Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kurventraining?
Was meint Ihr?
Anlässlich jüngster, eingestellter Videos..
Wann sollte man ein solches Training angehen, wenn der FS u d dasBike noch jung sind...
Sofort
Nach Wochen
Monaten?
Nach 1000 km?
Beste Antwort im Thema
Fahrsicherheitstraining so früh wie möglich, Kurventraining so früh wie möglich. Das Hinterdreinfahren mag ja ganz lustig sein, aber jeder hat irgendwelche Macken, die so recht nicht in´s Bild passen. Wennich hier mal auf kurvenreichen Strecken Zweiradbrüdern nachfahre, da sträubt sich das Nackenhaar. Die Trainings sind eben NICHT zum Nippelkratzen angelegt, sondern vermitteln sehr intensiv Blickführung und Kurventechnik. Gerade jüngere Fahrer lernen besonders viel, da sich die schlechten Angewohnheiten noch nicht so automatisiert haben. Viel Erfahrene denken, sie fahren gut, denken es aber nur 😁
38 Antworten
Klar, mein post sollte auch gar nicht contra professionelle trainings gehen. Aber 90-95% erfahrungsschatz kann man auch mit freunden erfahren. Menschen denen man vertraut und die einen forden ohne zu überfordern. Das vertrauen in sich selbst und die maschine kommt dann von ganz alleine ohne dass man es bewusst wahrnimmt.
Ich versuche gar nicht mit dem mopped schneller zu sein als früher mit dem auto. Das fahren ist einfach anders.
Zitat:
Original geschrieben von Papstpower
Da steckt viel zu viel Masse hinter, um ansehnliche interessante Geschw.bereiche zu erfahren
Klar ist er kopflastig, aber das Fahrverhalten ist echt erstaunlich im Vergleich zur Mittelklasse, aus der ich ja einiges gefahren bin.. und im jugendlichen Leichtsinn früher auch mal öfter bis zum Rutschen. Ist kein Vergleich. Natürlich darf man kein Sportwagentempo erwarten, alles immer im Rahmen gesehen.
Jedenfalls hole ich damit auch die ärgsten Papagei-Heizer in den Kurven fast immer ein Stück wieder ein. Wenn ich 80% dieses Tempos auf 2 Rädern vorlegen könnte, wäre ich mehr als zufrieden.
Ich hab mein erstes Kurventraining vor 2 Jahren gemacht. Nicht, dass es mich jetzt wirklich weiter gebracht hätte, aber das Fahren auf einem Rundkurs ist schon nett. Man kann sehr schön ausprobieren, wie sich das Drehen an den diversen Stellschrauben des Kurvenfahrens auswirken.
Kurventrainings für Anfänger (nicht blutige Anfänger) halte ich für sehr sinnvoll. Die richtige Blickführung zu verinnerlichen, das Gegenverkehrsfreie üben auf einem Rundkurs, das bringt schon sehr viel.
Kann man ruhig schon in der 1. Saison machen, wenn man vorher ein Sicherheitstraining gemacht hat.
Es kommt doch immer drauf an, was man mit dem Erlernten anfängt.
Wer eine bessere Kurventechnik lernt, der fährt erst einmal besser und wahrscheinlich auch "entkrampfter" durch die Kurve. Wenn man dabei das Mopped souverän beherrscht, dann ist das auf jeden Fall ein Sicherheitsgewinn. Wer jetzt allerdings deswegen elementare Dinge wie die maximale Sichtweite ausser acht lässt, der ist selber schuld.
Ist wie ABS. Mit ABS hat man ein Sicherheitsgewinn, solange man so fährt wie bisher ohne. Wer meint damit schneller fahren zu können, lebt dann unter Umständen gefährlicher als ohne ABS.
Angst ist ein schlechter Beifahrer, Selbstüberschätzung aber auch.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Papstpower
@mmitchell Für mich brauchst du/ihr kein Kurventraining, sonder einfach nur Selbstvertrauen. Und das bekommt ihr nicht, wenn ihr 2 allein unterwegs seit. Anderseits fahrt ihr euer Ding, und es scheint zu klappen. Angesprochenes Buch lege ich euch wärmstens ans Herz."Mach dir doch mal den Spass und kippe mit 2-4 leuten deine Maschine auf die Seite bis die Fussrasten/Nippel schleifen". Ich glaube das bist du annähernd nicht gefahren.
Was fährst du?
Ich habe mir das Buch einmal bestellt .. es klang auf jeden Fall interessant. Das ist halt so eine Sache mit den Gruppenfahrten. Es sollte halt trotzdem locker und entspannt für alle sein und da sind wir im Augenblick noch nicht der Meinung, dass das reibungslos klappt. Und als Beispiel die von vielen geliebten Kehren - die sind für uns im Augenblick noch ein Alptraum (planlos, schweißnass und vermutlich knapp über Vmin 😰) und wir würden jedem etwas erfahreneren Motorradfahrer vermutlich die Tränen in die Augen treiben ;-) Aber trotzdem merken wir stetig eine Verbesserung bei Blickführung, Einschätzungen der Autofahrer, Geschwindigkeiten usw. ..
