswerte des W204 auf die Fahrweise. Durch die lange Übersetzung scheint er bei geringen Geschwindigkeiten auf der BAB/Landstraße den Nachteil des höheren Luftwiderstandes zu kompensieren. Was sonst noch bemerkenswert war, das Fzg. schaffte nicht mehr als 220km/h.

Was finde ich am W204 besser:

  • viel, viel leiser im Innenraum
  • direktere Lenkung
  • sehr schön schaltbares Getriebe
  • Fahrwerk und Handling (nicht das der 203 da schlecht wäre, aber das Bessere ist eben der Feind des Guten)
  • Haptik der Bedienhebel (Blinker, Tempomat, Lichtschalter)
  • mehr Platz auf den Rücksitzen
  • Sicherheit (nicht getestet ;) )
  • mehr/größere Ablagen im Innenraum (Ausnahme: Handschuhfach)
  • Lordosenstütze serienmäßig
  • CO2-Wert auf dem Papier
  • permanente Anzeige der Tempomatgeschwindigkeit

Unbewertete Unterschiede:

  • direkteres Ansprechverhalten der Bremsen beim W204
  • Verringerung der Anzahl der Schalter
  • Außendesign (subjektiv)
  • Uneinheitliches Nachtdesign KI und Mittelkonsole (bei Beiden wirkt das nicht durchdacht)

Kritikpunkte am W204/Verschlechterung gegenüber dem W203:

  • Wohlfühlfaktor im Innenraum fehlt komplett (gerade vom Beifahrersitz fragt man sich, wo dieses Fzg. Premiumanspruch erfüllen soll. Viel schlimmer sieht es im Hyundai i10 auch nicht aus. Zudem zeigten die Materialien nach 1Jahr/13.000km bereits deutliche Abnutzungsspuren.)
  • Lenkrad
  • Kante/Absatz am Dachhimmel zwischen Rahmen der Frontscheibe und Dach
  • Kofferraum (kleinere Öffnung, Absatz über der Hinterachse, Materialanmutung) ? gilt nur für Limousine
  • geringere Übersichtlichkeit (subjektiv?)
  • kleinere Anzeigen/Schriftgrößen im KI (BTW: die kursive Schrift im Tachometer gefällt mir nicht. Zudem ist mir nicht klar, warum man diese Zahlen typographisch hervorgehoben hat. Liebe Tachometer-Designer: Ich wünsche mir da eine aufrechte, klare Sans Serif.)
  • zu breite Tachonadel ? ungenaue Ablesbarkeit
  • Decontenting (kastrierter BC bei Standard-Classic, Tempomat aufpreispflichtig)
  • Radiobedienung (bei W204 an zu vielen Stellen – Controller, Lenkrad, Mittelkonsole, Form der Knöpfe in der Mittelkonsole beim W204 nicht schön, Farbdisplay lenkt stark ab) ? bezieht sich auf Audio 20
  • kürzeres Wartungsintervall für Wenigfahrer

Fazit:

Der Wagen ist objektiv betrachtet ein modernes, zufrieden stellendes Fzg. mit sehr gutem Handling, mit dem man glücklich werden kann. Große Fortschritte zum W203 empfinde ich nicht*. Auch die neue Ausbaustufe des Motors nehme ich nicht als deutliche Verbesserung wahr. Aber: Was erwarte ich von einem Mercedes? U.a. Sicherheit, Qualität und das „Willkommen zu Hause“-Gefühl. Ersten Anspruch erfüllt der Wagen zweifellos, beim Zweiten bin ich durch meinem W203 etwas skeptisch, aber Letzteres fehlt mir völlig. Einen spontanen Anreiz zum Wechsel sehe ich daher nicht.

Gerne lese ich aber im Sinne des Postings des TE von den Erfahrungen, welche Wechsler gemacht haben.

