Welche LED Taschenlampe kaufen?

Hallo, ich möchte mir eine neue LED Taschenlampe kaufen, es soll aber nicht der billigste Misst sein, aber auch keine für 250 Euro. Mich würde mal interessieren was Ihr da so habt oder empfehlen könnt, ich habe da so an 80 - 100 Euro gedacht, bekommt man da was gutes? Achso handlich sollte Sie natürlich auch sein, das man im Motoraum auch überall hin kommt . DANKE im Voraus und lg Michael

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@E-Glider schrieb am 21. Januar 2016 um 15:54:35 Uhr:



Morgen reibe ich mal dran.
Mal sehen, was passiert...
😰

Eben habe ich (ganz vorsichtig) wie versprochen an der Lampe gerieben.

Erst oben: nix...🙁
Dann unten.

Und da passierte es...😰

Da fiel der Aufkleber 'Made in China' ab...
Noch nicht mal anständigen Kleber verwenden die!😠

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Man kann aus dem Thema aber auch eine Doktorarbeit machen, oder? Wollt ihr denn mit den Werten der Taschenlampe am Stammtisch angeben?

Wichtig ist doch die Haltbarkeit von den Lampen und wie die Ausleuchtung ist. Für den normalen Gebrauch im Haushalt und Fahrzeug wird in den meisten Fällen auch das LED-Alu-Modell vom Discounter ausreichend sein, egal ob das die "kleine" Ausführung mit 3x AA-Zellen (Mignon) oder die "größere" mit 3x C-Zellen (Baby). Die habe ich mir gekauft und bin sehr zufrieden damit, weil die für den Preis (9 Euro bzw. 17 Euro) verdammt viel Leistung bringen. Die Zoom-Funktion ist ebenfalls ausreichend und erfüllt den Zweck der Weitwinkel-Ausleuchtung oder eben mal ein Spot in die Ferne. Im harten Einsatz ist halt fraglich, wie es mit der Haltbarkeit bestellt ist, aber aufgrund des soliden Gehäuse sollte die nicht so schlecht sein.

Weiterhin habe ich eine 10 Jahre alte Tikka-Stirnlampe von Petzl mit 4 einzelnen LEDs ohne richtigen Reflektor. Das war damals halt Stand der Technik. Die Ausleuchtung ist aber gerade beim Autoschrauben, wenn mal die Hände frei sein müssen, immer noch ausreichend. Beim Berggehen in der Nacht reicht das Licht gerade so für die nächsten beiden Schritte und da bin ich mit der kleinen LED-Lampe vom Discounter wieder besser beraten. Robust ist die Tikka übrigens.

Dann habe ich noch eine Maglite 2xD-Cell und die ist inzwischen über 20 Jahre alt. Vor 6 Jahren habe ich die herkömmliche Krypton-Lampe durch die Mag-LED ersetzt. Seitdem halten die Batterien ewig und die Lampe selbst ist annähernd unkaputtbar. Die Ausleuchtung der LED in Verbindung mit dem "alten" Reflektor und der total zerkratzten Streuscheibe ist natürlich nimmer zeitgemäß, aber ausreichend hell macht das Teil immer noch. Von der Haltbarkeit ist die Maglite das Beste, was ich je in der Hand hatte.

Batterien kaufe ich immer beim Discounter. Da fällt es dann auch nicht schwer, wenn man nach 6 Monaten einfach mal wechselt. Gerade bei den Lampen, welche die ganze Zeit im Fahrzeug liegen, handhabe ich das so. Eine der kleinen LED-Lampen vom Discounter ist mir nämlich kaputt gegangen, weil eine Batterie ausgelaufen ist und sich die Lampe innen nicht mehr reinigen ließ.

Sonst kann man ja mal schauen, welche Lampen bei den Behörden und Organisationen (Polizei, Zoll, Rettungsdienst, Feuerwehr, etc.) eingesetzt werden. Hier in der Region ist Maglite da immer noch sehr weit verbreitet, auch mit den aktuellen Modellen.

Zitat:

@Weilheimer schrieb am 7. Januar 2016 um 08:12:52 Uhr:


Eine der kleinen LED-Lampen vom Discounter ist mir nämlich kaputt gegangen, weil eine Batterie ausgelaufen ist und sich die Lampe innen nicht mehr reinigen ließ.

