Welchen Öl brauscht mein AstraF ?

Ich habe einen Astra F Caravan 1,4l 44 KW 96 Bj. Ich will Ölwechsel machen und wollte hier fragen welchen Öl ich nehmen kann? Ich habe 2 Liter 15-40 zu extra für ältere Motoren, Benziner und Diesel. Kann ich das nehmen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von vauxhall corsa


hi!
BJ 94 heißt ist auf jeden fall schon mal nicht dr jüngste motor..zu dem ist bekannt das die 1.4 OHC motorn mit 10-40 oder 15-40 ruhig und leiser und ruhiger laufen als mit 5-40..

Völliger Blödsinn!

Das 15W braucht wesentlich länger um den Motor vollständig zu durchölen.

Wenn er seinem Motor was gutes tun will lässt er die Finger von der völlig veralteten mineralischen Plörre. Das taugt bestenfalls noch für den Rasenmäher!

Das Highstar 5W-40 ist Preis-Leistungs-Technisch top!

Hydroklackern wird so eher vermieden, schmiert viel schneller und die Grundsubstanz ist in der Regel auch wesentlich hochwertiger und Leistungsfähiger als bei einem Mineralöl. 15W-40 war in den 80ern und anfang der 90er noch Stand der Technik, ist heute aber hoffnungslos überholt! Mag sein dass es reicht, ja aber pflegen und etwas gutes tut man seinem Motor damit nicht!

Erwähne ja nicht zum ersten mal dass mein C16NZ seit nunmehr über 80000km nur mit Mobil1 0W-40 befüllt wird!

Dafür ist er innen Blitzeblank und springt selbst bei -20°C sofort an und läuft schon in den ersten Sekunden absolut ruhig und ohne jegliches Klackern! Km-Stand 1600000

44 weitere Antworten
44 Antworten

HI!
Habichnet hab es damals selbst bei meinem C12NZ gemerkt mit dem 15-40 lief er immer schön ruhig und sauber.dann kam 5-40 rein und zack hydros am nageln.liegt daran das ein motor der älter ist und nicht alle teile,lager,ölpumpenräder usw nicht mehr 100% sind und wenn das öl dann beim starten dünn ist braucht der motor länger um öldruck auf zubaun als mit dickerem.
bei jungen motorn oder motorn mit wenig km kannste 5-40 usw ohne probs fahrn oder noch dünner als 0-40 bei alten motor sieht es anders aus..
bei unserem omega B damals das selbe hatte 90tkm weg,immer 15-40 bekommen.dann umgestellt auf 5-40 leichtlauf und ebenfalls hydros am klappern und lief lange nicht so ruhig wie mit 15-40..

"Das taugt bestenfalls noch für den Rasenmäher!"

naja kumpel sein corsa mit 1.4 motor hat immer 15-40 bekommen und läuft top seit 235tkm.kaum ölverbrauch,hydros sind ruhig was will man mehr?

"Hydroklackern wird so eher vermieden, schmiert viel schneller und die Grundsubstanz ist in der Regel auch wesentlich hochwertiger und Leistungsfähiger als bei einem Mineralöl."

schmiert bei alten motorn wie gesagt nicht schneller da weniger öldruck mit dem dünnen zeugs..sieht man schön bei älteren autos mit öldruckanzeige..zudem dünneres öl auch schneller wieder weg läuft als dickeres hmm..

"Erwähne ja nicht zum ersten mal dass mein C16NZ seit nunmehr über 80000km nur mit Mobil1 0W-40 befüllt wird!"

wenn er nie was anderes bekommen hat und unter 100tkm weg hat immer rein damit hast vollkommen recht..nur denke ich mal das sein motor von BJ94 locker mehr als 100tkm weg hat,und da können mit 5-40 probleme auftretten,muss nicht kann aber..

Du hast recht "vauxhall corsa" habe 154000 TKM drauf. Es hört sich logisch an mit dem Hydros, das Problem habe ich nämlich.

HI!
wie gesagt will hier nichts schön reden oder wenn von was überzeugen oder sonst was..nur rede ich hier aus eigner erfahrung und aus der erfahrung meines teilehändlers der seit 25 jahren autozubehör,öl etc verkauft...von dem weiß ich auch das zb bei Vw ich weiß grad das modell nicht mehr bis 100tkm leichtlauf 0-40 fahrn sollst und ab 100tkm auf 10-40 umsteigen sollst...eben aus den gründen hydros,ölverbrauch etc.
ich selbst weiß es von meinem C12NZ,kumpel seinem X14SZ und unserem alten C20NE..die liefen einfach ruhiger damit als sie auf die 100tkm zugingen bzw drüber waren..

und bei 154tkm würd ich nun nicht uhrplötzlich 5-40 oder anderes leichtlauföl reinpacken..da würd ich zu was greifen was vom start an einen gesunden öldruck zu läst..also 10-40 oder 15-40,aber muss jeder selber wissen.

aber muss jeder selber wissen wollte hier nur meine erfahrungen zu dem thema schreiben,was man da raus macht muss jeder selber wissen..

