Wie am besten die gefrorene Windschutzscheibe frei kriegen?
Hi, in den letzten Tagen war es ja mal wieder recht kalt nachts und am frühen Morgen muss ich dann immer kratzen bei meinem Auris. Während dessen lasse ich den Motor laufen und stelle die Lüftung (ohne Klima) auf max. und richte sie auf die Windschutzscheibe. Aber es dauert dennoch relativ lange bis die Scheibe frei ist. Welche Möglichkeiten gibt es noch außer einer Standheizung ect.? Wann ist die Klima überhaupt einsatzbereit? Das heißt, wie lange muss der Motor laufen und welche Außentemperatur muss mindestens herrschen?
Danke Euch.
MfG
St3v3
37 Antworten
Also ein guter Bekannter hat mit so einer Aktion mal seiner nigenagelneue Windschutzscheibe mit gleich 2 Rissen das Leben beendet als er auf die wirklich dünne Schicht Eis nen Eimer lauwarmes Wasser kippte. Er hat die Scheibe 2 Wochen vorher neu bekommen da Steinschlag im Sichtfeld das weiterkommen beim TüV verhindert hatte... War ein teurer Spaß... Aber naja, wenn Deine Scheibe es aushält... Weiterhin gute Fahrt...
*schreck* Du machst das doch nicht wirklich, oder?
Ich nehm Ne Folie oder Pappe dann ist die Scheibe auch wieder frei... Oder Eisspray welches mir aber immer Innen beschlagene Scheiben beschert...
Grüße
Marco
*noch 3 Tage (Donnerstag 15.02. 15:00 Uhr) dann kommt unser neuer CV D-4D Sol, schwarz, Meine Frau holt ihn ab (brummel)*
Doch ganz sicher. Ich führe das in Tradition des Vorbesitzers weiter fort, der das ebenfalls schon 11 Jahre lang so gemacht hat. Ich nehme da übrigens auch kein lauwarmes Wasser, sondern das was der Wasserhahn hergibt.
An einem Neuwagen würde ichs sicher auch nicht ausprobieren - aber beim Carina habe ich keine Angst, dass da nochmal was passiert - das hätte schon viel früher "Knack" gemacht. Mir ist übrigens klar, dass diese Temperaturunterschiede zu Spannungen in der Scheibe führen. Aber diese Variante ist enorm komfortabel, besonders wenn früh die Zeit etwas knapp wird.
Ihr braucht euch keine Gedanken um mein Auto zu machen. 😉
Viele Grüße
eciman
Heisses Wasser auf die kalten Scheiben ist ja wohl so verboten, dass es nicht mal erwähnt werden sollte... ;-)
Das beste ist doch immer noch kratzen in Kombination mit Enteiser-Sprays, dann Lüftung an der Windschutzscheibe voll aufdrehen, damit die Scheibe nicht beschlägt. Noch besser: Lüftung voll aufdrehen (evt. sogar schon mit Motor an) und erst dann draussen die Scheiben enteisen.
My 2 cent,
AurisFan
Ihr habt ja jetzt ne Menge zum Thema geschrieben, aber keiner hat die Problematik der schon vorher beschlagenen Scheibe oder der während des Einsteigens beschlagenen Scheibe (von Innen ist die Rede) angemerkt. Ich kann doch so nicht losfahren! Also bin ich doch gezwungen den Motor laufen zu lassen und die Lüftung auf max. zu stellen bis ich freie Sicht habe oder nicht? Wie macht ihr das denn sonst?
MfG
St3v3
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...wenn die Scheibe schon beim Einsteigen von innen gefroren ist, dann ist der Innenraum zu feucht! Also schauen wo Feuchtigkeit im Wagen ist: Stofffussmatten durch Gummimatten tauschen und immer entleeren, schauen, ob nicht irgendwo Nässe im Innenraum ist, nasse Klamotten rauswerfen, etc.
Beschlägt die Scheibe erst beim Einsteigen, dann sollte man halt nicht dranatmen...😉 (immer schön ruhig durch die Nase...😎)
Grüße
Blackmen
Postskriptum: Wenn das Fahrzeug gut durchheizt abgestellt wird und Nässe auf den Matten nach dem Fahren entfernt wird, dürften die Scheiben über Nacht auch nicht von innen beschlagen...!
Ich halte die Luft im Innenraum durch konsequentes Heizen trocken, weshalb ich keine Probleme mit von innen beschlagenen Scheiben habe.
Wie sieht es denn mit einem Heizlüfter in Verbindung mit einer Zeitschaltuhr aus ?
Das praktizieren wir so mit unseren Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr (Mercedes C Klasse), die die jeweiligen Diensthabenden vor ihrer Haustür stehen haben.
