Was habt ihr eurem Wohnwagen/ Wohnmobil heute gutes getan?

Moinsen,
inspiriert durch einen Thread im Volvo V70 II-Forum hier bei MT kam mir die Idee, hier auch so etwas zu starten.

Hier soll es darum gehen, Umbauten, Renovierungen oder was auch immer an, in und um unsere Wohndosen verändert wurde, vorzustellen. Konkrete Fragestellungen zu technischen Problemen sollten aber bitte weiterhin in eigenen Threads gestellt werden.
Danke! 🙂

Ich fang dann auch gleich mal an.

Die umfangreiche Beseitigung zweier Wasserschäden und Veränderungen/Ergänzungen an der Elektrik habe ich in meinem Blog (Link s. Signatur) beschrieben.

Das neueste Projekt war, dem Wohnwagen ein neues Outfit zu geben. Für einen ersten Eindruck habe ich hier mein Video verlinkt.
Teil II folgt demnächst.

Ich bin auf viele Beiträge gespannt...

Beste Antwort im Thema

Alles was gammelt muss raus! Fast wie im Schlussverkauf ;-)

Nun habe ich alle vier Radhäuser und beide Schweller restauriert und zwar umfassend. Immer rausgetrennt und neu geformte Teile eingesetzt. Ergebnis ist mir ausreichend.

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Bin mal gespannt wie das mit dem „elektrisch” weitergeht.

In Campingmobile wird immer noch mehr elektrifiziert, es gibt augenscheinlich auch schon ein paar vollelektrische Wohnmobile, der Hunger nach Strom wird immer stärker.

Allerdings fürchte ich müssten dann bald sehr, sehr viele Campingplätze erheblich nachrüsten um diesem Hunger gewachsen zu sein.

Besonders ältere Plätze und im Ausland sind dem bei Weitem nicht gewachsen, es gibt immer noch viele Plätze bei denen die Sicherungen schon fliegen, wenn mal 2 gleichzeitig eine Kaffeemaschine anwerfen.

Auf sehr vielen Plätzen sind noch immer max 6 Ampere Standard, manchmal müssen sich sogar bis zu 4 Anschlüsse die 6 Ampere teilen

Also ich versuche immer noch alles Mögliche mit Gas zu betreiben, denn je mehr Camper Strom ziehen, umso mehr Probleme werden kommen

Es wird noch Jahrzehnte dauern bis wirklich die meisten Plätze den immer noch größer werdenden Bedarf sicher decken können.

Zwar gibt es auch immer mehr, die sich Solarmodule aufs Dach schrauben, doch meistens enden die Speicherkapazitäten bei irgendwo 120 AH, wenn da mal keine Sonne so richtig scheint wird`s schnell eng, insbesondere, wenn dann auch noch Inverter bis 3000 Watt versorgt werden müssen die z.B. Kaffeemaschinen usw betreiben sollen.

Also „noch” einige Zeit wird Strom eher die 2. Wahl für Camper bleiben, zumindest wenn man einen relativ hohen Bedarf an Energie hat. Boiler, Kühlschränke, Herde, bzw ALLES was warm, oder kalt machen soll braucht eben viel Energie

Zitat:

@Taxler222 schrieb am 31. Oktober 2021 um 14:49:14 Uhr:


..Zwar gibt es auch immer mehr, die sich Solarmodule aufs Dach schrauben..

Jo, aber meist nur ein läppisches 100 Watt-Modul.

Ich mach auch, soweit es geht, alles auf Gas. Der Inhalt einer 5kg Gasflasche kostet mich soviel, wie 2-3 Nächte Strompauschale auf einem Campingplatz. Mit diesem Gas kann ich aber ne ganze Menge Wasser warm machen. Damit Koch ich essen und Kaffee, als "Boiler" fungiert der Teekessel. Das 100W Solarmodul und die 100Ah Batterie reichen für alles was ich brauche, normalerweise nur Handy und Akkus für die E-Zigarrette laden, dazu noch
LED Innenbeleuchtung und evtl die Lüfter vom Kühlschrank. Das tut's auch an schlechten Tagen.

So einen hohen Stromverbrauch muss man ja gar nicht haben. Mit Elektro ist man halt an den CP, seine Absicherung und Tarife gebunden.

@Bamako da denkt halt Jeder erstmal an seinen Verbrauch und nicht daran, dass da noch 100 Wohnwagen und Mobile stehen die auch ihren Verbrauch haben.

Wenn jetzt Jeder nur noch elektrisch arbeitet bricht schnell alles zusammen

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Ich hab heute meinen Campingbus gereinigt, ausgeräumt und getankt. Am Wochenende bringe ich ihn ins Winterquartier.