Zitat:

Original geschrieben von vauxhall corsa


HI!
wie gesagt will hier nichts schön reden oder wenn von was überzeugen oder sonst was..nur rede ich hier aus eigner erfahrung und aus der erfahrung meines teilehändlers der seit 25 jahren autozubehör,öl etc verkauft...von dem weiß ich auch das zb bei Vw ich weiß grad das modell nicht mehr bis 100tkm leichtlauf 0-40 fahrn sollst und ab 100tkm auf 10-40 umsteigen sollst...eben aus den gründen hydros,ölverbrauch etc.
ich selbst weiß es von meinem C12NZ,kumpel seinem X14SZ und unserem alten C20NE..die liefen einfach ruhiger damit als sie auf die 100tkm zugingen bzw drüber waren..

und bei 154tkm würd ich nun nicht uhrplötzlich 5-40 oder anderes leichtlauföl reinpacken..da würd ich zu was greifen was vom start an einen gesunden öldruck zu läst..also 10-40 oder 15-40,aber muss jeder selber wissen.

aber muss jeder selber wissen wollte hier nur meine erfahrungen zu dem thema schreiben,was man da raus macht muss jeder selber wissen..

Hallo,

ich muß dem Vauxhall Corsa recht geben. Bei Motoren mit langer Laufstrecke werden die Lagerspiele größer. Das liegt in der Natur der Sache. Wird nun "Dünnes" Öl reingekippt läuft es schneller durch die Lager d.h. die Verweildauer des Öls im Lager ist kürzer. Es treten die bekannten Klappergeräusche auf. Deshalb 15W-40er Öl nehmen. Da ist man bei Älteren Motoren immer auf der richrigen Seite.

Ähnliche Themen

Das werde ich auch machen. Ich habe zwar kein Ölverbrauch was mich sehr wundert aber dafür aber das klakern der Hydros. Kann mir jemand hier sagen ob es schlimm ist wenn das Zündmodul klakert?

Zitat:

HI!
liegt daran das ein motor der älter ist und nicht alle teile,lager,ölpumpenräder usw nicht mehr 100% sind und wenn das öl dann beim starten dünn ist braucht der motor länger um öldruck auf zubaun als mit dickerem.

Wenn dem so wäre, wie könnte der Motor dann bei heißem Öl, wo das Öl (egal ob nun 15W oder 0W) um ein Vielfaches dünnflüssiger ist den Öldruck überhaupt aufrecht erhalten. Wenn das so wäre wären diese Motoren Kernschrott sobald man sie warmgefahren hat!

Zitat:

naja kumpel sein corsa mit 1.4 motor hat immer 15-40 bekommen und läuft top seit 235tkm.kaum ölverbrauch,hydros sind ruhig was will man mehr?

Wie gesagt: reichen tuts, ob man seinem Motor damit was gutes tut steht auf einem ganz anderen blatt.

Auf Dauer hast du mit einem guten Vollsynthetiköl weniger Verschleiß, dadurch höhere Lebensdauer und letztendlich auch volle Leistung selbst im hohen Alter. Von der Tatsache dass Ölkohle bei Vollsynthetik nicht entstehen kann einmal ganz abgesehen.

Zitat:

schmiert bei alten motorn wie gesagt nicht schneller da weniger öldruck mit dem dünnen zeugs..sieht man schön bei älteren autos mit öldruckanzeige..zudem dünneres öl auch schneller wieder weg läuft als dickeres hmm..

Wie oben erwähnt. Sobald die Öle heiß sind sind ALLE dünn wie Wasser! Wenn deine Aussage stimmt würden diese Motoren längst nicht mehr laufen!

Zitat:

wenn er nie was anderes bekommen hat und unter 100tkm weg hat immer rein damit hast vollkommen recht..nur denke ich mal das sein motor von BJ94 locker mehr als 100tkm weg hat,und da können mit 5-40 probleme auftretten,muss nicht kann aber..

Doch hat er. Die ersten 10 Jahre bzw 75000km lief er mit 10W-40, dann kam ich und seitdem von jetzt auf gleich nur 0W-40

Jetzt wie bereits erwähnt 160000km und von mir bekommt der nie wieder was anderes!

