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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Mai 2015 um 04:22:55 Uhr:

Zitat:

@7746frank schrieb am 7. Mai 2015 um 11:38:15 Uhr:

 

Wogegen es lachhaft für einen W116 ist, wo damals nur 10W40 vorgeschrieben war.

Und noch mal: Warum sollte man für sein Schätzchen gerade nur ausreichende Qualität (Vorschrift) benutzen,

wenn es besseres gibt. :confused: :confused: :confused:

Hör doch endlich mal auf zu behaupten, dass 10W60 sowieso besser ist als 5w40 oder sonstwas, das stimmt einfach nicht. :D Du versuchst hier ne Diskussion zu führen und gehst gleichzeitig von falschen Tatsachen aus. 5W-X ist nicht die "Mindestanforderung", sondern die Freigabe ist ne Mindestanforderung.

Und 10W ist auch nicht optimal in unseren Breitengraden. Haste die Videos angesehen? Es ist vielleicht noch in Ordnung, es zu verwenden, aber von OPTIMAL ist es weit entfernt, optimal ist 0W oder 5W. Bei uns hat es im Winter gerne mal -20 Grad, -15 kommt des Öfteren vor, da schau dir mal deinen zähen 10W Brei an!

Und ne 60er Heißvisko?! Fährst du mit dem jeden zweiten Tag Sportrennen oder auf der Nordschleife, ständig am Limit, nur am Treten, nur im Begrenzer? Nein? Dann fahr lieber ein stabiles 5W-40er, welches auch länger seine Reserven behält.

Zitat:

@casey1234 schrieb am 8. Mai 2015 um 08:57:21 Uhr:

 

Oh mein Gott, wie lächerlich :D

Das Highstar lässt jedes deiner Ravenol Öle alt aussehen aber okay, der Klügere gibt nach, diese schwachsinnige Hetze eines Ahnungslosen mach ich nicht mit. Finde nen anderen Dummen für deine Ravenol-Propaganda. :rolleyes:

Ich werde zwar die Tage den Frühjahrsölwechsel wieder mit Ravenol RCS machen

aber im Herbst kommt entweder das Yacco Galaxie RS oder Mannol Legend+Ester beide in 0w40 in den Motor.

Habe alle drei PAO+ESTER Öle hier .

Richtig günstig war das Mannol dafür kriegt man anderswo nicht mal ein HC Baumarktöl

worum es mir aber gar nicht geht und so nächsten Sommer Eneos 0w50- mal sehen .

Marken Propagandisten wünschte ich die gleiche Behandlung wie Vögeln die einem aufs Autodach scheissen!

 

Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Mai 2015 um 04:22:55 Uhr:

 

Und noch mal: Warum sollte man für sein Schätzchen gerade nur ausreichende Qualität (Vorschrift) benutzen,

wenn es besseres gibt. :confused: :confused: :confused:

Ich erinnere mich gelesen zu haben es könne Probleme mit den Kettenspannern geben wenn Öl mit deutlich größerer Heißvisko als empfohlen verwendet wird .

Warum genau wurde aber nicht ausgeführt .

Auch könnten Dichtungen auf Dauer überdrückt werden.

Siehst du da eine Gefahr bei der 10w60 Nutzung?

Plane selber Eneos 0w50 nächsten Sommer In einem Motor für max 10w40 laut 50200 .

Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Mai 2015 um 01:38:18 Uhr:

 

Mit was für Nachteilen ist denn bei der Verwendung von 10W-60 zu rechnen ?

Mein Motor springt Sommer wie Winter schon kurz "vor" Zündung an, sowas kann man als sehr gute Kaltstarteigenschaften bezeichnen, auch ist ein 10W- in unseren Breitengraden optimal.

Für welche Kolbengeschwindigkeit ist denn welche Viskosität vorgeschrieben ?

Wenn für deinen Octav ein 5W-30 vorgeschrieben ist, dann bedeutet das aber auch nur, daß die MINDEST-Anforderungen erfüllt werden...und nicht, daß ein besseres Öl verboten wäre !