* Außer, dass der Vorführwagen nicht klapperte und die Sitze nicht quietschten

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am 29. März 2008 um 17:49

also ich hatte einen w203 c200 cdi (t-modell) avantgarde in cubanitsilber innen artico leder mit liverpool stoff schwarz

ausstattung: bi-xenon mit abbiegelicht, sitzheizung, audio 20, automatik 5 gang, außenspiegel auto. abblendbar einklappbar, parktronic, schweibenwischer bezeizt , und mit regensensor !

jeztzt hab ich einen w204 c200 cdi (limo) elegance in sanidinbeige innen das geliche wie w203! genau wie dei austattung !

also der verbrauch scheint unverändert bis jjezz durchschnitt 7,6 liter ich fahr aber auch meistens in der stadt also recht gut ! wenn ich etwas zügiger fahr sins 8,3 - 8,6 liter noch angemessen !! das fahrwerk isch um einiges besser viel direkter !! zum design find ich echt hammer ! da sieht der w203 alt aus ! im innenraum also die mittelkonsole und bei beifahrer die matrialien sin nicht garde hochwertig oda sehen nicht hochwertig aus des sah bei w203 besser aus aber insgesamt das design im innenraum auch der w204 eindeutuig vorne für mich !! der motor isch au etwas stärker früher 122 ps jetzt 136 ps ! hoffe konnte dir hefen! achja mein s203 war baujahr 2006 !!

Wo steckt der Fortschritt beim W204? Diese Frage zu beantworten motivierte mich, das Angebot einer Probefahrt durch meinen Händler anzunehmen. Durch die Verfügbarkeit eines C200K (Classic) mit manuellem 6-Gang-Getriebe ließ sich ein fast idealer Vergleich zu meinem MoPf-W203 durchführen.

Zum Motor:

Der neue Motor ist zwar anders, aber besser? Subjektiv fühlt er sich schwachbrüstig an, was an der längeren Übersetzung liegt. Gewöhnt man sich daran, dass mehr Drehzahl anliegen muss, entdeckt man die größere Drehfreude des neuen Aggregats. Die 15kW mehr wirken sich dann bei Abruf der vollen Leistung aus, aber deutlich weniger stark als erwartet(erhofft). Zum Evaluieren der Verbrauchsunterschiede bin ich an 2 Tagen hintereinander die gleiche Strecke mit beiden Fzg. gefahren (160km, v.a. Landstraße mit BAB-Anteil, möglichst gleiche Fahrweise), die Abweichungen war wider Erwarten gering (7,3l/100km zu 7,4l/100km, jeweils Angaben des BC), ich schätze sie unter Berücksichtigung der Ungenauigkeiten auf ca. 10%. Auffällig hierbei ist die hohe Sensibilität der Verbrauchswerte des W204 auf die Fahrweise. Durch die lange Übersetzung scheint er bei geringen Geschwindigkeiten auf der BAB/Landstraße den Nachteil des höheren Luftwiderstandes zu kompensieren. Was sonst noch bemerkenswert war, das Fzg. schaffte nicht mehr als 220km/h.

Was finde ich am W204 besser:

  • viel, viel leiser im Innenraum
  • direktere Lenkung
  • sehr schön schaltbares Getriebe
  • Fahrwerk und Handling (nicht das der 203 da schlecht wäre, aber das Bessere ist eben der Feind des Guten)
  • Haptik der Bedienhebel (Blinker, Tempomat, Lichtschalter)
  • mehr Platz auf den Rücksitzen
  • Sicherheit (nicht getestet ;) )
  • mehr/größere Ablagen im Innenraum (Ausnahme: Handschuhfach)
  • Lordosenstütze serienmäßig
  • CO2-Wert auf dem Papier
  • permanente Anzeige der Tempomatgeschwindigkeit

Unbewertete Unterschiede:

  • direkteres Ansprechverhalten der Bremsen beim W204
  • Verringerung der Anzahl der Schalter
  • Außendesign (subjektiv)
  • Uneinheitliches Nachtdesign KI und Mittelkonsole (bei Beiden wirkt das nicht durchdacht)

Kritikpunkte am W204/Verschlechterung gegenüber dem W203:

  • Wohlfühlfaktor im Innenraum fehlt komplett (gerade vom Beifahrersitz fragt man sich, wo dieses Fzg. Premiumanspruch erfüllen soll. Viel schlimmer sieht es im Hyundai i10 auch nicht aus. Zudem zeigten die Materialien nach 1Jahr/13.000km bereits deutliche Abnutzungsspuren.)
  • Lenkrad
  • Kante/Absatz am Dachhimmel zwischen Rahmen der Frontscheibe und Dach
  • Kofferraum (kleinere Öffnung, Absatz über der Hinterachse, Materialanmutung) ? gilt nur für Limousine
  • geringere Übersichtlichkeit (subjektiv?)
  • kleinere Anzeigen/Schriftgrößen im KI (BTW: die kursive Schrift im Tachometer gefällt mir nicht. Zudem ist mir nicht klar, warum man diese Zahlen typographisch hervorgehoben hat. Liebe Tachometer-Designer: Ich wünsche mir da eine aufrechte, klare Sans Serif.)
  • zu breite Tachonadel ? ungenaue Ablesbarkeit
  • Decontenting (kastrierter BC bei Standard-Classic, Tempomat aufpreispflichtig)
  • Radiobedienung (bei W204 an zu vielen Stellen – Controller, Lenkrad, Mittelkonsole, Form der Knöpfe in der Mittelkonsole beim W204 nicht schön, Farbdisplay lenkt stark ab) ? bezieht sich auf Audio 20
  • kürzeres Wartungsintervall für Wenigfahrer