HI!
Reinhard hat es schon super erklärt less dir das noch mal in ruhe durch...

"Bei Motoren mit langer Laufstrecke werden die Lagerspiele größer. Das liegt in der Natur der Sache. Wird nun "Dünnes" Öl reingekippt läuft es schneller durch die Lager d.h. die Verweildauer des Öls im Lager ist kürzer. Es treten die bekannten Klappergeräusche auf. Deshalb 15W-40er Öl nehmen. Da ist man bei Älteren Motoren immer auf der richrigen Seite."

"Wenn dem so wäre, wie könnte der Motor dann bei heißem Öl, wo das Öl (egal ob nun 15W oder 0W) um ein Vielfaches dünnflüssiger ist den Öldruck überhaupt aufrecht erhalten. Wenn das so wäre wären diese Motoren Kernschrott sobald man sie warmgefahren hat!"

ja moment das liegt daran das wenn der motor warm ist sich die bauteile ausdehnen und das spiel was manche bauteile beim kaltstart haben kleiner wird je nach bauteil,dadurch verbessert sich schon mal der öldruck..und wenn der kaltstart erstmal geschafft ist und der notor warm ist,ist das öl komplett im ganzen motor verteilt was zu folge hat das es nun schon überall ist wo es sein muss bei den hydros,lagern usw.. was beim kaltstart nicht der fall ist.Zu dem wenn der Motor drehzahl hat ist der öldruck einiges höher als im stand wie es beim kaltstart der fall ist in dem moment geht das dünne öl zwar schneller durch die lager aber durch den höheren druck der mit der drehzahl steigt kommt auch schneller neues nach und es ist schon öl in den lager usw.das ist wichtig..deshalb gibts dann keinen kernschrott.Der Öldruck und die tatsache das das öl wenn der motor warm ist schon an bzw in den lagern ist hält ihn am leben.Zu dem bedenke die meisten ottonormal motorn werden mit einer öltemperatur von max 70-80 grad bewegt und da ist ein 10-40 noch dicker als ein 5-40 was wiederrum der sache hier zu gute kommt " die Verweildauer des Öls im Lager ist kürzer. Es treten die bekannten Klappergeräusche auf."

ACHTUNG!das was ich jetzt hier geschrieben hab zählt nur für ältere motorn mit +100tkm.bei jungen,sauberen,fitten motorn wo die ganzen spiele noch nicht so groß sind und die ganzen ölkanäle sauber sind und die ölpumpe noch richtig förderd etc zählt es nicht da kann man ohne probs schönes dünnens öl fahrn und alles ist gut..

"Wie gesagt: reichen tuts, ob man seinem Motor damit was gutes tut steht auf einem ganz anderen blatt.

Auf Dauer hast du mit einem guten Vollsynthetiköl weniger Verschleiß, dadurch höhere Lebensdauer und letztendlich auch volle Leistung selbst im hohen Alter. Von der Tatsache dass Ölkohle bei Vollsynthetik nicht entstehen kann einmal ganz abgesehen."

naja wie gesagt läuft gut mit dem zeug,hat kaum ölverbrauch,leistung ist auch da....aber hast schon recht wärde der motor am anfang mit besseren öl gefahrn worden vieleicht hätte er noch nen tick mehr an leistung..aber das kann man nacher nie sagen..

"Wie oben erwähnt. Sobald die Öle heiß sind sind ALLE dünn wie Wasser! Wenn deine Aussage stimmt würden diese Motoren längst nicht mehr laufen!"

Siehe meinen text oben!erwähne aber noch mal kurz das nicht ALLE öle dünn wie wasser sind sondern es hier auch wieder auf die viskosität ankommt..bis 100 grad ist ein 10-40 oder 15-40 dicker als 5-40 oder 0-40..und bis 100 grad werden die meisten lel in serienmotor gefahrn meist 50-80 grad.und da werden die lagergeräusche,hydrogeräusche usw noch schön durchs dickere öl vermieden..

"Doch hat er. Die ersten 10 Jahre bzw 75000km lief er mit 10W-40, dann kam ich und seitdem von jetzt auf gleich nur 0W-40

Jetzt wie bereits erwähnt 160000km und von mir bekommt der nie wieder was anderes!"

dann ist dein motor in einen top zustand und hast in gut gepflegt was man halt nicht bei allen motorn sagen kann..ich selber hab wie gesagt an meinem C12NZ umgestellt von 15-40 auf 5-40 und ab da nurch noch klappern..nach umstellung zurück auf 15-40 war wieder ruhe..das selbe bei unserem C20NE.beide motorn hatten über 100tkm gelaufen..

so nun ist aber gut denke habe genug zum thema geschrieben was nun drauß gemacht wird muss jeder selber wissen..

