ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Weitere Streckensperrung für Motorräder im LK Osnabrück

Weitere Streckensperrung für Motorräder im LK Osnabrück

Themenstarteram 29. Mai 2010 um 12:21

Der Landkreis Osnabrück macht nun die Ankündigung wahr und sperrt eine bekannte und beliebte  Strecke für Motorräder an Wochenenden. Leider sind dort in den letzten Jahren viele Unfälle passiert so das der Landkreis dem einen Riegel vorschiebt, leid tun mir die verantwortungsbewussten Biker, welche sich bei der" Knieschleifer Fraktion "für die Sperrung herzlich bedanken können.

 

Mehr zu lesen gibts hier:

 

http://www.neue-oz.de/preexport_startseite/29-mkr-l84.html

Beste Antwort im Thema

Hallole zusammen

Nun bei uns hier gibt es die Neuffener Steige .

Eine ehmalige Bergrennstrecke die auch

sehr anspruchsvoll ist.

Das Ergebniss ist nun das das Gebiet

weiträumig umfahren wird und die Gastronomie

der Region ein richtiges Existenzproblem hat

was aber niemanden wirklich interessiert.

Seit mehreren Jahren ist diese Strecke

gesperrt was auch überprüft wird. Nun die

Anzahl der Toten geht gegen Null was ja

ein Erfolg ist, allerdings haben nun die

Radfahrer diese Strecke als Revier entdeckt

und leben sich dort aus als gäbe es kein Morgen.

Das sieht so aus das ich trotz der Zulässigen

70 Km/h im Schnitt auf den geraden mit um

die 80-90 fahre.

Ich war zu Zeiten des Bergrennens einer

derjenigen die den Streckenrekord um die

8 Sekunden überschritten und das ist schon

höllisch mit Formel V und in der

Serientourenwagenklasse damals Gruppe 5

war ich auch nicht der Langsamste und bin

das auch heute nicht..

Worauf ich aber hinauswill und dazu ist die

Vorinfo erforderlich um mich zu verstehen

ist das ich allein im Letzten Monat mit ca 80 km/h

5 mal von Radfahrern überholt worden bin...

Bergab klar aber wer die Steige kennt weis

wovon ich spreche.

Schade das diese Verrückten keine

Kennzeichenpflicht haben. Nur so währen diese

Angreifbar. In Freiburg Breisgau wurden unter

dem Vorwand des Datenschutzes sogar die

Videofahrradstaffeln der Polizei verboten.

Diese haben die Rotlichtverstöße von Radlern

in FR um fast die Hälfte reduziert.und das war

auch bitter Nötig.

Leider kümmert sich heute keiner mehr um die

Verkehrssicherheit das wird lieber auf

Schnellstrassen durch Tempolimmits Kasse gemacht.

Komisch woher die Radler die ja keine KFZ Steuer zahlen

sollch eine Lobby in den richtigen Kremien haben???

Jol.

37 weitere Antworten
Ähnliche Themen
37 Antworten
am 14. Juni 2010 um 21:14

Es ist doch wie bei kleinen Kindern auch !

Es wird solange probiert, bis einem die Eltern das Spielzeug wegnehmen. Oder die berühmte heisse Herdplatte.... man warnt immer und immer wieder da nicht hinzufassen und am Ende verbrennt man sich doch die Finger, dass Geschrei hinterher ist dann sehr gross.

Folgedessen finde ich solche Beschlüsse völlig richtig, natürlich zum Nachteil derer, die sich richtig verhalten. 

Zitat:

Original geschrieben von xxxMichael

Mal die Unfallzahlen für die L84 (Für den gesperrten Abschnitt:

Unfallzahlen

2001 - 8 Unfälle davon 2 Krad

2002 - 10 Unfälle davon 3 Krad

2003 - 8 Unfälle davon 2 Krad

2004 - 6 Unfälle davon 0 Krad

2005 - 7 Unfälle davon 5 Krad

2006 - 11 Unfälle davon 3 Krad

2007 - 11 Unfälle davon 3 Krad

2008 - 5 Unfälle davon 0 Krad

2009 - 5 Unfälle davon 2 Krad

Infos zu der Sperrung und ob meine Klage dagegen Erfolg hat unter www.mug-s.de

Gruß

Michael

Ich halte die Sperre auch für Quatsch.

