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Welchen Widerstand sollte eine Glühbirne haben?

Themenstarteram 5. Febuar 2019 um 7:50

Hallo,

ich habe im Kombiinstrument die Meldung bekommen, check licence plate light.

Das linke Kennzeichenlicht hat nicht geleuchtet.

Ich habe das ausgebaut und das Multimeter auf die 2 Kontakte der Glühbirne gehalten.

Ich habe kein Piepsen gehört mit dem Durchgangsprüfer - ich habe aber nicht auf den Widerstandswert geschaut, nur aufs Piepsen gehört.

Heute aber ist die Meldung wieder weg und die Lampe geht wieder, ohne Zutun. Direkt nach Einbau hat die Lampe ebenso nicht funktioniert.

Frage: Sollte eine funktionstüchtige Lampe ein Durchgangsprüferpiepsen aufweisen? (Dieses kommt nur bis zu einem gewissen Widerstandswert, ich weiß aber nicht welcher)

 

Lampe ist eine C5W, Prüfspitzen habe ich auf die Kontakte gehalten, ohne die Lampe aus der Halterung auszubauen - nur die Halterung war abgesteckt.

Beste Antwort im Thema

Moin,

Der Widerstand des Glühfadens ist temperaturabhängig. Man wird im kalten Zustand nicht den Widerstand messen, den man im warmen Zustand misst. Ein kalter Glühfaden ist fast ein Kurzschluss.

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Stell doch das Messgerät auf Ohm.

5W bei 12V entspricht 0,41666A. R=U/I=28,8Ohm.

Moin,

Der Widerstand des Glühfadens ist temperaturabhängig. Man wird im kalten Zustand nicht den Widerstand messen, den man im warmen Zustand misst. Ein kalter Glühfaden ist fast ein Kurzschluss.

Das passt aber nicht wirklich, da ja beim Messen die Lampe kalt ist und daher einen viel niedrigeren Widerstand hat. Die Wärme bei Glühlampen erhöht den Widerstand enorm. Ich vermute mal, da war oder ist nur ein Anschluß korrodiert und durch das raus- und reinmachen hat sich da was selbst gereinigt. Mal Steckkontakte und Lampenkontakte sauber kratzen und gut ist.

Also wenn es nicht piept ist kein Durchgang, dann leuchtet es auch nicht.

Ich gehe eher davon aus, dass durch Erschütterung der Glühfaden wieder "angeschweißt" wurde. Deswegen kann man manche Birnen auch durch draufklopfen wieder funktionsfähig bekommen.

Das hält aber nur ein paar Tage und du musst dann die Birne irgendwann doch auswechseln.

Durch Temperatur und Fertigungstoleranzen wird sich hier kein fester Wert nennen lassen. Die R=U/I Rechnung bringt aber zumindest den Wert, an dem man sich grob orientieren kann. Übergangswiderstände an den Anschlüssen tun ihr Übriges!

Themenstarteram 5. Febuar 2019 um 9:37

Zitat:

@querys schrieb am 5. Februar 2019 um 09:13:47 Uhr:

Also wenn es nicht piept ist kein Durchgang, dann leuchtet es auch nicht.

Ich gehe eher davon aus, dass durch Erschütterung der Glühfaden wieder "angeschweißt" wurde. Deswegen kann man manche Birnen auch durch draufklopfen wieder funktionsfähig bekommen.

Das hält aber nur ein paar Tage und du musst dann die Birne irgendwann doch auswechseln.

Wenn durch Erschütterung der Glühfaden wieder angeschweißt wurde, dürfte sich aber auch die Länge ändern, durch die Längenänderung verändert sich auch die Leistung und Leuchtstärke des Fadens, oder?

Das habe ich nämlich nicht beobachten können, auch ist mir nicht aufgefallen, dass der Glühfaden entzwei war - allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt die Lampe im Geist auch schon abgeschrieben.

Zitat:

@tkme schrieb am 5. Februar 2019 um 09:37:35 Uhr:

 

Wenn durch Erschütterung der Glühfaden wieder angeschweißt wurde, dürfte sich aber auch die Länge ändern, durch die Längenänderung verändert sich auch die Leistung und Leuchtstärke des Fadens, oder?

Ich glaube das betrachtest du etwas zu wissenschaftlich. In der Praxis wirst du da wohl nichts feststellen.

Denke ich auch. Gerät piept nicht - Lampe wegschmeißen. Gerät piept - Fehler woanders suchen; meistens vergammelte Kontakte.

Mit einem Ohmmeter den Durchgang und damit die Funktonsfähigkeit einer Glühbirne zu prüfen ist eine Prüfungen die nicht garantiert dass das Lampenüberwachungsgerät die Birne auch für gut befindet. Ich habe mehrmals festgestellt das eine gute Glühbirne -innen schon etas schwarz angelaufen / beschlagen von dem Lampenüberwachungsgerät als defekt gemeldet wurde. Ich bin daher dazu übergegangen gleich eine neue Glühbirne einzubauen und bei dem Tausch auch gleich noch die Kontake der Fassung zu überprüfen und ggf. penibel zu reinigen und zu - fetten - .

MfG kheinz

Glühbirnen und -innen :D

Welches Fett verwendest du da?

Auf meiner Sprühdose steht Konakt 60.

Funktioniert aber auch mit WD 40, Caramba usw. Sinn und Zweck ist es, so lange als möglich die Korrosion an den Kontakten zu verhindern. (Warm / Kalt / Schwitzwasser usw.)

MfG kheinz

Zitat:

@eet2000 schrieb am 5. Februar 2019 um 08:33:36 Uhr:

Stell doch das Messgerät auf Ohm.

5W bei 12V entspricht 0,41666A. R=U/I=28,8Ohm.

Ja, aber nur bei "Betriebstemperatur", kalt ist der Widerstand deutlich geringer. ;)

PS. Ja Piepsen ist da normal für den Durchgangsprüfer.

PPS. Ne Glühbirne kann keinen zu geringen Widerstand habe.

Gruß Metalhead

In so einem Fall, baut man im richtigen Leben, kurzerhand ein neues,

passendes Leuchtmittel ein.

Man könnte, wenn man wollte, diese Tätigkeit aber durchaus in eine Doktorarbeit

einfliessen lassen...

Wollte ich ja auch. Habe auch schon Lampen gekauft. Dann ist mir aufgefallen, dass die Birne wieder funktioniert. Warum will mir nicht in den Kopf. Etwas funktionstüchtiges tausch ich nicht aus...

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