Aus dem 10W60 wird nach 5000km Alltagsverkehr nur noch ein 10W30 übrig bleiben.

Weil die Dinger für den Renneinsatz konzipiert sind!!

Aber man kann ja reden wie mit einem kranken Gaul!:confused::confused:

Valvoline Max Life 5W40 wäre für den Oldi was richtig gutes.

@Foxstream: Ich bin der Meinung, daß HC kein erbärmlicher PAO-Ersatz ist. Hier kann man lesen, was Porsche zu HC schreibt:

Zitat:

Hydrocracked oil:

Hydrocracked oils are manufactured from naturally occurring crude oil, purified in refineries in further processing steps. Hydrocracked oils are notable for their high natural viscosity index (cf. "Viscosity“), a very low sulphur content and a high level of saturation resulting in optimum ageing and oxidation stability. Their performance matches that of fully synthetic base oils, but without the associated disadvantages such as poor seal compatibility and poor additive dissolution capacity.

Wo kommt eigentlich der Ausdruck Baumarktöl her?

Da gibt es Castrol, Mobil1, LiquiMoly, Mannol, Total, Ravenol, .....

@ UTrulez:

Genau so siehts aus. Moderne HC Öle stehen vollsynthetischen (wenn sie es ÜBERHAUPT sind) in nichts nach.

@ zylindertausch:

Damit will foxstream suggerieren, dass es sich um ein "minderwertiges" Produkt handelt, was in dem Fall von Highstar völliger Quatsch ist.

Zitat:

@casey1234 schrieb am 8. Mai 2015 um 12:06:49 Uhr:

@ zylindertausch:

Damit will foxstream suggerieren, dass es sich um ein "minderwertiges" Produkt handelt, was in dem Fall von Highstar völliger Quatsch ist.

Stellt sich außerdem die Frage, was an einem Baumarkt grundsätzlich minderwertig sein soll. :D

Man kann vielleicht die dort angebotenen Produkte in hochwertig, mittel und minderwertig unterteilen, aber sonst?

Zitat:

@foxstream schrieb am 8. Mai 2015 um 10:04:05 Uhr:

Auch könnten Dichtungen auf Dauer überdrückt werden.

Siehst du da eine Gefahr bei der 10w60 Nutzung?

Plane selber Eneos 0w50 nächsten Sommer In einem Motor für max 10w40 laut 50200 .

Als ob Schelle darauf eine Antwort hätte. :rolleyes:

Um welchen Motor genau geht es bei Dir nochmal?

Zitat:

@herr_lehmann2012 schrieb am 8. Mai 2015 um 05:58:52 Uhr:

Zitat:

@since1999 schrieb am 7. Mai 2015 um 22:54:13 Uhr:

Hallo zusammen,

 

Weiterhin sieht man auf dem 1. Bild auf einer Kolbenseite (vermutlich Auslaßseite) stärkeren Verschleiß als auf Bild 2 (vermutlich Einlaßseite). Ist das normal?

Gruß since1999

Verschleiß würde ich das nicht nennen, das sind Tragbilder des Kolbenhemdes in der Zylinderlaufbahn. Die schwarze Graphitschicht ist lediglich wenige mü stark. Man erkennt auch noch gut die Drehriefen aus der Bearbeitung des Kolbens. Wäre das verschleiß in dem Sinne, das man sich Sorgen machen müsste, wären da riefen in Laufrichtung der Kolben, aber dann hätte das auch andere Auswirkungen. Kurzum: das sind normale Tragbilder. Das diese auf Ein- und Auslaßseite unterschiedlich stark ausfallen hängt damit zusammen, das der Kolben sich im Arbeitstakt an eine Seite mehr anlegt, als an die andere; er kippt etwas.

.

Beim Kolbenkipper trägt der Kolben im RingBereich am Feuersteg- und der gegenüberliegenden Kolbenhemdkante.