Das Ganze macht natürlich nur Sinn, wenn das Auto in der Nähe einer Steckdose steht und man gefahrlos ein Kabel verlegen kann so daß kein Unwissender darüber stolpern kann.
Da die Fahrzeuge ständig einsatzbereit sein müssen, haben wir die Lüfter so eingestellt, daß dieser jede Stunde für 10 bis 15 Minuten heizt und somit die Scheiben von innen und außen völlig frei sind egal bei welcher Temperatur.
@F213:
Ja, das ist ne coole Sache, es gibt da sogar spezielle Systeme mit ner "Steckdose" am Auto. Ist sogar versichert:
http://www.finanztip.de/.../...erung-brandschaden-auto-heizluefter.htm
@st3v3 es gibt dafür keine patente Lösung. Ich habe ein ähnliches Problem. Ich habe schon versucht mit Trockenbeutel (Silica Gel) den Innenraum halbwegs trocken zu halten. Du wirst schon lachen, wenn Du siehst, wieviele ehemalige Trockenbeutel aus Drucker-/Fernseherverpackung in meinem Auto habe. Trockener ist es ein wenig, aber trotzdem habe ich an manchen kalten nassen Tagen auch beschlagene Fenster von innen. Also entweder mietet man eine Garage oder investiert das Geld in Standheizung. Andere Lösung kenne ich im Moment nicht.
@pirrax:
Also wenn man ständig Feuchtigkeit im Auto hat, dann sollte man meiner Meinung nach die Ursache suchen und nicht an den Symptomen doktern. Denn gerade im Winter ist es gefährlich, wenn die Scheiben aufgrund von Feuchtigkeit von innen beschlagen.
Die typischen Ursachen für Feuchtigkeit im Wageninnern, die ich bisher kenne sind folgende:
-Schlecht gewarteter/alter Innenraumfilter
-Verstopfte Wasserabflüsse im Wasserkasten
-Undichtigkeiten (beispielsweise Türgummi)
-Feuchte Textilfussmatten (ich benutze im Winter Gummimatten und schütte dort "stehendes" Wasser immer raus)
-Nutzung der Defrost/Entfeuchtungsfunktion der Klimaanlage bei niedrigen Temperaturen bzw. feuchter Witterung
Gerade letzter Punkt wird oft unterschätzt, denn die meisten wissen nicht, daß das Wasser, was dem Innenraum beim "Entfeuchten" entzogen wird, letztendlich am Verdampfer landet. Und der trocknet in nass-kalter Witterung eben sehr schlecht ab, weshalb die Feuchtigkeit dann im Stand sich über die Lüftungskanäle wieder schön im Auto verteilt. Deshalb im Winter (auch wenn man eine AC hat) konsequent mit Lüftung und Heizung "entfeuchten".
Heißwasser auf Scheibe praktiziert mein Vater schadfrei schon 15 Jahre an seinen VW-Transprtern 😉
Mein Auto ist da relativ pflegeleicht. Motor an, Defrostertaste drücken (aktiviert automatisch die Klima und die richtigen Düsen, Heckscheibenheizung an. Dann benötige ich noch ca. 20-30 Sekunden zum Seitenscheibenkratzen, mittlerweile ist die Frontscheibe schon etwas angewärmt (son V6 ersetzt wirklich jede Standheizung 😁) und ich kann sie enteisen.
Reinsetzen, losfahren.
Wenn ich SOFORT nach Motorstart bei -15° losfahre, merkt man richtig, wie sich der Motor quält und ungesund klingt. Daher pfeife ich auf politische Korrektness (was anderes ist das umweltschwätzerische Getue von wegen SOFORT losfahren nämlich nicht) und lasse den Motor etwa eine halbe bis eine Minute ANlaufen. Warmlaufen ist natürlich Blödsinn, da braucht das Aggregat sicher 15-20 Minuten, wenn nicht noch länger.
und nicht vergessen, vor dem Einsteigen die Klamotten vom Schnee befreien und die Schuhe abklopfen. Wenns geht nicht am Schweller 😉
Ich handhabe das immer so, reinsetzen in die Karre, Schuhe kurz gegeneinander schlagen und reinschwenken. Gummimatten habe ich auch drin, aber durch diese Methode trage ich erst gar nicht Feuchtigkeit ins Auto rein.
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
@pirrax:
(...)
Die typischen Ursachen für Feuchtigkeit im Wageninnern, die ich bisher kenne sind folgende:
(...)
Darf ich noch 2 Kleinigkeiten erwähnen? 🙂
Zitat:
Original geschrieben von pitton27
Darf ich noch 2 Kleinigkeiten erwähnen? 🙂
Klar, darfst Du 😉