Welcher Platz ist der sicherste für das dritte Kind?

Hallo,

Nach der Geburt unseres drittes Kindes, möchten wir ein neues Auto kaufen und ich habe eine Frage, die eigentlich häufig gestellt sein soll, die konkrete Antwort finde ich aber leider weder hier, noch in anderen Foren.
Die meisten Quellen sind einverstanden dass bei einem Unfall die sichersten Plätze für die ersten zwei Kinder links und rechts in der zweiten Reihe sind, am besten in Kindersitze mit Isofix. Es ist mir aber nicht klar welcher Platz der sicherste für das dritte Kind ist - der Beifahrersitz (mit Airbag an- oder ausgeschaltet?), der mittlere Sitz in der zweiten Reihe (er gilt irgendwie auch nicht als besonders sicher), oder ein Sitz in der dritten Reihe?
Für längere Fahrten werden wir es bevorzugen dass ein Erwachsener zwischen den zwei kleineren Kindern im Fond sitzt. Wo soll dann das älteste Kind (7 Jahre alt) am sichersten sitzen - auf dem Beifahrersitz vorne (mit Airbag an oder aus?) oder in der dritten Reihe? Zum ein-/aussteigen und fahren ist der Beifahrersitz natürlich bequemer, man hat auch viel mehr Platz im Kofferraum. Was ist aber für das Kind bei einem Unfall sicherer? Gibt’s dafür überhaupt Testergebnisse die die verschiedenen Sitzplätze für Kinder verglichen haben? Ich habe keine gefunden. Persönliche praktische Erfahrungen aus dem Alltag mit drei kleinen Kindern wären auch sehr wertvoll! Diese Frage ist für den Auswahl des neuen Autos sehr wichtig, um zu entscheiden ob es unbedingt Sitze in der dritten Reihe haben soll oder nicht; dass die dritte Reihe andere Vorteile hat ist mir klar, das Angebot im Vergleich mit 5-Sitzer ist aber deutlich knapper und oft deutlich teurer.

Danke in Voraus für Ihre Hilfe und Tipps!

Beste Antwort im Thema

Die Patentlösung für den Kindertransport gibt es nicht. Je nachdem, wo im Fall der Fälle ein anderes Auto einschlägt, ist es in dem einen Fall so optimal und im anderen Fall fatal. Das kann man nicht vorherplanen. Solange alle Kindersitze gut untergebracht werden können, ist kaum ein Auto per se besser als ein anderes. Ein Fünfsitzer ist durchaus ausreichend. Airbag auf dem Beifahrersitz kann bei einem 7-jährigen angeschaltet bleiben.

Ansonsten sind wir hier im Forum per Du. 🙂

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Schon erstaunlich wie sich Zeiten aendern und ploetzlich Autos wie Passat, Mercedes C usw usf nicht mehr fuer Familien mit 3 Kindern geeignet sind. Meine Eltern sind damals mit mir und meinen 2 Bruedern + einem Kumpel meines grossen Bruders (4 Kinder gesamt) im Trabbi Zelten gefahren. Die komplette Ausstattung im Auto und etwas auf dem Dachgarten. Es ging 😁
Ein Kumpel rief mich vor nicht all zu langer Zeit an und frug mich um Rat welches Auto er kaufen solle weil sein Avensis mit 3 Kindern zu klein ist. Was soll man da ausser ,,Bus`` antworten? Die Ansprueche steigen und steigen. Eine Patentloesung zum sichersten Transport gibts nicht. Egal welches Auto und wo man die Kinder platziert, es kann immer der falsche Platz sein. Man sollte vielleicht nicht von vorn herein negativ Denken und von Unfaellen ausgehen. Denn dann sollte man lieber im Bett bleiben.

Zitat:

Original geschrieben von mattalf


Schon erstaunlich wie sich Zeiten aendern und ploetzlich Autos wie Passat, Mercedes C usw usf nicht mehr fuer Familien mit 3 Kindern geeignet sind.

