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VW Polo GTI 6R ist VW nicht verpflichtet Kulanz zu gewähren?

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 8. Juli 2016 um 15:56

Hallo zusammen,

 

ich bin am verzweifeln und schilder euch kurz meinen Fall und würde gerne eure Meinung/Rat hören. Zwar liesst man schon mehrere Threads über das Thema, aber ich habe noch keinen Fall gefunden, der ähnlich wie meiner war.

Ich habe meinen VW Polo 6R GTI 2011 als Neuwagen erworben. Ehrlich gesagt hatte ich leider auch nicht so viel Ahnung von Autos und war sehr glücklich über meinen ersten Flitzer.

Nach paar Tausend KM musste ich schon das erste Mal Öl nachfüllen. Das machte mich stutzig, ich also zur VW Garage und nachgefragt, ob das normal sei. Antwort: " GTI Motoren verbrauchen Anfangs mehr Öl, das hört irgendwann auf"

Ich also jung und dumm wie ich war, brav weiter gefahren und wie eine bekloppte Öl nachgefüllt. Sollte ja irgendwann aufhören.

Nun hatte ich ein Jahr Australien Work and Travel dazwischen, wo mein Auto nicht mehr bewegt wurde und allgemein bin ich nicht allzu große Strecken gefahren, daher war wieder eine größere Zeitspanne zum nächsten Öl nachfüllen und ich dachte mir das es jetzt eventuell besser wird.

Nun bin ich in die Schweiz gezogen und muss hier nun öfter große Strecken fahren und ich habe mein Öl dann angefangen selber zu messen. das Max. waren ca. 800 gefahrene km und das min. 400 gefahrene KM. wo ich dann 1 Liter Öl nachfüllen musste. In meiner Werkstatt musste ich dann wieder einen neuen Ölverbrauchstest starten ( meine Angaben haben nicht gereicht, Kosten für so ein Test 600 Euro) es kam raus auf 1000 KM 1,4 L Öl . und nun muss sich die Werkstatt an die Regeln von VW halten die besagt, das dass der Entlüfterschlauch für die Kurbelgehäuseentlüftung, die Frischluftaufnahme und die Öldüseneinspritzung ersetzt werden müssen. (Kosten belaufen sich jetzt schon auf 1550Euro) danach MUSS ein weiterer Verbrauchtest durchgeführt werden um zu sehen ob der Fehler wieder da ran lag ( wieder 600Euro) VW will keine Kulanz gewähren. Des weiteren liesst man hier ja überall das gerade die BJ 2011 wie meiner diese Fehler hatten und es IMMER mit einem neuen Motor endete. Der Fehler ist doch allgemein bekannt und wieso muss ich jetzt dafür büßen? Ich sehe es nicht ein. Es ist doch ein Fehler in der Herstellung? Und meine ganzen anderen Kosten wird mir auch keiner mehr ersetzen.

Ich möchte diese Kosten dafür einfach nicht zahlen, weil ich finde das VW für den Fehler gerade stehen muss und nicht die ahnungslosen Kunden abzockt in dem er Schrottautos auf den Markt bringt. Ein Skandal jagt den nächsten bei VW. Ich habe jetzt der Kundenbetreuung geschrieben und warte auf die Antwort.

 

Hatte jemand auch schon so etwas?

Beste Antwort im Thema

Bei Kulanz verhält es sich wie mit der Liebe..., darauf kann niemand Anspruch erheben. ;-)

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Kulanz kommt von Kulant

Es besteht keinerlei Anspruch das VW etwas übernimmt

Service immer nach Vorgaben bei VW durchgeführt ?

Bei 5 Jahren wird es sowieso knapp mit Kulanz

Und ja,über den Motor braucht man nicht mehr viel sagen

Ölverbrauchstest für 600.- € :eek: Noch nie davon gehört...

Kulanz gibt es da sicher keine mehr, die haben genug mit den Folgen des Abgasskandals zu tun und die Managerboni müssen ja auch gezahlt werden.

Wenn VW vorschreibt, wie der Händler vorzugehen hat, dann geschieht dies, damit der Händler seine ihm entstandenen Kosten wieder im Werk geltend machen kann.

Wenn du selbst die Zeche zahlen sollst, bestimmst du auch, was gemacht wird und was nicht. Für 600€ kannst du dir ja ein 60 Liter Ölfass kaufen.

Hab ebenfalls noch nie von einem Ölverbrauchstest gehört, der solche Kosten rechtfertigt.

Bei Kulanz verhält es sich wie mit der Liebe..., darauf kann niemand Anspruch erheben. ;-)

Themenstarteram 8. Juli 2016 um 18:19

Ja ich habe jeden Service wie gewünscht immer bei VW machen lassen.

Aber wenn dieser Fehler bekannt ist, und es eindeutig ist, dass der Fehler bei der Herstellung liegt, dann kann man doch nicht so einfach abgefertigt werden, egal wie lange es dauert dass man den Fehler bemerkt?!? Da muss es doch einen Käuferschutz geben? Komischerweise hat mein Zwischenhändler wo ich das Auto gekauft habe, heute bestätigt, dass er 6 Modelle davon hatte und jedes einzelne den selben Fehler hatte. Einige haben das 3 Jahr nicht mal mehr überlebt.

Ich bin auch sehr schockiert über diese Kosten des Ölverbrauchstest.

