Welches Motorrad soll's denn nun werden?
Hallo liebe Forengemeinde!
Kurz zu mir: Meine Name ist Patrick und ich bin 25 Jahre, letztes Jahr habe ich mit dem Motorradfahren begonnen. Da fing ich mit einer XJ 600 N an und bereits zum Saisonende 2016 habe ich mir eine Bandit GV75 1200 S geholt. Bin 175cm und 75kg schwer, habe jetzt knappe 10000km Fahrerfahrung.
Die Yamaha hat mich wieder verlassen, die Bandit betreibe ich regelmäßig - so auch vor kurzem auf einer Tour nach Kroatien. Jetzt, nachdem ich enge Alpenpässe und den Vergleich zu größeren Strecken habe, kann ich ungefähr für mich sagen, welche Eigenschaften das Motorrad haben soll. - Leider hab ich so absolut keine Idee mehr, welches nun wirklich das richtige für mich ist.
Natürlich steht und fällt alles mit zumindest einer Probefahrt, aber zuerst muss ich die Modelle halbwegs eingrenzen.
Ich liste euch einfach mal Fakten auf und Dinge die mir gefallen bzw. nicht gefallen an meiner Bandit:
Bewegt werden soll das Gerät sowohl auf der vielleicht jährlich stattfindenden Tour in andere Länder, als auch auf Tagestouren durch die Alpen. (Wohne direkt in Salzburg) Kleine Wege in der Stadt etc. werden nicht gefahren, dafür hab ich Auto & Vespa.
Was mir schon massiv aufgefallen ist, dass die MT07 eines Freundes wie ein Wiesel fährt, die 1200 S hingegen richtig unlustig auf kurvenreichen Pässen ist. Mache ich was falsch beim fahren oder kann mir das jemand bestätigen? Natürlich hinkt der Vergleich, die MT07 is ja sehr sehr handlich.
Was auch noch negativ bei der Bandit rüberkommt: das Fahrwerk bzw. die Gabel sind sehr schwammig nach meinem Empfinden. Ich glaube das die Bandit einfach einen Tick zu groß und schwer für mich als Motorradneuling ist.
Generell brauche ich nicht eine so schnelle und kräftige Maschine wie die Bandit.
Was mir wichtig ist:
- Ausreichend Spurstabil, bzw. soll der Seitenwind gut verarbeitet werden können.
- ein Sinnvolles Windschild wäre schon gut, aber da gibts ja auch im Zubehör viel.
- Kompromiss aus Wendigkeit und Reisetauglichkeit - die Leistung steht nicht im Vordergrund
- zum Sitzen soll Sie bequem sein
Ich scheue mich vor keinem Typ, optisch wäre ein Chopper natürlich der Oberhammer, aber da wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren eine Harley oder Victory folgen. Deshalb eher Naked mit Scheibe oder Reiseenduro usw.
Ich selbst habe schon ein wenig Überlegt: Yamaha MT07 oder 690 Duke wären spannende Gefährte für die Passstraßen, ob da die Reisetauglichkeit auch gegeben ist? Oder Street Triple von Triumph?
Alternativ habe ich auch die Transalp in Erwägung gezogen, kann diese flink und agil gefahren werden? (Ich bin aber kein Raser und genieße lieber die Landschaft.)
Vielleicht habt ihr Inputs für mich oder konkrete Ideen,was ich probieren soll..
Preislich bin ich von 1000-6000 € bereit zu zahlen, außer es gibt das Ultrahammergeile Dings, dass alles kann, dann zahle ich auch gerne mehr.
Danke euch schon im Voraus für die Hilfe!
LG Patrick
Beste Antwort im Thema
So, ich habs endlich geschafft, heute bin ich 150km gefahren. Die neuen reifen sind wirklich sehr souverän zu fahren und ich konnte ein "besser werden" während der fahrt merken. (Obs jetzt am einfahren oder generell am anderen Gefühl liegt, kann ich nicht sagen)
Da die streckd aber ohne richtige pässe und Bergstraßen war, kommt hier noch ein ausführlicher bericht über die nächste tagestour in den alpen.
Aber jedenfalls richtig toll die reifen!
36 Antworten
Oh, na dann erwische ich vielleicht noch eine im abverkauf oder ich schau dann doch bei harley vorbei.. Irgendwas wird sich schon finden =)
So, ich habs endlich geschafft, heute bin ich 150km gefahren. Die neuen reifen sind wirklich sehr souverän zu fahren und ich konnte ein "besser werden" während der fahrt merken. (Obs jetzt am einfahren oder generell am anderen Gefühl liegt, kann ich nicht sagen)
Da die streckd aber ohne richtige pässe und Bergstraßen war, kommt hier noch ein ausführlicher bericht über die nächste tagestour in den alpen.
Aber jedenfalls richtig toll die reifen!
Und immer schön auf den Luftdruck achten. Lieber tendenziell nur Spur zu hoch als zu niedrig.
2.6/2.9 ist nahezu nie verkehrt bei Sporttourern.
Ich würde den Reifendruck fahren, der in der Betriebsanleitung (bzw. auf dem Aufkleber unter der Sitzbank/am Rahmen) steht.
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Der gilt für irgendwelche Reifen aus der Homologationszeit.
Bei einer 12er Bandit kann das 20 Jahre her sein. Das muss nicht für moderne Tourensportreifen gelten.
Die BMW's mit Telelever/Paralever brauchen immer viel Luft - 3 Bar.
Bei 2,5 Bar ist der Grip besser, bei 3,0 die Kurvenwilligkeit/Einlenkverhalten.
Bei 2,6 v -2,9 h machst Du jedenfalls nichts falsch. Vorsicht aber vor Mamometern, die
irgendwas anzeigen, nur nicht den korrekten Druck. Am besten so einen kleinen, aber feinen Luftdruckmesser
dabei haben. Ach ja: Luftdruck wird bei kaltem Reifen gemessen. An der Tanke ist der Reifen zwangsläufig warm. Je nach Witterung ein bisschen stehen lassen oder etwas mehr drauf packen...wieviel, musst Du ausprobieren (0,1 - 0,3 bar)
Ich prüfe vor der Fahrt an meiner Garage den Luftdruck und hoffe,
dass das Manometer dort richtig anzeigt (Fußpumpe).