Wertverlust - Neuwagen Audi
Guten Tag,
ich möchte gerne mal wissen, wie ihr den Wertverlust bei einen Neuwagen von Audi sieht. Mein Vater spricht immer davon, dass das Auto rund 30% weniger Wert ist, sobald man es abgeholt hat und das Auto vom Hof rollt. Allerdings sehe ich das ganz anders, wenn man die Gebrauchtwagenpreise bei Audi für Neuwagen anschaut. Da bekommt man z.b. ein Auto das laut Liste 34000 Euro kostet nicht unter 27000 Euro. Das sind also ca. 20% und keine 30%.
Noch deutlich wird es, wenn man sich die Preis für einen A3 Sportback aus dem Jahr 2006 anguckt. Der kostet mit diverser Ausstattung, so wie ich ihn mir vorstelle, ca. 20000 Euro mit 60000 km. Neupreis lag ebenfalls bei ca. 34000. Das sind dann also 40% Verlust über 4 Jahre und 15000 km pro Jahr. Das finde ich eigentlich noch okay. Denn mal ehrlich, wer zahlt schon den Listenpreis? Wenn man davon ausgeht, dass man ohnehin 10% vom Freundlichen bekommt, dann hat man über 4 Jahre ca. 30% verloren.
Wie seht ihr diese Entwicklung? Ich finde mit diesem Wissen kann man heutzutage beruhigt einen Neuwagen kaufen. Allerdings ist es wirklich fraglich, ob jemand diese 20000 Euro für ein 4 Jahre altes Auto tatsächlich bezahlt?! Ich persönlich würde es nicht machen und hätte mit mind. 50% Wertverlust gerechnet. Bin mal gespannt, wer sich hier verkalkuliert - Ich oder doch die Händler und Verkäufer? 😉
Gruß
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
ich habe die Erfahrung gemacht, daß Fahrzeuge der Mittelklasse wie A4 und Passat schon einen recht hohen Wertverlust innerhalb der normalen 36 Monate haben, auch wenn der 🙂 das nicht wahr haben will. Noch größer ist der Verlust bei Premiumfahrzeugen wie 5er BMW, E-Klasse MB und Audi A6. Ich habe Neu- und Gebrauchtwagen durch und werde in Zukunft nur noch mindestens 3-4 Jahre alte Fahrzeuge (oder älter) kaufen, denn das bezahlte Geld für einen Neuwagen kommt nicht mehr rein.
Ich habe einfach keine Lust mehr, mich auf die Schiene der ständigen Modellwechsel treiben zu lassen, da fahre ich lieber mal schön in den Urlaub oder leiste mir ein anspruchsvolles Hobby.
Im Übrigen, wenn man ehrlich ist, sind die Neuwagenpreise vollkommen aus dem Ruder gelaufen und man erhält zwar ein nettes Auto für sein Geld, aber kein wirkliches Äquivalent! Denn warum soll ich ein Jahr arbeiten gehen und Lohn bekommen und darf dann davon nicht einen Cent ausgeben und bekomme dafür ein Fahrzeug, was in einer Stunde zusammengeschraubt wird???
Da stimmt was nicht mehr und jeder sollte sich fragen ob ihm das wert ist.
MfG Thomas
22 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von DerDukeX
Nur wirst den Jahreswagen in den seltensten Fällen mit genau der gewünschten Ausstattung bekommen.Da ist entweder weniger drin als man will (gut, kann man falls es sich nur um "nice-to-have" Features handelt nen Kompromiss machen und fährt sogar noch günstiger) oder aber es ist mehr drin als man bestellen würde (und das zahlt man dann auch mit, sprich der Preisvorteil wird eher noch geringer).
Will man nur die Basisausstattung mit den gefragtesten Extras (Klimaautomatik, Tempomat), dann ist das Angebot an Jahreswagen recht groß und man wird auch welche mit annehmbaren Rabatt finden. Hat man gehobene Ansprüche wird das Angebot klein.
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich habe bisher noch nie einen Jahreswagen mit der gleichen Konfig gesehen. Zudem sind die meisten Jahreswagen schwarz oder weiß und beide Farben sind bei mir nicht erste Wahl. Dazu kommt, dass ich einen S-Line haben möchte und diese sind wiederum nochmals wertstabiler als ein Ambiente oder Attraction. Bei mir in der Stadt stehen meist mehr S-Line herum als andere Ausstattungsvarianten. Vielleicht kommen mri die Preise auch deshalb überzogen vor. Allerdings sind dies hauptsächlich Diesel und die Motorisierung, wo ich will triftt man ebenfalls selten an. Wie du schon schreibst, man muss kompromissbereit sein und da sind wir dann wieder bei den angesprochenen 5%-10% die man tatsächlich gegenüber einen Neuwagen mit Nachlass spart...
Mfg
Zitat:
Original geschrieben von Pruck
...
@michael60
5-10% sind bei diesem Listenpreis zwischen 1600 und 3300 Euro. Also nicht mal so schlecht. Bei 3000 Euro würde ich es mir tatsächlich überlegen zum Jahreswagen zu greifen.
