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vorzeitiges Leasingende gesetzl. möglich?

Themenstarteram 9. Juli 2008 um 20:07

..ich hätte da doch mal eine Frage an die Experten:

Wir struktuieren gerade unseren Fuhrpark um, und möchten dabei im Rahmen der Neuanschaffung einen bestehenden Leasingwagen (PKW) ablösen. Der Leasingvertrag läuft noch 8 Monate. Es war geplant, dass der Händler der neuen Fahrzeuge den bestehenden Leasingvertrag abwickelt. So weit, so gut und der Händler war dazu auch gerne bereit. Zudem erbat dieser eine Vollmacht von mir, damit er mit dem anderen Autohaus wegen der Abnahme in Kontakt treten kann.

Nun erhalte ich einen Anruf, bei welchem mir mitgeteilt wurde, dass der Händler des bestehenden Leasingvetrages seine Zustimmmung zur Ablösung des Leasingvertrages nicht erteilen würde. Zur Info: Es handelt sich hierbei um ein Volkswagen Leasing und somit auch um einen Volkswagenhändler.

Ich wäre selbstverständlich bereit, mögliche Untdeckungen aufgrund der Verkürzung der Leasingzeit zu übernehmen. Im Klartext bedeutet das, ich würde die Leasingraten für die Rest- Leasingzeit sofort zahlen. Der Volkswagenleasing würde damit keinerlei Schaden entstehen.

Wieso kann mir jetzt der Händler (nicht die Volkswagen Leasing) die Zustimmung verweigern?

Habe ich denn keinerlei Möglichkeiten, mich von diesem Händler und dem Wagen zu trennen?

Gibt es Tips oder Tricks, welche ihr mir mitteilen könnt?

Ich danke Euch im voraus

Filou

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12 Antworten

Biete den Leasingvertrag zur Übernahme in einer der einschlägigen Börsen für Leasingübernahmen oder bei mobile.de & Co. an. Der Leasinggeber ist verpflichtet den Vertrag umzuschreiben, wenn du einen solventen Vertragsnachfolger bietest. Je weiter du mit der eigentlichen Leasingrate runtergehst, desto schneller findest Du jemanden der den Vertrag übernimmt.

Vertrag ist Vertrag, sodass jede Vertragsseite auf Erfüllung bestehen kann, mir ist nur das obige Schlupfloch bekannt.

Themenstarteram 10. Juli 2008 um 9:24

Vielen Dank für den Hinweis.

Diese Möglichkeit hatte ich auch bereits durchkalkuliert, nur wird wohl kaum jemand einen Vertrag für 8 Monate übernehmen. Selbst dann nicht, wenn ich ihm dafür im Gegenzuge die verbleibenden Leasingraten auszahlen würde. Schließlich trägt dieses das gesamte Risiko der späteren Übergabe. Solltet Ihr das anders sehen, im heran mit den Tips! Gibt es sonst noch wertvolle Hinweise?

Gruß, filou

Zitat:

Original geschrieben von filou00

Vielen Dank für den Hinweis.

Diese Möglichkeit hatte ich auch bereits durchkalkuliert, nur wird wohl kaum jemand einen Vertrag für 8 Monate übernehmen.

Grüß dich!

Das sagt man so, da man stets darauf bedacht ist, zwei oder drei Jahre ein Auto zu haben. Vielleicht macht gerade die krze Restzeit des Leasings das Fahrzeg für manchen attraktiv, der nur einen kurzen Zeitraum überbrücken will.

Klar trägt er gewisser Maßen das Risiko, aber was für ein Leasing ist es denn? Restwert oder KM? Ist der Wagen noch in der Garantie oder schon raus?

Gru, Michel

Themenstarteram 10. Juli 2008 um 11:12

..der übliche 36 Monate / Kilometer Leasingvertrag, von dem eben jetzt noch die 9 Monate übrig sind. Garantie ist demnach gerade ausgelaufen, wobei das eher sekundär ist, da der Wagen im guten Zustand ist. Da aber der Wagen damals gut ausgehandelt wurde, und der monatliche Leasingbetrag somit sehr gering ist, ist ein späterer Erwerb nach Leasingende ziemlich uninteressant.

Das mit den Mängeln am Fahrzeug welche den Restwert beeinflussen kann man auch vorab mit dem Leasinggeber klären, so dass der "Ist" Zustand festgehalten wird und nur alles was danach kommt vom neuen Leasingnehmer getragen werden muss. Ist nicht das 1. Mal, solche Situationen gab es schon öfter...

Vertragspartner sind: Leasingnehmer mit Leasinggesellschaft. Leasinggesellschaft mit dem damals verkaufenden Händler (Rückkaufverpflichtung!). Eine Umschreibung auf einen anderen Leasingnehmer ist also nur mit Zustimmung des Händlers möglich, da der ja das Auto dann mit einem zusätzlichen Haltereintrag zurückbekommt - er also ohne finanziellen Ausgleich nicht dazu bereit sein wird. Auch sind bei einer vorzeitigen Rückgabe die rechtlichen Bedingungen zur Anrechnung von Schäden bzw. über das Maß hinausgehende übliche Gebrauchsspuren für den Händler alles andere als günstig. Da er kein Neugeschäft generieren kann (in der Autobranche gibt es die hübsche Staffelung von Feind, Todfeind, Händlerkollege), wird er sich also bei Rückgabe mehr als genau das Autio ansehen. Hier hilft entweder eine offene Kommunikation zwischen neuem und altem Händler und dem Leasingnehmer.

