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Welchen gebrauchten mit Automatik? Bitte um Hilfe!

Themenstarteram 7. März 2018 um 17:42

Hallo liebe motortalker!

Meine Freundin möchte sich ihr erstes Auto kaufen, es muss zwingend Automatik haben & darf nicht am Berg zurückrollen. Nachfolgend die Eckdaten:

Budget: bis zu 6.000,-€

EZ ab: 2006

Kein Smart & Fiat Panda!

Benziner

Tägliche Fahrstrecke: ca. 30 km

KM-Stand: unter 100.000 km, es sei denn es ist eine Marke/Modell, welche auch danach noch zuverlässig ist; dann etwas mehr

Sitzplätze: 4

ASB & ESP wünschenswert.

Verbrauch sollte für einen jungen Menschen zumutbar sein

Wenn möglich kein "Kopfnicken"

Ich hoffe ihr habt hilfreiche Tipps, denn ich selbst habe absolut keine Ahnung von Autos.

Vielen Dank!

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19 Antworten
am 7. März 2018 um 17:50

BMW (Benziner)und Mercedes haben sehr gute

und zuverlässige Wandlergetriebe.

VW kämpft mit seinen DSG (7 Gang) und Audi

mit der Multitronic oft mit der Technik, die

Wandlerautomaten gelten als robust.

Bei Japanern sollte man aufpassen das die Automatik

mind. 5 Gänge hat, 4 waren eher die Regel.

Honda und Nissan haben oft CVT, nicht schlecht,

aber ein sehr gewöhnungsbedürftiges Fahrfeeling.

Bei Opel gabs viele Modelle mit Easytronic,

nur war die Zuverlässigkeit nicht so easy.

Modelle mit Wandler sind auch hier die bessere Wahl,

aber meist auch nur 4 Gänge.

Ein E90 (mit neuer Kette) oder eine C Klasse

beide mit 4 Zylinder sind recht gute Kanditaten für den Job.

VW Polo IV / 9N3 gab's 2006 - 09 mit einem 6-Gang Wandler in Verbindung mit den Zahnriemen-Motoren 1.4l / 80 PS oder 1.6l / 105 PS. Diese Kombinationen wurden auch im Golf 5 und dessen Derivaten angeboten, der Polo wird aber eher im Budget zu finden sein.

 

Ansonsten wie Knecht Ruprecht schon sagte, hatten div Klein- und Kompaktwagen 4-Gänger (zB Mazda 2 und 3, Hyundai i20 / i30, Kia Rio und Cee'd, Opel Corsa / Astra) oder auch mal 5 Gänge im Honda Civic.

 

Soweit ich weiß haben Wandler immer ein Haltemoment, ansonsten müsstet Ihr geziehlt nach Beranfahrhilfe schauen oder mit der Handbremse üben.

 

Unter 100tkm ist teurer und eher mal geschummelt als darüber. Wichtiger sind sowieso der schöne Zustand und eine gepflegte Wartungshistorie.

Themenstarteram 7. März 2018 um 21:27

Hallo,

vielen Dank für die schnellen Antworten!

Mal eine andere Frage:

Wenn das Kapital vorhanden wäre, würde es dann mehr Sinn machen einen Neuwagen/Jahreswagen/Tageszulassung zu kaufen als einen Gebrauchten, der schon etliche Jahre auf dem Buckel hat?

Mein Gedankengang ist folgender.. Man hätte Garantie, bei einigen Herstellern bis zu 7 Jahre oder 150.000 km. Man hätte somit keine unvorhersehbaren Kosten, wie evtl. beim Gebrauchten.

 

- ALLES NATÜRLICH MIT AUTOMATIK, kein Basismodell -

Wenn man das dann mal gegenrechnet, also Preis eines Neuwagen/Jahreswagen/Tageszulassung in der Polo-Klasse oder vergleichbar, also Skoda Fabia, Seat Ibiza, VW Polo, Toyota Yaris (was gibts da noch so?) MINUS "gesparte Reparaturkosten" im Vergleich zum älteren Gebrauchtwagen MINUS späterer Verkaufspreis des dann Gebrauchten nach einigen Jahren.

Im Gegensatz zum Kaufpreis vom Gebrauchten PLUS Reparaturkosten MINUS Verkaufspreis des Gebrauchten nach einigen Jahren.

