Warum ich öffentliche Verkehrsmittel nicht empfehle.......
http://www.handelsblatt.com/.../5962992.html
Ja, ja: der achso zuverläsige öffentliche Nahverkehr.......
Schön, daß der Kollaps immer zuerst in Berlin auftritt, da können sich dann unsere Volksvertreter ein gutes Bild von machen, was für einen Blödsinn sie doch dem eigenen Volk empfehlen. 😁
Gruß SRAM
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
...verursacht wahrscheinlich durch ein für Bauarbeiten beauftragtes Unternehmen. Ich nehme an, es war ein Externes, weil die ja billiger sind - Klasse gemacht, so spart man doch einige tausend Euros ein. Deppen beauftragen und machen lassen, selber aber zum Betriebsausflug - mit dem BUS fahren -
Ah, es sind immer die anderen Schuld, weil sie Deppen sind?
Bist Du nicht Taxifahrer? Wenn ich also eine Fahrt mit Dir bestelle und es geht schief ist es weil Du ein Depp bist? Ich hätte dann doch meine Schwiegermutter fahren lassen sollen. Wenigstens ist die "intern" und Fachfrau. 😛
Echter Käse den Du letztens zusammenschreibst! 🙄
Den totalen Zusammenbruch habe die ja nichtmal in der DDR geschafft. So gesehen ist die neue Führungsriege schon arg auf Zack! 😰
54 Antworten
Wer immer pünktlich sein will ist immer auf Individualverkehr angewiesen.
Bei niedrigen Temperaturen ist E-Mobil da schlechte alternative.
Daher: Fahrrad oder Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren nutzen...
Leider hat meinereiner keine Möglichkeit E-Mobile aufzuladen, sonst hätte ich mir schon mal eines für Sommerbetrieb geholt.
Hat man allerdings schon Fahrzeug, dann ist ÖNV meist teurer als eigenes Fahrzeug.
In Folge dessen disqualifiziert sich ÖNV mit jeder Verspätung und drängt dadurch seine Kunden dazu sich lieber eigene Fahrzeuge zuzulegen und zu nutzen...
Letzte Woche hab ich ausgemacht nächsten Sommer nach Wien zu fahren. Kurz durchgerechnet und: 11 Stunden Fahrzeit und 11 Liter Spritverbrauch. Mit Bahn brauch ich 8-10 Stunden und kostet einfach 93,60 Euro + Nahverkehr.
Da muss man nich lange überlegen...
Selbst im Nahverkehr: zu meiner Mutter sind es 11 km. Je nach Fahrzeug brauch ich bis zu ihr 0,29-0,40 ltr Benzin. Fahrpreis ÖNV 1,75 Eus mit 4er-Karte, ansonsten 2,--.
Auch da muss man nich überlegen.
Schmerzgrenze beginnt bei mir erst bei 3,50 €/ltr Benzin. Aber wenn diese erreicht ist, ist ÖNV sicher auch doppelt so teuer...
Einzige sinnvolle Alternative zur Ressourcenschonung wäre für mich kostengünstiger ÖNV.
Für Museen, Opern, etc muss ich auch Geld indirekt über Steuern zahlen, obwohl ich sie so gut wie nie besuche. Dasselbe könnte man auch mit ÖNV machen - aber interessiert ja keinen.
@ jschie66
Ich denke mal das die meisten ÖNV minus machen. Mit anderen Worten: sie hängen eh am Steuertrog.
Richtig. In Dresden trägt die Stadt bereits 25% der Kosten. Weiteres sind Werbeeinnahmen und nur etwa 66% trägt der Nutzer, die Fahrkarten müssten also ohne Subventionen etc um 50% höher sein.
Ich schätze mal, dass jeder km mit der Straßenbahn gut 10 Euro kostet...
Als schnellste Straßenbahn gilt die von Bordeaux. Sie schafft inklusive Haltestellen im Schnitt sagenhafte 21 km/h.
Mein Dreirad schafft etwa 23-24 km/h in der Stadt (nur Treibstoff + Reparaturen etwa 7,7 ct/km),
mit Moped schaffe ich etwa 28 km/h (nur Treibstoff + Reparaturen etwa 5,3 ct/km)
und mit Auto schaffte ich etwa 30 km/h (nur Treibstoff + Reparaturen etwa 11,5 ct/km bei 6 ltr Verbrauch).
