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Warum wird beim Warten an einer roten Ampel eigentlich so selten die Handbremse genutzt?

Themenstarteram 18. Dezember 2015 um 11:58

Meine Frage oder Beobachtung ergibt sich schon aus dem Titel.

Hintergrund ist der, dass man bei der derzeitigen Dunkelheit morgens auf dem Weg zur Arbeit und zurück immer in aller Ausführlichkeit das Design der Bremsleuchten an den vor roten Ampeln wartenden Fahrzeugen besichtigen kann. Kaum jemand nutzt für Ampelstopps noch die Handbremse. Wobei, zumindest hier bei uns im Flachland ein Auto an den meisten Ampeln mangels Steigung oder Gefälle eigentlich auch ohne Bremse ganz solide steht. Besteht doch mal das Risiko des Rollens ziehe ich immer kurz die Handbremse an, warte bis die Ampel auf Gelb schaltet, löse die Handbremse, lege den Gang ein und fahre dann los. So wie ich es vor 35 Jahren in der Fahrschule gelernt habe. Hat man nicht zufällig die Pole-Position an der Ampel erwischt, hat man für diese beiden Handgriffe in jedem Fall genug Zeit, um niemanden aufzuhalten. Zumal jeder auf seiner täglich abgefahrenen Pendlerstrecke sowieso jede Ampelphase genau kennt...

Letztens stand ich mal vor einem geschlossenen Bahnübergang. Ein Spezi vor mir hat es doch glatt geschafft, während der kompletten Wartezeit auf der Bremse zu stehen :confused:.

Natürlich ist die ganze Sache halb so wild aber die ausführliche Festbeleuchtung vor roten Ampeln an den Fahrzeughecks, nervt durch die Blendung manchmal schon ein wenig...

Wie seht ihr das und wie sind eure Beobachtungen zum Thema?

Beste Antwort im Thema

Meine beobachtung ist die,das immer mehr autos mit automatik fahren,ich auch, und dann stehe ich an der ampel eben auf der bremse.

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So Sachen wie elektronische Handbremse macht sowas ja schlimmer, da leuchtet es immer. Mercedes hat es erkannt und dimmt wohl u.a. in der neuen E-Klasse bei sowas die Bremsbeleuchtung. Ansonsten geht es wohl schon fast allen Automatikfahrern so, deren Zahl wird wohl immer höher.

Schlimmer finde ich weiterhin NSL bei Sicht deutlich über 50m und Geschwindigkeiten deutlich darüber, und natürlich immer schon mitten in der Kolonne angeschaltet!

Ich nutze mittlerweile, dank elektronischer automatisch lösender Feststellbremse, bei jeder Ampel die Handbremse.

Allerdings sind auch die "Auto-Hold"-Assistenten stark im kommen, wenn die aktiviert sind leuchten ebenfalls die Bremsleuchten...

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 18. Dezember 2015 um 12:01:29 Uhr:

Schlimmer finde ich weiterhin NSL bei Sicht deutlich über 50m und Geschwindigkeiten deutlich darüber, und natürlich immer schon mitten in der Kolonne angeschaltet!

Volle Zustimmung, das ist eine alberne Marotte.

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 18. Dezember 2015 um 12:01:29 Uhr:

So Sachen wie elektronische Handbremse macht sowas ja schlimmer, da leuchtet es immer.

Äh, nicht ganz. Automatische Feststellbremse: keine Bremsleuchte. Auto-Hold: Bremsleuchte leuchtet. Wobei mir der Sinn der Kombination von automatischer Feststellbremse und Auto-Hold nicht ganz klar ist, die Feststellbremse erfüllt ja den gleichen Zweck, nur dass sie manuell aktiviert werden muss.

Mitte der 1960er Jahre gab es in der englische Zeitschrift "Practical Motoring" mal eine Bastel-Anleitung für den Umbau der Bremsleuchten auf halbe Leuchtkraft bei eingeschalteten Begrenzungsleuchten - Um Blendung der hinter einem stehenden Fahrzeuglenker zu vermeiden. Aus heutiger Sicht niedlich, weil damals die Leuchten eh schon sehr weit von der heute üblichen Helligkeit entfernt waren....

Meine beobachtung ist die,das immer mehr autos mit automatik fahren,ich auch, und dann stehe ich an der ampel eben auf der bremse.

Also, wenn ich ganz hinten stehe, egal ob Stau; Bahnübergang oder Ampel steh ich auch auf der Bremse. Wenn dich dann 2-3 Fahrzeuge hinter mir befinden ( im Stau auf der BAB mehr), wird die Handbremse genutzt.

Themenstarteram 18. Dezember 2015 um 12:10

Jedenfalls sind einige LED-Bremsleuchten schon sehr störend und extrem hell. Gerade die hochgesetzten an den Dachkanten. Nicht wenn ein plötzliches Bremsmanöver ansteht aber bei sinnlosem Betätigen der Bremse oder aktivem Auto-Hold vor einer roten Ampel in einer Endloskolonne schon... :(.

