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wie bemerke ich ein chiptuning (wohl obd) bei meinem auto?

Themenstarteram 17. April 2012 um 15:14

Hallo!

Ich habe privat einen Gebrauchtwagen mit angeblichen 75 PS (edit: TDI) gekauft... habe auch beim ÖAMTC (österreichische Variante des ADAC denke ich) einen Ankaufstest gemacht, wo überprüft wird, welchen technischen Zustand das Auto hat, ob alle Abgaswerte etc. eingehalten werden und ob vielleicht schon mal ein Unfall damit passiert ist (Lackkontrolle etc).

Nun ja, der Typ dort war recht begeistert und meinte, alles Top beim Auto und ich denke mir, ok, dann nehm ich ihn...

Gesagt - getan... gekauft und heimgefahren damit...

Und nun kommen mir aber ein paar Zweifel auf - irgendwie habe ich das Gefühl, dass der 75PSler für eben diese Pferdestärke zu "gut" geht... Jetzt könnte ich mir vorstellen, dass der Verkäufer da vielleicht am Steuergerät rumgetan hat? Weil irgendwas hat er wohl erwähnt, dass es heuzutage ja einfach wäre, etwas mehr Leistung aus dem Motor zu holen - einfach per Softwareupdate...(hat da aber eigentlich über seinen neuen Wagen gesprochen, bilde ich mir ein) nun ja, ich habe mir nichts weiter dabei gedacht...aber jetzt, bei der Beschleunigung vor allem im 3, 4 und 5. Gang bin ich ein wenig skeptisch geworden... (hab aber keine Vergleichswerte, bin eine Frau und hatte vorher ein Auto mit grad mal 55 Ps...und daher ist ja 75 PS ohnehin schon eine große Steigerung)

Im Kaufvertrag hat er angegeben, dass sämtliche Änderungen am Fahrzeug typisiert sind...aber von einem Chiptuning steht da nix...

Ich würde ihn ja anrufen, aber er ist jetzt mal die nächsten 3 Wochen auf Urlaub... :(

Daher die Frage - wie kann ich herausfinden, ob der Wagen eben jetzt etwas mehr als die 75 PS drauf hat? Hätte das bei der Ankaufsüberprüfung nicht auffallen müssen? (Sämtliche Elektoniksachen wurden ausgelesen - 0 Fehler).

Und jetzt im blödsten Fall - was passiert, wenn ich damit weiterfahre - ich habe ja eigentlich nur irgendwie eine Vermutung, weiß aber nicht wirklich, ob diese stimmt...

z.B. wenn ich jetzt einen Unfall hätte (einen ganz normalen, z.b. anderes Auto einfach übersehen oder so und nicht wegen Raserei, weil das mache ich ja ohnehin nicht) - wird da das Steuergerät immer analysiert und kann somit herausgefunden werden, ob der Wagen getunt ist? Und findet man auch raus, wann getunt wurde (wenn noch vor Kauf kann ich ja nichts dafür, oder? Verkäufer hat zugesichert, dass sämtliche änderungen typisiert sind - Kästchen im Vertrag angehakt...)

 

Bin schon sehr auf die Antworten von euch und vom Verkäufer gespannt, wenn der wieder zurück aus dem Urlaub ist!!

Viele Grüße!

 

Beste Antwort im Thema

Ich denke nicht, dass der gechipt ist. Ich hatte auch mal den 3-Zylinder-TDI. Bei mir war es allerdings der Polo. Das Ding zog ab wie ein Go-Kart. Die Vmax von 175 war zwar nicht soo toll, aber die Beschleunigung war phänomenal. Ich musste damals ins Weserbergland zur Arbeit fahren. Gerade die bergigen Strecken über den Ith und die Serpentienen waren reine Spass-Pisten für den Wagen. Klein und drehfreudig.

Mach Dir keine Gedanken, sondern freue Dich an dem Fabia. Die Pumpe-Düse TDI waren echt Klasse! Kein Vergleich zu den heutigen Common-Rail-Motoren bezüglich des Fahrspasses.