Gruß, Wolf.

 

Also ich habe meine ich mal gelesen dass Leasingübernahme von Leasinggeber (samt Händler) akzeptiert werden muss wenn aktueller Leasingnehmer einen Nachfolger mit ausreichender Bonität vorweist. War glaube ich ständige Rechtssprechung, kein Vertragsbestandteil.

Oder liege ich da falsch?

Themenstarteram 10. Juli 2008 um 13:08

""eine offene Kommunikation zwischen neuem und altem Händler und dem Leasingnehmer."""

...genau das hatte ich probiert, und in den letzten 15 Jahren auch stets hinbekommen.

Den Gedankengang des sich nun querstellenden Händlers kann ich daher nicht nachvollziehen. Er bekommt in einigen Monaten ein Auto zurück, dessen kalkulatorischer Restwert erheblich über dem Marktwert liegt. Jegliche mögliche Ansprüche aus dem Übergabeprotokoll wird es mit meinem Unternehmen im strittigen Verfahren durchsetzen müssen. Die logische Konsequenz wäre doch, dass der Händler sich darüber freut, einen solchen Wagen in einigen Monaten NICHT auf dem Hof zu bekommen!

Kurzum, die Kommunikation ist/war leider im geschäftlichen Stil nicht realisierbar.

Sofern der Händler sich weiterhin quer stellt gibt es aus meiner Sicht vier Möglichkeiten.

1.) Du stellst das Auto in Garage zahlst die Leasingrate weiter und gibst das Auto vertragsgemäß zurürck.

2) Du stellst das Auto auf den Hof des Händlers, so kann er versuchen das auto bereits jetzt zu verkaufen. Du zahlst solange die Leasingrate weiter....

3) Du löst das Auto bei der Leasinggesellschaft ab und veräußerst es selbst.

4) Du fährst das Auto einfach noch 8 Monate

 

Nach meiner Erfahrung sollte die Unterdeckung nach der berits vergangen Leasingzeit nicht mehr so groß sein. Lass Dir doch mal den Ablösebetrag nennen und prüfe mal den aktuellen Marktwert des Autos.

Mit Anschlussgeschäft beim gleichen Händler/Leasinggesellschaft wäre halt alles einfacher.

Ansonsten ist Punkt 4 sicher die einfachste und wohl auch kostengünstigste Variante.

 

BM

Zitat:

Original geschrieben von filou00

 

Nun erhalte ich einen Anruf, bei welchem mir mitgeteilt wurde, dass der Händler des bestehenden Leasingvetrages seine Zustimmmung zur Ablösung des Leasingvertrages nicht erteilen würde. Zur Info: Es handelt sich hierbei um ein Volkswagen Leasing und somit auch um einen Volkswagenhändler.

@ BicMäc - Einer Ablösung wird nicht zugestimmt. Davon handelt der gesamte Threat . . .Das genau ist sein Problem . . .

Themenstarteram 10. Juli 2008 um 18:30

@ all,

vielen Dank erstmal für die freundlichen Tips.

Zusammengefasst kann ich damit wohl festhalten, dass ich juristisch keine Handhabe gegenüber dem Händler habe. Das ist ärgerlich, bringt mich aber auch nicht um.

Also bekommt der Händler in 8 Monaten den Wagen auf den Hof gestellt. Über mögliche Anschlussgeschäfte mit DEM Händler brauche ich wohl nichts zu schreiben. Ohne jetzt zu tief einsteigen zu wollen, sei erwähnt, dass wir bei dem gleichen Hersteller (nicht Händler) noch einige andere Fahrzeuge bis hin zum Phaeton laufen haben.

""Aber auch andere Mütter haben bekanntlich schöne Töchter......"" ;-)

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Pepsi15

Zitat:

Original geschrieben von filou00

 

Nun erhalte ich einen Anruf, bei welchem mir mitgeteilt wurde, dass der Händler des bestehenden Leasingvetrages seine Zustimmmung zur Ablösung des Leasingvertrages nicht erteilen würde. Zur Info: Es handelt sich hierbei um ein Volkswagen Leasing und somit auch um einen Volkswagenhändler.

@ BicMäc - Einer Ablösung wird nicht zugestimmt. Davon handelt der gesamte Threat . . .Das genau ist sein Problem . . .

Wenn der TE alle Leasingraten bis Laufzeitende im Vorfeld zahlt und eine ggf. vorhandene Unterdeckung trägt - warum sollte ein Händler bei dieser Vorgehensweise mit der Ablösung nicht einverstanden sein ? Wahrscheinlich war bei Ablehnung das Händlers o.g. Sachverhalt nicht bekannt, oder glaubst Du der Händler möchte bewusst kein Geld verdienen ?

 

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