"Beispielsweise betrug die durchschnittliche Wohnfläche in der Bundesrepublik (West) im Jahr 1960

14 m²

pro Person"

[1]

"Standen im Jahr 1998 jedem Einwohner noch durchschnittlich 39 m² zur Verfügung, so ist die Pro-Kopf-Wohnfläche mittlerweile auf

45 m²

angewachsen."

[2]

Warum sollte es da mit Autos anders sein...

Zitat:

Original geschrieben von HHH1961



Etwas abseits der eigentlichen Frage: Als bereits zweifache Eltern seid Ihr zudem sicherlich informiert, dass Reboard-Systeme am sichersten für Kinder sind. Allerdings sind diese meist noch schwieriger im Auto zu verbauen, weil sie vergleichsweise mehr Platz benötigen.

Vielen Dank für die Antwort und die Tipps!

Über Reboarder habe ich gehört, kenne aber leider niemanden der so einen Kindersitz hat. Wir werden aber auf jeden Fall diese Variante überlegen.

Zitat:

Original geschrieben von HHH1961



Derzeit fahre ich eine lange Mercedes-Benz R-Klasse, davor Chrysler Grand Voyager und Renault Espace. Da das Leasing für die R-Klasse in einigen Monaten ausläuft, vergleiche ich zur Zeit aktiv diverse Modelle.

Was halten Sie vom Mercedes R-Klasse als Auto für Familie mit 3 kleinen Kindern?

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts



S-Max und Galaxy sind baugleich bis auf das Heck. Die dritte Sitzreihe des Galaxy ist deutlich besser nutzbar und man hat dann auch noch Kofferraum.

Ich habe gedacht dass der Kofferraum bis auf der Höhe ähnlich sein sollte. Beide Autos haben die gleiche Breite, die Länge ist 4,82 beim Galaxy und 4,77-4,80 beim S-Max. Vielleicht kann man nicht den Kinderwagen reintun ohne ihm zusammenzuklappen, so was wäre für uns aber nicht entscheidend. Oder gibt’s auch wesentlichere Unterschiede?

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts



Zudem ist auch der Unterhalt wichtig. Bei meinem Arbeitgeber laufen VW, Audi und Ford. 120 Autos.
Im Schnitt liegen die Ford-Inspektionen bei gut der Hälfte der VW Services.
Die Langzeitqualität bei Ford ist unserer Erfahrung nach besser. Im Schnitt laufen die Autos bei uns 200.000 Km in 3 Jahren. Ford hat mehr abgefallene Hadschuhfachdeckel und deutlich weniger Liegenbleiber. Getriebeschäden bei fast allen VW Automatikgetrieben, keinen einzigen bei Ford.

Vielen Dank für diese sehr wichtige Information aus der Praxis, mit 120 Autos!!! All das waren sehr wichtige Fragen für mich, und dies ist der wertvollste Beitrag dazu den ich überhaupt gefunden habe (und in den letzten paar Monate habe ich einiges gelesen)!

Grüße und herzlichen Dank!
T.

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Tach!

Zitat:

Original geschrieben von Taylor2



Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts



S-Max und Galaxy sind baugleich bis auf das Heck. Die dritte Sitzreihe des Galaxy ist deutlich besser nutzbar und man hat dann auch noch Kofferraum.
Ich habe gedacht dass der Kofferraum bis auf der Höhe ähnlich sein sollte. Beide Autos haben die gleiche Breite, die Länge ist 4,82 beim Galaxy und 4,77-4,80 beim S-Max. Vielleicht kann man nicht den Kinderwagen reintun ohne ihm zusammenzuklappen, so was wäre für uns aber nicht entscheidend. Oder gibt’s auch wesentlichere Unterschiede?

Der Galaxy scheint mir durch das steilere Heck und evtl. auch einen kürzeren Stoßfänger eine merkbar größere Innenraumlänge zu haben. Habe das mal mit Kollegen vergleichen. Zu 6. im Galaxy geht gut, im S-Max ist das die Pest.

Bei beiden Modellen dürfte es schwierig werden, mit 3. Sitzreihe einen Kinderwagen aufgeklappt einzuladen.
Dafür braucht man dann einen größeren Bus wie Transit oder Grand Voyager.