Zitat:

Zu dem bedenke die meisten ottonormal motorn werden mit einer öltemperatur von max 70-80 grad bewegt und da ist ein 10-40 noch dicker als ein 5-40 was wiederrum der sache hier zu gute kommt " die Verweildauer des Öls im Lager ist kürzer. Es treten die bekannten Klappergeräusche auf."

Grundsätzlich sicherlich ein guter Gedanke, ich denke aber er ist nicht ganz richtig. (siehe unten, fett markiert!)

In diesem Zusammenhang zitiere ich allerdings nochmal unseren Sterndocktor der ja hier auf MT als der Öl-Guru schlechthin bekannt ist:

Zitat:

Ein 5W-40er ist auch nicht grundsätzlich dünnflüssiger, als z. b. ein 15W-40er. Sondern nur bei sehr niedrigen Temp. Da wo man ein mineralisches 15W-40er schon mit dem Messer schneiden kann, läuft zumin. ein vollsynth. 5W-40er der Ölpumpe noch von selbst zu! Bereits bei plus 40 Grad z. B., besteht in der Visko dann nur noch ein vergleichsweise geringer Unterschied. Rund 90 zu 110 mm2/s. U. bei plus hundert Grad beträgt die Visko dann bei beiden rund 14 mm2/s (40er Visko = von 12,5 bis 16,5mm2/s).

U. was die Temperaturstabilität bei sehr hohen Temp. betrifft, so ist da ein vollsynth. einem rein mineralischen sogar haushoch, u. einem HC-Öl auch noch deutlich überlegen. Dass ein hochwertiges vollsynth. sogar locker 350Grad aushält (ohne zu verkokeln u. verlacken) hatte ich ja schon in einem anderen Beitrag geschrieben. Ein mineralisches besteht bei solchen Temp. dagegen längst nur noch aus Ölkohle u. Teer. Wobei es hier aber nicht auf den Visko-Bereich, sondern auf die Art des Grundöls ankommt. Also nicht darauf, ob es sich z. B. um ein 5W-40er oder ein 10W-40er handelt, sondern ob es sich um ein mineralisches, ein HC-Öl, oder ein teil- oder vollsynth. handelt. Erstere halten nur die geringsten, u. letztere die höchsten Temp. aus.

Auch das hier sollte man zur Qualität von Mineralölen bedenken:

Zitat:

Das Haupt-Problem bei den mineralischen Mehrbereichsölen ist dessen vergleichsweise schlechte Scherstabilität. Ein Mineralöl hat ja von Haus aus nur einen Viskositäts-Index (VI) von 90 bis 100. Sind also von Natur aus nur Einbereichsöle. Wie kann es dann also auch ein mineralisches z. B. 15W-40er geben? Indem man einem 15W-Einbereichsöl eine solche Menge an VI-verbessernden Additiven zu gibt, damit die Visko bis 100 Grad nur soweit abfällt, dass hier noch eine kin. Visko von rund 14 mm2/s übrig ist. Ergibt dann einen VI von rund 130.

Das Problem mit den VI-Verb. ist allerdings, dass diese mit der Zeit mechanisch verschleißen (geschert werden), wodurch dann die Hochtemp.-Visko immer weiter abfällt. Um die Scherstabiltät zu testen, werden die Öle auf exakt 100 Grad erhitzt, u. dann mit einem sehr hohen Druck durch eine bestimmte Einspritzdüse (= eine v. Bosch) gejagt. Anschl. wird die Hochtemp.-Visko wieder gemessen. Gibt welche, wo bereits ein einziger Durchgang reicht, damit aus dem ursprünglichen 15W-40er bereits ein 15W-20 geworden ist! Gibt aber auch einige 15W-40er, die auch schon wenigstens eine gute Scherstabilität haben. Wenn dann auch alles andere noch o. k. ist, erfüllen diese dann auch die ACEA A2/B2. Und für die VW-Norm 501 01 o. die MB 229.1 reicht das dann sogar aus, weil diese Normen nicht sehr anspruchsvoll sind.

Oder kurz gesagt: Hängt die Scherstabilität eines mineralischen Mehrbereichs-Öls ausschließlich von der Qualität der enthaltenen VI-Verb. ab. Bei einem hochwertigen Vollsynth. dagegen nicht, weil die schon von Haus aus einen so hohen VI haben, dass hier gar keine VI-Verb. mehr benötigt werden! Sind deshalb u. a. auch extrem scherstabil. Heißt: Hochtemp.-Visko läßt auch über eine sehr lange Einsatzdauer praktisch überhaupt nicht nach! Werden statt dessen mit der Zeit sogar etwas zäher, da sich mit der Zeit mehr von den leichteren Bestandteilen des Öl verflüchtigen.