Ein guter Radfahrer schafft etwa 20 km/h.
Dann sollte aber auch mal geprüft werden, wo die Kostenfallen liegen und wie man sie beseitigen kann.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Dann sollte aber auch mal geprüft werden, wo die Kostenfallen liegen und wie man sie beseitigen kann.
Der Verbrauch der Fahrzeuge ist es meiner Ansicht nach, desweiteren Personalkosten.
Was eine Straßenbahn verbraucht, kann ich nicht sagen.
Ein Bus verbraucht etwa 50 ltr/100km. Dazu kommen etwa 35,-- € Fahrerkosten pro Stunde.
Gehe ich nun davon aus, dass ein Bus 25 km/h im Durchschnitt zurücklegt, so kostet das etwa 17,50 € Sprit + 35,-- € Fahrerkosten = 52,50 €/Stunde. Der km kostet also nur mit diesen Kosten 2,10 € je km.
Hinzu kommen noch Reinigungs- und Wartungskosten, Fahrzeugabschreibung etc pp.
Bei etwa 0,16 €/km Fahrpreis muss ein Bus also immer mit 25 Personen besetzt sein, eher mehr.
Also sollte man mit Lohnkosten runtergehen (zB auf Taxi-Tarif von etwa 4-5,-- €/Stunde, womit Stundenkosten dann auf 8-10,-- € runtergehen) oder man senkt den Verbrauch - am besten wäre beides...
Verbrauch, zumindest bei Bussen mit vielen Haltestellen liesse sich durch Hybride reduzieren, im Schnitt etwa 30%. Allerdings verdoppelt man dann die Anschaffungskosten...
Wie man Busfahrer dazu kriegen will für 3 Euro die Stunde zu arbeiten ist mir nicht ganz klar. Der arme Fahrer(in) müsste dann zur Arbeit laufen weil er sich bei dem "Gehalt' kaum noch einen Fahrschein leisten kann. 😰
Am einfachsten wäre ein Gesetz das den "Zwangsfahrschein" einführt. Jeder Arbeitstätige MUSS eine Bus-Monatskarte kaufen ob er Bus fährt oder nicht! Dann ist das Problem gelöst. 😁
Gruss, Pete
In Öst. haben wir das längst. Bei einem Defizit der Ö.Bahn von ca. 1,27Mrd € und 4,04 Mio Erwerbstätigen zahlte 2010 jeder von ihnen 314 €.
Ach ja, Fahrkarte hat er damit noch keine.
Zitat:
Original geschrieben von eCarFan
In Öst. haben wir das längst. Bei einem Defizit der Ö.Bahn von ca. 1,27Mrd € und 4,04 Mio Erwerbstätigen zahlte 2010 jeder von ihnen 314 €.
Ach ja, Fahrkarte hat er damit noch keine.
Da erscheint meine Lösung trotz "Zwang" doch Demokratischer? Wenigstens dürfte der Bezahlende dann ab und zu mitfahren wenn er wirklich wollte. 🙂
314 Dollar für ne Fahrkarte die nicht existiert ist schon happig... Ist hier aber bestimmt auch nicht besser. 🙁
Gruss, Pete
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
314 Dollar für ne Fahrkarte die nicht existiert ist schon happig... Ist hier aber bestimmt auch nicht besser. 🙁Zitat:
Original geschrieben von eCarFan
...zahlte 2010 jeder von ihnen 314 €.
Soweit sind wir zwar noch nicht gesunken (1 Euro = 1 Dollar), kann aber alles noch kommen.🙁
Zitat:
Original geschrieben von Noris123
Soweit sind wir zwar noch nicht gesunken (1 Euro = 1 Dollar), kann aber alles noch kommen.🙁Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
314 Dollar für ne Fahrkarte die nicht existiert ist schon happig... Ist hier aber bestimmt auch nicht besser. 🙁
Kaufkraft ist in etwa dieselbe. Ich berechne selten Preise auf Wechselkurs sondern auf Schlossergehalt wenn ich es finden kann, besonders in ehemaligen Ostblockstaaten usw.