Das wäre für mich allerdings kein Kriterium, denn weshalb sollte es ein Problem sein, den Kinderwagen zusammenzufalten und dann einzuladen?

Zitat:

Original geschrieben von Taylor2



Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts



Zudem ist auch der Unterhalt wichtig. Bei meinem Arbeitgeber laufen VW, Audi und Ford. 120 Autos.
Im Schnitt liegen die Ford-Inspektionen bei gut der Hälfte der VW Services.
Die Langzeitqualität bei Ford ist unserer Erfahrung nach besser. Im Schnitt laufen die Autos bei uns 200.000 Km in 3 Jahren. Ford hat mehr abgefallene Hadschuhfachdeckel und deutlich weniger Liegenbleiber. Getriebeschäden bei fast allen VW Automatikgetrieben, keinen einzigen bei Ford.
Vielen Dank für diese sehr wichtige Information aus der Praxis, mit 120 Autos!!! All das waren sehr wichtige Fragen für mich, und dies ist der wertvollste Beitrag dazu den ich überhaupt gefunden habe (und in den letzten paar Monate habe ich einiges gelesen)!

Grüße und herzlichen Dank!
T.

Gerne.

Sehe Dir ruhig auch mal einen Mercedes R an und fahre alles zur Probe.
Meine Wahl, würde ich den Transit Nugget durch ein PKW-ähnlicheres Auto ersetzen wollen, wäre allerdings der Galaxy mit dem 2.5 L Benzinmotor. Er ist einfach praktischer und der R mit seiner fast unschlagbaren Langstrecken-Gemütlichkeit punktet dort, wo es bei Familien nicht so sehr darauf ankommt. Mit dem großen Benziner ist der Galaxy zudem auch fix unterwegs.

Man kann sich ja noch ein zackigeres Gefährt als Zweitfahrzeug anschaffen. Ins Büro muss ich ja nicht mit einer weiteren Familienkutsche fahren.

Gruß,
M. D.

Zitat:

Original geschrieben von mattalf


Schon erstaunlich wie sich Zeiten aendern und ploetzlich Autos wie Passat, Mercedes C usw usf nicht mehr fuer Familien mit 3 Kindern geeignet sind. Meine Eltern sind damals mit mir und meinen 2 Bruedern + einem Kumpel meines grossen Bruders (4 Kinder gesamt) im Trabbi Zelten gefahren. Die komplette Ausstattung im Auto und etwas auf dem Dachgarten. Es ging 😁

Sicher ging das. Beim Heimfahrdienst vom Kindergeburtstag gingen auch 4 Kinder auf die Rückbank eines Käfers + 3 Kinder ins "Kinderloch" hinter die Rückbank. Hat in den 70ern und frühen 80ern auch kein Schwein gejuckt.

Mittlerweile hat sich aber die Gesetzeslage und das Sicherheitsdenken ein kleines bischen geändert, so dass sich die Fragestellung schon alleine aus der Kindersicherungspflicht ergibt und nicht aus der Bequemlichkeit...

Ich frage mich allerdings auch, wie meine Eltern früher im BMW 2002 mit 2 Kindern für 3 Wochen in den Bungalowurlaub (Selbstversorger...) nach Italien fahren konnten. Irgendwie hats funktioniert...

Also auch mal ein praktischer Erfahrungswert zur Entscheidungsfindung:

Frontalcrash auf Landstrasse mit ca. 75km/h + geschätzte 45km/h.
Schaden siehe Foto.

8jährige Tochter mit großem Kindersitz (keine Sitzschale) auf dem Beifahrersitz, Airbag aktiv.
Außer einer kurz blutenden Nase vom Airbag keinerlei Verletzungen.

Aber:
Besondere Sorgfalt bei der Einstellung von Sitz und Gurt.
Gurt wurde und wird beim Anschnallen immer im Beckenbereich stramm gezogen.

😉

Frontal

Zitat:

Original geschrieben von Taylor2: "Was halten Sie vom Mercedes R-Klasse als Auto für Familie mit 3 kleinen Kindern?"

