wegen alten Schlappen Fahrverbot und weiterfahrt untersagt

hi,

heute nachmittag als ich von der arbeit nach hause gefahren bin, wurde ich in einer verkehrskontrolle kontrolliert. da ich mich immer in der firma umziehe und ich mit sicherheitsschuhen nicht so gut fahren kann, fahre ich halt immer mit schlappen. ist auch praktischer und schneller zum anziehen.
als dann in der kontrolle der blick auf meine füße fiel, sagte die polizei das ich mit solchen kaputten latschen am steuer keinen meter weiter fahren darf. mir wurde gesagt ich müsse mit einem fahrverbot rechnen, und mein auto musste ich an ort und stelle stehen lassen. den rest der strecke musste ich dann tatsächlich laufen. ich wurde noch gefragt warum ich mich mit solchen latschen ans steuer gesetzt habe, die wären doch reif für die mülltonne. solche dinger trägt doch in dem zustand kein mensch mehr.
irgendwie versteh ich die welt jetzt nicht mehr. ist das überhaupt rechtens? was haben die gegen mein schuhwerk? was kann ich jetzt dagegen machen?

jonas

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Entweder der Polizist ist ein Geschichtenerzähler oder Du.
Die Weiterfahrt untersagt glaube ich, das Fahrverbot halte ich für die Geschichte.

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Hallo, AMenge,

Zitat:

@AMenge schrieb am 22. Februar 2017 um 07:49:38 Uhr:


Und da das einer der Kardinalfehler bei Bremsen ist, unterscheide ich da nicht. 😉

Aber ich werde mich an dieser Diskussion nicht weiter beteiligen. Es ist einfach nur erschreckend zu lesen, wie grundfalsch manche Menschen das Autofahren einschätzen.

schade, dass Du Dich hier ausgeklinkt hast, denn es würde mich ernsthaft interessieren, wo hier der Kardinalfehler liegt.

Viele Grüße,

Nachteule

Es ist sein Hobby, von oben herab zu posten, andere zum Deppen zu erklären, und sich dann auszuklinken.

Wirft lediglich ein Licht auf ihn...

Zitat:

@uhu110 schrieb am 22. Februar 2017 um 11:28:03 Uhr:


schade, dass Du Dich hier ausgeklinkt hast, denn es würde mich ernsthaft interessieren, wo hier der Kardinalfehler liegt.

In vielen Situationen bremsen die Fahrer anfangs zu zögerlich. Das führt dann dazu, dass irgendwann der Platz ausgeht. Am Ende steht der Fahrer dann panisch auf der Bremse und es kommt zum Crash. Befragt man den Fahrer dann, dann wird er im Brustton der überzeugen sagen, dass er natürlich voll gebremst hat aber leider machtlos war. Ja, ganz zum Schluss hat er auch voll gebremst, aber leider erst dort.

Am Ende eines Bremsvorgangs kann man die Meter, die man am Anfang verschenkt hat, nicht mehr gut machen.

Ich muss mich hier immer wieder wundern... glaubt tatsächlich jemand hier, dass diese diese Geschichte so passiert ist? Bei allem wird hinterfragt aber wenn es um polizeiliche Maßnahmen geht, gehen die hahnebüchensten Geschichten als Wahrheit durch.

Es fehlen so viele Informationen, dass eine objektive Beurteilung des Sachverhaltes gar nicht möglich ist. Zum Beispiel: Standkontrolle/angehalten aus dem fließenden Verkehr, Einleitung der Kontrolle erfolgte wie, Belehrung erfolgt/wie, erfolgte eine Sanktionierung/wie, usw.

Eine Kontrolle ist nicht gleich eine Kontrolle, da gibt es verschiedene Möglichkeiten und Zielrichtungen und es existieren auch den Straßenverkehr betreffend noch andere Gesetze als STVO/STVZO/STVG/FZV/FEV/StGB/StPO... zum Beispiel das jeweilige Polizeigesetz. Danach kann ich nämlich z.B. eine Weiterfahrt präventiv untersagen. Bevor hier also zu Nötigungsanzeigen geraten (lachhaft, selbst mit diesem bruchstückhaften Sachverhalt) oder mit dem Begriff "rechtswidrig" herumgeworfen wird, braucht es erst mal mehr Informationen.

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Zitat:

@cornerbackX24 schrieb am 22. Februar 2017 um 11:52:37 Uhr:


Bei allem wird hinterfragt aber wenn es um polizeiliche Maßnahmen geht, gehen die hahnebüchensten Geschichten als Wahrheit durch.

