Wer bremst verliert - Abrieb
„Wer bremst verliert – Abrieb“.
Nach meiner 1. Inspektion (19.500) eröffnet mir der Werkstattleiter, dass meine Klötze noch ein kurzes Leben von ca. 5000 km hätten.
Ich war sehr erschrocken. Die Scheiben sind auch schon recht stark eingelaufen.
Welche Erfahrungen habt ihr bislang gemacht?
Mit meinen Opels bin ich immer gut auf mindestens 65 Tkm gekommen.
25 Tkm wäre der Hammer.
Gibt es evtl. eine Möglichkeit da etwas bessere Bremsen einzubauen?
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HONDA CIVIC FK2 EXECUTIVE 1.8
Champangersilber - NAVI- usw. ...
automatisiertes Schaltgetriebe
@ 19.500 - 222 km/h (lt. Anzeige)
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33 Antworten
Bei niedrigeren Geschwindigkeiten, z. B. im Ortsgebiet, ist die Bremswirkung beim FK3 wirklich sehr, sehr gut.
Auf der Autobahn möchte ich eher keine Notbremsung damit hinlegen müssen, da die Bremsen - wie schon ein paar andere hier angemerkt haben - etwas schwammig reagieren.
Bin gespannt, wie lange meine Bremsklötze halten. Allerdings: Vorausschauendes Fahren trägt wesentlich zur Verlängerung der Lebensdauer der Bremsen bei. Wenn ich auf der Freilandstrasse unterwegs bin und ich sehe den nächsten Ort schon von weitem, dann schalte ich runter und lasse den Wagen ausrollen. Schont nicht nur die Bremsen, sondern spart auch Sprit.
Abgesehen davon weiß ich aus eigener Erfahrung, daß es nervig ist, wenn der Vordermann andauernd auf die Bremse steigt.
Zitat:
Original geschrieben von Mike_083
Bei niedrigeren Geschwindigkeiten, z. B. im Ortsgebiet, ist die Bremswirkung beim FK3 wirklich sehr, sehr gut.
Auf der Autobahn möchte ich eher keine Notbremsung damit hinlegen müssen, da die Bremsen - wie schon ein paar andere hier angemerkt haben - etwas schwammig reagieren.
Schwammig? Vollbremsung?
Bei einer Vollbremsung ist das total egal, da dosiert man nicht mehr sondern haut voll rein bzw. der Bremsassi macht das.
Wenn man zügig unterwegs ist und eine Kurve schön anbremsen will, DANN ist schwammiges Bremsverhalten ein Problem.
Und wie schon gesagt wurde, auch bei Tempo >100km/h bekommt man LOCKER blockierte Räder bzw. ABS einsatz.
Mehr geht nicht, nicht wegen der schlechten Bremsen sondern wegen der Reifen.
Die Reifen machen mir im übrigen mehr sorgen als die Bremse, denn die Serienreifen finde ich sehr schwammig und mit wenig Grip. DA wünsche ich mir echt etwas besseres, nur lhnt es nicht einfach mal so Reifen zu wechseln für rund 600€ nur damit man endlich bessre hat.
Zitat:
Original geschrieben von Mike_083
Bin gespannt, wie lange meine Bremsklötze halten. Allerdings: Vorausschauendes Fahren trägt wesentlich zur Verlängerung der Lebensdauer der Bremsen bei.
Oh ganz neue Weisheiten. *fg*
Wer hätte gedacht sas wenn man wenig bremst, die Bremse länger hält.
Zitat:
Original geschrieben von Mike_083
Wenn ich auf der Freilandstrasse unterwegs bin und ich sehe den nächsten Ort schon von weitem, dann schalte ich runter und lasse den Wagen ausrollen. Schont nicht nur die Bremsen, sondern spart auch Sprit.
Abgesehen davon weiß ich aus eigener Erfahrung, daß es nervig ist, wenn der Vordermann andauernd auf die Bremse
steigt.
Wieso spart das Sprit wenn man mit Motorbremse bremst?
Klar wenn man sich ausrollen lässt spart man Sprit, logisch, aber wenn man dabei runterschaltet vernichtet das Energie.
Würde man nicht runter schalten könnte man noch länger rollen und würde noch mehr sparen. Vorrausgesetzt man könnte den Ort früh genug erkennen bzw. weis wo der nächste Ort anfang.
Somit hängt das ausnutzen der Motorbremse nicht mit Spritsparen zusammen.
Zitat:
Original geschrieben von AcJoker
[BSomit hängt das ausnutzen der Motorbremse nicht mit Spritsparen zusammen.
Doch, während man die Motorbremse verwendet schaltet die Einspritzung in die Schubabschaltung, dh Einspritzmenge gleich 0. Kuppelt man aus und bremst mit den Bremsen, dann benötigt das mehr Sprit....
Grüße,
Zeph
Man braucht sich nur die Momentverbrauchsanzeige des BC ansehen.
