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wer kennt den "hyperschmierstoff"mecacyl???

Themenstarteram 13. September 2004 um 14:09

hat da jemand erfahrungen damit?angeblich soll gemballa alle hochgezüchteten porsche damit ausrüsten.

hat es jemand von euch ausprobiert??

mfg t.

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80 Antworten

Hi ja habe das Zeug mal genommen, sollte angeblich auch bei älteren Motoren seine Dienste leisten, hat es aber wohl eher nicht.

Ich habe einen Alfa 155 2,5 V6 mit 195000 km aufm Tacho.

Ich dachte zuerst meine Zylinderkopfdichtung sei durch, denn nachdem ich das Mittel eingefüllt hatte, und dann wie auf der Verpackung beschrieben eingefahren hatte, musste ich kurz mal Beschleunigen, und es kam weisser Dampf hinten aus dem Auspuff.

Zum Glück hat sich das nach zwei Tagen gelegt, ich schätze mal, dass das Mittel sich nicht mit dem Öl verbindet und dann so dünnflüssig bleibt, wie es ist. Was wohl zur Folge hatte, dass es sich durch die Dichtungen in den Brennraum verabschiedet hat.

Ich werde den Motor bald sowieso mal auseinander nehmen, da ich den Wagen komplett neu aufbaue, und der Motor dann mal ordentlich Erneuert und Verbessert werden soll.

Hoffe zumindest mal, dass es da keine schädigende Wirkung im Brennraum hinterlassen hat.

(ps bin nicht der einzigste, dem das so passiert ist, nachdem ich wegen dem Qualm mal etwas im Netz gesucht hatte, hab ich auch ein paar Leute, mit älteren Motoren gefunden, denen das ebenfalls passiert war)

Themenstarteram 29. Juni 2005 um 9:11

hallo,

wow vor wievielen monaten habe ich denn diesen beitrag eingestellt?

also,ich selbst stehe dem zeug sehr kritisch gegenüber.habe es auch in verschiedenen autos probiert.solange wir über das blaue reden kann ich allerdings sagen es ist richtig gut.nicht so über das getriebezeug(gelb).der helle dampf aus dem auspuff ist tatsächlich wasserdampf und völlig normal.rückstände werden praktisch zersetzt und rausgeblasen.resultat:energieeinsparung im motor-freieres,ruhigeres laufen,bei einem diesel mit weit über 200000km hatten wir erst nach der 2.kur(15000km) definitiv spiteinsparung bemerkt.rennmotoren sehen nach einer saison aus wie neu.wenn man es vor einer langen fahrt (300km)zugiebt, ist das rauchen danach vorbei.man sollte kein vollsynthetisches ol verwenden.das ganz normale,billige ist in verbindung mit dem zeug genau so gut!ich habe es in autos bj.92(rennauto),98(e320 d),2004(m3 csl)eingesetzt.im m3 allerdings mit dem vorgeschriebenen hochleistungsöl,denn das zeug muß ja alle 7000km nachgefüllt werden und mir war das risiko es zu vergessen und dann im m3 mit stinknormalen öl unterwegs zu sein zu groß.

mit dem getriebezeug (gelb)hatte ich beim bj92 rennauto schlimme erfahrungen.

mfg.t.

So etwas wie einen "Hyperschmierstoff" gibt es nicht. In der Regel bestehen diese Additive (wie sie auch alle heissen) aus ein bisschen Mineralöl mit Lebensmittelfarbe, und wenn man Glück hat sind da ein paar Additive drin, die das normale Motoröl sowieso schon hat. Hat man Pech, ist es eine Feststoffsuspension, die sehr hässliche Dinge bewirken kann. In keinem Fall bringt es Vorteile.

Achso, wenn die den Namen Gemballa verwenden, dann würde ich vermuten, dass da auch dementsprechend für gezahlt wird. Ob's Gemballa auch wirklich reinschüttet, steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt.

Themenstarteram 30. Juni 2005 um 9:57

bitte nicht schmierstoff und additiv in einen topf werfen.auch wenn es sich bei 99%der auf dem markt befindlichen dinger nur um additive (genau wie du es beschriebeb hast)handelt.

und,man sollte immer selbst erprobtes stärker bewerten als schlechte erfahrungen aus der vergangenheit.mein resume:das zeug ist gut.allerdings auch sehr teuer und manchmal braucht es eine zeit bis die wirkung sich einstellt.im alltag würd ich es nicht unbedingt verwenden,allerdings im rennsport oder um bei einer lkw-flotte von 100lkw den spritverbrauch zu senken schon eher.

gruß t.

Ich werfe das nicht durcheinander. Diese Wundermittelchen bestehen praktisch allesamt aus eingefärbten Mineralöl und einem Additiv oder mehreren altbekannten Additiven für den Show-Effekt.