Aber selbst ein 15W-40er, welches schon eine vergleichsweise gute Scherstabiltiät hat, ist hier von einem vollsynth. noch "Welten" entfernt. Und auch von den anderen Qualitäten her mit so einem gar nicht vergleichbar. Wo erstere schon lange verkokeln, macht das dem vollsynt. noch überhaupt nichts. Und die Druckstabilität ist sogar um einen vielfachen !!! Faktor besser. Besonders am Ventiltrieb sind gute EP (Hochdruck)-Eigenschaften gefragt. Diese haben auch nichts mit der Visko eines Öls, sondern mit den darin enthaltenen EP-AW-Additiven zu tun. Ohne solche würde der Ölfilm bei hohem Druck ganz einfach weg gedrückt. Ob das Öl dabei bei 100Grad eine kin. Visko von rund 14 (= XW-40),von rund 18 (= XW-50) o. 23 (= XW-60) hat, spielt dabei keine Rolle!

Vor allem dies sollte doch zu denken geben beim Thema Verschleissschutz:

Zitat:

Und selbst das qualitativ Beste unter den mineralischen 15W-40er, verhält sich beim winterlichen Kaltstart eben wie ein 15W. Oder anders gesagt: Wo es beim 5W nur gut 2 Sek. dauert, bis auch die letzte Schmierstelle richtig mit Öl versorgt wird, der Motor also vollständig durchölt wird, dauert das bei einem 15W ganze 50 Sek.!!! lang!

Zu guter letzt sei noch der Hochtemperaturbereich erwähnt der bisher ja noch garnicht zur Sprache kam:

Zitat:

Der Idealzustand wäre, wenn ein Öl bei JEDER Temp. die gleiche Visko hätte. Ist aber leider nicht möglich, weil selbst das Beste mit zunehmender Temp. noch relativ stark ausdünnt. Ein 0W-40er kommt diesem Ideal aber zumin. etwas näher, als ein z. B. 15W-40er oder gar nur ein Einbereichsöl! Je weniger ein Öl mit zunehmender Temp. ausdünnt, desto weniger zähflüssig kann es bei niedrigen Temp. sein, ohne bei hohen (zu) dünnflüssig zu werden. Je breiter der Visko-Bereich, desto weniger dünnt es mit zunehm. Temp. aus. Am wenigesten ist das bei 0W-40ern, 5W-50ern u. 10W-60er der Fall!

So ich will auch:

Die Viskositätsklasse eines Öls sagt rein garnichts über die Qualität eines Öls aus!
Klar anhand dieser Angaben kann man die dynamische bzw. kinematische Viskosität nachvollziehen. Und??? Nur ist die Frage wie lange ein Öl das mitmacht ;-) Wenn es frisch ist, kannst du wirklich fast jede Suppe in den Motor kippen - nur jedes Öl altert anders und hat andere Hochtemperaturviskositäten und Scherfestigkeit. Und sowas liest du nicht aus der Bezeichnung 0W-40 oder mineralisch, synthetisch...
Und in einem Motoröl herrschen nicht nur 80°C - bei Warmem Motor unten im Ölsumpf - aber nicht an den Schmierstellen, in denen das Öl belastet wird!

@threadsteller: Such dir ein Öl mit ACEA-Norm A2 oder A3 und sei glücklich. Wechsel immer schön das Öl und gut ist.
Ich schau mir das Öl nach 15tkm genau an und weiß dann auch ungefähr, ob das Öl gut war oder nicht (fahr ja keinen Diesel). Das sieht man.

Noch ein bisschen Geplänkel und Erfahrungen:

Ford Probe V6-24V: Sehr sensibel beim Thema Öl, da thermisch stark belastet, trotz kleinem Wasserkühler für das Öl (kein Ölkühler) - liegt an der Konstruktion des Motorraumes, denn Mazda hat diese Probleme nicht.

