Warum braucht man ein SUV
Ein SUV kann nichts besonders gut, warum braucht man sie.
Beste Antwort im Thema
22 Seiten, auf denen immer wieder Menschen anderen Menschen Vorschriften machen wollen, ihnen ihre eigene Art zu leben verbieten wollen. Die Argumente sind mal besser, meistens schlechter, sie finden sich, nur wenig verändert, zu ganz vielen anderen Themen dieser Welt in vielen anderen Foren. Es soll verboten werden, Fleisch zu essen, Milch oder Eier zu trinken, die Wohnung über 18 Grad Celsius zu heizen, bestimmte Kleidung zu tragen oder nicht zu tragen, in bestimmten Regionen Urlaub zu machen, mit dem Flugzeug zu reisen, zu bestimmten Göttern zu beten oder auch nicht, zu rauchen, Drogen zu konsumieren, Bilder zu zeichnen, Gedanken und Ideen öffentlich zu äußern, Fragen zu stellen, .........
Die Frage ist nicht: "Warum braucht man ein SUV?", die ist vielfach und umfassend beantwortet. Die verbleibende Frage ist: " Warum wollen intolerante erwachsene Menschen anderen vorschreiben, was diese zu tun, zu lassen und zu glauben haben"? Die nächste Frage schließt sich gleich an: "Wie weit sind die Besserwisser und selbst ernannte bessere Menschen bereit, ihm Zeichen ihrer Intoleranz und ihrer Glaubenslehren zu gehen?"
Gut, dass die Zeiten von Inquisition und Diktatur in Westeuropa grundsätzlich vorbei sind. Aber die Vertreter der Intoleranz werden seit ein paar Jahren immer präsenter und mächtiger und unser Staat ist bereits weit fortgeschritten in Richtung Überwachungsstaat.
Freiheitliche, demokratische und liberale Ideen und Vorstellungen sind derzeit ziemlich unter Druck in unserem System.
Bernhard
456 Antworten
Zitat:
@QZ110 schrieb am 11. Januar 2015 um 16:09:48 Uhr:
Bei so viel Arroganz gegenüber jeder anderen Meinung, ist es fehl am Platz, auch nur noch einen Satz darüber zu schreiben.
Gruß Werner
Ich habe Dir nur Deine eigene Arroganz und Ignoranz vor Augen geführt. Wenn Du in Deiner Art nichts mehr dazu schreiben willst, dann ist das für diesen Fred nur von Vorteil. Schweigen ist besonders dann vorteilhaft, wenn man kein vernünftiges Argument zum angesagten Thema beitragen kann.
Zitat:
@Hennaman schrieb am 11. Januar 2015 um 16:32:02 Uhr:
Du solltest Dich mal ein wenig zusammenreißen!
Mich als Rollatorschieber zu Beschimpfen ist eine Frechheit .
Du meinst auch nur Deine Meinung zählt.
Und wenn Du meinst das Golf+ und Citroen bequem für Deinen Rücken sind kann es so schlimm wohl nicht sein.
Sicher gibt es leichtere Fahrzeuge als den ML nur muss mein Fahrzeug nicht Leicht sondern bequem sein und ein Golf kommt für meinen Rücken nicht in Frage!
Im ML habe ich Orthopädische Sitze sowie eine Komfortable Ein und Ausstieg höhe.Du solltest Dir mal ein Verhalten aneignen das diesem Forum gerecht wird, schau mal nach Rechts da steht Auszugsweise die Forenregeln zB. Respekt und Höflichkeit
LG Hennaman
Sorry, wenn Du Rollatorschieber als Schimpfwort empfindest, wollte Dich nicht beleidigen. Mein Schwager fährt so einen ML II mit AMG-Paket, Motortuning zum Abwinken, 325/35-21 (glaub ich) usw. Habe mal kurz drin gesessen, bin sofort wieder raus, da der Abstand zwischen Innenboden und Sitzvorderkante für mich extrem ungünstig erwies und in meiner Hüfte und LWS eine unangenehme Winkelung verursachte. Beim Fahren ist es nunmal sehr wichtig, dass der Mensch so aufrecht sitzt, dass es für die Gelenke nicht zur Qual wird. Da sind Scenic und Co. im Vorteil des niederen (PKW-)Wagenbodens bei gleichzeitig erhöhtem Aufbau der Karrosse. Daher ist mir (187cm Körperlänge) das aufrecht Sitzen in dieser Art Hochdach-PKW, Minivan, MPV, oder wie auch immer diese Gattung genannt wird möglich, in SUV mit hohem Wagenboden eben nicht. Die Qualität der Sitze ist auch wichtig, aber die aufrechte Körperhaltung ist viel mehr wert, das kann ich Dir sowohl aus eigener Erfahrung, als auch in meiner Kompetenz als Physiotherapeut sagen.
Und dann kommt bei mir eben auch immer der Umweltaspekt zum tragen. 2,5 t Blech (der ML meines Schwagers) durch die Gegend schieben kommt für mich nicht in Frage. Da könnt ich Kotzen, wenn ich meinen Schwager höre, wie er sich seinen Klotz schönlügt, wenn er erzählt, dass er auf der Autobahn nur 6 L Diesel verbraucht. Bei einer Stunde im Stau stehen mit laufendem Motor, -ja könnte evtl. hinhauen.
Und sei sicher, dass die Rentenversicherungsanstalt mich nicht aus Jux und Dollerei zum Frührentner geschrieben hat. 6 Bandscheibenvorfälle, beide Hüften am A.., und noch einige andere Gebrechen an den Knochen haben meinen Anspruch an die Sitzqualität ordentlich hoch geschraubt. Daher erlaubte ich mir zu erwähnen, dass es auch für Dich sicherlich andere geeignete Fahrzeuge gibt, die aber netter zur Umwelt sind. So, das war´s schon, bin mal gespannt, was sonst noch für Schmäh zu meinen Ansichten kommt.