Der gleichmäßige Abrieb der wenigen mµ starken Kolbenhemd-Beschichtung lässt darauf schließen,

das die Resultierende im Verbrennungsdruck den Kolben an die Zylinderwand drückt.

Ich weiß noch aus Corsa Zeiten wo alle sich hier Gefeiert haben als im Praktiker das Öl für 1,99 oder 12,99 war. Alle mochten es :)

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 8. Mai 2015 um 13:56:28 Uhr:

Zitat:

@foxstream schrieb am 8. Mai 2015 um 10:04:05 Uhr:

Auch könnten Dichtungen auf Dauer überdrückt werden.

Siehst du da eine Gefahr bei der 10w60 Nutzung?

Plane selber Eneos 0w50 nächsten Sommer In einem Motor für max 10w40 laut 50200 .

Als ob Schelle darauf eine Antwort hätte. :rolleyes:

.

...Ich nicht, du nicht und der Rest auch nicht ! :D

Zitat:

@Polakmaster schrieb am 8. Mai 2015 um 16:35:39 Uhr:

Ich weiß noch aus Corsa Zeiten wo alle sich hier Gefeiert haben als im Praktiker das Öl für 1,99 oder 12,99 war. Alle mochten es :)

das highstar war ja auch ein recht ordentliches addinol öl.

Zitat:

@rgruener schrieb am 8. Mai 2015 um 17:33:58 Uhr:

Zitat:

@Polakmaster schrieb am 8. Mai 2015 um 16:35:39 Uhr:

Ich weiß noch aus Corsa Zeiten wo alle sich hier Gefeiert haben als im Praktiker das Öl für 1,99 oder 12,99 war. Alle mochten es :)

das highstar war ja auch ein recht ordentliches addinol öl.

...und ist es immernoch! ;)

Highstar = Super Light eben...

Zitat:

@casey1234 schrieb am 8. Mai 2015 um 09:04:58 Uhr:

Zitat:

@schelle1 schrieb am 8. Mai 2015 um 04:22:55 Uhr:

 

Und noch mal: Warum sollte man für sein Schätzchen gerade nur ausreichende Qualität (Vorschrift) benutzen,

wenn es besseres gibt. :confused: :confused: :confused:

Hör doch endlich mal auf zu behaupten, dass 10W60 sowieso besser ist als 5w40 oder sonstwas, das stimmt einfach nicht. :D Du versuchst hier ne Diskussion zu führen und gehst gleichzeitig von falschen Tatsachen aus. 5W-X ist nicht die "Mindestanforderung", sondern die Freigabe ist ne Mindestanforderung.

Und 10W ist auch nicht optimal in unseren Breitengraden. Haste die Videos angesehen? Es ist vielleicht noch in Ordnung, es zu verwenden, aber von OPTIMAL ist es weit entfernt, optimal ist 0W oder 5W. Bei uns hat es im Winter gerne mal -20 Grad, -15 kommt des Öfteren vor, da schau dir mal deinen zähen 10W Brei an!

Und ne 60er Heißvisko?! Fährst du mit dem jeden zweiten Tag Sportrennen oder auf der Nordschleife, ständig am Limit, nur am Treten, nur im Begrenzer? Nein? Dann fahr lieber ein stabiles 5W-40er, welches auch länger seine Reserven behält.

.

Der einzigste Sinn des Videos zeigt, daß Wasser noch dünner sein könnte ! Ansonsten sind keinerlei nützliche Anwendungsinformationen daraus erkennbar, Daten schon mal gar keine.

Das angegebene 10W-60 wird als Leichtlauföl bezeichnet und ist im Alltagsbetrieb für Benzin- und Dieselmotoren geeignet ! Gibt es eigentlich Dieselrennautos.:confused: -Ich frag ja nur mal so.

Fals dir die theoretische "Spanne" zu groß ist, hätte "ich" auch nichts gegen ein 15W-50. Bei einem 5W-50 wäre mir die Spanne wiederum zu groß. -Das wären aber wieder nur unbelegbare Vermutungen. :D

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