Mit Shell 10W-60 und Castrol Magnatec 5W-40 nie Probleme gehabt (Ölthermometer nachgerüstet - Öldruckanzeige hat der eh). Obwohl die Öltemp im Sumpf bis zu 120° auf Vollgasetappen erreicht hat. Auch kein Hydroklappern, trotz mehr als 150tkm und einer anfälligkeit dieses Motors.
Der Öldruck war immer gut. Nach dem Wechsel sah das Öl auch noch gut aus - hätte also länger drin bleiben können.
Gegen Ende des 15tkm-Intervalls verhielt sich der Öldruck aber schon spürbar schlechter.
Mit Mobil 10-W40 (am Anfang) war es richtig schlecht. Die Hydros klapperten beim Start, der Öldruck war niedrig und die Suppe war viel dunkler als bei den anderen Ölen. (vor dem ersten Ölwechsel, habe ich den Motor gespült und sehr viel Ölkohle und Rückstände rausgeholt).

Astra F X18XE:

Castrol Magnatec 5-W40 - keine Probleme mit Geräuschen oder Öldruck.

Castrol Magnatec 10W-40 (jetzt drin - fliegt wieder raus) nach dem Start geht die Öldruckkontrollleuchte später aus. Bei tiefen Temperaturen schlechterer Kaltstart. Direkt nach dem Wechsel im Februar gemerkt.

Dieses Märchen, dass ein "dickeres" Öl die Hydros schont, kann ich nicht mehr hören. Es läuft eventuell langsamer raus 😉 das ist aber auch alles.
Was nützt dir ein hoher Öldruck, wenn die Schmierstellen nicht versorgt sind??? Wer sagt eigentlich, dass der Öldruck mit einem 10W oder 15W nach dem Start höher ist? Mal gemessen? Ich habe eher andere Erfahrungen gemacht. Kommt wohl darauf, wie und wo man mist.
Es fließt dafür auch noch langsamer zu den Lagerstellen.

Wer mir erzählt, die Verweildauer von Öl in einem Lager ist bei "dünnem" Öl schlechter, als bei "dickerem" kann von Lagern, Umlaufschmierung und Hydrodynamik keine Ahnung haben!

Hi!
Astra GSI du weißt schon das es hier um einen 1.4 OHC motor mit 60PS geht der 154tkm gelaufen hat oder?

ford motor oder 1.8-16V ist ne ganz andere geschichte das kannste nicht mit nem OHC motor vergleichen.

wieviel OHC motor bist denn schon gefahrn und wie oft hast da mit ölen rumexperimentiert?du kannst nicht alle motorn über einen kamm scheren...du must drauf achten das es hier um keinen tassenstößelmotor geht sondern um einen OHC motor mit über 100tkm...

"Astra F X18XE:
Castrol Magnatec 5-W40 - keine Probleme mit Geräuschen oder Öldruck.

Castrol Magnatec 10W-40 (jetzt drin - fliegt wieder raus) nach dem Start geht die Öldruckkontrollleuchte später aus. Bei tiefen Temperaturen schlechterer Kaltstart. Direkt nach dem Wechsel im Februar gemerkt.

normal ein gutes 5-40 läuft in den ecotecmotorn auch am besten.fahr ich selber im 1.4-16V..

"Dieses Märchen, dass ein "dickeres" Öl die Hydros schont, kann ich nicht mehr hören."

ich selbst weiß es von meinem C12NZ,kumpel seinem X14SZ und unserem alten C20NE..die liefen einfach ruhiger damit als sie auf die 100tkm zugingen bzw drüber waren..und den C12NZ bin ich 4 jahre gefahrn und in der zeit hab ich getestet von 5-40 über 15-40 bis hin zu 10-60(hatte ich noch von meinem 1600 corsa über).und am ruhigsten und am leisten lief er mit dem 15-40 und dem 10-60.wie gesagt mit dem 5-40 haben die hydros nur noch genagelt da hatte der motor 110tkm weg..omega B mit 2liter OHC motor dasselbe bei knapp 100tkm auf 5-40 leichtlauf umgestellt und dasselbe spiel.lief lauter und hydros nageln..wieder auf 15-40 ruhe war..

aber Ok da es ein märchen ist wie du sagst ist das sicher einbildung von mir..😁

"Und in einem Motoröl herrschen nicht nur 80°C - bei Warmem Motor unten im Ölsumpf - aber nicht an den Schmierstellen, in denen das Öl belastet wird!"

das sollte jedem klar sein selbst leuten die nicht wissen wie es im motor aussieht..aber nur weil in kolbennähe 300grad+ anliegen liegen bei den hydros trotzdem nur 70-90grad an..hatte da auch mal ein schönes schaubild zu in einer zeitung..

wie gesagt bitte nicht alle motorn über einen kamm scheren das wird nichts..und an laufleistunen denken..!

habichnet:
"Wo es beim 5W nur gut 2 Sek. dauert, bis auch die letzte Schmierstelle richtig mit Öl versorgt wird, der Motor also vollständig durchölt wird, dauert das bei einem 15W ganze 50 Sek.!!! lang!"

kliengt sehr interessant nur hier auch wieder die frage gestet in welchem motor?und mit welcher laufleistung?