Fazit:

Der Wagen ist objektiv betrachtet ein modernes, zufrieden stellendes Fzg. mit sehr gutem Handling, mit dem man glücklich werden kann. Große Fortschritte zum W203 empfinde ich nicht*. Auch die neue Ausbaustufe des Motors nehme ich nicht als deutliche Verbesserung wahr. Aber: Was erwarte ich von einem Mercedes? U.a. Sicherheit, Qualität und das „Willkommen zu Hause“-Gefühl. Ersten Anspruch erfüllt der Wagen zweifellos, beim Zweiten bin ich durch meinem W203 etwas skeptisch, aber Letzteres fehlt mir völlig. Einen spontanen Anreiz zum Wechsel sehe ich daher nicht.

Gerne lese ich aber im Sinne des Postings des TE von den Erfahrungen, welche Wechsler gemacht haben.

* Außer, dass der Vorführwagen nicht klapperte und die Sitze nicht quietschten

@ UHU1979

du sagst das das fahrzeug keine 220 geschafft hat? aber im schein steht doch 235 + 4-5 mehr. also müssten da doch dann 240 drinn sein!

Ich habe meinen C180K vor 2 Wochen bekommen und bin inzwischen 2000km gefahren. Vorher hatte ich einen W203 C180K Baujahr 2005, den ich auch neu übernommen hatte, der bei mir privat 68.000 KM gelaufen ist.

Der W203 hat Spaß gemacht, war von der Linienführung sportlicher gehalten und es gab nie etwas zu beanstanden.

Im W204 fühle ich mich jetzt persönlich wohler, da mir die Fahrzeuggeometrie besser liegt.

- Ohne Parktronic hätte ich beim W204 keine Übersicht mehr, das war beim W203 aus nicht anders

- Der Innenraum wirkt im W204 gröber, grösser und billig sieht anders aus. Der W203 war da etwas enger geschnitten und die Materialien waren bedeutend empfindlicher und feiner gearbeitet.

- Die großen Spiegel empfinde ich nicht störend, ich finde es super, dass man jetzt wirklich was darin sieht.

- Windgeräusche habe ich noch keine störenden vernehmen können.

- Ein kleiner Nachteil, irgendwie habe ich im W204 weniger oder kleinere Ablagemöglichkeiten als im W203.

- Der Hügel über die Hinterachse im Kofferraum hat mich auch schon gewundert, aber er hat auch seine Vorteile. Wasserkästen halten auf dem Antirutschfeld der Kofferraumwanne besser.

- Der Durchschnittsverbrauch über 3 Jahre beim W203 war mit meinen Kurzstrecken ca. 9 Liter, mit dem W204 bin ich zur Zeit auf 9,2 Liter, aber man sollte auch bedenken er wiegt mehr und hat 13 PS mehr. Der Mehrverbrauch hält sich in Grenzen.

- Die 6-Gang Schaltung geht jetzt noch einen Tick besser als im gemopften W203 und der Widerstand beim Schalten zwischen 1. und Rückwärtsgang wurde etwas erhöht. Beim W203 hatte ich schon öfters den Rückwärtsgang ungewollt eingelegt ;-)

- Das serienmäßige Fahrwerk liegt noch genauso gut auf der Straße wie beim W203, nur noch komfortabler. Also, auch eine Verbesserung

- Höchstgeschwindigkeit auf der Geraden wie eingetragen 223. Er wird zwar 235 angezeigt, aber ich nenne das Mal Tachoabweichung.

- Das Farbdisplay stört beim Fahren in der Dunkelheit überhaupt nicht.

- Das Bedienkonzept von Multifunktionsdisplay ist einfach und schnell erlernbar, genauso wie beim Command.

Fazit : Ich konnte nirgends eine Verschlechterung zum W203 feststellen, bis auf die verringerten Ablagemöglichkeiten. Da muß man eben nicht alles im Auto spazieren fahren.