Für 408 Dollar und 20 cent habe ich ja schon die Anzahlung für nen gebrauchten Bus. 😁 😁
Gruss, Pete
Klar, nen Bus mit 500 Dollar anzahlen und kaufen/leasen und selber fahren und noch zahlende Gäste mitnehmen, das wär's natürlich .... hat auch einer probiert, ich glaube zwischen Nürnberg und München wollte der so ne Art private Greyhound-Linie einrichten wo man für nen Appel und ein Ei (sowas wie 5-10 Euro für ne einfache Fahrt bei hop-on Zustieg statt 50-70 Euro für's - reguläre - (Einfache Strecke !-)Bahnticket und nicht Monate im voraus gebucht ..) hätte fahren können ... Ergebnis: ist verrrrbotttten ... gibbet irgendein Monopolrecht (aus Kaiser-Wilhelms Zeiten oder gar noch schlimmer 😰 !...) von weiß der Geier wem für Personenbeförderungs-Linienverkehr ... und die Inhaber, also die "Erben" (oder Rechtsnachfolger nennt man die wohl) dieses Kaiser-Wilhelm-Monopols haben den kleinen Unternehmer sofort vom Feld weggeklagt, ich glaube die Deutsche Bahn hatte geklagt ... jetzt kann er seinen schönen Bus vielleicht als Würstchenbude umbauen ... 🙁
Ansonsten kann ich aber einerseits das ewige Gejammere über die angeblichen Verspätungen der Bahnen und S-Bahnen nicht mehr hören, denn bei den meisten (natürlich nicht bei allen) ist's doch wurscht, ob sie 10 Minuten früher oder später zur Arbeit kommen, und wenn man einen fixen Termin hat, naja, dann muss man halt eine Bahn früher fahren ... 10 Minuten Verspätung sind doch immer mal drin bei solch einem komplexen System, wie die Bahn/S-Bahn nunmal ist ... und die Leute (Leitzentralen und Fahrer) dort unter riesigen Druck zu setzen wegen dieser angeblichen deutschen Pünktlichkeit halte ich für extrem gefährlich, denn irgendwann schaltet mal einer ne Weiche durch in der Hoffnung, dass die beiden Züge schon noch an einander vorbeikommen, weil er das endlose Gezetere wegen der Verspätungen fürchtet ... und bumms, kracht es dann doch mal ...
Aber andererseits schert sich die Bahn auch einen feuchten Dreck um den Erhalt ihres Systems, vor allem des Gleissystems ... klaro, sauteure neue Bahnen werden immer mal wieder gekauft, nur nützen die niemandem, wenn sie nicht fahren können, weil die Gleise verrottet sind ... in München stand die S-Bahn heuer im Sommer fast jeden zweiten Tag, vermutlich weil die halt alles vergammeln lassen, also vor allem die Gleise/Weichen/Stellwerke, und erst was reparieren, wenn wirklich was zusammenkracht und alles steht ... die Engländer sind uns diesbezüglich wohl 10 Jahre voraus, da war das Gleissystem wohl bereits vor 10 Jahren derartig verrottet ...
Irgendwann habe ich mich mal schlau gemacht und nachgeguckt (in Deutschland) ... irgendwo gab's ne arme Sau kurz vor der Rente, der so ne Art Einmannbetrieb bei der Bahn in irgendwelchen vergessenen runtergekommenen Gebäuden der Bahn führte mit paar Lehrlingen, der wohl immer bei Wind und Wetter mit Leiter und Werkzeug rausmusste, wenn's mal irgendwo nen Kurzschluss o.ä. gab ... und heuer scheint er wohl in Rente gegangen sein ... dann stand halt in München bei der S-Bahn dauernd alles ... aber den Dampfplauderern ist's ja wurscht-egal, die vielen Monatskarten sind ja im Voraus bezahlt, zurückzahlen für nicht fahrende S-Bahn tun sie nicht, und damit die Dampfplauderer-Gehälter weiter üppig bleiben, werden fast im 2 Monats-Takt die Ticketpreise erhöht ..
