vollw. Ersatzrad, Notrad, TIREFIT&Co. oder gar nichts...?
Angeregt durch eine TV-Sendung am Wochenende, stelle ich das Thema hier mal zur Diskussion:
Statistisch gesehen hat man alle 7 Jahre einen Platten.
Lohnt sich da überhaupt ein vollwertiges Ersatzrad?
XX kg ständig mit herumfahren?
Ist TIREFIT & Co. die bessere Lösung?
Oder sollte man ganz darauf verzichten und den frei gewordenen Platz sinnvoller nutzen?
Schließlich kann man sich im Notfall ja abschleppen lassen(Automobilclub bzw. Mobilitätsgarantie).
Wie ist Eure Meinung dazu?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Bombig
im schlimmsten fall....
....wäre wasser in die metallarmierung des reifens eingedrungen, das metall hätte angefangen zu rosten & sich vom gummi drumrum gelöst und bei etwas stärkerer beanspruchung wie z.b. längere zeit höhere geschwindigkeit/größere beladung hätte es dir den reifen fetzenweise zerlegt!
und das du mit einem geplatzten reifen bei geschwindigkeiten über 120kmh noch hier schreiben könntest halte ich für äußerst fragwürdig!
90 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von J.Ripper
und was ist nun mit den sog. Runflat-Reifen, also Reifen, die auch ohne Luft mit 80 km/h fahrbar sind?
Halte ich für einen unnötigen Marketing-Gag. Warum? Weil ich seit über 40 Jahren, weder als Kind mit meinen Eltern noch selber, jemals einen Platten hatte. Und das inklusive 3800 km auf Namibias Schotterstraßen vor ein paar Jahren, auch da nicht.
Wenn alles so selten ausfallen würde wie die Reifen, wäre ich wesentlich glücklicher...
Deshalb: Ich habe kein Ersatzrad (nicht mal seit dem das so ist, hatte ich einen Platten, und das beweist es ja nun wirkllich ;-) ) und ich freu mich über das Geheimfach im Kofferraum!
Und mit dem Tiredings kann man immernoch die Luftmatratzen aufblasen...
Zitat:
Original geschrieben von patina
Halte ich für einen unnötigen Marketing-Gag. Warum? Weil ich seit über 40 Jahren, weder als Kind mit meinen Eltern noch selber, jemals einen Platten hatte. Und das inklusive 3800 km auf Namibias Schotterstraßen vor ein paar Jahren, auch da nicht.
Ich fahre nun bereits seit über 30 Jahren und hatte auf beinahe 700.000 km noch keine einzige Reifenpanne, daher halte ich in der heutigen Zeit ein vollwertiges Ersatzrad für obligatorisch.
Im unwahrscheinlichen Fall eines platten Reifens verfügen beide Fahrzeuge über eine Mobilitätsgarantie, der Alfa zudem über den Michelin OnWay-Service.
Gruß,
SUV-Fahrer
Aus leidvoller Erfahrung würd ich fürs Notrad plädieren.
Statistisch habe ich so alle 4 Jahre einen Platten:
Zuletzt letztes Jahr einen Nagel drin - Auto konnte sich von Tankstelle zu Tankstelle nahc Hause durchhangeln. Dort dann erst einmal einen Wintereifen drauf. Hier hätte wohl ein Dichtkit auch noch etwas bewirkne können.
Bei einem anderen mal an der Flanke ein kleines Loch. Hier wäre ein Dichtkit überfordert gewesen. Also Reifenwechsel auf Notrad.
Ein weiteres mal auf der Autobahn ein schleichender Plattfuss auf einem Hinterrad bei 140 auf der Autobahn. Bis das Auto stand war dieser Reifen wohl hinüber und nicht flickbar. Auf dem nächsten Rastplatz dannn das Rad gewechselt und normales Ersatzrad.
Bei meiner Bilanz wäre ich zweimal auf ADAC oder wer dann kommt nagewiesen gewesen und konnte mir so selber helfen und schnell weiterfahren.
Notradfahren ist sehr gewöhnungbedürftig aber ein guter Kompromiss.
Frage: Wer hilft eigentlich , wenn ich mit einem Dichtungskit meinen Platten nicht mehr selber reparieren kann und ein Ersatzreifen drauf muss/müsste? Flickt der Pannenhelfer dann diesen an Ort und Stelle oder kommt dann der örtliche Reifenhändler mit einem neuen Reifen vorbei - wie ich mitunter bei LKW sehe?
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Zitat:
Original geschrieben von tuckerdiesel
Frage: Wer hilft eigentlich , wenn ich mit einem Dichtungskit meinen Platten nicht mehr selber reparieren kann und ein Ersatzreifen drauf muss/müsste? Flickt der Pannenhelfer dann diesen an Ort und Stelle oder kommt dann der örtliche Reifenhändler mit einem neuen Reifen vorbei - wie ich mitunter bei LKW sehe?
wenn das flicken mit sonem dichtkitt nicht geht, wird auch der pannenhelfer vor ort nixmehr flicken können....
d.h. entweder der pannenhelfer bringt nen "neuen" reifen samt felge mit oder du wirst zur werkstatt gebracht.....das bei einem pkw der reifenservice rauskommt, ist aufgrund der dabei entstehenden kosten eher unwarscheinlich.....
Ich denke für ein Ersatzrad / Notrad ist immer besser als irgenwelche andere Löung.
Falls es mich erwischt mit einem Reifenschaden.