Aber deine Argumentation zu den Unfallzahlen ist meiner Meinung nach nicht stichhaltig. Die Strecke wird ziemlich sicher von deutlich mehr PKW als Krad befahren. Somit ist der prozentuale Anteil an PKW-Unfällen bezogen auf den PKW Durchsatz wahrscheinlich deutlich niedriger als bei Krads - auch wenn die absoluten Zahlen alleine stehenden auf den ersten Blick anders wirken.

Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, das jedes 4. Fahrzeug auf der Strecke dort ein Motorrad ist.

Wünsche dennoch viel Erfolg mit der Klage.

am 15. Juni 2010 um 6:22

Hallo und guten Morgen,

@börna, mag sein, das du da etwas recht hast, man kann aber jede Statistik so reden und auslegen wie man sie haben möchte.

Ich kenne auch Zahlen anderer Strecken. Dort sind die Autounfallzahlen deutlich niedriger als die Kradunfälle. Auf alle Fälle sagt sogar die Polizei das diese Sperrung unnötig ist! Und was soll es, eine Straße am Wochenende für Motorradfahrer zu sperren, mit der Begründung das die Lärm- und Abgasbelästigung sowie die Unfallgefahr aufgrund der stattfindenden Landesgartenschau steigen wird. Aber gleichzeitig der Landesgartenschau eine Ausnahmegenehmigung für den Straßenabschnitt zu geben, damit dort Motorradfahrsicherheitstrainings stattfinden können.

Ich bin für Fahrsicherheitstrainings, aber die sollten nicht auf einer öffentlichen Straße stattfinden, die nach Aussage des Landkreises stark unfallgefährdet ist.

Ich denke speziell in diesem Fall ist die Sperrung ziemlich willkürlich getroffen worden.

Gruß aus E

Michael

Zitat:

Original geschrieben von xxxMichael

Ich denke speziell in diesem Fall ist die Sperrung ziemlich willkürlich getroffen worden.

Wie gesagt, da bin ich absolut deiner Meinung.

Moin!

Bei solchen Sperrungen geht es meist nicht um Sicherheit, sondern um das Ruhebedürfniss von ein paar wenigen Anwohnern und die Unfallstatistik irgend eines Lokalfürsten.

So verlagert man das Problem eben zum nächsten Bürgermeister und Deutschland ist wieder ein Stück weniger frei.

Gruß,

M.

selbst wenn es um das Ruhebedürfnis der Anwohner geht, was spricht dagegen?

Es gibt nunmal auch Leute die am Wochenende ihre Ruhe haben möchten und nicht von Früh bis Spät hochdrehende Motoren hören möchten.

Ist das nicht legitim? Warum sollen diese Leute zurück stecken, nur weil andere meinen ihren "Spaß" auf Kosten deren Nervenkostüm haben zu wollen? Und bitte nicht mit dem Argument kommen, dass die Leute sich das ja ausgesucht haben, als sie dorthin gezogen sind.

Manche wohnen seit Jahren an einer Straße die irgendwann mal von Motorradfahrern "entdeckt" wird.

Andere schauen sich unter der Woche eine Wohnung oder ein Haus an, kaufen oder mieten es und müssen dann am Wochenende feststellen, dass es ein Ausflugsziel für Knieschleifer ist (was der Makler natürlich auch nicht wusste)

Es gibt genug Strecken wo niemand außer der Tierwelt belästigt wird, aber die sind manchen leider zu "langweilig".

Ich bin der Meinung wer meint, dass er motorisierten Spaß haben muss, sollte sich abgesperrte Strecken suchen. Egal ob Ring oder Cross-Strecke, es gibt für jeden was. Dann blieben wahrscheinlich auch die restlichen Strecken für die tatsächlichen Ausflugsfahrer frei.

Hallo!

Gegen das Ruhebedürfnis spricht, dass man als normaler Mensch eigentlich nicht auf ein billiges Grundstück neben einer Landstraße / Autobahn zieht und dann Ruhe wie im Wald erwartet.

Dennoch ist es gerade um München mittlerweile zum Sport geworden, solche Billiggrundstücke zu erwerben und sich die gewünschte Ruhe danach zum Nachteil zehntausender anderer gerichtlich zu erstreiten.

Das schönste Bsp. hierfür die die Lindauer Autobahn. 80 Km/h bei Germering. Da oben wohnt ein CSU-Mitglied mit den richtigen Kontakten. Daher: 80 wegen Lärm. Dass die Autobahn vor ihm dort war, muss man nicht noch extra erwähnen, denke ich...

Somit wirst Du mit diesem Argument leben müssen, denn es sticht.