Platz? Ist ausreichend vorhanden. Wobei, wenn ich von "R-Klasse" spreche, ich immer eine Langversion mit 7 Sitzen im Sinn habe. Die 2te Reihe hat aussen breite Einzelsitze und in der Mitte einen schmaleren Sitz, von manchen auch als Notsitz bezeichnet, der als breite Armlehne heruntergeklappt werden kann. Die äusseren Einzelsitze kommen meist mit Isofix-Halterungen daher, ebenso die beiden Sitze in der 3ten Sitzreiche. Allerdings habe ich es nicht vermocht dort eine Babyschale auf Basis zu befestigen, siehe hier

http://www.motor-talk.de/forum/isofix-in-der-3ten-reihe-t4634623.html.

Der Kofferraum fällt erwartungsgemäß nicht so üppig aus, wenn die 3te Sitzreihe benutzt wird. Nutzt man dort nur einen Sitz, so bleibt daneben eine Ladefläche von 56 cm Breite, ausreichend für unseren Kinderwagen. Noch mehr Platz hat sicherlich ein Chrysler Grand Voyager bzw Lancia Voyager, denn dort verbleibt auch bei Nutzung der 3ten Reihe ein relativ großer Kofferraum.

Größe? Kann für manche Fahrer schon ein Problem sein, zum Beispiel in Parkhäusern, denn das Auto ist mit 5,20 m Länge nicht gerade kurz und zudem auch relativ breit. Ist aber eigentlich alles eine Frage der Gewöhnung.

Komfort? Ein Traum.

Preis und Kosten? Ein Albtraum. Der Preis einer R-Klasse beträgt etwa das 1,5- bis 2-fache des Preises eines Galaxy. Auch die Versicherung ist arg hoch und die edlen Mercedes-Kataloge und Werkstatthallen wollen im Rahmen der jährlichen Wartung auch bezahlt werden. Einige Kosten habe ich in meinem Profil bei meinen Fahrzeugen unter den Fotos abgelegt, sowohl für meinen aktuellen R350CDI wie auch für den vorhergehenden R280CDI, siehe hier http://www.motor-talk.de/.../UserDetails.html?...

Verbrauch? Der Langzeitverbrauch über >130tkm beläuft sich bei mir auf 9,8 Liter Diesel. Kommt natürlich immer darauf an wie man fährt, siehe hier http://www.motor-talk.de/.../verbrauch-t2294752.html?...

Ein Ford Galaxy kann das alles billiger mit einem gutem Platzangebot. Aber das ist ein unfairer Vergleich. Ginge es um Möbel, dann würde ich den Galaxy als sehr bequemen Stuhl beschreiben. Und die R-Klasse als noch bequemeres, breites, edles Leder-Sofa. Beide erfüllen ihren Zweck.

Rückblickend muss ich sagen, dass wir gefühlt immer die jeweils passenden Autos für unseren jeweiligen Bedarf hatten. Bis 2000 war das ein Espace, damals waren unsere vier Kinder zwischen 4 und 12 Jahre alt, danach folgten 3x Grand Voyager bis Ende 2008, da waren die Kids dann zwischen 12 und 20 Jahre, und seit 2009 nun 2x R-Klasse.

Familie mit 3 Kindern? Geht in R-Klasse. Geht aber auch in Galaxy. Ich würde einfach mal zur Probe fahren.

Konnte ich ein wenig helfen? Ansonsten beantworte ich gern auch konkretere Fragen, bitte einfach eine Private Nachricht (PN) senden.

Zitat:

Original geschrieben von feineherrn


Also auch mal ein praktischer Erfahrungswert zur Entscheidungsfindung:

Frontalcrash auf Landstrasse mit ca. 75km/h + geschätzte 45km/h.
Schaden siehe Foto.

8jährige Tochter mit großem Kindersitz (keine Sitzschale) auf dem Beifahrersitz, Airbag aktiv.
Außer einer kurz blutenden Nase vom Airbag keinerlei Verletzungen.

Aber:
Besondere Sorgfalt bei der Einstellung von Sitz und Gurt.
Gurt wurde und wird beim Anschnallen immer im Beckenbereich stramm gezogen.

