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Was wäre mein Auto wohl noch wert? Würdet ihr verkaufen und für 7000€ ein anderes holen?

Themenstarteram 20. Juli 2011 um 10:00

Hallo,

ich habe mir nun schon öfter sagen lassen, dass das Auto nicht mehr als 2 Netto Monatsgehälter kosten sollte. Alles darüber sei wohl purer Luxus.

Mein aktuelles Auto ist definitiv Luxus und es war auch ein Schnellschuss, da ich so genervt von Reperaturen war, kaufte ich mir 2009 einen Neuwagen.

Konkret fahre ich aktuell folgendes Auto:

Golf VI Shadow Blue 1,4TSI 160PS Highline

Bj. 05/2009, 36.000 Km

Sonderaustattung:

- Sportpaket Vancouver silber 18" Räder

- Radio RCD510 mit DynAudio

- Licht+Sicht

- MFL

- Parklenkassisstent

- Tempomat (ist glaub Serie)

- Werks-Marderschutz (Lehrgeld bezahlt, nachträglich eingebaut und was für ein Segen :))

- Winterreifensatz auf Alu-Felgen schwarz 17"

Der Wagen ist leider nicht ganz so gepflegt, also es sind keine Kratzer oder Flecken dran, nur habe ich ihn nicht so regelmäßig gewaschen und im Inneren sollte ich auch mal wieder saugen. Allerdings würde ich ihn vor Verkauf eh aufbereiten lassen ;).

Der Listenpreis betrug damals ~28000€, mein Rabatt war ~3000€ (ja ich weiß mickrig, war naiv und wollte schnell was kaufen). Angezahlt habe ich 7500€ und 5000€ waren eben Prämien für den alten, defekten Audi A4. Dh. ich habe einen Kredit von ca. 15.000€ (Zinsen+RSV+Überführung) auf 4 Jahre mit 1,99% eff. angenommen. Mtl. Rate ist 175€ und die Schlussrate ist ~7000€.

Derzeit sollten wohl noch ca. 11.000€ an Kredit offen sein. Vergleichbare Autos in meiner Umgebung werden für 17.000€ angeboten. Der Wertverlust tut schon weh, aber immerhin sollte ich problemlos den Kredit ablösen können. Ob ich die 17.000€ bekomme, steht auf einem anderen Blatt, aber 15.000€ sollten definitiv drin sein.

Ich kann mir den Wagen zwar leisten und auch die Schlussrate liegt bereits auf dem Tagesgeld bereit. Doch irgendwie bin ich es leid ein Auto zu fahren, das nicht 100% mir gehört. Ablösen kann ich nicht, da ich auf langfristig angelegtes Geld zugreifen müsste. Außerdem steht das Auto zu 40-50% im Jahr in der TG, da ich viel auf Dienstreisen bin. Dafür ist es mMn zu teuer.

Ich verdiene derzeit 3500€ Netto, bin Single und spare so 1000-1500€ im Monat. Da ich aber auch eine ETW abzahle, will ich eben zumindest am Auto sparen. Also sollte nach o.g. Regel mein zukünftiges Auto max. 7000€ wert sein. Nach Verkauf und Ablösung müsste ich also nur einen kleinen Betrag hinzufügen.

Die Frage ist nur, was für ein Auto bekomme ich für das Geld?

Wichtig ist mir folgendes:

- Leistung: min. 150PS, lieber 180-200PS

- KM-Stand: Idealerweise so 120-150tkm, also kurz nach großer Inspektion und ggf. Zahnriemenswechsel

- Benzinart: derzeit eher Benziner, aber Diesel könnte Option werden (eine Fernbeziehung ist dabei zu entstehen :D)

- Form: eher Kompakt oder Limousine, kein "Schiff", in der Hinsicht ist mein Golf spitze!