P.S.: Gefunden Rechtschreibfehler müssen nicht abgegeben werden, sie dürfen behalten werden.

 

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von canki

du sagst das das fahrzeug keine 220 geschafft hat? aber im schein steht doch 235 + 4-5 mehr. also müssten da doch dann 240 drinn sein!

@ canki

Eine genaue Ursache kann ich natürlich nicht angeben, vielleicht war der Vorführwagen schlecht eingefahren und/oder die äußeren Bedingungen waren zu schlecht. Aber auch der Alte tut sich bei dieser Geschwindigkeit eher schwer mit beschleunigen, sodass ggf. auch nur der entsprechende Anlaufweg fehlte. War deshalb auch nur eine Randnotiz.

 

Ergänzung:

Die Mittelarmlehne finde übrigens auch viel besser (ergonomischer) als im aktuellen 3er BMW.

Schöne Grüße, der Uhu

Zitat:

Original geschrieben von canki

@ UHU1979

du sagst das das fahrzeug keine 220 geschafft hat? aber im schein steht doch 235 + 4-5 mehr. also müssten da doch dann 240 drinn sein!

Vermutlich wurden die 220 km/h des C200K W204 nur im 6. Gang nicht überschritten, welcher als Spargang ausgelegt ist? Die Höchstgeschwindigkeit erreicht man im 5. Gang.

Meiner quält sich dabei schon relativ langsam auf max. 237 km/h laut Tacho.

Jedoch ist zu bemerken, dass die großen 255/35ZR18 Räder sicherlich etwas an Geschwindigkeitseinbußen mit sich bringen. Vermutlich geht er mit den 17" Rädern schneller. Nachdem aber dabei der Durchschnittsverbrauch auf bis zu 16 Liter lt. BC explodiert - fahr ich lieber zwischen 160-180 km/h im 6. Gang bei ca. 10 Liter / 100km.

Eigentlich schade..., ansonsten ein sehr gutes Fzg.!

Könnt Ihr meine Erfahrungswerte bestätigen?

Schöne Grüße

Claus

Zitat:

Original geschrieben von CJ200K

 

Vermutlich wurden die 220 km/h des C200K W204 nur im 6. Gang nicht überschritten, welcher als Spargang ausgelegt ist? Die Höchstgeschwindigkeit erreicht man im 5. Gang.

Danke für die Aufklärung. Das ist war beim W203 noch anders.

am 3. Juni 2008 um 20:57

ich habe ebenfalls einen 200k getestet ..

mit dem sechsten gang bin ich eigtl nie gefahren!

fand ich persönlich (auch wenn es ein spargang sein soll) total überflüssig da man auf gerader strecke egal wie schnell oder langsam man gefahrne ist nicht mehr vom fleck kam .. zum berg hinunter rollen brauch ich ihn dann auch nicht ;) ..

bei der höchstgeschwindigkeit war das höchste was ich überhaupt erreicht habe 220 im fünften gang ..

aber dazu musste man schon genug schwung haben ..

normalerweise ging er grade so über die 200 drüber ...

Ich bin vor kurzem von einem C 320 (Bj. 2001) auf einen jungen Gebrauchten umgestiegen, und zwar auf einen C 280 4matic (Baujahr 9.2007).

Der W 204 wirkt wesentlich erwachsener. Mein Nachbar, der noch einen W202 in der Garage stehen hat und nicht so fit in Sachen Autoneuheiten ist, hielt meinen W204 sogar für eine "größere Klasse".

Auch sonst kommt die Karosserieform gut an. Ein "schönes Auto" sagen die, die hingucken können, "vielleicht das schönste, was zurzeit auf dem Markt in dieser Klasse zu haben ist.

Im Vergleich zum W203 fällt auf, dass der W204 deutlich leiser ist (Ein Mitfahrer meinte kürzlich: "Da hört man ja gar nichts"). Das Motorgeräusch ist besser gedämpft, und der Motorsound kommt besser rüber.

Die 7-Gang-Automatik schaltet flotter als die 5-Gang-Automatik, der W204 kommt mir spritziger vor als mein C 320.

Über die Innenraumgestaltung ist schon einiges gesagt worden. Auch wenn die Mercedes-Armaturenbretter von je her als "nüchtern" galten, kapiere ich nicht, warum sich die Mercedes-Designer so schwer damit tun, dem Wagen ein nobleres Aussehen zu geben. Immerhin sieht die Armatureneinheit jetzt wieder gut aus, wobei das im Vergleich mit dem unsäglichen "Halbkreistacho" des VorMopf-W203ers auch keine besondere Leistung ist.