Zum Beispiel wird oft vorgeführt, dass das entsprechende Wundermittelchen unter hohem Druck besser schützt, indem man zwei Zylinder im 90° Winkel aufeinander drückt und einen dabei rotieren lässt. Sieht eindrucksvoll aus, ist aber einfach nur der Effekt von ZDDP(Zink) im Motoröl.

Ich hab mir die Website von Mecacyl schon mehrfach angesehen, und technisch gesehen ist das ganz grosser Unfug, was da behauptet wird. Panzerung des Metalls, Rettung der Erde durch weniger Reibung usw.

Ich will dir deine persönlichen Erfahrungen gar nicht absprechen, aber Tatsache ist, dass man ohne eine Analyse nicht wissen kann, ob die Schmierung sich verbessert oder verschlechtert hat.

Und um eine Aussage zum Spritverbrauch machen zu können, bräuchte es auch einen objektiven Test. Genauso, wie viele Leute auf Placebos ansprechen, ändern sich beim Einsatz von solchem Kram auch unterbewusst die Fahrgewohnheiten.

Es gibt 50 und mehr verschiedene Sorten dieser Wundermittelchen, alle versprechen das Gleiche und jedes getestete Mittel hat bei genauerer Betrachtung versagt. Tatsache ist, dass dieses Gebiet genau wie Vitaminpillen und Wunderheilungs-Armbänder ein bevorzugter Spielplatz für Scharlatane ist, und wenn man sich die Aussagen von Mecacyl anschaut, passen die da auch wunderbar rein.

Nichts für Ungut, soll kein Angriff auf dich sein, ich habe nur etwas gegen die Geschäftspraktiken dieser Firmen.

Themenstarteram 30. Juni 2005 um 13:35

du hast völlig recht.

und da ich teilweise sogar mit mecacyl im rechtsstreit stand will ich bei gott keine werbung für diese scharlatane machen.

für mich habe ich meine tests gemacht und gemerkt,daß wenn es betrüger sind,dann sind sie betrüger mit einem besseren produkt als die anderen.und daß beim test des produkt 1.genaue anweisungen zu befolgen sind Z.b.ölwechsel ist pflicht vorher,und 2. daß man etwas geduld braucht.aber,auch ohne mecacyl werden unsere motoren uns weiterhin viel spaß bereiten!

Hallo,

hier meine Erfahrung mit Mecacyl. Habe KfZ Werkstatt und habe Mecacyl natürlich erst mal im eigenen Auto getestet vor etwa 4 Jahren.

Mein Ford Cougar V6 mit 3000 km erreichte damals seine angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht. Bei ca 200 km/h war Ende. Ich hatte viele Kurzstrecken, wo er nie auf Betriebstemperatur kam und das Kondenswasser tropfte nur so aus dem Auspuff.

Nach Einfüllen von Mecacyl wie vorgegeben ca 20 Minuten gefahren, danach Abgase voller Wasserdampf, ganz normal.

Danach hatte ich bei Kurzstrecken nie wieder aus dem Auspuff tropfendes Kondenswasser.

Später bemerkte ich besseres Ansprechverhalten beim Beschleunigen und die Endgschwindigkeit war bei 225 km/h wo sie eigentlich sein sollte.

Als mein Geschäftspartner, der zuvor sehr ungläubig der Sache gegenüber stand das mitbekam hat er sich auch gleich eine Flasche eingefüllt. Leider ohne spürbare Verbesserung aber schaden kann es bestimmt nicht.

Gerade eben habe ich den Ölstand an meinem BMW 530 D kontrolliert, der bis vor 2 Mecacyl Anwendungen noch aller 3000 km einen Liter Öl brauchte und nun nach 20000 km immer noch alles da.

Leider führt unser Großhändler das Mecacyl nicht mehr, vielleicht kann mir da jemand helfen, denn ich habe noch viele Kunden die damit sehr zufrieden waren.

Sorry, aber das kann nicht sein. Wasserdampf ist ein fester Bestandteil des Abgases. Wenn man Kohlenwasserstoff (Benzin) verbrennt, kommt dabei nunmal Kohlendioxid und Diwasserstoffoxid (H2O = Wasser) raus, und solange der Auspuff kalt ist, wird Wasserdampf auch immer darin kondensieren, völlig egal welche Zaubermittel man ins Öl schüttet. Den Leistungszuwachs (das müssten mal eben 40PS Mehrleistung sein) nehm ich dir ehrlich gesagt auch nicht ab.

Trotzdem herzlich willkommen bei MT.

Zitat:

Original geschrieben von Tuningspezi

Hallo,

hier meine Erfahrung mit Mecacyl. Habe KfZ Werkstatt und habe Mecacyl natürlich erst mal im eigenen Auto getestet vor etwa 4 Jahren.