Jo, aber meist nur ein läppisches 100 Watt-Modul.

100 hat unsere Dachbox.
200 der 30,2 Jahre alte T4.
500 unser Renno.

Dachbox für W203 und Caddy
Renault Master
T4

Zitat:

@Taxler222 schrieb am 31. Oktober 2021 um 14:49:14 Uhr:


Bin mal gespannt wie das mit dem „elektrisch” weitergeht.

In Campingmobile wird immer noch mehr elektrifiziert, es gibt augenscheinlich auch schon ein paar vollelektrische Wohnmobile, der Hunger nach Strom wird immer stärker.

Allerdings fürchte ich müssten dann bald sehr, sehr viele Campingplätze erheblich nachrüsten um diesem Hunger gewachsen zu sein.

Besonders ältere Plätze und im Ausland sind dem bei Weitem nicht gewachsen, es gibt immer noch viele Plätze bei denen die Sicherungen schon fliegen, wenn mal 2 gleichzeitig eine Kaffeemaschine anwerfen.

Auf sehr vielen Plätzen sind noch immer max 6 Ampere Standard, manchmal müssen sich sogar bis zu 4 Anschlüsse die 6 Ampere teilen

Also ich versuche immer noch alles Mögliche mit Gas zu betreiben, denn je mehr Camper Strom ziehen, umso mehr Probleme werden kommen

Es wird noch Jahrzehnte dauern bis wirklich die meisten Plätze den immer noch größer werdenden Bedarf sicher decken können.

Keine Ahnung, was du für Plätze aufsuchst, aber auf denen wirst du wohl kein über 100k€-BEV-Wohnmobil finden. Und selbst wenn, funktioniert das Aufladen auch mit Schuko-Steckdosen.

Übrigens: Auf immer mehr CP wird absichtlich (grünes Gewissen vorgeschoben) die Stromstärke reduziert. Gegen Aufpreis gibts dann 8, 10 oder mehr A. Gerade wenn die CP in eine ordentliche CEE-Verteilung investiert haben, sollte BEV dort am wenigsten Probleme machen.

CP mit Schuko-Verteilern und Leitungswegen über 20 m sind schon lange nicht mehr „Stand der Technik“ und man sollte überdenken, ob man sowas wirklich nutzen möchte. Gerade wenn die Nachbarn dann die Adapter und normalen Haushaltsverlängerungskabel im (feuchten) Gras liegen haben.

Zitat:

@kalleweiss2 schrieb am 04. Nov. 2021 um 19:12:14 Uhr:


100 hat unsere Dachbox.
200 der 30,2 Jahre alte T4.
500 unser Renno.

Bisschen drüber 😁

Elektroauto über Schuko laden? Bitte nur mit erheblich reduzierter Leistung, sonst könnte das eine heiße Angelegenheit werden.

Bisschen drüber 😁

November/Dezember/Januar mit 500 Watt und 3 Zusatzbatterien trotzdem nicht autark.

Zitat:

@Scimitar83 schrieb am 4. November 2021 um 21:24:12 Uhr:


Elektroauto über Schuko laden? Bitte nur mit erheblich reduzierter Leistung, sonst könnte das eine heiße Angelegenheit werden.

Das entsprechende Kabel mit Box sollte so einer Kiste ab Werk beiliegen. Nachbarn von uns haben ihre e-up!s wochenlang so geladen, bis sie ihre Wallbox hatten.

Mit der Betonung auf "sollte". Oftmals darf man diesen Ladeziegel auch extra ordern. Aber auch damit kann man nicht die max. Leistung aus der Schuko ziehen.

Bei sachgemäßer E-Installation sollte die Sicherung die Leistung über die Steckdose sicher begrenzen. Es sei denn da hat jemand dran rum gefummelt.....

Zitat:

@4Takt schrieb am 4. November 2021 um 19:12:14 Uhr:


Jo, aber meist nur ein läppisches 100 Watt-Modul.

Zitat:

@kalleweiss2 schrieb am 4. November 2021 um 19:12:14 Uhr:


100 hat unsere Dachbox.
200 der 30,2 Jahre alte T4.
500 unser Renno.

Naja, bei deinem ersten Beispiel habe ich doch recht oder nicht?

Und sonst bestätigt deine Ausnahme nur die Regel.

Zitat:

@Looser27 schrieb am 5. November 2021 um 09:12:54 Uhr:


Bei sachgemäßer E-Installation sollte die Sicherung die Leistung über die Steckdose sicher begrenzen. Es sei denn da hat jemand dran rum gefummelt.....

Die Dose selbst ist das Problem, die ist nicht für die Maximalleistung auf Dauer ausgelegt. 16A über 6h max.

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