Wenn man unsere Reifen betrachtet, sind wir bei weitem nicht das gefahren, was möglich wäre. Aber es ist eine Sache, das "zu sehen" und eine, es zu ändern. Daher hoffe ich ja, dass wir bei dem Kurventraining etwas mehr Technik beigebracht bekommen .. außerdem wird man da auf ein Motorrad dieser Seitenkonstruktion zum Erleben der gefühlten und der reellen max. Schräglage gesetzt .. davon verspreche ich mir zumindest die eine oder andere Erfahrung 🙂
Ach so .. wir fahren eine Honda CBF600 NA und eine Kawasaki W800 🙂
Wie gesagt .. für uns steht fest, dass unsere Technik noch nicht der Hit ist und dass wir vermutlich deutlich sicherer und entspannter fahren könnten. Und selbst wenn das Training nur Impulse gibt oder uns Anhaltspunkte vermittelt, die wir dann über 1-2 Saisons sinnvoll umzusetzen lernen, wäre das sehr hilfreich.
Wie gesagt, ich fahre auch noch nicht so lange. Dieses Jahr ist die 2. volle Saison mit der CBF1000. Der größte Fortschritt war letztes Jahr 1 Woche (2700km) Harz. Kumpels alle abgesprungen, also dann allein. Insofern ein Vorteil, dass ich fahren konnte wie ich wollte. Und wenn es eine Strecke 5x ist. Und den nächsten Tag wieder. Am Kyffhäuser war dann die Erkenntnis, dass im 2.Gang die motorbremse zustark ist, der 3. optimal war... Merkt aber wahrscheinlich nicht jeder. Dort habe ich dann meine persönliche Grenze kennengelernt. Irgendwann war das Gefühl nicht mehr gut... Solche Strecken sind, in Grenzen, optimal zum rantasten und Kennenlernen.
Der Reifen sah dann so aus *G* Vorher hatte ich auch immer gut einen Daumen breit "Angst".
Fahrsicherheitstraining so früh wie möglich, Kurventraining so früh wie möglich. Das Hinterdreinfahren mag ja ganz lustig sein, aber jeder hat irgendwelche Macken, die so recht nicht in´s Bild passen. Wennich hier mal auf kurvenreichen Strecken Zweiradbrüdern nachfahre, da sträubt sich das Nackenhaar. Die Trainings sind eben NICHT zum Nippelkratzen angelegt, sondern vermitteln sehr intensiv Blickführung und Kurventechnik. Gerade jüngere Fahrer lernen besonders viel, da sich die schlechten Angewohnheiten noch nicht so automatisiert haben. Viel Erfahrene denken, sie fahren gut, denken es aber nur 😁
Ich kann TwinDance da aus persönlicher Erfahrung nur zustimmen.
Ich hatte selbst ja das Vergnügen zwei Jahre lang mit 34 PS fahren zu dürfen, und bin ab und an mit anderen mit offenen Maschinen gefahren. Die waren immer wieder überrascht, wie gut ich doch im kurvigen Geläuf mithalten konnte, und das lag imo auch an den Kurventrainings.
Ich bin direkt im ersten Jahr mit dem Führerschein etwas über 8k km gefahren, und habe nach 2k km auch das von mmitchell erwähnte Training am Hockenheimring gemacht. Damals hieß das noch "keine Angst vor Schräglage". Sicherlich kommt vieles erst durch die Praxis, aber warum es sich falsch angewöhnen? Dinge wie richtige Fußstellung, bewusster Einsatz des Lenkimpulses und korrekte Blickführung wurde mir damals in der Fahrschule nicht richtig beigebracht, wie denn auch, gab ja noch andere Baustellen. Ich habe danach recht große Fortschritte gemerkt, und die dort gelernten Dinge muss man dann natürlich selbst erfahren.
@Sonntagnachtsfahrer: dieses Training ist ein reines Kurventraining, Ausweichen, Bremsen usw. wird da, wenn überhaupt nur am Rande behandelt. Bietet allerdings nicht jeder ADAC Platz so ein Training an. Was teilweise gemacht wird, ist Ausweichen in der Kurve, oder Fahren über kleine Hindernisse wie Holzbretter etc. um die Angst davor zu verlieren
Ich habe das im darauffolgenden Jahr nochmal mit einem Kumpel wiederholt und würde das auch erneut so machen. Für dieses Jahr ist noch das Kurventraining Advanced gebucht.
Das Sicherheitstraining fand ich im ersten Jahr auch recht langweilig, das lag aber auch stark am Trainer. Wenn der drei Stunden nur aus niedrigem Geschwindigkeitsbereich bremsen lässt, dann ist das für die Fahrer von ABS Maschinen, die das schonmal gemacht haben eher langweilig. Beim zweiten und dritten Mal empfand ich das dort komplett anders. Habe mich dort direkt für die "schnellere" Truppe gemeldet, und da waren die Übungen eine bunte Mischung aus allen Bereichen. Gerade zum Saisonanfang war es eine gute Gelegenheit Bewegungsabläufe zu wiederholen, denn im Ernstfall hat man meist nur einen Versuch...
Beim Platz nahe Lüneburg muss man halt schon das normale Fahrsicherheitstraining gemacht haben, um mit dem Schräglagentrainer üben zu können. Habe ich keine Lust zu, dann haue ich lieber neue Reifen auf die CB und taste mich selbst auf irgend ner Freifläche ran.
Dann fahr doch ein Stück weiter nach Hannover.
Für Anfänger oder "Schisser" (nicht böse verstehen) kann man evtl. das Schräglagentraining beim ADAC empfehlen. Dauert nen halben Tag, meistens nur Kreisel oder Oval fahren und auch mit der BMW mit Auslegern.
Mir hat´s ehrlich gesagt nicht so viel gebracht aber den anderen die etwas Angst bzgl. Schräglage hatten oder Schwierigkeiten mit Blickführung hatten waren begeistert. Das mit der Blickführung hat auch mir am meisten gebracht.
Und kein Bremsen dabei aber auch kein Knieschleifen oder Tempos über 60 km/h