LG, Winherby
@Winherby
Wie es aussieht, hast du ja viel Zeit. Daher fang einfach noch mal ganz vorne in diesem Thread an zu lesen und verfolge die Argumente Seite für Seite und Wiederholung für Wiederholung. Dann wirst auch du irgendwann merken, dass es in der Grundtendenz den SUV - Kritikern darum geht, diese Fahrzeuggattung zu verbieten, die Fahrer dieser Fahrzeuge zu belehren, zu bekehren und ihnen vorzuschreiben, wie sie ihr besseres Leben in einem anderen Fahrzeug zu führen haben, das nicht unter die Gattung 'SUV' fällt.
Dabei zimmern sie sich ihr Weltbild zurecht, wie es ihnen gefällt. Das sollen sie von mir aus gerne machen, aber sie sollten dann bitte den Rest der Welt, der nicht an ihre Heilslehren und Vorschriften glaubt, damit verschonen. Darüber hinaus sind diese "Botschafter einer besseren Welt" nicht nur hier präsent, sondern überall, wo sie meinen, ihre Heilslehren Dritten aufschwätzen oder aufzwingen zu können.
In meinem Beitrag hier habe ich dich überhaupt nicht direkt angesprochen, wieso fühlst du dich dann von dem Beitrag angegriffen? Wenn du dir den Schuh anziehst, ist da wohl was dran!
Wenn du deine Meinungsäußerung nicht gerade im Offroad Bereich geschrieben hättest, würde sie hier völlig ignoriert. Aber indem du hier schreibst, zeigst du doch, dass du ebenso belehren, bekehren und provozieren willst und den Offroadern und SUV Fahrern deine Ansicht als die einzig wahre Heilsbotschaft überbringen willst, wie all die anderen Besserwisser, Gutmenschen und Spassbremsen in diesem Thread vor dir!
Und jetzt noch mal zu deinem ganz persönlichen Problem, dem Sitzen im Fahrzeug:
Wenn du bisher kein SUV und keinen 4x4 gefunden hast, in dem du ohne Rückenprobleme sitzen kannst, liegt das nicht an der Fahrzeuggattung, sondern an den ausgewählten Fahrzeugen und ihren eventuell falsch bedienten oder unzureichenden Sitzeinstellungen. Dafür gibt es diverse Hersteller von Sitzen, die für fast jedes Fahrzeug und für fast jedes Rückenproblem optimierte Sitze anbieten. Die Fahrzeugauswahl vor allem vom Sitzgefühl abhängig zu machen, ist daher möglicherweise nicht das weitsichtigste Verfahren.
Bernhard
Ähnliche Themen
Frührente ist wohl der falsche Ausdruck, bei mir nennt es sich Erwerbsunfähigkeitsrente, Schwerbehindertenausweis mit Merkmal G, aG ist Beantragt!
ML ist aber auch nicht ML, ich fahre einen W163, also die erste Generation allerdings AMG das hat den Vorteil das dieser zum einen eben die wesentlich besseren Sitze inne hat zum anderen ist er ganze 6 cm Tiefer als der Serien ML und 4 cm Tiefer als der ML II wie Du ihn nennst, ausserdem würde ich schon wegen meinem Rücken keine 21 Zoll Räder Fahren, ich habe die Serien 18Zöller drauf!
Der Wagen ist auf Komfort und nicht auf Gelände gemacht!
Den Scenic hatte meine Schwester, die Stühle darin waren das allerletzte.
Ich bin nun seid 21 Jahren in dieser Gesundheitlichen Situation und mir ist wirklich nichts mehr Neu!
Aus Jux und Dollerei wird die Rentenversicherung niemanden in Rente schicken ebensowenig bekommt man die Merkmale im Behindertenausweis geschenkt und auch die Pflegestufe kommt nicht von alleine!
Natürlich sollte man auf die Umwelt schützen, das mache ich auch so gut es eben geht aber ich nehme mir auch das Recht heraus mein Restleben so Angenehm wie Möglich zu gestallten.
Der Rollator ist im übrigen nur für die ganz kurzen Strecken, wenns ein paar Meter weiter geht zum Beispiel wenn mein Frauchen in die Stadt will muss ich den Rollstuhl nehmen das gefällt mir auch nicht gerade. Und das Teil nimmt noch mehr Platz im Wagen weg.
Zitat:
@unpaved schrieb am 11. Januar 2015 um 17:32:41 Uhr:
@Winherby
Wie es aussieht, hast du ja viel Zeit. Daher fang einfach noch mal ganz vorne in diesem Thread an zu lesen und verfolge die Argumente Seite für Seite und Wiederholung für Wiederholung. Dann wirst auch du irgendwann merken, dass es in der Grundtendenz den SUV - Kritikern darum geht, diese Fahrzeuggattung zu verbieten, die Fahrer dieser Fahrzeuge zu belehren, zu bekehren und ihnen vorzuschreiben, wie sie ihr besseres Leben in einem anderen Fahrzeug zu führen haben, das nicht unter die Gattung 'SUV' fällt.
Dabei zimmern sie sich ihr Weltbild zurecht, wie es ihnen gefällt. Das sollen sie von mir aus gerne machen, aber sie sollten dann bitte den Rest der Welt, der nicht an ihre Heilslehren und Vorschriften glaubt, damit verschonen. Darüber hinaus sind diese "Botschafter einer besseren Welt" nicht nur hier präsent, sondern überall, wo sie meinen, ihre Heilslehren Dritten aufschwätzen oder aufzwingen zu können.
Danke. Sehr schoen ausgedrueckt. Warum muss es immer Leute geben, die meinen Andere nach ihren Vorstellungen bekehren zu muessen? Gluecklicherweise habe ich dieses Verhalten in meiner neuen Heimat so noch nicht erlebt. Aber in Deutschland scheinen die Oberlehrer Moralapostel nicht auszusterben. Wenn sie SUVs nicht moegen dann ist das ja ok. Sie muessen ja keine kaufen. Aber lasst doch die Leute leben wie sie wollen. Ich lasse mir jedenfallsn von niemanden vorschreiben welche Autos ich fahre oder wie gross mein Haus ist.
