VW Polo mit 300.000km
Hi,
bin gerade dabei ein Auto zu suchen. Dabei habe ich einen Polo mit 320.000km für 600€ mit 1 1/2 Jahren TÜV gefunden. Probegefahren bin ich schon und das Auto fährt sich absolut top. Hat hier und da ein paar Schrammen und Beulen aber das ist nicht so schlimm.
Boden ist relativ Rostfrei, genauso wie der Rest. Nur an einem Radkasten war bissl Rost was vorm TÜV gemacht wurde.
Das Auto ist 1. Hand und wurde eigentlich nur für Langstrecken genutzt (jeden Tag 70km zur Arbeit und 70 zurück). Es war immer in VW Werkstätten und bei regelmäßigen Inspektionen, komplett Checkheftgepflegt. Baujahr 1996.
Bei der Fahrt gab es keine komischen Geräusche, nach der Fahrt war auch keine Schlacke im Motor und sonst sieht auch alles gut soweit aus.
Ich will das Auto nur 1 Jahr oder maximal bis Ende vom TÜV fahren. Meint ihr, wenn der Polo seine 320k km geschafft hat kriegt er auch noch die 15-20k km von mir hin?
14 Antworten
Aber sicher, mit Leichtigkeit. Voraussetzung ist halt, dass man sich vernünftig darum kümmert und Verschleißteile auch wechselt, Rostvorsorge betreibt usw. Habe selbst auch einen mit über 300.000 km und der fährt selbstverständlich wie am ersten Tag.
Gibt es Probleme, wenn man das Auto nach dieser langen Zeit als Langstreckenfahrzeug für eher kürzere Strecken nutzt? Damit meine ich jetzt nicht so 2km fahrten jeden Tag (vielleicht 2x die Woche zum Einkaufen) sondern so 15-30min um am WE mal aus der Stadt zu fahren oder ein paar Leute ab und zu zu besuchen.
Benzin. Hat 60ps, den Rest hab ich grad nich im Kopf.
Ähnliche Themen
Also ich würde es wagen. Vieleicht noch ein wenig handeln....................
Mein höchster gekaufter Kilometerstand lag bei 740tausend. War nen 124er Dieseltaxe. Lief nochmal den Tüv runter mit 40taused.
Nun ist nen Benz nicht unbedingt mit einem Polo zu vergleichen. Aber wenn alles i.O. ist.............warum eigentlich nicht?
Wenn gekauft,dann bitte berichten.😁
Also 740k ist schon ne Hausmarke, nicht schlecht...Mein Plan war das Teil zu fahren bis es auseinanderfällt. Ein Freund von mir ist Golf Schrauber und hat mir auch das Buch "So wirds gemacht" für den Polo empfohlen, da steht drin wie man viel selber machen kann.
Wenn es dann auch über den nächsten TÜV kommt gehts natürlich weiter...aber mal schauen. Wenn man so ein Auto vor sich hat versucht man halt noch den ein oder anderen km zu knacken. 400k wär schon nett anzusehen XD.
Ist übrigens einer der Polos, der nach 300k auf 0 zurückgeht, das heißt ich hab jetzt nen Jahreswagen mit 20k km 😁
Was genau umschließt Wartung und Pflege?
Benutzt von euch wer das Buch "So wird's gemacht - VW Polo III"? Reicht es wenn ich mit dem Buch dann die Wartungsarbeiten die dort erklärt sind durchführe oder gibt es noch andere Sachen die unbedingt gemacht werden müssen die dort nicht stehen?
Bin noch relativ neu mit Autos - habe bisher nur Scheibenwischermotor bei nem Micra gewechselt und mal Lampen beim Micra ausgebaut und durch andere ersetzt. Habe aber durch meinen Flugzeugmodellbau elektronisches Verständnis und Handarbeit ist auch kein Problem.
Mit dem Buch So wirds gemacht für den Polo III kannst du sehr viel allein machen. Und am 6N ist sehr vieles noch bisschen einfacher als N2 aufgebaut (meine Ansicht).
Da kann man auch ganz fix mal Bremsbeläge und Scheiben alleine tauschen, die Scheinwerfer bis hin wenn man halbwegs die Mittel hat dass man sogar die Inspektionen für Öl und Filter, Zündkerzen usw. selbst machen kann.
Da bleiben dann nur noch die großen Sachen am Fahrwerk und der Zahnriemen für die Werkstatt. Ansonsten sind Werkstattaufenthalte von anderer Natur eher unwahrscheinlich 😉
Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Hi,
never touch a running system 😁
Wenn der Wagen zuverlässig läuft würde ich da gar nix groß machen. Bei einerm Jahr haltdauer und 10-15tkm wird wahrscheinlich nur ein Ölwechsel fällig.
Ansonsten würde ich da gar nix großartig machen sondern einfach fahren,wenn sich natürlich irgentwass bemerkbar macht sollte man das net schleifen lassen.
gruß Tobias
Mal noch ne andere Frage...das Auto wurde angeblich nur mit Super gefahren...Da E10 momentan aber so günstig ist (1,38€ an der ein oder anderen Tanke momentan) wollt ich mal fragen ob es was ausmacht, E10 zu tanken und wie eure Erfahrungen damit sind. Laut VW gibt es da ja keine Bedenken.
Für TÜV Restdauer runterfahren hält der locker noch.
E10 kein Problem mit dem Ding, wenn was hin wird wärs das auch mit Benzin geworden, ist ja auch schon 17 Jahre alt.
Ich habe mal einen Golf 3 mit 340.000km gekauft, der hat dann (mit etwas Materialeinsatz) noch 40tkm gehalten.
So die ersten 300km bin ich gefahren. Einziges was gemacht werden musste war ein Batteriewechsel, die war aber bei der Probefahrt schon recht schlapp - ganz schön armselig für eine VW-Batterie dass sie nur grad so 3 1/2 Jahre hält... Hab jetzt eine Varta drin, die hab ich günstig bekommen.
So und da ich mich hier lange nicht gemeldet habe möchte ich mal meine Eindrücke bisher zusammen fassen.
Gekauft wurde das Auto mit 323250km. Jetzt bin ich inzwischen bei 330700km. Also insgesamt knapp 7500km gefahren. Das ganze in einem Zeitraum von 250 Tagen.
Habe mir (fast) neue Reifen gekauft, da das Auto doch noch sehr zuverlässig erscheint und ein paar Sachen ausgetauscht: Ölfilter, Luftfilter, Zündkerzen, Benzinfilter, Ölwechsel gemacht und den Zündverteiler getauscht, da der doch schon sehr ausgelutscht war.
Alles in allem komme ich auf zusätzliche Kosten von ca 250€ inkl. der Autauschbatterie und Reifen.
Kumpel von mir macht dann im Sommer noch Keil- und Zahnriemenwechsel, dann bin ich erstmal mit allem durch denke ich.
Bis jetzt bin ich also sehr zufrieden. Danke für die Beratung damals.