Mein Ford Cougar V6 mit 3000 km erreichte damals seine angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht. Bei ca 200 km/h war Ende. Ich hatte viele Kurzstrecken, wo er nie auf Betriebstemperatur kam und das Kondenswasser tropfte nur so aus dem Auspuff.

Nach Einfüllen von Mecacyl wie vorgegeben ca 20 Minuten gefahren, danach Abgase voller Wasserdampf, ganz normal.

Danach hatte ich bei Kurzstrecken nie wieder aus dem Auspuff tropfendes Kondenswasser.

Später bemerkte ich besseres Ansprechverhalten beim Beschleunigen und die Endgschwindigkeit war bei 225 km/h wo sie eigentlich sein sollte.

Als mein Geschäftspartner, der zuvor sehr ungläubig der Sache gegenüber stand das mitbekam hat er sich auch gleich eine Flasche eingefüllt. Leider ohne spürbare Verbesserung aber schaden kann es bestimmt nicht.

Gerade eben habe ich den Ölstand an meinem BMW 530 D kontrolliert, der bis vor 2 Mecacyl Anwendungen noch aller 3000 km einen Liter Öl brauchte und nun nach 20000 km immer noch alles da.

Leider führt unser Großhändler das Mecacyl nicht mehr, vielleicht kann mir da jemand helfen, denn ich habe noch viele Kunden die damit sehr zufrieden waren.

Zitat:

Leider führt unser Großhändler das Mecacyl nicht mehr, vielleicht kann mir da jemand helfen, denn ich habe noch viele Kunden die damit sehr zufrieden waren.

Hallo Tuningspezi,

hallo Motor-Talk-Gemeine,

Bitte entschuldigt, ich bin neu in eurem Forum und habe versehentlich den Beitrag von „Tuningspezi“ nochmals eingestellt.

Jetzt mein echter Beitrag:

Tuningspezi, Du hast nach einer Bezugsquelle gefragt. Hier könnte ich Dir weiterhelfen. Das Thema der zusätzlichen Additivierung wird immer wichtiger, da es z. B. massive Probleme bei Fahrzeugen mit Rußpartikelfiltern betreffend Ölverdünnung bei Dieselmotoren gibt. Ich selbst bin mit meinem 9 Monate alten „Mazda 6“ Diesel sehr betroffen. Bei Ford, Opel, VW sieht es ebenfalls nicht besser aus. Schreibe mir eine private Mail und ich kann Dir helfen, wie ich das schon bei vielen Tunern tun konnte.

Gruß, Keramikmann

Fahrt doch einfach ein gutes Öl und spart euch den Rest :rolleyes:

ein gepflegter Motor braucht keine Zusätze - und einen Defekt kann man nicht mit flüssigem Werkzeug reparieren.

MfG

Longlife Öle sind halt in Mode :D

Ölverdünnung beim Dieselmotor

 

Zitat:

Original geschrieben von ICBM

Fahrt doch einfach ein gutes Öl und spart euch den Rest :rolleyes:

ein gepflegter Motor braucht keine Zusätze - und einen Defekt kann man nicht mit flüssigem Werkzeug reparieren.

MfG

Ich sehe das so: Nicht ein „gepflegter“ Motor sondern ein technisch ausgereifter Motor kommt mit einem guten Motoröl vollkommen aus. Leider trifft das bei meinem Mazda Motor nicht zu. Technisch zwar ausgereift aber überhastet ein Rußpartikelfilter werkseitig eingebaut. Nach nur 7.000 km muß nun wiederholt vorzeitige ein Ölwechsel gemacht werden. In der Ölwanne befindet sich neben den 5,2 Liter Motorenöl minimum 2,5 Liter Dieselkraftstoff im Motoröl. Eine schmierstofftechnische Katastrophe. Ölverdünnung war bisher nur ein Problem bei Benzinmotoren nicht aber bei Dieselmotoren. Das hat sich allerdings mit der überhasteten Einführung der Rußpartikelfilter gravierend geändert. Wenn sich im Motorenöl 20 bis 25 Prozent Kraftstoff, Wasser usw. befindet so ist das äußerst gefährlich und das Risiko einen kapitalen Motorschaden zu erleiden ist enorm hoch. AUTOBILD hat hierüber ausführlich berichtet. Bei meinem Mazda sind jedoch aktuell ca. 32,5 Prozent Fremdmittel (Dieselkraftstoff usw.) im Motorenöl. Additive können hier sehr wohl in Sachen „Notlaufeigenschaften“ einen schützenden Beitrag leisten.

Übrigens, ich bin nicht alleine mit dem Problem der Ölverdünnung konfrontiert, das Internet ist voll vom Klagen anderer besorgter Mazda-Besitzer. Auch etliche andere PKW-Marken habe dasselbe Problem.

Keramikmann

Jo schön, aber Motorsport betreiben die wenigsten mit nem Diesel :D

Von daher fällt der von dir genannte Vorteil sehr schwach in's Gewicht.

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