Zitat:
Und jetzt noch mal zu deinem ganz persönlichen Problem, dem Sitzen im Fahrzeug:
Wenn du bisher kein SUV und keinen 4x4 gefunden hast, in dem du ohne Rückenprobleme sitzen kannst, liegt das nicht an der Fahrzeuggattung, sondern an den ausgewählten Fahrzeugen und ihren eventuell falsch bedienten oder unzureichenden Sitzeinstellungen. Dafür gibt es diverse Hersteller von Sitzen, die für fast jedes Fahrzeug und für fast jedes Rückenproblem optimierte Sitze anbieten. Die Fahrzeugauswahl vor allem vom Sitzgefühl abhängig zu machen, ist daher möglicherweise nicht das weitsichtigste Verfahren.
Ich habe auch so meine Probleme mit den Sitzen da ich mit meiner Groesse und den Rueckenproblemen nicht jedes Auto fahren kann. Leider wird das mit den "Aftermarket" Sitzen immer schwieriger. Bedingt durch Seitenairbags gibt es nicht mehr viele Nachruestmoeglichkeiten. Ich selber habe auch einen orthopadischen Sitz in einem meiner Autos. Und der Einbau ging auch nur weil das Fahzeug schon etwas alter ist und noch keine Seitenairbags hat.
Zitat:
@Hennaman schrieb am 11. Januar 2015 um 17:37:48 Uhr:
Frührente ist wohl der falsche Ausdruck, bei mir nennt es sich Erwerbsunfähigkeitsrente, Schwerbehindertenausweis mit Merkmal G, aG ist Beantragt!ML ist aber auch nicht ML, ich fahre einen W163, also die erste Generation allerdings AMG das hat den Vorteil das dieser zum einen eben die wesentlich besseren Sitze inne hat zum anderen ist er ganze 6 cm Tiefer als der Serien ML und 4 cm Tiefer als der ML II wie Du ihn nennst, ausserdem würde ich schon wegen meinem Rücken keine 21 Zoll Räder Fahren, ich habe die Serien 18Zöller drauf!
Der Wagen ist auf Komfort und nicht auf Gelände gemacht!Den Scenic hatte meine Schwester, die Stühle darin waren das allerletzte.
Das hört sich doch nun, verglichen mit Deinen "Begründungen" vom 9.1./18:55, sehr viel erwachsener und seriöser an. Wenn Du die Scenic-Sitze als das Allerletzte bezeichnest, dann kennst Du die Sitze des ersten Espace von 1985 noch nicht. Weich wie Marchmellows, null Seitenhalt, null LWS-Lordosenstütze, noch nicht mal gerade ( in Fahrtrichtung) eingebaut, ich saß immer ein paar Grad nach links gedreht. Dennoch hatte ich, selbst nach langen Italienurlaubsfahrten, keinerlei Rückenprobleme. Im Polo meiner Frau, - mit wesentlich besser konturierten und stützenden Sitzen- , aber sehr wohl. Die aufrechte Sitzhaltung macht primär den Unterschied. Wie daheim: Auf einem alten schäbigen, dünn gepolsterten, hohen Holzküchenstuhl kann ich stundenlang ohne Rückenschmerz sitzen. Auf unserer niedrigeren Couch, mit LWS-Stütze, verstellbarer Lehne, Tempur-gepolstert, verstellbaren Armlehnen und sonstigem Schnickschnack sitze ich die Tagesschau ab, dann geht´s meist schon im Rücken los und ich hol den Stuhl aus der Küche.
Ich habe jetzt aktuell 2 Jahre nach einem Nachfolger für meinen Golf Plus gesucht. Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich einen SUV oder VAN ausgelassen habe, zur Probe zu sitzen. Der neue C4 Picasso war´s dann, er passte. Position des Sitzes wegen des leichten Ein-/Aussteigens, Position der Mittelarmlehne wegen der Muskeln der HWS, keine schräge bis weit über den Fahrersitz reichende A-Säule unter der ich mich beim Ein-Aussteigen mit dem Kopf durchschlängeln müsste, gute Lordosenabstützung der LWS, Sitzabstand zum Boden hoch genug wegen der Hüftgelenke, Automatik wegen des schlimmeren li. Hüftgelenkes, kein Glasdach wegen der Kopffreiheit, usw., alles passte, wie für mich geschneidert. Und dann dieser geschmeidige kleine Diesel mit einem Normverbrauch von 3,8 Litern, real z. Winterzeit 5,0 Liter/100 Km. Damit kann ich leben, auch in dem Wissen, dass mein Plus noch umweltfreundlicher war.
Dagegen, verglichen mit meinem verflossenen Golf Plus, die alte B-Klasse meiner Schwägerin ein Graus, wegen des doppelten Bodens und dem sich daraus ergebenden (zu) hohen Innenbodens. Die Winkel in Knie und Hüfte deutlich über 90°, dadurch ein gekipptes Becken und keine LWS-Lordose mehr, - mit entsprechend schmerzhaften Konsequenzen für mich. Habe ich den Sitz hochgestellt, hatte mein Kopf keinen Platz mehr. Den Wagen erwähne ich jetzt nur als Beispiel, aber genau so ging es mir in den zur Probe gesessenen SUV. Der für mich zu hohe Wagenboden und die daraus resultierende Körperhaltung macht den Unterschied zwischen rücken-, knie-, hüftfreundlich oder nicht.
Klar heisst es auch bei mir korrekt Erwerbsminderungsrente. Aber den Ausdruck nutze ich nicht gerne, zumal er noch nicht jedem geläufig ist. Hört sich so an, als könne ich noch ein paar Stunden arbeiten, und der Rest meines Lebensunterhaltes würde von der DRV bezuschusst. Frührentner , - da ist die Sache klar, der kann nix mehr.