Yepp, das kenne ich auch, hab auch mal zum ausprobieren so eine kleine LED-Taschenlampe mit 3AAA geholt. Zugegeben, auf 5 Meter ist die genau so hell wie die LED-Maglite, aber draußen siehst Du dann schnell den Unterschied. Und natürlich auch nach ein paar Monaten die AAA-Zellen ausgelaufen, das ist mir selbst mit billigen D-Zellen noch nie passiert. Seitdem nur noch Maglite, nur noch D-Zellen. Wer billig kauft, kauft zweimal...

Zitat:

@touranfaq schrieb am 6. Januar 2016 um 21:22:40 Uhr:


Aha. Technisches Nichtwissen. Das belegt eher deine Rechnung. Eine 18650 hat eine Spannung von 3.7V d.h. für eine 10W-LED fließt ein Strom von 2.7A aber keine 7A. Aber was weiß ich als Elektroingenieur schon zu dem Thema 🙄

Du verstehst also noch nicht einmal das was ich geschrieben habe. Lies dir einfach noch einmal meinen Beitrag durch. Die

D-Zelle

müsste 7A liefern um eine 10W LED zu betreiben!!! Nicht die 18650. Von dieser habe ich überhaupt keine Angabe gemacht wie hoch der Strom sein müsste.

Was die Preise angeht: Für eine 10W LED habe ich während meiner Lampenbauzeit 3€ !hier in Deitschland! bezahlt (Großabnehmer beim Herstellervertreter). Heute sind sie günstiger. Die Elektronik in der Lampe kostet weniger als 1€. Was den Endpreis ausmacht sind die verwendeten Materialien, die Patente, die Stückzahlen, die Lohnkosten und weit vor allem an erster Stelle: der Markenname.

Zitat:

@schelle1 schrieb am 7. Januar 2016 um 04:26:16 Uhr:


Ich habe hier (keine Vermutung) eine 18650 mit 9,9Ah = 36,63W zu liegen.

Es gibt schlicht und ergreifend keine 18650Zelle mit 9,9 Ah.

Du meinst bestimmt 9,9Wh

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Zitat:

@micbu schrieb am 7. Januar 2016 um 09:22:57 Uhr:


Du verstehst also noch nicht einmal das was ich geschrieben habe. Lies dir einfach noch einmal meinen Beitrag durch. Die D-Zelle müsste 7A liefern um eine 10W LED zu betreiben!!! Nicht die 18650. Von dieser habe ich überhaupt keine Angabe gemacht wie hoch der Strom sein müsste.

Leistung ist Strom x Spannung. Man kann D-Zellen

in Reihe schalten

, wenn ich beispielsweise 2 Stück nehme habe ich dann 3 Volt. Damit kann

diese Cree Watt

schon locker betreiben (1.5 Ampere bei 3V), und wenn ich die volle Leistung haben will schalte ich eben 3D-Zellen in Reihe.

Zitat:

Es gibt schlicht und ergreifend keine 18650Zelle mit 9,9 Ah.

Korrekt, deshalb sagte ich ja, sein China-Lieferant müsste sich andernfalls für den Nobelpreis bewerben.

Zitat:

Du meinst bestimmt 9,9Wh

...was bei 3.7 Volt gerade mal 2.7Ah wären. Das kommt hin und ist viel weniger Kapazität was eine Markenzelle liefert. Womit wir wieder bei der Erklärung wären warum dieser China-Schrott zusammen soviel kostet wie eine ordentliche Markenzelle...

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. Januar 2016 um 09:31:35 Uhr:


Leistung ist Strom x Spannung. Man kann D-Zellen in Reihe schalten, wenn ich beispielsweise 3 Stück nehme habe ich dann 4.5 Volt. Damit kann ich eine 3.7V Cree mit 10 Watt locker betreiben weil dann nur 2.7 Ampere fließen müssen...

Natürlich kann man das, mein Beispiel war aber für

eine

Zelle. Ich möchte ja schliesslich nicht mit Monsterlampen am Auto arbeiten oder solche beim spazierengehen durch die Gegend schleppen müssen.

Je kleiner (1Zelle) desto besser. Abgesehen davon wäre der benötigte Step-up auch mit Verlusten behaftet.

Zitat:

@micbu schrieb am 7. Januar 2016 um 09:36:13 Uhr:


Natürlich kann man das, mein Beispiel war aber für eine Zelle. Ich möchte ja schliesslich nicht mit Monsterlampen am Auto arbeiten oder solche beim spazierengehen durch die Gegend schleppen müssen.
Je kleiner (1Zelle) desto besser.