Was ergibt dann eurer Meinung mehr Sinn? Gebrauchten Wagen oder Neuwagen/Jahreswagen/Tageszulassung?

Ich hoffe man versteht was ich meine..

Freundliche Grüße

Ich würde definitiv eine Wandlerautomatik kaufen. Da sieht es im Kleineagensement schon eher schlechter aus

Wenns Automatik sein muß ist das was Anderes aber zurückrollen am Berg tun moderne Schalt-Autos auch nicht mehr. Die haben oft einen sog. "Berganfahrassisten". Der hält noch eine kurze Zeit lang die Bremse fest, damit das Auto nicht zurück rollt. Eine Automatik, egal welche Bauart, rollt übrigens nie zurück.

Die Easytronic wie sie Opel verwendet ist, mit Verlaub, großer Mist. Kopfnicken ist da die Regel. Habs selber beim Karl ausprobiert. Nach 10 Minuten hatten meine Frau und ich bei der Probefahrt die Nase voll. Smart baut übrigens auch solche Getriebe ein. Sowohl beim kleinen als auch beim 4 four. Der Renault Twingo scheidet auch aus, weil nahezu baugleich mit dem Smart.

Die Japaner/Koreaner mit Wandlerautomatik sind recht zuverlässig und haltbar. Über Ausstattung usw. muß man nix sagen: Sind eigentlich immer besser wie Deutsche oder Europäer. Ob bei einem Kleinwagen nun der Wandller 4, 5 oder 6 Gänge hat ist nicht so wichtig. Es sind ja Kleinwagen und keine Reisellimousinen oder Sportwagen. Ich hab den KIA Picanto mit 4 Gang-Wandller mal Probegefahren. ich hab da keinen 5. Gang vermißt. Das Einzige was mich da stört ist der höhere Verbrauch. Der wäre aber auch mit 5 oder 6 Gängen nicht wesentlich günstiger. Bauartbedingt braucht ein Wandler nunmal mehr Sprit und oft haben die keine Start/Stop Auitomatik, das beides zusammen erhöht den Durst.

ESP usw. sind bei vielen Autos, auch bei Kleinstwagen, mittlerweile Serie. Je neuer umso wahrscheinlicher hat der das.

Wenn Du bei dem Budget einen Kleinstwagen (Ford KA+, Kia Picanto etc.) nimmst hast Du eh schon fast einen Jahreswagen. Prionzipiell ist es immer besser wenn der gebrauchte möglichst wenig km auf der Uhr hat und möglichst jung ist. Je jünger, je besser. Der Preisunterschied zwischen neu und Jahrewagen richtet sich nicht nur nach dem Kaufpreis sondern auch ganz stark nach dem Automodell. Ein ganz kleiner kostet neu fast genauso "wenig" wie als Jahreswagen. Gerade wenn man noch ordentlich Neuwagenrabatt rausschlägt. Da lohnt sich der Neue oft, da man den ja individuel anpassen kann und er eben noch nix gelaufen hat. Bei ner riesen Kiste , wie z.B. ner S-Klasse kosten die nach einem Jahr mal eben 30% weniger wie neu.

P.S. und zur Frage der Garantie: Deutsche Marken bieten immer nur die 2 Monate gesetzliche Gewährleistung. Alles andere sind Zusatzversicherungen. Eine "echte" freiwillge Garantie darüber hinaus bieten fast nur Asiiaten ( Hyundai und Mitsubishi 5, Kia sogar 7 Jahre)

Zitat:

@StephanRE schrieb am 8. März 2018 um 15:32:10 Uhr:

Wenns Automatik sein muß ist das was Anderes aber zurückrollen am Berg tun moderne Schalt-Autos auch nicht mehr. Die haben oft einen sog. "Berganfahrassisten". Der hält noch eine kurze Zeit lang die Bremse fest, damit das Auto nicht zurück rollt. Eine Automatik, egal welche Bauart, rollt übrigens nie zurück.

Die Easytronic wie sie Opel verwendet ist, mit Verlaub, großer Mist. Kopfnicken ist da die Regel. Habs selber beim Karl ausprobiert. Nach 10 Minuten hatten meine Frau und ich bei der Probefahrt die Nase voll. Smart baut übrigens auch solche Getriebe ein. Sowohl beim kleinen als auch beim 4 four. Der Renault Twingo scheidet auch aus, weil nahezu baugleich mit dem Smart.