😉

Vielen Dank für das Teilen dieser erschreckenden Erfahrung! Ich hoffe dass es nicht nur deiner Tochter, sondern allen nach dem Unfall gut ging. Meinst du dass es mit abgeschaltetem Airbag für deine Tochter schlimmer gewesen wäre?

Grüße
T.

Die wenigsten tödlichen Unfälle passieren hinten rechts. Das hat zum einen mit Überdeckungsunfällen im Gegenverkehr zu tun und zum anderen mit dem Fahren auf der rechten Straßenseite.

Zitat:

Original geschrieben von HHH1961



Zitat:

Original geschrieben von Taylor2: "Was halten Sie vom Mercedes R-Klasse als Auto für Familie mit 3 kleinen Kindern?"

Platz? Ist ausreichend vorhanden.
...

Größe? Kann für manche Fahrer schon ein Problem sein, zum Beispiel in Parkhäusern, denn das Auto ist mit 5,20 m Länge nicht gerade kurz und zudem auch relativ breit. Ist aber eigentlich alles eine Frage der Gewöhnung.

Komfort? Ein Traum.

Preis und Kosten? Ein Albtraum. Der Preis einer R-Klasse beträgt etwa das 1,5- bis 2-fache des Preises eines Galaxy. Auch die Versicherung ist arg hoch und die edlen Mercedes-Kataloge und Werkstatthallen wollen im Rahmen der jährlichen Wartung auch bezahlt werden.
...

Verbrauch? Der Langzeitverbrauch über >130tkm beläuft sich bei mir auf 9,8 Liter Diesel.

...

Familie mit 3 Kindern? Geht in R-Klasse. Geht aber auch in Galaxy. Ich würde einfach mal zur Probe fahren.

Konnte ich ein wenig helfen? Ansonsten beantworte ich gern auch konkretere Fragen, bitte einfach eine Private Nachricht (PN) senden.

Vielen Dank für die sehr detaillierte Information - es sind wirklich keine Fragen offen geblieben! Ich würde aber mal sagen dass ich wegen der Kosten und der Größe eher auf der R-Klasse verzichten würde, selbst wenn dies sicherlich ein edles und komfortables Auto ist. Wenn man daran denkt wie ein Auto mit 3 kleinen Kindern nach kürzester Zeit innen aussieht, passt das mit einer R-Klasse nicht wirklich gut zusammen. Mit kleinen Kindern haben Sie ja auch ein Espace gefahren 😉.

Zitat:

Original geschrieben von Taylor2



Vielen Dank für das Teilen dieser erschreckenden Erfahrung! Ich hoffe dass es nicht nur deiner Tochter, sondern allen nach dem Unfall gut ging. Meinst du dass es mit abgeschaltetem Airbag für deine Tochter schlimmer gewesen wäre?

Grüße
T.

So schrecklich, wie man es sich vorstellt, ist es gar nicht, wenn alle Beteiligten - wie geschehen - nahezu unversehrt aussteigen.

🙂

Fahre wieder das gleiche Fahrzeug (A4 B5) in unveränderter Besetzung. Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass der Kopf meiner Tochter einen winzigen Tick zu früh vorne war, der Airbag noch nicht komplett aufgeblasen hatte und ihr somit noch den kleinen Push verpasst hat, der zur blutenden Nase führte. Also habe ich nun den Beifahrersitz eine Raste weiter (ca. 2cm) nach hinten geschoben.

Ohne Airbag (oder auf dem Rücksitz) hätte sie m.E. mindestens ein HWS-Syndrom (Schleudertrauma) davongetragen, denn die auftretenden Kräfte sind schon enorm. So haben sich Gurt und Airbag die aufzufangende Last geteilt.

Habe aber trotzdem nicht vor, das Ganze noch einmal praktisch zu testen, denn - machen wir uns nichts vor - ne ganze Menge Glück gehört eben auch dazu. In unserem Fall hat alles fast perfekt gepasst, die blutende Nase war ein wirklich marginaler Kollateralschaden.
🙂

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