- Marke/Modell: kein Golf, die alten mag ich nicht ;) und keinen Franzosen :P, sonst lasse ich mich mal überraschen, was ihr so empfiehlt

- Wartungskosten: Je niedriger desto besser :D, schön wäre es wenn Ersatzteile nicht so teuer wären und die Inspektion bezahlbar bleibt, toll wäre es auch, wenn man ggf. selbst Hand anlegen kann bei kleineren Defekten ;)

- Versicherung: Ich bin SF4, da ich mal nen Unfall hatte. Daher sollte die Versicherung nicht zu teuer sein. Derzeit zahle ich bei VW für VK ~65€ im Monat. Beim zukünftigen Auto würde ich ggf. TK wählen oder nur HF

 

Ich mag zwar meinen Golf, aber ich will auch irgendwie mal wieder was anderes fahren. Außerdem will ich nicht, dass mich das Auto so viel Geld kostet wie bisher. Zu was würdet ihr mir raten? Soll ich wechseln, oder doch den Golf behalten?

Ich habe auch bzgl. des Motors Bedenken, die Werksgarantie ist abgelaufen und ein späterer Motorschaden wäre ganz schön teuer.

 

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

 

Ich habe vor kurzem mal grob überschlagen was ich bisher so insgesamt verdient habe (bin 27). Und dabei stellte ich fest, dass ich mit dem errechneten Netto eine größere/schönere ETW nun schuldenfrei hätte kaufen können. Die erschreckende Erkenntnis ist also, dass ich den letzten Jahren viel Geld verschwendet habe, denn im Nachhinein merke ich, dass ich viele Dinge gekauft habe, die ich eigentlich nicht brauchte, sondern nur wollte.

Du brauchst kein anderes Auto sondern einen Therapeuten für Deine "Quarter-Life-Crisis" ;).

Amen

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45 Antworten
Themenstarteram 23. Juli 2011 um 19:08

Zitat:

Original geschrieben von macros_1102

Ich finde das wirklich nicht schlimm, wenn man bereits mit 27 soweit ist, eine Eigentumswohnung zu kaufen, auch wenn es nur mit 30-40% Eigenkapital war. Das ist sogar ziemlich gut für einen normal arbeitenden, der sich das Ganze ohne Papas zutun aufgebaut hat. Insofern du bei der Finanzierung der ETW nicht auf niedrige Raten geachtet hast, sondern auf schnelle Abzahlung, wirst du in 10 Jahren (schätze ich mal) aus dem gröbsten raus sein. (Ich gehe mal davon aus, dass du dir kein Luxusappartment für 500.000+ € gekauft hast :) )

Ne, ein Luxusappartment ist es nicht, im Raum Stuttgart eh nicht zu bezahlen :p. Ist ne kleine 3-Zi Wohnung, die immerhin nur 10J alt ist. Nach Plan wäre sie in 9J abbezahlt.

Zitat:

Original geschrieben von macros_1102

Auch hier - grundlegend eine gute Einstellung. Aber der Schritt in die Selbstständigkeit ist nicht zwangsweise der beste Schritt. Auch als Angestellter kann man sehr gutes Geld verdienen - und im richtigen Unternehmen kann man sogar reich werden. Wobei ich nicht weiß ob das ein erstrebenswertes Ziel ist. Wohl schon eher "finanzielle Unabhängigkeit"! So wie ich das sehe, bist du jetzt schon finanziell unabhängig, wobei im Moment offenbar keine Frau und keine Kinder da sind - sobald das dazu kommt, ändern sich deine Prämissen in jedem Fall noch einmal. Dann geht es nicht mehr um deine Sicherheit, sondern um die deiner Familie. Glaub mir, dann wirst du kompromissbereiter :) und gehst ein wenig weg von der Karriereorientierung.

Das stimmt, nur will ich einen Weg nicht gehen. Ich will nicht gegen meine Prinzipien und Werte arbeiten, nur um mehr Geld zu verdienen.

Erstmal werde ich auch Angestellter bleiben und auf Gelegenheiten achten, für die Selbstständigkeit fehlt mir nämlich noch eine gute Idee. Planlos werde ich sicher nicht selbstständig ;).

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