Auch wenn Daimler dem Innenraum leicht ein nobleres Aussehen hätte geben können, wirkt der Innenraum des W204 nicht billig. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass mein C 280 eine safranfarbene Innenausstattung hat. Die wirkt längst nicht so trist - finde ich - wie die in schwarz.

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass der C280 sich etwas straffer anfühlt als der C320, was aber auch an den 17er Felgen und den Reifen mit 45-Querschnitt liegen könnte. Komfortabel ist er trotzdem.

Allerdings ist der W204 nicht mehr ganz so übersichtlich wie der W203. In dem konnte ich vom Fahrersitz aus immer noch die hintere Kofferraumkante sehen. Im W204 muss ich mich ganz auf meine Parktronic verlassen, um zu wissen, wo das Auto zu Ende ist.

Die Außenspiegel hinterlassen bei mir zwiespältige Gefühle. Sie erlauben zwar einen tollen Rückblick, verursachen aber bei höheren Geschwindigkeiten offensichtlich mehr Windgeräusche, als es ein müsste. Das ist zwar nicht wirklich störend, aber ich finde, dass die Daimler-Leute da sorgfältiger hätten arbeiten können.

Der Tacho sieht zwar schön aus, ist aber nicht so gut abzulesen wie der alte Halbkreistacho. Das hängt einmal mit der XXL-Tachonadel zusammen, die schlicht zu breit ist, und mit dem Silberkranz, in dem die Stricheinteilung für die Geschwindigkeit unterbracht sind. Ich hatte nach dem Umsteigen zunächst Probleme, die Geschwindigkeit mit einem Blick zu erfassen.

Leider hat Daimler die Unsitte übernommen, das Reserverad zu streichen. Ich kenne zwar die Statistik, aber der, der mitten in der Pampa einen Platten hat, wird die nichts nützen. Daimler wäre - und nicht nur in diesem Punkt - gut beraten, sich nicht jeder Modetorheit anzuschließen. Wenn man schon beim Preis etwas anders als die anderen ist, dann sollte man das auch in solchen Dingen wie in anderen Qualitätsdingen sein.

Was den Verbrauch angeht, so muss man wissen, was man macht, wenn man sich einen 6-Zylinder gönnt. Was mein C 280 tatsächlich verbraucht, vermag ich noch nicht abschließend zu beurteilen, aber die Verbräuche, die ich gemessen habe, liegen zwischen 10,6 und 16-17 l, wobei Letztere im extremen Kurzstreckenverkehr anfallen. Der c 280, der ja eigentlich ein 300er ist, dürfte damit etwa auf dem Niveau meines C 320 liegen.

Insgesamt gesehen gefällt mir der C 280 4matic sehr gut. Gegenüber dem C 320 stellt er in nahezu allen Punkten einen Fortschritt dar. Irgendwie ist der W204 wieder ein "bisschen mehr Mercedes". Bleibt nur zu hoffen, dass man das von der Langzeitqualität auch sagen kann, denn da hat sich Daimler in den letzten Jahren doch einige unverständliche Blößen gegeben.

 

 

 

Ich hatte es an anderer Stelle bereits geschrieben, als eheml. W-203 und nun W-209 Fahrer hatte ich als Ersatzwagen den aktuellen W-204 mit dem C-200 CDI Motor.

Dieses Auto ist in meinen Augen kein Mercedes mehr.

Man merkt eindeutig, dass z.B. nur noch wenige tausend Euro zwischen einem Passat und einer C-Klase liegen.

Das Innenleben ist schlichtweg ein Witz - Jeder Superb oder Oktavia wirkt hochwertiger.

Krönung des Ganzen ist der labbrige Brotkasten der das Display des Navis beherrbergt...

Das Design an sich schwimmt mit der allgemeinen Welle vieler anderer Hersteller einfach mit - in der 08/15-Böser-Blick-Rige.

Wo ist die Zeit geblieben, als MB Akzente gesetzt hat?

Pluspunkt ist die Motorisierung. Selbst der 200 CDI ist für die geringe PS-Zahl doch noch relativ spritzig.