Laut meiner Werkstatt soll VW in so etwas die Kulanz auf 6 Jahre erweitert haben. Aber ich weiss irgendwie nicht mehr was ich denen glauben kann. Ich habe Angst das ich Tausende von Euro zahlen muss, weil ich damals VW vertrauen schenkte.

Hat jemand schon mal eine Klage gegen VW erhoben aufgrund dessen? Ich bin schon dabei mit meiner Rechtschutz dagegen anzugehen, wenn die Kosten nicht erstattet werden sollten.

Wie bereits mehrfach hier geschrieben, ist Kulanz, egal wie lange sie gewährt wird, immer ein freiwilliges Entgegenkommen, worauf du keinen Anspruch erheben kannst. In der aktuellen Situation wird sich VW winden, wo sie nur können. Schreib doch mal parallel an eine Automobilzeitschrift, ob die darüber berichten möchten und dir helfen können.

Themenstarteram 9. Juli 2016 um 14:23

Ja danke, werde ich sicher versuchen!

am 9. Juli 2016 um 16:18

Der WRC hat vom Werk aus Probleme mit der Hinterradbremse. Meiner auch, den habe ich aber gebraucht gekauft. Das heißt mein Vorbesitzer hätte den Fehler beheben lassen müssen. Pech. Meiner ist Bj. 2014 und ich habe 70% Kulanz auf die Teile bekommen, den Rest musste ich selbst zahlen. Habe daraufhin den Kundendienst angeschrieben, selbst mit der Drohung das mein nächstes Auto kein VW mehr wird, wenn die mir die Kosten nicht erstatten. Von denen kam nur tut uns leid ihr Wagen hat keine Garantie mehr und die 70% sind echt großzügig ich solle mich damit abfinden. In deinem Fall denke ich mal hast du in der Garantiezeit dieses schon bemängelt und hast leider nix schriftlich? Dann wäre es denke ich kein Problem. Wenn du aber nix hast und dein Wagen wirklich schon 5 Jahre auf dem Buckel hat, musst du wohl selbst für die Kosten aufkommen. Mein Mini hatte auf 1000km 2,5Liter. Manche Motoren schlucken halt viel. Wichtig ist das er dicht ist und die AU besteht. Alles andere wird einfach mit verbrannt und ist laut VW normal. 1L auf 1000km je nachdem wie du deinen GTI trittst. Wenn du da jetzt noch mehr Geld rein steckst kannst dir bald nen neuen Motor kaufen. Denke dann könntest du glück haben das der dichter ist.

Ds Problem ist wohl das nicht vom einem langem Motorleben ausgegangen werden kann...

Mit dem Ölverbrauch fängt es beim GTI an und später folgt dann ein Motorschaden

In der Historie sollten alle durchgeführten Arbeiten aufgeführt sein

Ich würde über einen Verkauf nachdenken,oder entsprechend Geld für einen neuen Motor einplanen

Hat der Händler neben dem normalen Kulanzantrag (den beantwortet nur das SAGA-Kulanzprogramm mit JA/NEIN) auch einen Kulanzantrag über Sonderkulanz gestellt. Sonderkulanz kann man ab einer Schadenssumme von über 1600 Euro stellen, was hier ja erfüllt wäre. Hier bearbeitet den Vorgang dann ein Sachbearbeiter und es gibt gerade bei 100% Scheckheftgepflegt häufiger nochmal eine Kulanz. Alternativ auf jeden Fall selbst mal bei der Kundenbetreuung tätig werden. Dann läuft der Vorgang über eine andere Abteilung auch wieder bei der Kulanzstelle ein. Sprich man geht von 2 Seiten an VW heran ... Ruhig bei der Kundenbetreuung auch anklingen lassen, dass bei diesen Kosten eigentlich ein Verkauf und Markenwechsel denkbar wäre ... evtl. hilft es etwas.

Btw. die Ölverbrauchsmessung ist schon recht aufwändig, da ja das Öl lt. Vorgabe mehrfach abgelassen, ausgewogen und befüllt werden muss. Nebenher evtl. dann noch Anfrage an VW stellen + Daten ins System der TPI/ELSA eingeben. Da fallen leider einige Stunden Arbeit an. Gerade wenn der Stundenverrechnungssatz recht hoch ist (z. B Zentrumsbetrieb). 600 Euro für 1 x Ablassen, Auswiegen und Befüllen halte ich aber auch für deutlich zu teuer.

Falls Du tatsächlich selbst alles zahlen musst, so würde ich auch über einen Verkauf des Fahrzeugs nachdenken. Wie Du schon sagst, bringt die Lösung mit dem Schlauch oft keine Abhilfe (obwohl teuer genug) und ein Austauschmotor ist sehr teuer. Einen gebrauchten Motor aus dem Internet würde ich bei dem Modell eh NIE! kaufen/verbauen ...

Gibt's was Neues?

Zitat:

@Ilsurion schrieb am 9. Juli 2016 um 19:57:51 Uhr:

Falls Du tatsächlich selbst alles zahlen musst, so würde ich auch über einen Verkauf des Fahrzeugs nachdenken. Wie Du schon sagst, bringt die Lösung mit dem Schlauch oft keine Abhilfe (obwohl teuer genug) und ein Austauschmotor ist sehr teuer. Einen gebrauchten Motor aus dem Internet würde ich bei dem Modell eh NIE! kaufen/verbauen ...

Frag doch mal nach den Änderungen bei den Öleinspritzdüsen nach ... ;-)

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