@vauxhall corsa

Das es sich um einen 60Ps OHC Motörchen handelt, ist mir klar - deshalb habe ich dem Threadsteller auch ein Öl nach ACEA-Spezifikation A2 oder A3 empfohlen!!! Welche Viskosität spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle.

Es ging aber im weiteren Verlauf des Thread nicht mehr nur um diesen Motor.
Deine Erfahrungen mit dem Tuning kleiner und größerer Motoren in allen Ehren. Sehr beeindruckend, was du aus nem 1,2 OHC Motor geholt hast - aber bei diesem Thema hier, verbrennst du dir etwas die Finger.

Ich hatte früher nen X16SZ (hat mich 100tkm begleitet) und mein Bruder nen C16NZ (320tkm - Rosttot) - also etwas Erfahrung mit OHC Motoren habe ich auch noch.

Schon in der Ausbildung Industriemechaniker und erst recht in meinem Maschinenbaustudium habe ich sicher mehr theoretisches und praktisches Wissen über Schmierung gesammelt. Sowohl in Sachen Konstruktion, Berechnung als auch Praktischer Umsetzung - in Sachen Tribologie, Werkstoffkunde oder Chemie...

Es wurden einfach falsche oder überholte Volksmärchen zitiert. Wen interessiert die Öltemperatur an den Hydrostößeln? Die wichtigsten Lager eines Motors liegen immer noch weiter unten - Kurbelwellenlager, Pleuellager usw...
Eine hydrodynamische Wälzlagerung "saugt" quasi das Öl durch die eigene Drehung in den Zwischenraum. Und das fortlaufend frisch - weswegen schon die Auslegung die Wärmekapazität der Durchflussmenge berücksichtigt! Seitliches Wegdrücken spielt natürlich auch eine Rolle. Hier spielen dann Materialeigenschaften, Oberflächenrauheit und natürlich die Schmierstoffeigenschaften die Hauptrolle.

Ein Öl, dass bei Kaltstart innerhalb von wenigen Sekunden am Ort der Schmierung ist, muss jawohl verschleißärmer sein, als ein Öl das 3-5mal so lange benötigt (Winterkaltstart). So entsteh erst gar keine Festkörperreibung mit adhäsivem und abrasivem Verschleiß (fressen) und auch die Mischreibung wird reduziert.

Wenn ein Lager soviel Spiel aufweist, wie hier z.T. behauptet wird, dass es angeblich mit einem "dicken" Öl besser geschmiert wird (was technische sehr logisch ist *ironie), wäre es längst unbrauchbar!!!
Und wir reden hier auch nicht von den Materialpaarungen wie Aluminiumlegierung und Gussmaterial zwischen Kolben und Lauffläche, sondern von Materialien mit besser passenden Ausdehungskoeffizienten. Also ist dieses Argument von weiter oben auch Unsinn, denn die Laufschicht ist so dünn, dass der Metallträger die Dehnung erzwingt...

Schlussendlich - die Viskosität bei 100°C von SAE-Klasse 40 wäre bei einem 15W-40 und einem 0W-40 gleich. PUNKT!

Wer das alles selber nachforschen möchte, kann sich gern im Roloff/Matek dem Buch "Motorschäden" (ISBN: 3-8343-3056-6) oder diversen DIN-Normblättern belesen...

HI!
"Es ging aber im weiteren Verlauf des Thread nicht mehr nur um diesen Motor.
Deine Erfahrungen mit dem Tuning kleiner und größerer Motoren in allen Ehren. Sehr beeindruckend, was du aus nem 1,2 OHC Motor geholt hast - aber bei diesem Thema hier, verbrennst du dir etwas die Finger."

alles was ich hier schreibe bezieht sich auf den motor des threaderstellers..würd es hier um nen 1.4-16V,1.6-16V oder nen anderen gehen würd ich was anderes empfehlen glaub mir..wenn plötzlich andere her kommen und von dem motor des threaderstellers abschweifen kann ich da nichts zu,meine aussagen und empfehlungen beziehen sich nur auf den 1,4 OHC Motor mit 154tkm laufleistung.hätte der motor erst 20tkm oder so weg,wäre es wieder ne ganz andere geschichte..
und ich verbrenn mir hier auch nicht die finger ich schreibe einfach meine erfahrungen mehr nicht..was daraus gemacht wird muss jeder selber wissen..