Sollte MB bei der jetzigen Politik bleiben, war der W-209 definitiv der letzte Wagen aus diesem Hause. Man setzt offensichtlich immer mehr auf Masse statt auf Klasse, dass belegen die Verkaufszahlen und freut die Aktionäre. Der klassische Mercedeskunde wird in den Jahren wegfallen, dass passiert einfach wenn man in anderen Zielgruppen fischt.

Gruß Alex

 

am 4. Juni 2008 um 10:39

endlich ein interessanter neuer Thread, der auch die Schwächen des W204 gegenüber dem W203 aufdeckt. Ich warte auf jeden Fall auf die MOPF Version, auch wenn ich da noch einige Jahre zuwarten muss. Auch gibt es m.E. erheblichen Nachholbedarf bei den Benzinmotoren. Hier tut sich ja im 6Zylinderbereich seit Jahren nahzu gar nichts. Höchstenfalls ein paar Marketingsprüche werden da losgelassen.

@Catexus: Ich kann mir nicht vorstellen, dass der klassische Mercedeskunde künftig fremdgeht! Mal ernsthaft - wo soll er den hingehen?

Ich finde die neue C-Klasse als ausserordentlich gelungen, wennauch nicht perfekt.

Bei der telefonischen Kundenzufriedenheitsbefragen, gab ich als Kriterium u.a. die Materialanmutung im Innenraum (Armaturenbrett, Verschmutzungsempfindlichkeit der Kunststoffe, usw...) an - hier ist ganz klar noch Verbesserungsbedarf angebracht!

Aber darüberhinaus sehe ich keine ernstzunehmende Konkurrenz für die C-Klasse in Sachen Qualität und Optik (BMW und Audi inklusive) und ich denke nicht, dass nun viele eingesessene Mercedes-Fahrer sich künftig Richtung Skoda verändern.

Soweit meine Meinung dazu

Claus

am 4. Juni 2008 um 10:54

Da kann ich Catexus nur zustimmen,

als Fahrer sitz ich halt hinterm Steuer und sehe das Auto nicht von außen. Für mich war der Innenraum auch das k.o. Kriterium das Auto nicht zu bestellen. Ich bezahl ja keinen Mercedes und fahre in einem Opel. Das hab ich auch meinem Freundlichen gesagt. Dieser hat mir bestätigt, daß viele der 203 Kunden so denken. Dieses Hartplastik (Anti-) Design ist einfach nur sch...limm ;-) !!! Wir haben zur Zeit 3 Stück 204 (200 cdi) als Firmenwagen und die Leute , die die fahren sind absolut am kotzen (vorher BMW 320d). Zitat "was für ´ne lahme Gurke". Unser einer Vertreter fährt zur Zeit in der Woche ca. 2000 km, dabei hat er einen Mehrverbrauch von etwa 2 Litern pro hundert km, das wird für die Firma ganz schön teuer .

Zitat:

Original geschrieben von CJ200K

@Catexus: Ich kann mir nicht vorstellen, dass der klassische Mercedeskunde künftig fremdgeht! Mal ernsthaft - wo soll er den hingehen?

Ich finde die neue C-Klasse als ausserordentlich gelungen, wennauch nicht perfekt.

Bei der telefonischen Kundenzufriedenheitsbefragen, gab ich als Kriterium u.a. die Materialanmutung im Innenraum (Armaturenbrett, Verschmutzungsempfindlichkeit der Kunststoffe, usw...) an - hier ist ganz klar noch Verbesserungsbedarf angebracht!

Aber darüberhinaus sehe ich keine ernstzunehmende Konkurrenz für die C-Klasse in Sachen Qualität und Optik (BMW und Audi inklusive) und ich denke nicht, dass nun viele eingesessene Mercedes-Fahrer sich künftig Richtung Skoda verändern.

Soweit meine Meinung dazu

Claus

Der gar so hässliche Innenraum ist auf jeden Fall bedeutend pflegeleichter als im W203, das kann ich ganz gut beurteilen nach 3 Jahren W203 und 66.000 KM. Billig sieht wirklich anders aus, man kann sich das auch einreden wenn man alles Neue schlecht findet und lieber in der Vergangenheit stehen bleibt. Ich hatte noch nie ein Fahrzeug einmal wöchentlich so schnell und gründlich sauber wie den W204, kein Weisses-Flecken-Syndrom an den Kunststoffteilen wie beim W203.

Vom Innenraum her ist der W204 gefühlt größer als der W203. Ich will den W203 nicht schlecht machen, ich habe ihn geliebt, aber die Zeit geht weiter, auch wenn es einige nicht wollen.

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