Weißt du nicht daß die Polizei das personifizierte Böse ist? 😁

Gruß Metalhead

Zitat:

@cornerbackX24 schrieb am 22. Februar 2017 um 11:52:37 Uhr:


Ich muss mich hier immer wieder wundern... glaubt tatsächlich jemand hier, dass diese diese Geschichte so passiert ist? Bei allem wird hinterfragt aber wenn es um polizeiliche Maßnahmen geht, gehen die hahnebüchensten Geschichten als Wahrheit durch.
(...)

Ich sehe keinen Grund zu zweifeln.

Anmaßende Polizisten habe ich bei Kontrollen selbst hinreichend erlebt. Wenn die Geschichte erfunden WÄRE, so KÖNNTE sie trotzdem wahr sein - in meinen Augen.

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 22. Februar 2017 um 11:56:06 Uhr:



Zitat:

@cornerbackX24 schrieb am 22. Februar 2017 um 11:52:37 Uhr:


Bei allem wird hinterfragt aber wenn es um polizeiliche Maßnahmen geht, gehen die hahnebüchensten Geschichten als Wahrheit durch.

Weißt du nicht daß die Polizei das personifizierte Böse ist? 😁

Gruß Metalhead

Nein, es ist schlimmer. Aus Personalmangel sortieren die die Deppen nicht aus (weder bei der Bewerbung, noch bei der Ausbildung und auch nicht im Dienst). Diese Deppen an den Pranger zu stellen, sehe ich demnach als Bürgerpflicht.

Dadurch würde sowohl der Ruf, als auch die Arbeit der Vielzahl an vernünftigen Polizisten deutlich verbessert werden.

Zitat:

@azrazr schrieb am 22. Februar 2017 um 11:56:11 Uhr:


Anmaßende Polizisten habe ich bei Kontrollen selbst hinreichend erlebt.

Ehr übereifriges Jungvieh. 😉

Sehr lustig war es aber auch schon.

Gruß Metalhead

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 22. Februar 2017 um 08:44:05 Uhr:


Wenns feucht ist auf der Fahrbahn kommt das ABS dermaßen schnell das sicherlich auch der große Zeh zum bremsen reichen würde. Bei Glatteis der kleine Zeh. 😁

Häufiger Fehler: Vollbremsung, ABS kommt schon bei mittleren Pedaldruck, Fahrer denkt, das reicht. Falsch!

Warum? Weil das ABS die Räder unabhängig regelt (bei älteren Fahrzeugen ggf. auch nur die Vorderräder unabhängig, die Hinterachse beidseitig). Setzt das ABS ein, heißt das nur, dass einer(!) der Kanäle (Räder/Achsen) an der Grenze ist und abgeregelt wird. Die anderen können möglichweise noch stärker bremsen - aber dazu muss die Pedalkraft da sein.

Deshalb: Auch bei ABS in Notfällen immer volle Kanne aufs Bremspedal!

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 22. Februar 2017 um 11:59:23 Uhr:



Zitat:

@azrazr schrieb am 22. Februar 2017 um 11:56:11 Uhr:


Anmaßende Polizisten habe ich bei Kontrollen selbst hinreichend erlebt.

Ehr übereifriges Jungvieh. 😉
Sehr lustig war es aber auch schon.

Gruß Metalhead

Jung waren die Anmaßenden ausnahmslos.

Aber die Lustigen teilweise auch.... Es gab Kontrollen, da haben wir so viel gelacht, dass die Polizei "gewaltsam" Schluss gemacht hat, sonst hätte es die ganze Nacht gedauert... Als ich mal mit vier "Exotinnen" im Auto nachts angehalten wurde (drei Thailänderinnen, eine Afrikanerin) wurde es echt lustig - aber ich war nur mit EINER befreundet, die Anderen waren IHRE Schwestern und eine Freundin, mit denen ich sonst nichts zu tun hatte. Die hatten - bis auf eine Schwester - alle Jobs, teilweise verheiratet, deutsche Abschlüsse und ein reguläres zu Hause - Vorurteile hin oder her - es war schon merkwürdig, eine verbeamtete Postangestellte, zwei Krankenschwestern.... Das war Anfang der 90-er.

Zitat:

@azrazr schrieb am 22. Februar 2017 um 11:58:19 Uhr:



...
Aus Personalmangel sortieren die die Deppen nicht aus (weder bei der Bewerbung, noch bei der Ausbildung und auch nicht im Dienst). Diese Deppen an den Pranger zu stellen, sehe ich demnach als Bürgerpflicht.
...

ist es vielmehr nicht eher so, dass deine Bewerbung damals nicht berücksichtigt werden konnte?😉

von den beiden Polizisten hätte ich mir die Dienstnummern geben lassen.
Hätten sie sich geweigert (was sie auch nicht dürfen) hätte ich mir das Kennzeichen des Polizeiautos gemerkt und die zwei möglichst schnell so richtig angeschissen... sofern diese Geschichte wirklich stimmt, woran ich leise Zweifel habe...