...da sind wir wieder bei den unterschiedlichen Einsatzszenarien und einem typischen Zielkonflikt. Bei den drei Dimensionen Helligkeit, Ausdauer und Größe muss ich immer bei einer Dimension Abstriche machen.

Entweder ich habe eine helle, kleine Lampe mit wenig Ausdauer. Oder eine große, helle Lampe mit hoher Ausdauer. Für mich ist eben die Ausdauer am wichtigsten (wie gesagt, Bereitschaftstaschenlampe), das Volumen hingegen nicht (die 2D-Cell liegt im Handschuhfach, die 4D-Cell im Nachttisch).

Für Arbeiten am Auto halte ich Taschenlampen sowieso generell für ungeeignet. Da wie gesagt entweder eine Stirnlampe und/oder eine ordentliche Arbeitslampe. Am Auto würde ich weder mit der Maglite noch mit einer China-Lampe arbeiten, da mir beide eine Hand "blockieren" 😉

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. Januar 2016 um 09:41:19 Uhr:


Für Arbeiten am Auto halte ich Taschenlampen sowieso generell für ungeeignet. Da wie gesagt entweder eine Stirnlampe und/oder eine ordentliche Arbeitslampe. Am Auto würde ich weder mit der Maglite noch mit einer China-Lampe arbeiten, da mir beide eine Hand "blockieren" 😉

Dazu kommt dann noch, dass man sich beim Hantieren mit den sehr hellen Lampen dann schon mal gut die Augen verblitzt und ne Weile im Dunkeln steht, wenn man aus Versehen mal in die Lampe guckt.

Ich meine, dass entsprechend starke Lampen auch einen Warnhinweis tragen.

Geblendet w?rde ich akzeptieren, aber verblitzt? Weißt du wie es ist, sich die Augen zu verblitzen?
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber danach hast du ein paar Tage was davon.

mfg

Sorry, wenn ich es fachlich nicht korrekt ausgedrückt habe, aber ich denke, jeder -vor allem der TaLa-Profi- weiß, was ich meine.

Alles gut. 🙂 ich reite nur darauf rum, weil verblitzen nicht wirklich lustig ist. Mehrmals selber gehabt aus eigener Bequemlichkeit und es war nicht lustig, das kann ich unterschreiben.

mfg

@PIPD black,

du hast sogar Recht. Ich hatte auch schon einen Kunden, der musste tatsächlich zum Doktor weil er sich die Augen verblitzt hatte. Er hat allerdings auch die Warnhinweise nicht beachtet. Er hatte einen HID Brenner und den dazugehörigen Ballast gekauft. Anschliessend hat er ein bisschen damit rumgespielt und auch öfter mal direkt, ohne Filter, in den Brenner gesehen. Das Ergebnis war nicht schön. Bei LEDs ist das nicht ganz so kritisch, weil der UV Anteil deutlich geringer ist. Für möglich halte ich das aber auch bei den super hellen LEDs.

Ich hoffe mal, dass niemand mit solchen Flag-Scheinwerfern am Fahrzeug schrauben will. Die gehören in den Wald, auf den Berg, auf See .....

Wir hatten im Forum auch mal jemanden, der sich da in die Materie mit Selbstbau-TaLa eingefuchst hat. Was da so zusammengestrickt wird, dass kann man sich als "normaler" TaLa-Nutzer gar nicht vorstellen. Auch da hatten wir schon die Diskussion über die Mägs und was da doch heute besseres gibt. Vor allem im Akku-Bereich. Wo man allerdings auch höllisch aufpassen muss. Die LiPo-Akkus zum Beispiel können auch schon mal explodieren. Das können LiIon-Akkus zwar auch, aber nicht so schnell.
Manch einer "schafft" es sogar, dass aus so einer TaLa eine Rohrbombe wird und zerfetzt sich dabei Hände, Gesicht, ...., fackelt die Bude ab oder kommt sogar um.😠
Da bleib ich doch lieber bei "handelsüblichen" Lampen und überlasse das HighTec-Zeug anderen.😉

Zitat:

@touranfaq schrieb am 7. Januar 2016 um 08:02:35 Uhr:



Zitat:

@schelle1 schrieb am 7. Januar 2016 um 04:26:16 Uhr:


Nur um mal die Glaubwürdigkeit so mancher Experten zu beleuchten...
Ich habe hier (keine Vermutung) eine 18650 mit 9,9Ah = 36,63W zu liegen.
Und den Unterschied zwischen einer Lampe aus Aluminium mit einer SMD für 130€ und
einer Lampe aus Aluminium mit einer SMD plus Ladegerät, plus 2x Akku für 8,50€, kann ja mal einer erklären. 😕
Da sage ich als Experte erst einmal dass 9.9Ah nicht 36.63W sein können weil das eine eine Kapazitätsangabe und das andere eine Leistungsangabe ist.