 

Wir haben in Deutschland generell das Problem, dass versucht wird, jeden Einzelfall zu regeln und sich am Dümmsten / Frechsten / Mächtigsten zu orientieren.

Daher sollten zunächst alle Streckensperrungen und Speedlimits überprüft werden, 80% davon können sicherlich ersatzlos gestrichen werden, würde man ein vernünftiges Umfeld für die Mehrheit im Auge haben, anstatt jedem einzelnen sein Schild aufzustellen.

Gruß,

M.

 

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

selbst wenn es um das Ruhebedürfnis der Anwohner geht, was spricht dagegen?

Es gibt nunmal auch Leute die am Wochenende ihre Ruhe haben möchten und nicht von Früh bis Spät hochdrehende Motoren hören möchten.

Ist das nicht legitim? Warum sollen diese Leute zurück stecken, nur weil andere meinen ihren "Spaß" auf Kosten deren Nervenkostüm haben zu wollen? Und bitte nicht mit dem Argument kommen, dass die Leute sich das ja ausgesucht haben, als sie dorthin gezogen sind.

Manche wohnen seit Jahren an einer Straße die irgendwann mal von Motorradfahrern "entdeckt" wird.

Andere schauen sich unter der Woche eine Wohnung oder ein Haus an, kaufen oder mieten es und müssen dann am Wochenende feststellen, dass es ein Ausflugsziel für Knieschleifer ist (was der Makler natürlich auch nicht wusste)

Es gibt genug Strecken wo niemand außer der Tierwelt belästigt wird, aber die sind manchen leider zu "langweilig".

Ich bin der Meinung wer meint, dass er motorisierten Spaß haben muss, sollte sich abgesperrte Strecken suchen. Egal ob Ring oder Cross-Strecke, es gibt für jeden was. Dann blieben wahrscheinlich auch die restlichen Strecken für die tatsächlichen Ausflugsfahrer frei.

bei Autobahnen, Bahnlinien und Einflugschneisen gebe ich dir durchaus recht. Nicht jedoch was Landstraßen angeht.

Schon mal drüber nachgedacht, dass auch leite mit geringem Einkommen ein Recht auf ein Eigenheim und ein wenig Ruhe haben?

Wenn es für Geringverdiener nunmal nur irgendwas im Wald gibt, heist das nicht dass die eine Pseudorennstrecke vor der Haustür dulden müssen.

Es bräuchte nicht so viele Regeln, wenn 80 % der Verkehrsteilnehmer mal einwenig denken und neben der Ichgeilheit auch etwas Verständnis und Rücksicht für andere aufbringen würden.

Es gibt da so einen schönen alten Aue-Comic bei dem dargestellt wird, dass sobald man in einem Fahrzeug sitzt und den Schlüssel umdreht das Hirn ausgeschaltet wird - ist leider in der Mehrzahl der VT zutreffend

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

bei Autobahnen, Bahnlinien und Einflugschneisen gebe ich dir durchaus recht. Nicht jedoch was Landstraßen angeht.

Schon mal drüber nachgedacht, dass auch leite mit geringem Einkommen ein Recht auf ein Eigenheim und ein wenig Ruhe haben?

Wenn es für Geringverdiener nunmal nur irgendwas im Wald gibt, heist das nicht dass die eine Pseudorennstrecke vor der Haustür dulden müssen.

Es bräuchte nicht so viele Regeln, wenn 80 % der Verkehrsteilnehmer mal einwenig denken und neben der Ichgeilheit auch etwas Verständnis und Rücksicht für andere aufbringen würden.

Es gibt da so einen schönen alten Aue-Comic bei dem dargestellt wird, dass sobald man in einem Fahrzeug sitzt und den Schlüssel umdreht das Hirn ausgeschaltet wird - ist leider in der Mehrzahl der VT zutreffend

Das Argument "der arme Geringverdiener" musste ja nun als moralischer Imperativ noch kommen....

Ich weiß nicht, wie das bei Dir zu Hause aussieht. Hier in Bayern leben die Geringverdiener eher selten im Wald.

M.

am 16. Juni 2010 um 7:16

Mit Lärm braucht mir keiner kommen!

Wenn ein Motorrad zu laut ist gehört es aus dem Verkehrgezogen PUnkt.

Kann ja auch nicht allen Ferrari verbieten die Autobahn zu nutzen nur weil

2-3 mal im Jahr verrückte meinen eine Rennveranstaltung Quer durch Europa zu veranstalten.