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Wieso kommt nach 2 Seiten niemand auf:

a) 0-100km/ Beschleunigung (Angaben liegen zwischen ~13-16s

b) Elastizität (60-100km/h im 2+3 Gang laut ADAC: 7,9 s)

Wenn du also nicht wesentlich schneller bist, wird er kein Chiptuning haben, wovon ich ausgehe.;)

Zitat:

Original geschrieben von christoph_e36

b) Elastizität (60-100km/h im 2+3 Gang laut ADAC: 7,9 s)

Wer Elastizität in Sekunden mißt, mißt auch Wahlergebnisse in Sekunden ;)

Der genannte 1,2 TDI mit 55 kW hat übrigens eine offizielle Gesamtelastizität von 3,02 und es könnte tatsächlich sein, daß die Elastizität durch Tuningmaßnahmen größer oder kleiner geworden ist. Das läßt sich aber auf einem Leistungsprüfstand feststellen - verläßlicher sogar als pure Leistungs- und Drehmomentabweichungen im jeweiligen Maximum. Allerdings ist die Aussagekraft auch recht klein. Grund: Wenn es z.B. ein Drehmomentplateau von 2000 bis 3000/min gibt und das Maximum bei 3000/min statt bei 2000/min liegt - selbst wenn die Abweichung nur 0,01 Nm ist - fällt die Elastizität schon um ein Drittel kleiner aus.

Der Elastizitätswert ist übrigens was die Fahrleistungen betrifft ziemlich nichtssagend, wenn man mal vergleicht: Mein Volvo V40 T4 mit 200 PS hat 2,69, mein 56-PS-Cuore hat 2,03 oder eine Dodge Viper R/T10 hat 1,33.

Zurück zum Thema: Ob da wirklich ein Chiptuning ist, läßt sich nur durch genaue Untersuchung des Steuergerätes und den Zuleitungen dahin herausfinden. Auf einem Prüfstand oder durch die Fahrleistungen ist es praktisch nicht möglich.

Themenstarteram 19. April 2012 um 7:06

Danke für all eure Rückmeldungen...

Ich belasse es nun mal dabei - vielleicht spreche ich das in einer Skoda-Werkstatt mal an; kommt drauf an, wie sympathisch mir die Leute dort sind. Fragt sich dann nur, ob die was daran ändern könnten - nachdem ich ja nichtmal weiß, ob, wo und wie getunt wurde... und ob da einfach eine andere Software drübergespielt werden könnte oder nicht... Egal.

und auch wenn das Auto getunt ist, werde ich die Leistung wohl selten voll ausnützen - bin nämlich kein Vollgasfahrer (das wäre mir auf Dauer einfach zu teuer - grad in Ö sie ja recht restriktiv mit Tempolimits und so).

Lg

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Der Elastizitätswert ist übrigens was die Fahrleistungen betrifft ziemlich nichtssagend, wenn man mal vergleicht: Mein Volvo V40 T4 mit 200 PS hat 2,69, mein 56-PS-Cuore hat 2,03 oder eine Dodge Viper R/T10 hat 1,33.

Du redest gerade von der Differentialübersetzung, oder?

Elastizität ist die Beschleunigung beim Zwischenspurt ohne großartig runterzuschalten. Normalerweise wird diese so angegeben:

Elastizität 80–120 km/h im 4./5. Gang

(mit Seriengetriebe) in s 5,7 / 7,2 [ ./. ]

(BMW F20 120d)

1. so lassen

2. Leistungsprüfstand

3. MSG auslesen lassen

Alles andere ist doch Zeitvertreib und bringt mit der Stopuhr wahrscheinlich 8 verschiedene Ergebnisse bei 10 Fahrten. :D

@skodaaa:

Fahre vielleicht mal zu einem VW-Betrieb, manche machen sogar Skoda-Service. Jedenfalls kennen alle VW-Betriebe den Motor in Deinem Auto (siehe auch den Beweis, den der Fire-Fighter geliefert hat).

Auf den Prüfstand fahren und checken lassen.