Naja, so hat jeder sein´s, lG, Winherby
Zitat:
@Winherby schrieb am 11. Januar 2015 um 18:43:11 Uhr:
Das hört sich doch nun, verglichen mit Deinen "Begründungen" vom 9.1./18:55, sehr viel erwachsener und seriöser an. Wenn Du die Scenic-Sitze als das Allerletzte bezeichnest, dann kennst Du die Sitze des ersten Espace von 1985 noch nicht. Weich wie Marchmellows, null Seitenhalt, null LWS-Lordosenstütze, noch nicht mal gerade ( in Fahrtrichtung) eingebaut, ich saß immer ein paar Grad nach links gedreht. Dennoch hatte ich, selbst nach langen Italienurlaubsfahrten, keinerlei Rückenprobleme. Im Polo meiner Frau, - mit wesentlich besser konturierten und stützenden Sitzen- , aber sehr wohl. Die aufrechte Sitzhaltung macht primär den Unterschied. Wie daheim: Auf einem alten schäbigen, dünn gepolsterten, hohen Holzküchenstuhl kann ich stundenlang ohne Rückenschmerz sitzen. Auf unserer niedrigeren Couch, mit LWS-Stütze, verstellbarer Lehne, Tempur-gepolstert, verstellbaren Armlehnen und sonstigem Schnickschnack sitze ich die Tagesschau ab, dann geht´s meist schon im Rücken los und ich hol den Stuhl aus der Küche.Zitat:
@Hennaman schrieb am 11. Januar 2015 um 17:37:48 Uhr:
Frührente ist wohl der falsche Ausdruck, bei mir nennt es sich Erwerbsunfähigkeitsrente, Schwerbehindertenausweis mit Merkmal G, aG ist Beantragt!ML ist aber auch nicht ML, ich fahre einen W163, also die erste Generation allerdings AMG das hat den Vorteil das dieser zum einen eben die wesentlich besseren Sitze inne hat zum anderen ist er ganze 6 cm Tiefer als der Serien ML und 4 cm Tiefer als der ML II wie Du ihn nennst, ausserdem würde ich schon wegen meinem Rücken keine 21 Zoll Räder Fahren, ich habe die Serien 18Zöller drauf!
Der Wagen ist auf Komfort und nicht auf Gelände gemacht!Den Scenic hatte meine Schwester, die Stühle darin waren das allerletzte.
Ich habe jetzt aktuell 2 Jahre nach einem Nachfolger für meinen Golf Plus gesucht. Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich einen SUV oder VAN ausgelassen habe, zur Probe zu sitzen. Der neue C4 Picasso war´s dann, er passte. Position des Sitzes wegen des leichten Ein-/Aussteigens, Position der Mittelarmlehne wegen der Muskeln der HWS, keine schräge bis weit über den Fahrersitz reichende A-Säule unter der ich mich beim Ein-Aussteigen mit dem Kopf durchschlängeln müsste, gute Lordosenabstützung der LWS, Sitzabstand zum Boden hoch genug wegen der Hüftgelenke, Automatik wegen des schlimmeren li. Hüftgelenkes, kein Glasdach wegen der Kopffreiheit, usw., alles passte, wie für mich geschneidert. Und dann dieser geschmeidige kleine Diesel mit einem Normverbrauch von 3,8 Litern, real z. Winterzeit 5,0 Liter/100 Km. Damit kann ich leben, auch in dem Wissen, dass mein Plus noch umweltfreundlicher war.
Dagegen, verglichen mit meinem verflossenen Golf Plus, die alte B-Klasse meiner Schwägerin ein Graus, wegen des doppelten Bodens und dem sich daraus ergebenden (zu) hohen Innenbodens. Die Winkel in Knie und Hüfte deutlich über 90°, dadurch ein gekipptes Becken und keine LWS-Lordose mehr, - mit entsprechend schmerzhaften Konsequenzen für mich. Habe ich den Sitz hochgestellt, hatte mein Kopf keinen Platz mehr. Den Wagen erwähne ich jetzt nur als Beispiel, aber genau so ging es mir in den zur Probe gesessenen SUV. Der für mich zu hohe Wagenboden und die daraus resultierende Körperhaltung macht den Unterschied zwischen rücken-, knie-, hüftfreundlich oder nicht.
Klar heisst es auch bei mir korrekt Erwerbsminderungsrente. Aber den Ausdruck nutze ich nicht gerne, zumal er noch nicht jedem geläufig ist. Hört sich so an, als könne ich noch ein paar Stunden arbeiten, und der Rest meines Lebensunterhaltes würde von der DRV bezuschusst. Frührentner , - da ist die Sache klar, der kann nix mehr.
Naja, so hat jeder sein´s, lG, Winherby
Bei mir ist es nicht die Erwerbsminderungsrente sondern noch die Erwerbsunfähigkeitsrente, Verrentung nach der Erwerbsunfähigkeitsrente mit voller Erwerbsunfähigkeit heisst es korrekt. Auch EU-Rente genannt!
Nur läuft das ganze bei mir auch schon ein paar Jährchen, angefangen im Januar 1994 oder besser gesagt "da war es leider Vorbei mit der Erwerbsfähigkeit und der Gesundheit"
Aber mal ein anderer Gedanke, es wird oft vor allem aus Unwissenheit pauschal über die SUV fahre geschimpft!
Es gibt Fahrzeuge mit wesentlich schlechterer Umweltverträglichkeit, zB. Motorräder, die meisten Motorräder sind Hobby Fahrzeuge und werden gekauft um einfach so damit durch die Gegend zu Fahren!
Dennoch verfluche ich nicht die Zweiradfahrer weil jeder das machen darf was er möchte!
Skifahren ist auch nicht so Prickelnd für die Umwelt aber auch dieses Jungs und Mädels lassen wir in Ruhe.
Nicht zu vergessen die Sportwagenfahrer!
Man könnte sich über fast jede Gruppe aufregen nur bringt das keinem etwas!
Jeder so wie er möchte
Mit dem Sitzen habe ich auch so meine massiven Probleme aber an der Stelle muss ich Winherby Recht geben - am besten sitze ich in meinem G - Sitzposition wie auf meinem Küchenstuhl Zuhause - besser geht es bei mir nicht - habe mir dann noch passende Sitze nachträglich einbauen lassen - perfekt !