Falsch!

Der aktuelle Smart hat jetzt ein Doppelkupplungsgetriebe, kein automatisiertes Schaltgetriebe mehr.

http://www.sueddeutsche.de/.../...fuhr-sich-ein-smart-besser-1.2555840

Themenstarteram 8. März 2018 um 22:42

Vielen Dank für die Anregungen. Habe grad gesehen, dass man einen Dacia Sandero Comfort TCe 90 Start & Stop Easy-R (90PS) als Neuwagen mit Automatisiertem Schaltgetriebe+Navi & Rückfahrkamera schon für ca. 10.000 € kriegen kann. Hat jemand Erfahrungen mit dem Getriebe? Ne Autotestwebsite schreibt von starkem "Kopfnicken". Könnt ihr das bestätigen? Auch ist die Rede von nem Berganfahrassistenten. Wozu ist das notwendig, ich dachte bei Automatik rollt man nicht zurück?

Jemand Erfahrungen mit diesem "Easy-R"-Getriebe?

Easy-R ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, wie die anderen auch (Smart BR 451 softtip/softtouch, Fiat Dualogic). Klassisches Schaltgetriebe, Kupplungspedal weg, Schaltknüppel weg, zwei Aktoren dran, der eine betätigt die Kupplung, der andere quasi den Schalthebel. Neuen Wahlhebel hin. Natürlich bringt das beim Schalten Zugkraftunterbrechungen und nickt dann.

Du solltest deine Suche konzentrieren auf:

* klasssiche Automatikgetriebe (mit Planetenradsätzen) mit dem hydrodynamischen Wandler davor

* CVT-Getriebe (variable Übersetzung) mit dem hydrodynamischen Wandler davor

* e-CVT (selten, in Hybridantrieben)

Und eher rausnehmen

* Automatisierte Schaltgetriebe

* Doppelkupplungsgetriebe

Empfehlenswert finde zum Beispiel bis 6000 EUR:

Toyota Prius II (e-CVT)

Honda Insight 1.3 Hybrid (CVT mit E-Motor)

Honda Civic 1.3 Hybrid (CVT mit E-Motor)

Hier kannst du dir was schickes aussuchen:

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=258111563

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=257248652

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=256032377

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=254340888

Risikopunkt: die Hybridbatterie. Kann man aber durch Diagnose vor dem Kauf gut einschätzen. Und dann bei Batterieexperten gut instandsetzen lassen.

 

Im Stand zurückrollen können prinzipiell alle Autos, wenn die Steigung zu steil ist. Die beiden Arten mit Drehmomentwander können aber kleine Steigungen tatsächlich mit ihrem Wandler halten. Und das e-CVT auch.

Der Berganfahrassistent ist natürlich nur bei einem Schalltgetriebe wirklich sinnvoll. Da tut er aber aber seinen Dienst sehr gut. Bei einer Automatik ist er oft auch drin aber eigentlich überflüssig weil das Auto ja eh nicht zurückrollen kann.

Der Sandero klingt sehr interessant. Du solltest den einfach mal ausprobieren. Wenn dir das Fahrverhalten zusagt ist es OK wenn nicht dann vergiss ihn wieder.

Das Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und das automatisierte Schaltgetriebe (Easytronic) sind im Prinzip das Selbe. Der Unterschied besteht im wesentlichen daraus, das das eine Getriebe eine Kupplung hat und das andere zwei. In beiden Fälllen werden die Kupplungen selbttätig geöffnet und geschlossen und die Gänge automatisch gewechselt. Beide sind entsprechend anfällig (Kupplungsverschleiß, ggf. Ölverbrasuch etc.). Das DSG schaltet aber weicher und schneller. Ein Wandlergetriebe hat keine Kupplung sondern eben einen verschleißfreien Drehmomentwandler. Der ist recht robust (bei entsprechender Wartung). Das Getriebe selber ist ein Plantenradgetriebe mit 3-9 Gängen. Das ist auch recht robust. Das Stufenlose Getriebe (CVT) hat weder Kupplung noch Wandler. Es hat eine Art Gliederkette die Stufenlos die Übersetzung verändert. Von Leerlauf bis höchster "Gang". Das ist ein komplett anders Fahrgefühl. Die Getriebe sind zwar auch recht robust aber können, konstruktionsbedingt, nur bestimmte Kräfte übertragen. Aus diesem Grund findet man sie eigentlich nur in relativ kleinen und nicht sehr stark motorisierten Autos. Von der Bedienung her sind alle Automatikgetriebe gleich (Nur Gas und Bremse und P,R,N,D usw.).