Aber wenn man sich das ansieht was auf gewissen Strecken los ist, kann man sogar als Motorradfahrer nur den Kopf schütteln.

Abner wie bereits geschrieben:

Strafe rauf, mehr Kontrollen und gut.

Die Streckensperrungen sind eine Armutserklärung des Staates.

Wir haben leider nicht das dafür notwendige Personal....

gruß Alex

An die Anwohner, jeder hat ein Problem ( bei mir ist es der Kindergarten)

mal darüber nachdenken, ob jeder Aufschrei gerechtfertigt ist!

Nun komm, ohne Kinder gehts nunmal nicht - sehr wohl aber ohne Motorräder

Übrigends hat Matzhinrichs das mit den Billiggrundstücken in den Raum geworfen.

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

Nun komm, ohne Kinder gehts nunmal nicht - sehr wohl aber ohne Motorräder

Übrigends hat Matzhinrichs das mit den Billiggrundstücken in den Raum geworfen.

...und steht voll und ganz dazu.

M.

am 16. Juni 2010 um 7:29

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

Nun komm, ohne Kinder gehts nunmal nicht - sehr wohl aber ohne Motorräder

Dennoch ist es die gleiche bedenkliche Grundeinstellung die dahinter steckt...

Diese Geräuschmimosen, Berufsnörgler/querulanten gehören zum gleichen Schlag derjenigen, die erst aufs Land ziehen und wegen Hähnekrähen, Traktorgeräuschen (der Landwirt hat nunmal nicht die Arbeitszeiten eines Oberstudienrates:D), usw. unsere Gerichte belästigen, bei uns wurde auch schon gegen Pferdehaltung (Belästigung durch Fliegen) und die "Landluft" geklagt...

Ziehen diese Patienten in die Innenstädte müssen dann nach ihrem Gusto die Bürgersteige pünktlich um 22Uhr hochgeklappt werden und Aussengastronomie, Strassenfeste, etc. sind Werk des Teufels...:rolleyes:

Manche Menschen sind halt schlicht mit ihrer Existenz unzufrieden und müssen dieses vorzugsweise an ihren lebensfrohen Mitbürgern auslassen...:rolleyes:, traurig aber wahr...

letzteres ist mal wieder nichts als ein Vorurteil.

Und was heist da nach Ihrem Gusto? Dafür gibts nunmal Regeln für das Zusammenleben - unter Anderem mit geregelten Ruhezeiten.

Dank mal drüber nach, dass es nunmal Leute gibt die ihre Lebensfreude anders ausdrücken.

Man muss seine vermeintliche Freude nicht allen Anderen ungefragt aufzwingen.

Lebensfroh sollte jeder sein, aber das kann man auch sein ohne Andere zu belästigen.

Es wird immer verlangt den Leuten ihren Spaß zu gönnen. Warum gönnen die "Spaß"habenden nicht den anderen ihre Ruhe? Kein Wunder dass es so viele Streß und Lärmbedingte Erkrankungen gibt.

am 16. Juni 2010 um 7:57

Ihr habt ja alle irgendwie recht.

Die die rasen oder heizen wollen sollen auf die Rennstrecke gehen.

Das Leben und der technische Fortschritt sind mit Lärm verbunden.

Bei Lärm muß man aber auch sagen das die Politik versagt, Eurpa sei Dank. Wir haben in Deutschland die Regelung das Neufahrzeuge nur 80 db haben sollen. In Europa sieht das anders aus. EU Recht schlägt Bundesrecht! Ist schon irrsinnig das man Fahrzeuge mit serienmäßig 96 db und mehr im Laden kaufen kann. Ich kenne durch mein Hobby genug Leute die nach Zolder o.ä. auf die Rennstrecke fahren. Aber dort muß erstmal der Auspuff umgebaut werden, da auf der Rennstrecke nur 80 db zugelassen sind. Also leisen drunter.

Das einzige was in Punkt heizen hilft, sind Kontrollen und harte Strafen. Oft sagt aber die Polizei, wenn wir an einer als "Rennstrecke" bekannten Straße stehen, spricht sich das per Handy so schnell rum das keiner vorbeirast. Also ist die Messstelle verbrannt! D.h. keine Einnahmen. Meines Erachtens ist doch das Ziel dadurch erreicht und es wird auf der Straße nicht gerast. Aber es ist so nicht gewollt.

Gruß aus E

Michael

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Weitere Streckensperrung für Motorräder im LK Osnabrück