Gruß
PS: Habt's Ihr das noch nicht gemerkt ... der Steuerzahler subventioniert meistens nie das was er eventuell sogar bereits wäre zu subventionieren (nämlich dass z.B. der öffentliche Verkehr auch funktioniert), sondern zum Löwenanteil immer nur die astronomischen Dampfplauderer-Gehälter ... und diese Schwätzer gibt's in allen Ebenen, aber sie purzeln immer gemäß des Systems dass keine Krähe der anderen ein Auge auspickt usw. steil nach oben ... haleluhja ...😉 ... Beispiel: Die vielen ICEs, die die Bahn einkauft, sind ja sehr schick, nur will ich den ICE nicht subventionieren, weil ich mir die Tickets dafür eh nicht leisten kann und/oder will ...
Na Ja, die DB hat das Recht auf den Busverkehr wo sie vor Jahren ein Gleis hätte legen können aber nicht hat. 😁 Die Post hat das Monopol für den Rest der "Landstrassen" 😁
Wenns Linienverkehr sein soll muss man dann halt von einen der beiden Genehmigung holen.
Zum Stehenbleiben: Ist da nicht vor ein paar Tagen ein ICE bei Wolfsburg Stundenlang rumgestanden und man hat die Passagiere zum guten Ende auf einen anderen Zug umgeladen? Was hat die bahn eigentlich gegen Wolfsburg? 😕
Nichts reparieren bis es zusammenbricht gibts hier auch, nennt sich: "Magere Wartung" (Lean Maintenance) Es funktioniert genauso gut wie es sich anhört. 😛
Gruss, Pete
@Reachstacker:
😁 ... ja, ich weiß schon, die wollen schnellstens den Begriff "Lean management" aus den Köpfen der Leute verbannen, nicht dass mal einer auf die Idee kommt, die Manager-Gehälter abzumagern ... gemeint ist natürlich auch bereits mit "lean management", schon immer, dass die Manager die Gehälter aller anderen kürzen, nur nicht ihre eigenen ...
Und ich dachte immer, dass Monopole jeglicher Art gegen das Kartellrecht verstoßen ... und hier klagte die Bahn ein ihr angeblich zustehendes Monopolrecht (= Hoheitsrecht ??, die Bahn ist doch heute privatisiert 😕...) aus Kaiser Wilhelm's Zeiten (ich glaube sogar, das diesbezügliche "Gesetz" war aus einem "Gesetzbuch" - was man eigentlich nichtmal in einer humanoiden Gesellschaft so nennen dürfte - aus Zeiten etwas späterer "Herrschaftlichkeiten" ... bin nicht ganz sicher bezüglich des Datums dieser Gesetzgebung ..) ein ... hatten aber gemäß der Medien vor Gericht Erfolg mit ihrer Klage, der Kleinunternehmer mit seinem Pendelbus wurde sofort juristisch "verrrnichtet" ... war nur ne gaaanz kurze Meldung irgenwann dieses oder letztes Jahr und wurde nie wieder erwähnt ...
Gruß
PS: Deutsche Post ist übrigens auch längst privatisiert, nicht nur die Bahn ... dann müßte es doch längst "Essig" sein mit den wohl ursprünglich tatsächlich vom Kaiser Wilhelm verliehenen Hoheitsrechten ... odrrr ... 😁
PPS: @SRAM: 😁 ... das ist nicht "breakdown maintenance", das ist wohl die (hoffentlich kontrollierte) Herbeiführung des Zusammenbruchs, damit das System hinterher wieder ordentlich strukturiert werden kann, blöd nur, dass genau die, die alles mit ihrer Unfähigkeit zum Zusammenbruch "führen" sich derweil auch noch die Taschen ohne Ende vollstopfen bis es ihnen zu den Ohren rauskommt ...
fröhliche Weihnachten zusammen,
habt Ihr eine Idee? Die Überlandlinien könnten bei höheren Spritpreisen vielleicht in die Gewinnzone kommen (bei Buslinien geht das ja)
Die Städte können jedoch wohl kaum den Individualverkehr ausufern lassen, egal, ob elektrisch oder nicht. Die Straßen geben das nicht her. Meine Leidenschaft fürs Fahrrad ist auch kaum aufs ganze Jahr und jeden ausweitbar, also wie könnte es besser gehen?