Frage: Ist es eigentlich schlecht für Getriebe/Kupplung, wenn man z. B. auf eine rote Ampel zufährt, vom Gas runtergeht, auf die Kupplung steigt, den gleichen Gang aber drinnen läßt und die ganze Zeit mit dem Fuß auf dem Kupplungspedal auf 0 km/h runterbremst?
Es fördert definitiv Verscheiß an der Kupplung und am Ausrücklager. Wieviel das am Gesamtverschleiß ausmacht kann ich aber nicht sagen.
Vielleicht hilft es dir über folgende Frage nachzudenken:
"Was ist billiger zu wechseln: Kupplung oder Bremsklötze?"
Grüße,
Zeph
Ausrücklager ja, aber warum Kupplung?
Aber es gibt wenige Stellen wo es sinn macht Ausgekuppelt z rollen.
Meist man man gar nicht soooo vorrausschaunt fahren bzw. ist es so steil das der höchste Gang zu schwer wäre aber ausgekuppelt der Wagen ohne Gas weiter rollen würde.
Darum beim Ausrollen immer eingekuppelt.
Und an der Ampel ist mir das Ausrücklager egal, da warte ich mit getrettener Kupplung auf grün.
Es war von Mike nicht klar geschrieben, ich habe gedacht der läßt die Kupplung schleifen ohne das der Motor hochdreht, dann würde das das Auto bremsen.
Voll getreten wird nur das Ausrücklager belastet, das ist richtig.
Es schadet dem Ausrücklager nicht wirklich, aber es ist dennoch besser in den Leerlauf zu schalten und von der Kupplung zu gehen, wenn man an der Ampel wartet....
So, oder so, das Ausrücklager wird mit der Kupplung getauscht, also sollte es das überleben. Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Mir dauert es zu lange bis es wieder grün wird, um mit angespanntem Fuß am Pedal zu bleiben....
Grüße,
Zeph
Zitat:
Original geschrieben von AcJoker
Wieso ist die Überfordert?
Weil die Im Vergleich zum Benziner schlechter anspricht.
Was wohl am höhreren Gewicht des FK3 liegen drüfte.
Ist schliesslich die gleiche Bremsanlage wie beim FK1 und 2.
Wenn ich beim FK1 Werkstattersatzwagen immer gewohnt von FK3 in die Bremse steige, fall ich fast nach vorn vom Sitz.
Also diese 180kg machen das Kraut auch nicht fett. Das ist unter 10% was die Bremse mehr leisten muß. Ich denke da steckt mehr dahinter als das bloße Gewicht. Wahrscheinlich die Gewichtsverteilung, weil der FK3 hat vorne sicher mehr Gewicht....
Grüße,
Zeph
Zitat:
Original geschrieben von Zephyroth
Also diese 180kg machen das Kraut auch nicht fett. Das ist unter 10% was die Bremse mehr leisten muß.
Unter 10% ? Dann müsste der FK3 ja 1,8t wiegen. ^^
So bremst sich in etwa auch der FK3, wie ein 2t Geschoss.
Wie sehr das an der Bremsanlage nagt,
sieht man auch am Bremsstaub an den Alufelgen.
Hatte mich mal mein H-Händler drauf hingewiesen, aus nem Gespräch, weil mein vorheriger Wagen nicht nach so kurzer Zeit schon so viel Bremsstaub an den Felgen hatte.
Ja, gut ich habe mich verrechnet. Selten aber es kommt vor....
Der Unterschied zwischen dem FK1 (etwas mehr als 1200kg) und FK3 (1360kg) ist in etwa 100kg, das hatte ich im Kopf als ich das geschrieben habe....
Grüße,
Zeph
Nein, das mit dem Gwicht kommt schon hin
Zwischen FK1 Comfort mit 1240kg und FK3 Exe mit 1420kg sinds schon an die 180kg.
Und das ist genau das, was ich vergleichen konnte.
Tja, und die beiden die ich vergleichen kann (ab morgen) ist ein FK1 Sport und ein FK3 Sport mit den genannten Gewichten....
Grüße,
Zeph
Ich finde die Bremsen am FK2 einfach nur toll, wesentlich besser als die am Prelude BB2, oder auch am Accord.
Hab meinen Kleinen zwar erst 2 mal richtig von 200 auf 50Km/h (wir haben da so eine tolle Autobahnausfahrt 😉 ) runtergebremst, aber die bremswirkung ist sensationell, kein schwammiges Gefühl, oder sonst was, die Dinger verzögern Kompromisslos und der FK2 bleibt auch brav in der Spur.1A !
Auch finde ich das Handling des FK2 besser als beim FK3, er fährt sich irgendwie leichtfüßiger, läßt sich flinker um die Ecken "Schmeißen". Für mich ist der FK2 einfach der Sportlichere Civic. Das Mehrgewicht des "Super Diesels" hat halt auch seine Nachteile......
gruss