..
... siehe nicht nur auf die Euros. Du bekommst ja auch weniger an Gegenwert.
Du bist beim Jahreswagen
- 2.Besitzer,
- kannst nicht konfigurieren (und Überflüssiges weglassen),
- weisst nicht, wie dein Vorbesitzer den Wagen getreten hat,
- bist schneller in dem Zeitraum, wo Reparaturen anfallen
- kannst letztendlich den Wagen, wenn du vorhast, ihn bis zum Schrottwert zu behalten, nur ein Jahr kürzer fahren.
Das sind für mich schon Gründe (auch monetärer Art) die mir sagen: Jahreswagen ... gerne, aber nicht bei weniger als 20% unter Marktpreis des vergleichbaren Neuwagens.
mfG
Michael
Sehe ich genauso wie mein Vorredner.
Desweietern war/ist für mich immer ein entscheidender Punkt - die Ausstattung.
Denn, eine "Wunschkonfiguration" so wie man sie haben möchte in dem Gebrauchtwagen/Jahreswagenpool zu ergattern erscheint mir wie ein 6er im Lotto.
Gruß
Markus
Habe letzten Monat meinen A3 8P BJ 2006 verkauft.
Gekauft 2006 als Tageszulassung für 17 t€.
Die Motorhaube war beschädigt, das Auto brauchte neue Bremsen und Inspektion mussten gemacht werden. Trotz der Mängel hat der Händler mir ihn für 12.500 € abgenommen.
Nicht schlecht würde ich sagen. 🙂
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Zitat:
Original geschrieben von Speedi01
Habe letzten Monat meinen A3 8P BJ 2006 verkauft.
Gekauft 2006 als Tageszulassung für 17 t€.
Die Motorhaube war beschädigt, das Auto brauchte neue Bremsen und Inspektion mussten gemacht werden. Trotz der Mängel hat der Händler mir ihn für 12.500 € abgenommen.
Nicht schlecht würde ich sagen. 🙂
Kann man so nicht sagen, kommt immer drauf an, wieviel er dir für den neuen "nachgelassen" hat.
Gruß
Markus
Zitat:
Original geschrieben von Osthessen
Kann man so nicht sagen, kommt immer drauf an, wieviel er dir für den neuen "nachgelassen" hat.Zitat:
Original geschrieben von Speedi01
Habe letzten Monat meinen A3 8P BJ 2006 verkauft.
Gekauft 2006 als Tageszulassung für 17 t€.
Die Motorhaube war beschädigt, das Auto brauchte neue Bremsen und Inspektion mussten gemacht werden. Trotz der Mängel hat der Händler mir ihn für 12.500 € abgenommen.
Nicht schlecht würde ich sagen. 🙂Gruß
Markus
Stimmt, das hätte ich vielleicht noch dazu schreiben sollen.
Der neue ist jetzt wieder eine Tageszulassung (15 km auf dem Tacho).
A3 Cabrio 1.6 Glanzpaket, Komfortpaket, Einparkhilfe vorne und hinten. 23 t€
Also ca. 500 € günstiger als das beste gebraucht Angebot im Internet mit der Ausstattung und quasi neu.
Also ich fand das Angebot gut, bitte überzeugt mich jetzt nicht vom Gegenteil. (ist sowieso zu spät) 🙂
Fabian
Ich finde die Inzahlungsnahme wirklich nicht schlecht 😉
Kannst also beruhigt schlafen, aber das Angebot von deinem neuen Cabrio kann ich nicht beurteilen 😉
Hallo zusammen,
ich habe die Erfahrung gemacht, daß Fahrzeuge der Mittelklasse wie A4 und Passat schon einen recht hohen Wertverlust innerhalb der normalen 36 Monate haben, auch wenn der 🙂 das nicht wahr haben will. Noch größer ist der Verlust bei Premiumfahrzeugen wie 5er BMW, E-Klasse MB und Audi A6. Ich habe Neu- und Gebrauchtwagen durch und werde in Zukunft nur noch mindestens 3-4 Jahre alte Fahrzeuge (oder älter) kaufen, denn das bezahlte Geld für einen Neuwagen kommt nicht mehr rein.
Ich habe einfach keine Lust mehr, mich auf die Schiene der ständigen Modellwechsel treiben zu lassen, da fahre ich lieber mal schön in den Urlaub oder leiste mir ein anspruchsvolles Hobby.
Im Übrigen, wenn man ehrlich ist, sind die Neuwagenpreise vollkommen aus dem Ruder gelaufen und man erhält zwar ein nettes Auto für sein Geld, aber kein wirkliches Äquivalent! Denn warum soll ich ein Jahr arbeiten gehen und Lohn bekommen und darf dann davon nicht einen Cent ausgeben und bekomme dafür ein Fahrzeug, was in einer Stunde zusammengeschraubt wird???
Da stimmt was nicht mehr und jeder sollte sich fragen ob ihm das wert ist.
MfG Thomas