Zitat:
Bei mir ist es nicht die Erwerbsminderungsrente sondern noch die Erwerbsunfähigkeitsrente, Verrentung nach der Erwerbsunfähigkeitsrente mit voller Erwerbsunfähigkeit heisst es korrekt. Auch EU-Rente genannt!
Nur läuft das ganze bei mir auch schon ein paar Jährchen, angefangen im Januar 1994 oder besser gesagt "da war es leider Vorbei mit der Erwerbsfähigkeit und der Gesundheit"Aber mal ein anderer Gedanke, es wird oft vor allem aus Unwissenheit pauschal über die SUV fahre geschimpft!
Es gibt Fahrzeuge mit wesentlich schlechterer Umweltverträglichkeit, zB. Motorräder, die meisten Motorräder sind Hobby Fahrzeuge und werden gekauft um einfach so damit durch die Gegend zu Fahren!
Dennoch verfluche ich nicht die Zweiradfahrer weil jeder das machen darf was er möchte!
Skifahren ist auch nicht so Prickelnd für die Umwelt aber auch dieses Jungs und Mädels lassen wir in Ruhe.
Nicht zu vergessen die Sportwagenfahrer!Man könnte sich über fast jede Gruppe aufregen nur bringt das keinem etwas!
Jeder so wie er möchte
Ja, da hast Du Recht, es gibt viele Baustellen mit Verbesserungsbedarf. Aber das wird ganz sicher in anderen Foren abgearbeitet.
Sich über das Verhalten anderer lediglich aufzuregen, das bringt nichts, stimmt.
Aber der große Unterschied der Menschen zu den meisten Tieren, ist doch die sehr ausgeprägte Fähigkeit der Kommunikation, und diese Möglichkeit sollte man nutzen.
Dabei sollte es egal sein ob die Kommunikation durch sprechen/hören geschieht, oder durch schreiben/lesen. Und da kommen im Zeitalter des WWW. die Foren ins Spiel. Hier kann man sich mitteilen und den anderen Teilnehmern seine Sicht- und Denkweise mitteilen. Ein Problem bei der Schreiberei ist lediglich der Umgang mit der Sprache. Habe schon oft feststellen müssen, dass ich nicht verstanden werde. Da werden Sätze einfach anders verstanden, als sie semantisch geschrieben sind. Dazu kommen noch die ganz schlauen Spezis, die bewusst Sätze aus dem Kontext reissen, und den verbliebenen Rest dann so gezielt umdeuten, dass er gegen den Schreiber verwendet werden kann. Über solche Typen kann ich mich dann aufregen. Ich habe in diesem Thread nie jemandem verboten (wie denn auch?) einen SUV zu fahren. Ich habe nie andere als blöd bezeichnet, weil sie einen SUV fahren. Ich habe etliche ( vermutlich nicht alle) Fälle oder Gründe genannt, wo ich den Sinn des SUV-Fahrens voll erkenne. Ich habe meine Bedenken immer in Frageform geäußert, eine Frage kann auch ein Vorwurf sein, bietet aber jedem, der sich betroffen fühlt, die Möglichkeit sich zu erklären.
Und was war bisher immer das Ergebnis? Meine Sätze werden verstümmelt und verdreht, der Sinn wird mir im Mund herum gedreht, da werde ich als Gutmensch betitelt, andere unterstellen mir ich hätte mich selbst als Gutmensch bezeichnet, andere halten meine Meinung für unglaubwürdig, -sind aber nicht in der Lage diese angebliche Unglaubwürdigkeit zu begründen-, dann wird einfach behauptet die LPG-Autos seien nicht umweltfreundlich, einer will mir "das Maul" verbieten, weil ich mit meiner "Sparversion" (was soll "Sparversion" meinen? ) noch keinen Hänger aus der feuchten Wiese gezogen habe, dann werden mir meine drei Autos angeneidet, ich allein bin intollerant, usw., dies nur ein Auszug aus den letzten "Antworten", der letzten 2 bis 3 Seiten. Nach früheren Beiträgen von mir war es nicht anders, nur die Protagonisten sind andere.
Aber auf meine Argumente von wegen der Umwelt, des Hungers in der Welt, des Verheizens von Lebensmitteln, Zukunftsängste wegen knapper werdende Ressourcen der Welt, usw. wird mit kaum einer Silbe eingegangen. Wie auch, die SUV-Spassfahrer müssten dann wohl zugeben, dass sie moralisch etwas fragwürdig unterwegs sind.
Da geilt man sich doch lieber gegenseitig gegen mich oder andere SUV-Zweifler auf, jeder neue Beitrag versucht die Gehässigkeit des vorherigen zu übertreffen. Dieses sich gegenseitige beistehen und unterstützen erinnert mich etwas an: Einen Mann, der seine Frau bittet ihm 2 neue Flaschen Bier zu bringen, weil sie anfängt wieder hässlich auszusehen.
Nur die echten Argumente zu nennen, warum SUV-fahren wirklich Sinn macht, werden vergessen. Weil man´s darf, weil man´s kann, weil´s die SUV gibt, naja, das sind sehr tönerne "Argumente, die hören sich sehr hilflos an, Bagger fahren macht auch vielen Spass. Ein schon eher glaubwürdiges Argument pro SUV geben die ab, die wegen des bequemen Einstiegs den SUV kaufen. Und genau hier hake ich in meiner beruflichen Kompetenz als Physiotherapeut gerne ein. Ich versuche zu erklären, dass SUV einen hohen Innenboden haben, gleich hohe VAN/MPV/Hochdachkombi aber einen tiefen-PKW-ähnlichen Boden haben. Dieser tiefe Boden lässt eine deutlich aufrechtere Sitzhaltung zu und ist daher wesentlich Rücken freundlicher als die Sitzhaltung der meisten SUV. Wenn dies alle die mit "Rücken" wüssten, wären sicher erheblich weniger SUV unterwegs. Denn nur das bequeme Ein-/Aussteigen macht dem Rückenkranken den Kohl nicht fett. Korrektes Sitzen auf langer Fahrt sehr wohl. Das ist es was ich meine. Und wer in seinem SUV aufrecht sitzen kann, weil es seine körperliche Statur ermöglicht, na herzlichen Glückwunsch, da bleibt dann nur die Umweltfrage offen. Und wer den SUV gar beruflich braucht, na dann ist es doch gar kein Thema mehr.