Zitat:

Bei einer Automatik ist er oft auch drin aber eigentlich überflüssig weil das Auto ja eh nicht zurückrollen kann.

Stimmt nicht.

Zitat:

Das Stufenlose Getriebe (CVT) hat weder Kupplung noch Wandler. Es hat eine Art Gliederkette die Stufenlos die Übersetzung verändert. Von Leerlauf bis höchster "Gang".

Stimmt auch nicht. Als Anfahrkupplung braucht es was davor, sonst gäbe es ja keinen Leerlauf, in dem das Auto steht, aber der Motor dreht ("unendliche Übersetzung"), also hat es entweder eine Lamellenkupplung oder einen Drehmomentwanlder mit der Wandlerüberbrückungskupplung.

Und: manchmal werden auf einem CVT gleich vom Hersteller Stufen simuliert, weil die Kunden (in Europa oder USA) das so gewohnt sind.

Zitat:

Aus diesem Grund findet man sie eigentlich nur in relativ kleinen und nicht sehr stark motoriisierten Autos.

Tendenziell ja, aber stimmt so pauschal auch nicht. Multitronic bei Audi bis 400 Nm - ist ist ne Hausnummer. Ähnlich bei den Japanern: Subaru, Nissan, Toyota bis rauf für SUV.

Zitat:

Von der Bedienung her sind alle Automatikgetriebe gleich (Nur Gas und Bremse und P,R,N,D usw.).

Das stimmt auch nicht. Merkt man aber erst, wenn man mal ein ASG (automatisertes Schaltgetriebe) gefahren ist, deren Hebel sind immer etwas anders, sie haben kein P und in der Regel noch Gang rauf/Gang runter als optionale Tipp-Funktionen.

Easy-R: https://www.youtube.com/watch?v=znXVauM3oVA

Hat gar kein P - Nur N. Und dann ist die Feststellbremse dazu eminent wichtig!

Bevor der OP blauäugig irgendwelche Automatik-Autos probiert: lass dir zeigen wies im konkreten Auto geht. Sonst ist man sehr flott irgendwo reingefahren oder hinten angestoßen. Das als Worte der Warnung. Automatik ist einfach, wenn man dann mal raushat, wie es im konkreten Auto geht. Aber die sind alle ein bisschen unterschiedlich.

Das eine Easytronic kein P hat war mir bisher nicht aufgefallen aber Gut zu wissen. Das hat aber keinen Einfluß aufs fahren. Man muß halt aufpassen, das man immer die Handbremse zieht weil das mit dem "Im-ersten-Gang-Parken" oder "auf Stellung-P-parken" geht nicht. Der Rest ist aber gleich (D für Vorwärts und R für Rückwärts) Eine Extra Schaltkulisse haben viele Automatikgetriebe. Bei 5 oder mehr Gängen werden die nicht mehr in Reihe geschaltet sondern auch über eine Tipp-Funktion. z.B. das 6 Gang DSG Getriebe von Audi/VW im z.B. A1.

Der TE sucht eh nen Kleinwagen und keinen Audi mit hunderten von NM Drehmoment.

Und nochmal zum Berganfahrasistenten: Welches Automatikgetriebe rollt denn zurück wenn D eingelegt ist und man die Bremse löst? Klar wenn "N" eingelgt ist rollt es aber wer macht das und vor allem warum sollte man das tun? Der Berganfahrassistent ist eine besondere Einrichtung im Bremskraftverstärker. Da wird einen Moment lang gewartet bis die Bremse gelöst wird. Das hängt mit dem Unterdruck im Verstärker zusammen. Jetzt nagel mich nicht auf die genaue Funktionsweise fest. Er hat jedenfalls nix mit dem Getriebe oder Gaspedal oder sowas zu tun. Deswegen ist er i.d.R. auch beim Automatik drin, weil man ihn eben nicht extra weg läßt.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 9. März 2018 um 15:33:53 Uhr:

Das eine Easytronic kein P hat war mir bisher nicht aufgefallen aber Gut zu wissen. Das hat aber keinen Einfluß aufs fahren. Man muß halt aufpassen, das man immer die Handbremse zieht weil das mit dem "Im-ersten-Gang-Parken" oder "auf Stellung-P-parken" geht nicht. Der Rest ist aber gleich (D für Vorwärts und R für Rückwärts) Eine Extra Schaltkulisse haben viele Automatikgetriebe. Bei 5 oder mehr Gängen werden die nicht mehr in Reihe geschaltet sondern auch über eine Tipp-Funktion. z.B. das 6 Gang DSG Getriebe von Audi/VW im z.B. A1.