Eine Dimmung oder ein automatisches Abschalten der Bremsleuchte während der Wartephase wäre wirklich eine Verbesserung über die die Hersteller mal nachdenken sollten...

Ich kann den Kritikpunkt zwar nachvollziehen, aber eine billigere und einfachere Lösung ist: Nicht hinsehen.

Wenn man sich stark geblendet fühlt, dann könnte es auch ein Anzeichen für ein Augenproblem sein und ein Besuch beim Augenarzt könnte Überraschungen zu Tage fördern. Muss nicht so sein, ist es aber öfter als man denkt.

Die Dauerbremser .... manch Automatikfahrer nimmt den Wählhebel erst am Ziel von D auf N oder P ... kostet in diesen Fällen auch mehr Sprit, weil der Wagen immer am Anfahren ist und nur von der Bremse gehalten wird. Faulheit ... Gewohnheit ... Unwissenheit ... das wird es letztlich alles sein.

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 18. Dezember 2015 um 12:04:16 Uhr:

 

Äh, nicht ganz. Automatische Feststellbremse: keine Bremsleuchte. Auto-Hold: Bremsleuchte leuchtet. Wobei mir der Sinn der Kombination von automatischer Feststellbremse und Auto-Hold nicht ganz klar ist, die Feststellbremse erfüllt ja den gleichen Zweck, nur dass sie manuell aktiviert werden muss.

Das ist von Hersteller zu Hersteller verschieden gelöst:

Beim aktuellen A6 leuchten die Bremslichter beim Benutzen der Auto-Hold-Funktion definitiv nicht.

Bei meinem Vorgänger (MB W212) leuchteten sie.

 

Noch kurz zur jeweiligen Technik

(Quelle: VW Techniklexikon)

Elektr. Parkbremse:

Die elektronische Parkbremse arbeitet über zwei Elektromotoren mit Getriebe auf die hinteren Scheibenbremsen. Die mechanischen Bauteile sind dabei so ausgelegt, dass sie auch bei Verlust der Bordnetzspannung das geparkte Fahrzeug sicher halten.

Dynamischer Anfahrassi:

Technisch betrachtet, wertet das Steuergerät der elektronischen Parkbremse die Signale über Motordrehmoment und -drehzahl, Hangneigung und Gas beziehungsweise Kupplungspedalstellung aus, um den idealen Zeitpunkt zum Lösen der Bremse zu bestimmen.

Auto-Hold:

Wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst, so speichert Auto Hold den letzten Bremsdruck. Der Fahrer kann den Fuß vom Bremspedal nehmen, alle vier Radbremsen bleiben geschlossen. Erkennen die ABS-Raddrehzahlsensoren ein Rollen, wird automatisch das Bremsmoment erhöht, bis das Fahrzeug wieder stillsteht. Dies kann etwa der Fall sein, wenn der Fahrer an einer Steigung sachte abbremst. Sobald der Fahrer wieder Gas gibt und beim Schaltgetriebe die Kupplung kommen lässt, löst Auto Hold die Bremse wieder.

Was ist besser, was ist schlechter? - Keine Ahnung.

Ich nutze die Auto-Hold-Funktion, da sie beim A6 zur Serienausstattung gehört.

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 18. Dezember 2015 um 12:24:43 Uhr:

 

Die Dauerbremser .... manch Automatikfahrer nimmt den Wählhebel erst am Ziel von D auf N oder P ... kostet in diesen Fällen auch mehr Sprit, weil der Wagen immer am Anfahren ist und nur von der Bremse gehalten wird. Faulheit ... Gewohnheit ... Unwissenheit ... das wird es letztlich alles sein.

Muss nicht unbedingt so sein.

Auch bei Nutzung der Start-Stop-Funktion (Motor aus - Motor an), bleiben die Bremsleuchten weiterhin aktiv.

Aktive Bremsleuchten sind nicht zwingender weise ein Beleg für einen laufenden Motor.

Hallo,

Ich stehe an der Ampel immer mit angezogener Handbremse dann rollt mein Wagen nicht

unbeabsichtigt los.

Das ist schon automatisch auch beim losfahren ersten Gang einlegen und dann Handbremse lösen.

Öfters habe ich Leute vor mir mit dem Fuss auf der Bremse an einer Steigung die

dann erstmal etwasv zurück rollen.

Seelze 01

Zitat:

@einTraumtaenzer schrieb am 18. Dezember 2015 um 12:40:03 Uhr:

Was ist besser, was ist schlechter? - Keine Ahnung.

Ich nutze die Auto-Hold-Funktion, da sie beim A6 zur Serienausstattung gehört.

Ich hatte mal einen Leihwagen, da habe ich sie auch benutzt. Aber eher zur Befriedigung des Spieltriebes. Es wäre aber kein Extra, für das ich Geld ausgeben würde, da die elektrische Parkbremse den gleichen Zweck erfüllt.

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