So, jetzt habe ich mich wieder leicht in Rage geschrieben. Mal gespannt, welche "Argumente" jetzt gegen mich geschossen werden, lG Winhery
Ach Winherby!
Wenn Emotionen im Spiel sind, neigen Menschen halt generell dazu nur das Lesen/Verstehen/Meinen zu wollen, was Ihnen recht ist und was Ihre Entscheidungen im Leben rechtfertigen helfen (kann ein Auto sein, kann aber auch was völlig anderes sein).
Was Deine ökologischen Argumente angeht, so kann ich diese nicht unbedingt Teilen. Hol hier bitte keine hungernden Menschen aus Afrika hervor und stelle diese einem SUV-Fahrer vor die Motorhaube! Es werden und wurden hier so viele Fehler - ebenfalls von EU, rotem Kreuz und anderen Organisationen gemacht, dass es eigentlich nicht darum geht, dass man mit einem Mehrverbrauch nun Menschen verhungern läßt. In meinen Augen hat man insbesondere Afrika in eine Art Unselbstständigkeit sondersgleichen entlassen. Krankheiten, wie Malaria (wird nun durch AIDS ersetzt/ergänzt - mit einem Dankeschön auch an die Kirche! (Kondome Schützen!)) halten den Kontinent in Geiselhaft. Hier hätte man Helfen müssen! Stattdessen helfen Kleidungsspenden des roten Kreuzes z.Bsp. die Textilindustrie ganzer afrikan. Länder platt zu machen führen in Folge zu einem Zusammenbrechen der gesamten Wirtschaftskette - die Folgen: die Länder und die Menschen sind arbeitslos und am A..ch! Die EU mit ihrer Lebensmittelüberproduktion versaut den afrik. Bauern die Preise.. Auch dort bricht die Landwirtschaftliche Erwerbskette zusammen - mit Arbeitslosigkeit und Hunger in Folge... Und am Ende müssen wir den Kontinent dann bei jeder Dürre aushelfen, was die Abhängigkeiten weiter verstärken werden.. Hunger, Arbeitslosigkeit und in Folge Bürgerkriege und immer wieder Bürgerkriege und Konflikte. Eine Spirale des Leids auch aus falsch angewandter Hilfe heraus.
Dass Palmöl verwendet wurde zum Beimischen von Biosprit, wo dann wieder Wälder für abgeholzt wurden, was das lokale Klima und später auch das globale Klima verändern wird, da die Regenwälder wichtig sind, is auch so'ne Sache, welche die EU nicht nur nicht verhindert hat, sondern durch ihre Biospritforderung (E5, E10,..) unüberlegt mit verursacht hat... Umgesetzt haben es dann private Konzerne ausserhalb der EU. Aber die EU hat lange blind daneben gestanden und den einmal geforderten Palmöl-sprit lange, zu lange in die EU fließen lassen. Von daher sind auch viele nicht gänzlich durchdachte Umweltverbesserungsmaßnahmen am Ende Schuld für unglaubliches Leid. (Hier sollten die großen Konzerne an die Leine gelegt werden - aber leider geht ja der Finanzsektor und die Wirtschaft immer vor.)
Und daran sind nun SUV anstatt Polo Fahrer Mitschuld oder können dieses Leid Helfen Abzuwenden? Du glaubst aber auch noch an den Weihnachtsmann, oder?
Mit geschätzten 3l/100km mehr Verbrauch eines SUV gegenüber eines Golfs hat man nach 120tkm 3600l Sprit mehr verbraucht, als der Golffahrer in der gleichen Zeit. Ich rechne diese 120tkm mal auf geschätzte 7 Jahre Haltedauer, macht also etwas mehr als 500l pro Jahr. Junge, das kann auch ein mässig gedämmtes Haus mehr verbrauchen! Oder diesen Mehrverbrauch erzeugen 1 Kleinkind zusätzl. im Haus/Wohnung lebend sicherlich auch... Was will ich damit nun sagen? Dass wir uns hier weltwirtschaftlich gesehen - über Peanuts aufgeilen!
Du und wir alle retten die Welt nicht, wenn wir statt eines SUV einen Golf mit 75PS fahren. Das würde erst dann greifen, wenn wir alle auf unsere Autos verzichten würden und den Nahverkehr und das Fahrrad nutzen würden! Allein ne Fahrgemeinschaft kann mehr an Sprit einsparen helfen, als die Wahl der PKW-Art! Und warum gerade SUVs? Warum nicht 250PS Limos oder generell Fahrzeuge ab 150PS aufwärts? (Übrigens nicht jedes SUV hat 2,5t und 300PS.)
PS: wenn ich so Eure Krankheiten und krankheitsbedingten Vorrenten/Frührenten/Invaliditätsrenten-Geschichten so durchlesen und ein SUV damit in Zukunft in Verbindung gebracht sehe - möchte ich am liebsten mein SUV bald verkaufen - bevor ich Rücken und so bekomme... Denn ich habe keine wirklichen körperlichen Gründe für das hohe Sitzen in petto... 😉
Zitat:
@Gotsche schrieb am 13. Januar 2015 um 11:56:01 Uhr:
...
