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Welche Kennzeichen für Überführung

Themenstarteram 27. Januar 2016 um 8:45

Hallo zusammen,

ich habe ein Auto gekauft, das ca. 100 Km vom meinem Heimatort entfernt liegt. Der Händler hat mein altes Auto in Zahlung genommen.

Nun muss ich mein altes Auto irgendwie wieder zum Händler bringen und mein neues Auto mitnehmen. Die Nummer soll behalten werden.

Gibt es irgendeine Möglichkeit das Auto zu überführen, ohne dass ich mit dem alten Auto hinfahren muss, die Schilder mitnehme und per Bahn zurück in meinen Bezirk fahre um das neue Auto anzumelden und das alte abzumelden?

Die KFZ-Zulassungsstelle in meinem Bezirk ist leider auch 20 Km entfernt.

Habt ihr eine Idee? Es wäre natürlich super, wenn man das Fahrzeug einfach am Standort des Händlers an und abmelden könnte.

Gruß

Christian

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18 Antworten

Hi,

es reicht das da nicht steht innerhalb des Zulassungsbezirkes. Da keine Einschränkung also deutschlandweit.

DIe Diskussion gab es hier aber schon öfter.

Gruß Tobias

Mal ein Auszug aus einer AKB: Stand 1/2016

Was sind Zulassungsfahrten?

H.3.2 Zulassungsfahrten sind Fahrten zur Zulassungsbehörde, um das Fahrzeug

anzumelden und Fahrten zur Hauptuntersuchung oder zur Sicherheitsprüfung.

Das von der Zulassungsbehörde vorab zugeteilte Kennzeichen

muss am Fahrzeug angebracht sein. Sie dürfen das Fahrzeug nur

innerhalb des zuständigen Zulassungsbezirks und eines angrenzenden

Bezirks fahren. Außerdem müssen Sie bei Fahrten zur Zulassungsbehörde

die Versicherungsbestätigung bzw. die Nummer der elektronischen

Versicherungsbestätigung mit sich führen.

Zulassungsfahrten sind auch Rückfahrten von der Zulassungsbehörde,

nachdem Sie das Fahrzeug dort abgemeldet haben. Das bisher zugeteilte

Kennzeichen muss am Fahrzeug angebracht sein. Sie dürfen das

Fahrzeug nur bis zum Ablauf des Abmeldetages fahren. Für Rückfahrten

besteht Versicherungsschutz in Deutschland.

Das hat mir keine Ruhe gelassen.

Hier die Antwort der Stadt Köln:

"die Möglichkeit der bundesweiten Nutzung eines entstempelten (entsiegelten) Kennzeichens im Rahmen einer Rückführung nach Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges, ist nicht in der FZV geregelt.

Diese Regelung fußt auf eine Entscheidung des Bund-/Länder-Fachausschusses aus dem April 2014 und wurde den NRW-Zulassungsbehörden durch das zuständige NRW-Verkehrsministerium in Düsseldorf mitgeteilt.

Solche Fahrten sind aber nur möglich, wenn das Kennzeichen nicht bereits auf ein anderes Fahrzeug übertragen wurde. Dies ist ja heute ohne weiteres und unmittelbar im Anschluss an eine Außerbetriebsetzung möglich!"

Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass jeder Ordnungshüter oder Richter diese Ansicht teilt, denn die FZV ist maßgeblich.

Aber das ist nicht die einzige Merkwürdigkeit in NRW, auch die Handhabung der Beschilderung auf der A1 - Leverkusener Rheinbrücke, nördlich von Köln, im Hinblick auf Wohnwagengespanne, ist nicht nachvollziehbar.

Hi,

was ist im deutschen Recht schon nachvollziehbar für einen Laien ;)

Es mag ja komplizierte Sachverhalte geben. Aber hier wäre es doch wirklich einfach:

Nach der Außerbetriebsetzung kann das Fahrzeug mit den entstempelten Kennzeichen noch bis 24.00h bundesweit genutzt werden, wenn das Kennzeichen nicht auf ein anderes Fahrzeug übertragen wurde.

 

Ist verständlich und auch logisch weil die KFZ Steuer und die Versicherung zahlt man auch für den ganzen Tag.

In Bayern scheint es da auch schon Probleme gegeben zu haben wie ich in einem anderen Threat mal gelesen habe.

Gruß Tobias

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