Zitat:

Original geschrieben von christoph_e36

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Der Elastizitätswert ist übrigens was die Fahrleistungen betrifft ziemlich nichtssagend, wenn man mal vergleicht: Mein Volvo V40 T4 mit 200 PS hat 2,69, mein 56-PS-Cuore hat 2,03 oder eine Dodge Viper R/T10 hat 1,33.

Du redest gerade von der Differentialübersetzung, oder?

Nein, das sind die Elastizitätswerte. Und zwar Gesamtelastizität.

Zitat:

Original geschrieben von christoph_e36

Elastizität ist die Beschleunigung beim Zwischenspurt ohne großartig runterzuschalten. Normalerweise wird diese so angegeben:

Elastizität 80–120 km/h im 4./5. Gang

(mit Seriengetriebe) in s 5,7 / 7,2 [ ./. ]

(BMW F20 120d)

Wer hat Dir denn den Schwachsinn erzählt? Und wieso glaubst Du so einen Müll?

Aber damit Du endlich mal aufgeklärt wirst: Die Gesamtelastizität ist das Produkt aus Drehmomentelastizität und Drehzahlelastizität. Drehmoment- und Drehzahlelastizität lassen sich aus dem Wert für das maximale Drehmoment, dem Wert für die maximale Leistung und der jeweilgen Drehzahl errechnen.

Am Beispiel der Viper zeige ich es Dir mal. Sie bietet 636 Nm bei 3600/min und 294 kW bei 4600/min (=610 Nm bei 4600/min).

Drehzahlelastizität: 4600/3600=1,28

Drehmomentelastizität: 636/610=1,04

Gesamtelastizität: 1,28*1,04=1,33

Aufgeschrieben habe ich gerundete Werte, errechnet habe ich mit den Werten aus dem Taschenrechner mit vielen Nachkommastellen.

Einen praktischen Nutzen haben die Elastizitätswerte nicht, auch wenn in der offiziellen Stellungnahme zur Berechnung der Elastizität diese dazu dienen soll, wie gut man ohne Zurückschalten einen Berg hochfahren kann (höhere Elastizität -> weniger Zurückschalten notwendig). Ich glaube nämlich kaum, daß der Cuore gelassener bergauffährt als eine Viper ;)

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Zurück zum Thema: Ob da wirklich ein Chiptuning ist, läßt sich nur durch genaue Untersuchung des Steuergerätes und den Zuleitungen dahin herausfinden. Auf einem Prüfstand oder durch die Fahrleistungen ist es praktisch nicht möglich.

Laufenlassen am OBD-Meßgerät könnte auch noch helfen.

Zitat:

Original geschrieben von christoph_e36

Wieso kommt nach 2 Seiten niemand auf:

a) 0-100km/ Beschleunigung (Angaben liegen zwischen ~13-16s

b) Elastizität (60-100km/h im 2+3 Gang laut ADAC: 7,9 s)

Wenn du also nicht wesentlich schneller bist, wird er kein Chiptuning haben, wovon ich ausgehe.;)

bringt aber alles nur was wenn man kein laie ist und die entsprechende ausrüstung hat . beides ist bei ihr nicht gegeben.

also ab in die werkstatt und datensatz auslesen lassen , oder auf die rolle.

 

wenn das auto sonst nicht arg auffällig ist , so wird es nie kontrolliert werden ob es leistungsgesteigert ist. bei unfällen wird dahingehend auch nichts untersucht. lediglich bei sehr schweren unfällen ,beispielsweise mit todesfolge, aber auch dann imho nicht zwingend. man braucht sich diesbezüglich also keine sorgen machen und kann das fahrzeug selbst wenn es getuned sein sollte in der praxis ohne weiteres bewegen.

was ich nicht mehr nachvollziehen kann ,ist wie man einen unterschied zwischen 55 und 75 ps feststellen kann. ich habe schon probleme zwischen 55 und 200 ps zu unterscheiden. obwohl es mir früher auch so ging als ich das erste mal einen g2 mit 90 ps fahren durfte . was für eine rakete ,habe ich nur gedacht.:D

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