PS: wenn ich so Eure Krankheiten und krankheitsbedingten Vorrenten/Frührenten/Invaliditätsrenten-Geschichten so durchlesen und ein SUV damit in Zukunft in Verbindung gebracht sehe - möchte ich am liebsten mein SUV bald verkaufen - bevor ich Rücken und so bekomme... Denn ich habe keine wirklichen körperlichen Gründe für das hohe Sitzen in petto... 😉
Krieg Du mal "Rücken" und zwar ordentlich dann unterhalten wir uns gerne wieder ...😉
P.S.: ich stelle ja gerade fest, dass ich überhaupt kein SUV fahre ... 😁
Zitat:
@harald-hans schrieb am 13. Januar 2015 um 12:07:00 Uhr:
Krieg Du mal "Rücken" und zwar ordentlich dann unterhalten wir uns gerne wieder ...😉
Nee Danke! Ich hab 'Scheuermann' seit meiner Jugend - das reicht an gewisser Grunderfahrung... Und mein Knie links is auch nicht mehr so beweglich und beständig entzündet.... Nur während der akuten Entzündungsphasen wünschte ich mir nen Loch in der Motorwand links, zum Ausstrecken des Beines - ich könnt dann jedesmal heulen, wenn ich Kuppeln muß... (ne Automatik wird meine nächste Kiste also definitiv haben). Aber auch mit Automat weiß ich manchmal einfach nicht mehr, wie ich mein Bein halten soll, damit das Knie nicht so sticht... Ich möchte es ganz ausstecken, nur das geht wohl in keinem Fahrzeug und als Fahrer...
Aber nen Sportwagen ginge aktuell trotzdem noch... Oder zumindest nen normaler großer Kombi... allzu eng sollte das Auto nicht sein/wirken, das mag ich einfach nicht, weswegen die untere Mittelklasse oder Kompaktklasse nicht so meins ist. Dann besser ab Mittelklasse aufwärts - am liebsten nen Kombi der oberen Mittelklasse.
Und hier müßte nun wieder unser Winherby einschreiten, wenn ich mir ohne Not keinen Polo/Golf, sondern nen dickes E-Klasse T Modell ab 170PS oder nen Volvo V70 D5 mit 215PS oder nen 5'er BMW Touring 'gönnen' würde. Das sind aber meine Traumwägelchen, welche ich aber bestimmt nicht zwingend brauche... Aber warum hakt er nun auf die SUV Fahrer ein, es gibt ja schließlich auch VW T5 Fahrer, welche den Bus am Ende nie wirklich ausnutzen...?
Zitat:
Und hier müßte nun wieder unser Winherby einschreiten, wenn ich mir ohne Not keinen Polo/Golf, sondern nen dickes E-Klasse T Modell ab 170PS oder nen Volvo V70 D5 mit 215PS oder nen 5'er BMW Touring 'gönnen' würde. Das sind aber meine Traumwägelchen, welche ich aber bestimmt nicht zwingend brauche... Aber warum hakt er nun auf die SUV Fahrer ein, es gibt ja schließlich auch VW T5 Fahrer, welche den Bus am Ende nie wirklich ausnutzen...?
Ach Winherby!
Wenn Emotionen im Spiel sind, neigen Menschen halt generell dazu nur das Lesen/Verstehen/Meinen zu wollen, was Ihnen recht ist und was Ihre Entscheidungen im Leben rechtfertigen helfen (kann ein Auto sein, kann aber auch was völlig anderes sein).
Siehste mein lieber Gotsche, das isses was ich meinte und Du mir bestätigt hast, nun machstes selber:
.."neigen Menschen halt generell dazu nur das Lesen/Verstehen/Meinen zu wollen, was Ihnen recht ist"..Üüüübrigens: Deine Traumwägelchen lassen sich als Diesel locker um die 6L fahren und die Benziner lassen sich auch auf LPG-Antrieb aufrüsten, habe sehr viele davon an den Gaszapfsäulen getroffen, alle waren begeistert vom LPG-Antrieb. Aber nun zum eigentlichen Thema:
Hacke ich wirklich auf die SUV-Fahrer ein, nur weil ich provozierende Fragen stelle? Ja, ich möchte zwar provozieren, aber nicht zum Zanken, sondern um das Umweltgefühl des einen oder anderen anzuregen. Dies wird mir aber sofort verdreht und mir direkt so in den Mund gelegt, als ob ich alle SUV-Fahrer für blöde halten würde. Auch das ist es z.T., was ich meinte mit der Semantik und des Deutschverständnisses. Der Themenersteller hat ganz simpel gefragt, warum braucht man ein SUV ? Er war dabei der Meinung, dass ein SUV ein Kompromiss-Fahrzeug sei, weil er vielerlei kann, aber nix davon so richtig gut, wie die entsprechenden "Spezialisten". Als ich vor gefühlt 5 Jahren auf diese Frage hier auf MT stieß, erwartete ich, - vermutlich wie auch der Themenstarter -, solche Antworten wie: ...ich muss öfters mal ´nen Hänger von der matschigen Wiese zerren... , ...ich habe einen Reitstall und fahre meine Klepper zum Decken/Abdecker... , ...ich wohne im Bergischen hoch oben, wo im schneeigen Winter kein Räumdienst lang kommt... , ...ich bin Jäger und fahre oft Feldwege zwischen Feld und Wald auf der Suche nach Wildschäden... , ...mit einem SUV kommt meine Frau leichter wieder aus dem Straßengraben... , ....ich bin Architekt/Baubetreuer/Statiker und muss oft über Zufahrten von Großbaustellen diese Zufahrten wurden von Bau-LKW zerfurcht... , ... ich bin Landvermesser und muss hin und wieder die Wallacheien des Landes vermessen... , .... ich habe einen Stukkateur-Betrieb und ziehe einen schweren Hänger mit Baugerüstgestänge... , ...usw. etc.pp.
So, - und was bekommt der Themenstarter und alle Leser statt dessen für Antworten angeboten? ...weil ich es mir leisten kann.... , ...weil es mir Spass macht..... , ...bitte keinen Neid.... , ...ich lasse mir von keinem etwas vorschreiben.... , ...fahr Du was Du willst, -ich fahre trotzdem mein SUV..., naja und die weiteren üblichen Sprüche. Vermutlich hält sich der TS deswegen vornehm zurück, - vermutlich.
Die SUV-Gilde fühlte sich also allein von der Frage des TS provoziert und wehrte sich mit reiner Emotion, rein rationale Gründe waren weitgehend Mangelware.