Dann stelle ich als Experte fest, dass eine 18650 Markenzelle von Panasonic mit rund 3.4Ah angegeben ist und einzeln schon 7 Euro kostet. D.h. dein Lieferant in China schafft es nicht nur, Dir den Rest (LED, Taschenlampe und Ladegerät) umsonst zu geben, sondern verdreifacht nebenbei auch noch die Energiedichte von Li-Ion-Zellen. An seiner Stelle würde ich mich um den Nobelpreis bewerben. Aber machen wir weiter... Eine 10 Watt Cree LED mit 1.000 Lumen kostet ebenfalls schon über 7 Euro (selbst eine "billige" Cree mit nur 260 Lumen kostet 2 Euro, der Preis ist schon für die Abnahme von 1.000 Stück). Plus ein billiges 18650-Ladegerät für 10 Euro.

So, jetzt rechnen wir mal zusammen:

2 x 18650 Akku Panasonic: 14 Euro
10 W Cree-LED: 7 Euro
Ladegerät: 10 Euro

Macht in Summe schon 31 Euro für die Elektronik. Ok, Du sagst jetzt natürlich das sind schon "deutsche Endpreise". Also gehen wir mal großzügig davon aus, dass da überall mindestens 200% Marge drauf sind, d.h. der China-Mann zahlt für die Elektronik nur rund ein Drittel... sind aber immer noch 10 Euro, und er muss ja auch noch das Gehäuse herstellen und die Montage bezahlen, sowie den Vertrieb und den Versand nach Deutschland. Und Gewinn will er ja auch noch machen. Hmm, irgendwas stimmt da nicht, findest Du nicht auch?

Und was da nicht stimmt, kann ich Dir sagen. In deiner China-LED-Taschenlampe ist keine Panasonic Markenzelle, sondern irgendeine LingFeng-Billigzelle. Und die hat auch real keine 9.9Ah, sondern wenn es gut geht 2.0 bis 2.5Ah. Und die LED ist keine Original Cree, sondern irgendeine weiße SMD-LED, die völlig außerhalb ihrer Spezifikation betrieben wird damit sie "schön hell" leuchtet. Und das Ladegerät ist ebenfalls Billigschrott ohne VDE-Zulassung. DAS sage ich Dir als Experte.

Nun wirst Du natürlich sagen "Stimmt gar nicht, da steht 9.9Ah drauf und Cree und 10 Watt und 1000 Lumen und VDE Zeichen ist auch drauf und bla bla bla". Klar, sicher steht das da drauf. Aber überleg mal, wo das Zeug herkommt, und zu welchem Preis. Glaubst Du wirklich, das diese Daten auch nur ansatzweise stimmen? Wenn ja glaubst Du sicher auch an den Weihnachtsmann...

Aber haut ihr euch hier ruhig weiter die Phantasiewerte eurer China-Lampen um die Ohren...

P.S.: Eine LED-Maglite kostet keine 130 Euro, sondern ab 30 Euro.

Nun erkläre mal, wo in 200%!-Marge, die Qualität versteckt ist. 😕

Und wer garantiert mir den Aufdruck auf einer Maglite oder Panasonic. 😕

Und du als Experte scheiterst an einem unkorrekt gesetztem Satzzeichen. 😕

Zitat:

@schelle1 schrieb am 7. Januar 2016 um 15:31:23 Uhr:


Nun erkläre mal, wo in 200%!-Marge, die Qualität versteckt ist. 😕

Bei der China-Lampe nirgends. Die Marge kommt sowohl beim China-Mann als auch bei Maglite obendrauf. Die Qualiät ist im Differenzbetrag 8,50 Euro zu 30 Euro "versteckt".

Zitat:

Und wer garantiert mir den Aufdruck auf einer Maglite oder Panasonic. 😕

Die Tatsache dass Du sowas bei einem deutschen Fachhändler kaufst und der sich strafbar macht wenn er Dir gefälschte Ware verkauft. Kannst aber gerne mal versuchen einen China-Händler von hier aus zu belangen.

Zitat:

Und du als Experte scheiterst an einem unkorrekt gesetztem Satzzeichen. 😕

Und Du am falschen Kasus. Schopenhauer Nr. 18 im Einsatz 🙄

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