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Was brauch man um eine eigene Spedition zu eröffnen ?

Themenstarteram 10. April 2005 um 18:14

Was bräuchte man alles um eine eigene Spedition spezialisiert z.b auf Europaletten zu eröffnen ?

1.Braucht man natürlich Aufträge aber wo bekommt man die her wenn man neu und unbekannt ist ?

2.Logischerweise LKWs. Nimmt man da am besten zuerst junge gebrauchte oder doch ganz neue ?

Und kann man die Anschaffungskosten nicht über die Steuern absetzen ?

3.Ein Startkapital von so 150000€-200000€ ?

Wieviel verdient man dann ungefähr als Inhaber von solch einer Firma die ca.3 LKWs hat und auch soviel Aufträge haben das diese auch fast immer duchgehend unterwegs sind ?

Frage nur so aus Interesse. Weil mein Onkel vor hat sich bald als Spediteur selbständig zu machen.

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26 Antworten

Dann braucht er vor allem gute Nerven!

Servus

brauchst erst aml ein Haufen Kohle um das erste Jahr zu brücken....Neueinsteigen ohne Kunden mitzunehmen...ooo wenn das gut geht.

Gruss

doppelt, gelöscht

250h/Monat arbeiten um dann festzustellen das man 500 Euro Schulden gemacht hat. Finger weg! Das Transportgewerbe ist tot, da kann man keine Kohle mehr machen. Wenn Dein Onkel Frachten sucht, das kann man z.B. hier:

machen. Da kannst Du auch mal gleich auf die Preise schauen.

Als erstes einen Firmensitz im Ausland ;)

Arbeitet der schon in der Branche? Einige Kontakte sind dringend erforderlich, damit man zumindest zum Teil einen festen Kundenkreis und regelmäßige Aufträge hat. Evtl. Vertrag als Subunternehmer bei einer größeren Spedition/Paketdienst. Das ist aber schwer da einen Fuss in die Tür zu bekommen, wenn man keinen kennt.

Aller Anfang ist schwer, und reich wird man damit auch nicht mehr, wenn man nur die Transportleistung anbietet.

Gruß Meik

Was braucht man um eine eigene Spedition zu eröffnen.

 

Hallo

Es gibt doch mutige Menschen ! Ich habe 12 Jahre eine Spedition gehabt 80ziger Jahre.Du fährst mit den modernen Spritpreisen und wirst teilweise immer noch nach dem RKT (Reichskrafttarif) von Kaiser Wilhelm bezahlt. Wenn du keine eigenen Kunden hast und als SUB für die grossen fährst ! vergiss es.

Gruss Ralf

Wenn es schon unbedingt eine Selbstständigkeit im Transportgewerbe sein soll, dann ist man mit einem Kurierdienst besser positioniert.

Was verbraucht heute ein aktueller LKW bei gleicher Last gegenüber den Kisten von vor 20 Jahren. Ich kann es nur für die SK Reihe bei 440 Ps sagen, der will 50l/100 km haben. Sprich alle 1000 km habe ich nix mehr im Tank und das bei 500l...Hier ist aber nur rein Verteiler und Baustellenverkehr mit 85% Stadt Anteil zu sehen.

Themenstarteram 10. April 2005 um 22:25

Mein Onkel ist schon an die 15 Jahre Lkw Fahrer

und ich bin mir sicher das er schon nen paar Kontakte in der Zeit geknüpft hat.

Hallo scerep!

Da braucht man ein bißchen mehr als Lkws und Ladung:

(1) Der gewerbliche Güterkraftverkehr ist erlaubnispflichtig, soweit sich nicht aus dem unmittelbar

geltenden europäischen Gemeinschaftsrecht etwas anderes ergibt.

(2) Die Erlaubnis wird einem Unternehmer, dessen Unternehmen seinen Sitz im Inland hat,

für die Dauer von fünf Jahren erteilt, wenn

1. der Unternehmer und die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte bestellte Person zuverlässig

sind,

2. die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewährleistet ist und

3. der Unternehmer oder die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte bestellte Person

fachlich geeignet ist.

Eine Erlaubnis, deren Gültigkeitsdauer abgelaufen ist, wird zeitlich unbefristet erteilt, wenn der Unternehmer

die Berufszugangsvoraussetzungen nach wie vor erfüllt.

(3) Die Bedingungen für den Berufszugang nach Absatz 2 sind vorbehaltlich von Absatz 6 Nr. 1 gegeben,

wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

1. Die Zuverlässigkeit ist gegeben, wenn der Unternehmer und die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte

bestellte Person die Gewähr dafür bieten, daß das Unternehmen den gesetzlichen

Bestimmungen entsprechend geführt wird und die Allgemeinheit bei dem Betrieb des Unternehmens

vor Schäden oder Gefahren bewahrt bleibt.