Der TE sucht eh nen Kleinwagen und keinen Audi mit hunderten von NM Drehmoment.

Und nochmal zum Berganfahrasistenten: Welches Automatikgetriebe rollt denn zurück wenn D eingelegt ist und man die Bremse löst? Klar wenn "N" eingelgt ist rollt es aber wer macht das und vor allem warum sollte man das tun? Der Berganfahrassistent ist eine besondere Einrichtung im Bremskraftverstärker. Da wird einen Moment lang gewartet bis die Bremse gelöst wird. Das hängt mit dem Unterdruck im Verstärker zusammen. Jetzt nagel mich nicht auf die genaue Funktionsweise fest. Er hat jedenfalls nix mit dem Getriebe oder Gaspedal oder sowas zu tun. Deswegen ist er i.d.R. auch beim Automatik drin, weil man ihn eben nicht extra weg läßt.

Wenn der Berg steil genug ist, rollt auch ein Automatikauto zurück. ;)

Jepp, Mad_Max77 kennt sich aus.

Zitat:

Und nochmal zum Berganfahrasistenten: Welches Automatikgetriebe rollt denn zurück wenn D eingelegt ist und man die Bremse löst?

Viele (alle?) Autos mit allen Arten von Automatik (Wandlerautomatik, CVT, ASG, DSG) rollen auch in D zurück, sobald es ein bisschen steiler ist.

z.B. Tiefgarage - die Rampe

oder Parkhaus die Rampen oder diese Kreiselrampen

Erst mit D und zusätzlich Gas geben geht es dann vorwärts. Da muss man aufpassen. Ich kenne von der Regel bisher keine Ausnahme. Ausnahmen von der Regel kommen dann erst mit den Berganfahrassistenten. (Hill Holder)

Begründung: die Hersteller wollen nicht, dass jemand das Auto an der Steigung in D abstellt und dann das Auto verlässt (Tür auf, aussteigen) und den Motor laufen lässt. Während parallel der Motor und der Wandler gegen die Steigung arbeiten und das Auto im Stand halten. Denn das ist zuende, wenn der Sprit alle ist. :-)

Als die el. Parkbremsen dazu kamen, gab es plötzlich aber eine sichere Art, die beliebig lange hält, sogar wenn - z.B. nach monatelangem Nichtgebrauch - die Batterie leer ist, durch die Keilwirkung der elektromechanischen Bremse.

Zitat:

Der Berganfahrassistent ist eine besondere Einrichtung im Bremskraftverstärker. Da wird einen Moment lang gewartet bis die Bremse gelöst wird. Das hängt mit dem Unterdruck im Verstärker zusammen. Jetzt nagel mich nicht auf die genaue Funktionsweise fest. Er hat jedenfalls nix mit dem Getriebe oder Gaspedal oder sowas zu tun. Deswegen ist er i.d.R. auch beim Automatik drin, weil man ihn eben nicht extra weg läßt.

Der Berganfahrassistent geht übers ESP-Steuergerät auf das Hydraulikaggregat der Bremsanlage und hält das Auto einen Moment über die normale Bremse (billigere Version).

Oder aber auf eine elektronische Feststellbremse, wenn verbaut (teurere Version).

Das mit dem zurückrollen in D ist mir neu, das gibt es aber noch nicht lange, oder? Die Automatikautos die ich bisher gefahren hatte sind nie zurück gerollt. Der letzte war ein jetzt ca. 4 Jahre alter A1.

Selbst bei steilen Bergen (über 20%) blieb der Automatik einfach stehen. Das war allerdings eine Wandlerautomatik aus den 90ern (SEAT Toledo meinses Vaters).

Und Gott sei dank hat mein Auto eine klassische Handbremse mit nem Hebel. Der hat dann diese "billigere Version". Der hält ca. eine Sekunde noch den Bremsdruck (Handschaltung).

Wieder was gelernt. danke für die Infos.

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