Zitat:

@cocker schrieb am 22. Februar 2017 um 12:26:30 Uhr:


von den beiden Polizisten hätte ich mir die Dienstnummern geben lassen.

Gibts sowas?

Gruß Metalhead

Zitat:

@azrazr schrieb am 22. Februar 2017 um 11:56:11 Uhr:


Anmaßende Polizisten habe ich bei Kontrollen selbst hinreichend erlebt. Wenn die Geschichte erfunden WÄRE, so KÖNNTE sie trotzdem wahr sein - in meinen Augen.

Ich nicht, und ich war viele Jahre mit einem tiefergelegten Benz mit getönten Scheiben unterwegs, da war jede Kontrolle meine. Was ich da im Gegenzug leider oft auch mitbekommen habe wie die die kontrolliert werden sich manchmal aufführen. Könnte unter gewissen Umständen auch was damit zu tun haben.

"Meinen sie nicht dass es besser wäre mit vernünftigem Schuhwerk zu fahren"
"Geht Sie einen Sch... an"
...
dann kann ich mir die Geschichte schon vorstellen. 😉

Ansonsten ist die Diskussion eh müßig, keiner von uns war dabei und kann beurteilen wie die tatsächlich gelaufen ist.

Zitat:

@Moers75 schrieb am 22. Februar 2017 um 13:13:32 Uhr:



Zitat:

@azrazr schrieb am 22. Februar 2017 um 11:56:11 Uhr:


Anmaßende Polizisten habe ich bei Kontrollen selbst hinreichend erlebt. Wenn die Geschichte erfunden WÄRE, so KÖNNTE sie trotzdem wahr sein - in meinen Augen.

Ich nicht, und ich war viele Jahre mit einem tiefergelegten Benz mit getönten Scheiben unterwegs, da war jede Kontrolle meine. Was ich da im Gegenzug leider oft auch mitbekommen habe wie die die kontrolliert werden sich manchmal aufführen. Könnte unter gewissen Umständen auch was damit zu tun haben.

"Meinen sie nicht dass es besser wäre mit vernünftigem Schuhwerk zu fahren"
"Geht Sie einen Sch... an"
...
dann kann ich mir die Geschichte schon vorstellen. 😉

Ansonsten ist die Diskussion eh müßig, keiner von uns war dabei und kann beurteilen wie die tatsächlich gelaufen ist.

Das ist die andere Seite der Medaille. Polizisten können beliebig gedemütigt werden, es bleibt ohne Folgen oder ohne spürbaren Folgen. So gesehen ist verständlich, dass sich nur die letzten Deppen zum Dienst melden. Die Anderen sind sich zu schade für so etwas.

Ich bin übrigens immer und zu jedem freundlich. Meine Regel: "Jeder Mensch hat ein individuelles Recht, sich zu blamieren." Bei Polizisten ist die unfreundlichste Äußerung meinerseits: "Da bin ich ganz anderer Meinung als Sie" und/oder "Bitte bleiben Sie thematisch bei den Sachverhalten, für die Sie die Kompetenz zur Entscheidung haben." Solche Äußerungen haben das dümmste BlaBla bisher immer beendet.

Übrigens - meine Eltern hatten eine Alarmanlage. Die ist losgegangen. Die Polizei kam heraus, und schrieb eine Rechnung über mehrere Hundert EUR. Sie seien um das Haus herum gegangen, und haben nichts gefunden.

Ja ne - iss klar - um eine komplett zugebaute Doppelhaushälfte herumgegangen... Wenn die nicht fliegen konnten, müssen sie durch Wände laufen können... Polizisten können lügen wie gedruckt.

Der Zoll ist auch nicht besser. Meine Mutter hat ein Nahrungsergänzungsmittel (nur Mineralien, alles erlaubt, in der Kombination hier aber nicht erhältlich) aus Amerika bestellt. Mit Zertifikat, Gutachten usw... Ging mehrmals problemlos, dann hielt der Zoll eine Bestellung an, unerlaubte Einfuhr, Bußgeld, Beschlagnahmung - trotz aller Papiere und Gutachten. Das Zeug sei verboten. Ist natürlich NICHT verboten. Reine Willkür, mit dem Bußgeld auch noch Abzocke. Ein Gerichtsverfahren war meinen Eltern wegen 150 EUR dann zu viel (sie sind schon recht alt, und haben Besseres zu tun, als mit dem Zoll zu zoffen). Jetzt bringe ich etwas Vergleichbares aus Ungarn - persönlich.

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