2. Die finanzielle Leistungsfähigkeit ist gegeben, wenn die zur Aufnahme und ordnungsgemäßen,

insbesondere verkehrssicheren Führung des Unternehmens erforderlichen finanziellen Mittel verfügbar

sind.

3. Die fachliche Eignung ist gegeben, wenn der Unternehmer oder die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte

bestellte Person über die zur Führung des Unternehmens erforderlichen Fachkenntnisse

verfügt.

Quelle: http://www.bag.bund.de/aktuell/GueKG04.pdf

Auf der Seite des BAG http://www.bag.bund.de/ findest du Informationen.

IMHO benötigt jemand der sich Selbständig machen will eine Sachkundeprüfung.

Hab gerade noch etwas gegoogelt:

Schau mal unter :

http://www.ulm.ihk24.de/

Dann unter Starthilfe und Unternehmensförderung - Sachkundeprüfung Güterkraftverkehr .

Da steht auch, was an finanziellen Reserven gefordert wird und auch wie man die Sachkunde nachweisen kann.

Gruß

Mikne

Hallo,

gehe zu deinem LKW- Händler und lass dir ein Angbeot über die Leasing eines neuen LKW mit Full-Service Vertrag geben- denn diese Kosten plus Kraftstoff (bis 40l/100km) und Reifen hast du. Wenn du mit diesen Kosten im Monat leben kannst und noch was Verdienst- dann los- glaub ich aber nicht! Wenn du hier nicht ehrlich bist- denn diese Kosten kommen sicher auf dich zu (Abschreibung, Wartungskosten....) dann kostet dich die Entscheidung deinen Haus und Hof!

Ein reicher fährt ein altes Auto ein armer ein neues!

Hab nicht alles genau durchgelesen hier, aber das das Transportgewerbe tot ist, stimmt nicht ganz! Es geht ihm schlecht, OK! Das ging es ihm auch schon vor zwanzig Jahren, denn da hat auch keiner gesagt: "Man kann man im Transportgewerbe viel Kohle verdienen..."

Sich mit einer regelrechten SPedition Selbstständig machen ist ohne entsprechenden Kundenstamm eigentlich zum scheitern verurteilt!

Sinnvoller ist es da, sich einen LKW zu leasen und für eine ethablierte Spedition als TU zu fahren!

Hol dir(bzw dein Onkel) Angebote von Versicherungen die man braucht und einem Leasing LKW und erstelle ein Geschäftskonzept, mach ne GuV-Rechnung etc.. Sämtliche kosten müssen mit rein, und gehe am besten von den höchstmöglichen kosten und dem niedrigsten zu erwartendem Gewinn aus..

Rufe bei Speditionen aus deiner Region an und Frag was man bei denen z.B. mit nem 7,5t LKW am Tag verdient und wieviele KM dabei gefahren werden müssen, einige Speditionen machen auch "Festverträge" bei denen man einen bestimmten Tagesumsatz garantiert hat, aber da muss man individuell verhandeln..

Ich habe dieses Ganze prozedere gerade Gemacht und da bleibt schon einiges Hängen, muss aber dazu sagen das ich aus der Branche komme und einige Kontakte habe, aber auch ohne Kontakte kann man da Fuß fassen!

Habe das ganze mal kurz "Skizziert", ist natürlich viel Aufwendiger die ganze Planung etc...

Es ist jedenfalls auch heute nicht unmöglich in diesem Gewrbe Geld zu verdienen, man muss es halt richtig anstellen und Ahnung von dem Geschäft haben, und ohne Kunden, würd ich diese Speditionskiste vergessen, da kann man nach und nach machen, wenn man "wächst"..

Hallo role82

Sinnvoller ist es da, sich einen LKW zu leasen und für eine ethablierte Spedition als TU zu fahren!

Was ist ein TU und was eine GuV-Rechnung?

TU = Transportunternehmer

Das heißt, man fährt im Auftrag von Dachser oder Kühne+Nagel, Schenker, Schober, LogWin, LogIn und so weiter, wen es da alles gibt.

Manche zahlen gut, manche nicht. Bei den einen kannst du sofort anfangen

Bei Dachser ist es wohl garnicht einfach "reinzukommen" habe ich gehört. Mit viel Vitamin B :-)

Man kann mit eigenem Auflieger für die alle fahren, oder mit Aufliegern von denen. Das kostet dann noch Miete.

GuV-Rechnung hat irgendwas mit einer Einschätzung von Kosten und Ausgaben zu tun.

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