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Wechselbrücken-Handling

Themenstarteram 17. Januar 2012 um 10:27

Es wird über die Neuanschaffung eines Volumen-Wechselbrücken-LKW nachgedacht. Fahre jetzt einen

DAF XF mit niedrigem Rahmen und komme gerade so unter eine 970 mm Brücke drunter. Meistens geht bei uns die 1020 mm Brücke. Wenn ich mal eine 1320 mm Brücke aufnehme, muss ich die Verstellbaren

Containerarme umschwenken, was oft eine asterei ist, da schon oft die Unterstützungsgasfedern in

der Mechanik defekt waren. Wenn ich die lange nicht benutzt habe sind die auch extrem schwergänig

durch Schmutz. Dann schaffen die Gasfedern auch nichts mehr. Natürlich müssen dann noch die Auflagen alle hochgeklappt werden. Oft muss dann schon mal der Hammer nachhelfen. Das Fahren mit dem deutlich höheren Schwerpukt fühlt sich dann auch noch ganz schön mulmig an. Gibt es denn nichts vernünftiges auf dem Markt? Hubschwingen hatte ich auch schon. Taugt auch nicht, vor allem wenn man

mal eine Brücke nur umsetzen will!

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26 Antworten

Es gibt noch eine Variante die ähnlich wie die Handhabung der Brückenbeine funktioniert. Da wird genauso wie bei den Beinen der Arretierungshebel geöffntet, dann der Twistlockträger etwas herausgezogen und dann auf die passende Brückegröße eingestellt(muss man sich wie eben das Brückenbein vorstellen nur das halt an Stelle des Beines eben der Twislockträger amRohr angeschweisst ist) und wieder reingeschoben. Kraftaufwand und der Wartungsaufwand ist der Gleiche wie bei den Stützbeinen.

Themenstarteram 17. Januar 2012 um 18:17

Danke für deine Info. Das ist ja so ähnlich was ich jetzt an meinem LKW auch habe. Das ganze ist nur manchmal sehr schwergänig. Ich dachte an was ganz anderes. Evtl. hydraulisch oder ähnlich.

DAs Hubsystem was die Rangierautos haben gibt es auch mit Straßenzulassung. Aber für den Preis bekommt man fast 4 herkömmliche Trägersysteme.

Wie wärs mit regelmäßig Schmierfett aufbringen um der Schwergängigkeit vorzubeugen?

es gibt ein Hubsystem mit Hydraulikzylinder.

Themenstarteram 17. Januar 2012 um 22:41

Wer liefert solch ein Hydraulik-System auch für den Fernverkehr gewichtsmäßig OK und bezahlbar?

Themenstarteram 18. Januar 2012 um 20:25

Danke für den Hinweis lieber Dartom. Wofür Fett ist weiß ich sehr wohl. Habe ich alles schon hinter mir.

Mit Fett wird es richtig schlimm, da dann der Dreck richtig schön am Fett kleben bleibt und eine zähe

Masse bildet, die die Mechanik fast komplett blockiert.

Ohne Werbung zu machen http://www.vantec.de/ da gibt es ein Hydraulischens Hubsystem.

Erfahrungen hab ich damit keine, auch nicht mit dem Hersteller, Preise weis ich auch keine.

Wir hatten Heckverbreiterbare Aufbauten.

Mit Fett ist die ganze Kake zusammengegammelt, das wir sogar mit dem Stapler die Eckrungen rausziehen mussten!!! dann haben wir den ganzen Quatsch abgeschliffen, neu Lackiert, und mit

 

ÖL!!!

 

eingeschmiert, und siehe da es flutschte butterweich, auch nach 2-3 Monaten

Oder einfachmal die Teile 1x die Woche umbauen. Hilft meistens Wunder. Gerade wenn man selten das Brückenformat wechselt, würde ich auf das einfachste System zurückgreifen. Wofür jetzt 200000€ (soviel legt man dafür hin) für ein System ausgeben was man vielleicht 3x in der Woche brauch. Eh sich das ganze armortisiert hat ist das Fahrzeug schon 3 mal über den Jordan gegangen. So ein Hydrauliksystem nutzt eigentlich einem nur wenn das Fahrzeug auh für Rangiertätigkeiten eingesetzt wird. Im normalen Wechselbückenverkehr ist das wie mit Kanonen auf Mücken schießen.

Themenstarteram 19. Januar 2012 um 8:31

Moin Sax 715. 200.00€ wollen wir natürlich nicht ausgeben. Ich dachte so an etwa 20.000€. Ich hatte mal flüchtig gehört das 2009 auf der Transpoet & Logistic Messe in München mal so was gesehen wurde.

Habe aber noch nicht rausbekommen wer das ausgestellt hat. Kögel, Kamag, Göbel, H&M waren es nicht.

Wie kann ich rausbekommen wer die gebaut hat bzw. ob die noch gebaut weren?

LG Factor

Servus schau mal bei www.goebel-fahrzeugbau.de

 

Gruß Helmut

Zitat:

Original geschrieben von Factor

Danke für den Hinweis lieber Dartom. Wofür Fett ist weiß ich sehr wohl. Habe ich alles schon hinter mir.

Mit Fett wird es richtig schlimm, da dann der Dreck richtig schön am Fett kleben bleibt und eine zähe

Masse bildet, die die Mechanik fast komplett blockiert.

falls du das in den falschen Hals bekommen hast: Ich kenne genug LKW-Fahrer die ihr Fahrzeug nicht pflegen und schmieren und jammern warum dies und das nicht funktioniert.

Dass es mit einmal schmieren nicht getan ist ist auch klar. Dann sammelt sich der Dreck. Die Dinger sollten halt öfter auch bewegt werden sonst hilft das beste Schmiermittel nichts. Und ein teures Wasweißichwasfüreinsystem nutzt gar nichts wenn auch das nur 1mal im Jahr betätigt wird weil dann ist das auch fest.

Themenstarteram 20. Januar 2012 um 7:51

Morning MK 5 blau. Göbel kenne ich. Die favorisieren den Airlifter betrieben mit Luftbälgen und einer

WABCO ECAS für die Gleichlaufsteuerung. Ich habe den schon im Einsatz gesehen. Als Hofumsetzer

ungeeignet, weil die Luft wippt, weil er ohne Last nur ganz langsam runter geht, der Hub nur ca. 300mm ist und für ein Streckenfahrzeug ist er zu schwer und zu teuer. Das System ist von Jost welche auch die Patentrechte haben. Das ganze wird völlig unfertig als Bausatz zum Fahrzeugbauer geliefert. Der Montageaufwand incl. (vieler erforderlicher Anpassungen) ist imens, was den anfäglich erscheinenden günstigen Einkaufspreis deswegen dann zunichte macht.

Ich setze manchmal auch 4-5 Brücken hintereinander um. Der geringe Hub bei Göbel ist sofern ein problem, wenn ich mit meinem niedrigen Auto eine 1320 Brücke gehoben über den etwas unebenen Hof fahre. Die verbleibende Bodenfreiheit unter den Beinen ist sehr gering, so dass sie doch schon mal aufsetzen. 500 Hub wäre ideal. Wie der Wiesel zB.

LG Factor

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