"Schlussendlich - die Viskosität bei 100°C von SAE-Klasse 40 wäre bei einem 15W-40 und einem 0W-40 gleich. PUNKT!"

hab auch nie was anderes behauptet!!

und wie gesagt diese erfahrungen hier hab ich beim small Block OHC motor gemacht..

"ich selbst weiß es von meinem C12NZ,kumpel seinem X14SZ und unserem alten C20NE..die liefen einfach ruhiger damit als sie auf die 100tkm zugingen bzw drüber waren..und den C12NZ bin ich 4 jahre gefahrn und in der zeit hab ich getestet von 5-40 über 15-40 bis hin zu 10-60(hatte ich noch von meinem 1600 corsa über).und am ruhigsten und am leisten lief er mit dem 15-40 und dem 10-60.wie gesagt mit dem 5-40 haben die hydros nur noch genagelt da hatte der motor 110tkm weg..omega B mit 2liter OHC motor dasselbe bei knapp 100tkm auf 5-40 leichtlauf umgestellt und dasselbe spiel.lief lauter und hydros nageln..wieder auf 15-40 ruhe war.."

und aus diesem grund habe ich dem threadersteller ein 10-40 oder 15-40 nahe gelegt das ist alles..wenn du nun sagst kann auch 0-40 oder 5-40 fahrn und motor läuft gut damit bzw besser wie mit 10-40 oder 15-40 und die hydros nageln damit genauso wenig wie mit 10-40 oder 15-40 ist es doch ok..soll der threadersteller halt reinkippen bei sich und dann kann er sagen wie es sich verhält..ich habe nur gesagt was ich fahrn würde,aber wie gesagt muss jeder selber wissen denk ich..

Komm lass gut sein...

Wenn du behauptest, ein 15W-40 lässt die Hydros nicht klackern und den Motor ruhiger laufen als ein 5W-40 behauptest du genau das 😉
Du scheinst immer noch nicht den Unterschied zwischen den Viskositäten bei unterschiedlichen Temperaturen verinnerlicht zu haben.

Und es ging nicht mehr nur um den Motor, sondern allgemein um die Glaubensfrage der Viskosität des Öls - auch bei dir. Und dabei wurde etwas Schwachsinn verzapft.

Ein 10W-60 ist ausserdem überhaupt nicht mit einem XW-40 vergleichbar. Und jetzt wurde dazu auch genug gesagt...

hi!
"Wenn du behauptest, ein 15W-40 lässt die Hydros nicht klackern und den Motor ruhiger laufen als ein 5W-40 behauptest du genau das 😉
Du scheinst immer noch nicht den Unterschied zwischen den Viskositäten bei unterschiedlichen Temperaturen verinnerlicht zu haben."

du ich denk mir das nicht aus,und ich kenne nun mal nicht so sehr die theorie wie du geb ich auch ohne probs zu sondern mehr die praxis..und das was ich in sachen viskostätsverhalten an input habe,habe ich von castroldatenblättern und bei goggle findet man auch ne menge zu dem thema..aber vergessen wir das ich muss mich wohl bei meinem motor verhört haben..😉

"Und es ging nicht mehr nur um den Motor, sondern allgemein um die Glaubensfrage der Viskosität des Öls - auch bei dir. Und dabei wurde etwas Schwachsinn verzapft."

nein ehrlich ich hatte immer den 1.4 OHC motor im kopf mit 154tkm..wie gesagt würde er nen 16v eco etc fahrn sofort 5-40 rein läuft super in den motor..

"Ein 10W-60 ist ausserdem überhaupt nicht mit einem XW-40 vergleichbar. Und jetzt wurde dazu auch genug gesagt..."

ist klar...

wie gesagt muss jeder selber wissen ich verdiene nichts wenn er das eine oder das andere kauft...du sagst funzt gut in den motor bzw besser dann soll er ein 0-40 oder 5-40 rein tun und gut..

Zitat:

Original geschrieben von vauxhall corsa


Siehe meinen text oben!erwähne aber noch mal kurz das nicht ALLE öle dünn wie wasser sind sondern es hier auch wieder auf die viskosität ankommt..bis 100 grad ist ein 10-40 oder 15-40 dicker als 5-40 oder 0-40..und bis 100 grad werden die meisten lel in serienmotor gefahrn meist 50-80 grad.und da werden die lagergeräusche,hydrogeräusche usw noch schön durchs dickere öl vermieden..

Die Viskosität im warmen Zustand wird bei 100 Grad gemessen und ergibt die zweite Zahl der Viskositätsbezeichnung.

Im warmem Zustand ist deshalb ein 10W-40 und ein 15W-40 im Fliessverhalten identisch.

Deine Antwort
Ähnliche Themen