Und dann kommt auch noch ein Winherby daher und hält einem die rote Umweltkarte vors Gesicht, - na sowas. Nu aber feste druff. OK, meine Fragen waren z. T. provokant formuliert, aber gleich unter der Gürtellinie antworten? Ob da der eine oder andere seine Argumenteschwäche kaschieren wollte? (Upps, I did it again.) Ob der eine oder andere sich getroffen fühlte? Ach, - man weiß es nicht.
Wenn ich Gotsche´s Spritzahlen mal benutzen darf, er schrieb: „Mit geschätzten 3l/100km mehr Verbrauch eines SUV gegenüber eines Golfs hat man nach 120tkm 3600l Sprit mehr verbraucht, als der Golffahrer in der gleichen Zeit. Ich rechne diese 120tkm mal auf geschätzte 7 Jahre Haltedauer, macht also etwas mehr als 500l pro Jahr.“ Ende des Zitats von Gotsche. Nun das mag vielleicht stimmen. Aber wenn mein Taschenrechner sich nicht irrt, sind drei Liter multipliziert mit den jährlichen SUV-Neuzulassungen ( > 500.000 SUV allein in BRD) ca 1.500.000 Liter. Dies auf sieben Jahre hochrechnen ergibt dann bereits 10.500.000 Liter. Darin enthalten sind 735.000 Liter Palmöl. Ist das wirklich zu vernachlässigen? Sind dies wirklich Peanuts? Häuser muss man heizen, auch die schlechter gedämmten, aber SUV fahren muss nicht jeder der es tut (Wobei die Wärmedämmung der Wohngebäude und dessen ökologischer Sinn von Fachleuten auch schon wieder angezweifelt wird, denn das Dämmmaterial wächst nicht auf Bäumen und muss sogar nach ca. 20 Jahren erneuert werden, lauten die neuesten Erkenntnisse , vom Schimmelproblem und dessen Folgen ganz zu schweigen. Aber dies wird sicher in anderen Foren bearbeitet, wahrscheinich auch hoch emotional. ) Und dabei sprechen wir nur von den SUV in unserem Lande. Wer macht sich die Mühe das ganze mal auf globale Werte hochzurechnen?
Für mich steht fest, dass es keine Peanuts sind. Und wie ich an anderer Stelle schrieb, sicher gibt es noch andere Baustellen, bei uns und weltweit. Aber deswegen stille sein und sich nicht regen? Wenn keiner was sagt, wird sich nie etwas bessern, das gilt für alle Bereiche des Lebens. Mensch Jungs, wieviel Erderwärmung und Wetterkapriolen muss es denn noch geben, bis wir alle an einem Strang ziehen? Ist noch keinem von Euch das Dach weggeflogen und noch keiner hatte den Keller unter Wasser, noch keinem ist ein Baum auf den SUV gestürzt, und noch kein kleines Bächlein am eigenen Grund hat das Haus unterspült? Glück gehabt. Wieviel Menschen müssen noch verhungern, bis wir unseren CO² Ausstoß freiwillig reduzieren, damit wir keinen Mais mehr im Tank haben müssen? Wieviel Regenwald muss denn noch abgeholzt werden, bis der Letzte den Klimawandel spürt? Wieviel Tierarten müssen noch ausgerottet werden und wieviel Ureinwohner müssen noch ihres Lebensraumes beraubt werden? Mein Gott, die Kausalitätskette muss doch mittlerweile jeder erkannt haben. Und in diesem Fred geht’s um SUV, nicht um Sportwagen, dicke Limos oder fette VANs ala T5. Auch das sind Baustellen, aber andere. Ich will mich ja nicht überall in die Nesseln setzen und unbeliebt machen.
Schönen Abend noch, Winherby
Da es keine neuen Argumente gibt, ist es absolut ermüdend und nervig, immer wieder die gleichen alten Sachen um die Ohren zu bekommen. Außerdem wird in den Anti-SUV Beiträgen maßlos verallgemeinert und über einen Kamm geschoren. Das nervt noch mehr. Und es findet sich immer wieder ein frischer Retter der Welt, der all die alten Argumente wieder neu hervorkramt.
Es gibt weitaus dringlichere Themen auf dieser Welt, als SUV Fahrer zu bashen. Aber da wäre möglicherweise etwas mehr Initiative, Nachdenken und Engagement erforderlich.
Wie wäre es zum Beispiel damit, persönlich etwas gegen die neuen Rechten und die Volksverdummer von Pegida und Co zu unternehmen. Oder gegen die Überwacher in Regierung und Wirtschaft, die massiv unsere persönlichen Freiheitsrechte unterminieren, oder gegen die Militaristen in West und Ost, die uns in neue und völlig unnötige Konflikte führen, die Fundamentalisten aller Religionen, ......?
Und noch eines der dummen Einzelargumente: Getreide und Ölprodukte in Treibstoff zu verwandeln, ist absolut umweltschädlich, ressourcenverschwendend und irrwitzig. Das ist richtig und völlig unsinnig. Für den Hunger der Welt sind aber andere Faktoren sehr viel bestimmender. Einer davon ist der zunehmende Raubtier-Kapitalismus, ein anderer die ungebremste Fleischfresserei in den reicheren Staaten. Die Produktion von Tierfutter kostet vielfach mehr Ressourcen, mehr Ackerland, mehr Regenwald und produziert in jeder Beziehung mehr Umweltbelastung, als die Biotreibstoffproduktion. Fang doch da mal an.
Da lohnt jedes Engagement mehr als in dieser sinnlosen Diskussion alte Argumente neu aufzulegen.
Ach ja, kleiner Hinweis, ich fahre persönlich gar kein SUV, sondern einen echten 4x4 Pickup mit Untersetzung und Wohnkabine, gerne auch auf Feld- und Waldwegen, auf Gebirgspfaden und gelegentlich auch mal im Offroad Park.
Meine Klimabilanz gleiche ich damit aus, dass ich die letzten paar Jahre nicht mehr per Flieger durch die Welt gedüst bin, Hotelaufenthalte vermeide und regionale Produkte kaufe, soweit verfügbar.
Bernhard