Bin ich Mitglied in einem Verein wo mich das Abschleppen wenig oder garnichts kostet ?
Auf diesen Verein je nachdem wo ich stehen geblieben bin muß ich unter Umständen eine gewisse Zeit warten bis er zu mir kommt und dann siehe oben.
Will ich mir die Hände schmutzig machen oder kann es vielleicht garnicht ( weil beide Daumen sind auf der linken Seite ) 🙂 🙂
Ich habe ein Notrad und hatte dies bei allen Autos die ich bisher hatte.
Wie der Name schon sagt Notrad nur für den Notfall.
Hallo,
also ich war letzens erst mal glücklich, dass ich ein Notrad an Bord hatte. Mir hatte es bei knapp 250 kmh den Reifen zerlegt, siehe Bild....
Da hilft kein Flickset, Spray, Schaum oder sonstwas.
Was mich aber mehr nervt, ist der Wagenheber und Werkzeug, das mit dem Fahrzeug geliefert wird. Ein recht kleiner Scherenwagenheber und eine Minikurbel, um ein knapp 2 Tonnen Cabrio zu heben, geht gar nicht. Für die Radschrauben hab ich gottseidank einen Teleskop-Schraubenschlüssel im Kofferraum, sonst wäre es am Öffnen der Schrauben schon gescheitert....
So long
Also ich hab bis jetzt nur Reifenschäden durch Fremdkörper gehabt, wage aber zu behaupten, dass ein Reifen, der bei 250km/h kaputt geht, gänzlich anders aussieht.
Da wo mein Serienersatzrad war, ist jetzt jeglicher Kleinkrempel, den man sonst so mit haben sollte. Dafür ist der Kofferraum frei.🙂
Ich hab immer Handy und Schokoriegel im Auto.
Wenn dann doch mal ein Reifen platzen sollte, was auch mir noch nie passiert ist, dann benutze ich die beiden.
Hallo,
ich hatte an meinem Dicken vor gar nicht langer Zeit einen Platten (war aber nur unten) und ein Ersatzrad... der Reifen wurde für 23 und ein bisschen € repariert. Auf meine Frage, was denn so ein Dichtmittel gebracht hätte, war die Antwort meines Reifendealers: Reifen wird NIEMALS geflickt, sondern entsorgt. Also habe ich da mal ein paar € eingespart. Und an meinem WW hatte ich mal eine faustgrosse Beule am Rad... Was nützt mir da dieses ganze Dosenzeugs? Nichts, also Ersatzrad drauf, nach Hause gefahren und einen neuen Reifen besorgt. Fazit: Alle meine PKW incl. WW haben ein vollwertiges Ersatzrad. Und auf die Gewichtsersparnis sch... ich. Lieber bin ich Mobil.
Zitat:
Original geschrieben von cube01
Platten (war aber nur unten)
Wie kann man denn das verstehen?^^ 😁
Zum Thema:
Notrad find ich persönlich am besten, man bleibt in jedem Fall mobil, muss aber im Gegensatz zum vollwertigen Rad nicht unnötig viel Gewicht für ein Teil dass man sowieso nur sehr selten braucht mitschleppen.
Ich persönlich bin komplett ohne unterwegs, das vollwertige Ersatzrad ist rausgeflogen weil ich die Reserveradmulde als Einbauplatz für 2 Verstärker, Kondensator und Frequenzweichen genutzt hab. Zum Reifendichtset kaufen war ich bisher zu faul bzw geizig, da das ja eh nur selten hilft.
Zudem entferne ich mich im normalen Gebrauch nur selten mehr als 50-100km vom Wohnort, in dem Umkreis könnte ich Fall des Falles zur Not immernoch irgendjmd anrufen der schnell an meine Garage rennt und mir das Ersatzras vorbei bringt. Dauert halt lang, aber kommt ja wie gesagt sowieso eigentlich nie vor, wenns auf große Fahrt geht kommt das Ersatzrad halt so in den Kofferraum.
Nabend Jungs,
hier meine Geschichte/Erfahrungen:
ich hatte (wie es ja auch so war) früher immer vollwertige Ersatzräder an Bord und musste diesen nur einmal gebrauchen (meine Frau hatte das Pech, kommt vor).
Mittlerweile (in neueren Fahrzeugen) hatten wir Tirefit und einmal (so Gott wollte) hatten wir einen feinen Metallspan und konnten uns noch nach Hause flüchten 😛. Ich ließ den Reifen Stopfen (vulkanisieren war möglich und Papi hatte damit auch gute Erfahrungen) und nach einer Woche reisten wir 300 km zur einer Hochzeit und auf der Rückfahrt (am selben Tag) fuhren wir abends (mit samt kleinen Kindern) nach Hause und 2 km vor Daheim (23:45 h) vor dem Nachbarort knallte es hinten rechts (war leider keine Reifendruckkontrolle an Bord) und ich konnte mich noch zu den ersten Häuseren retten. Also Tirefit reingepumpt (es war ja dunkel) und paar Mal das Rad gedreht und die Pampe kam immer wieder raus. Also Schwiegermutti angerufen und die brachte dann einen Winterreifen und nahm die Family schon mal mit.
Es stellte sich (mir) dann heraus, dass der Reifen Luft verlor (durch den erwärmten Stopfen) und die Reifenflanke sich dadurch erhitzte (zum Glück ist mir das nicht auf der Autobahn bei ... Sachen passiert, nicht auszudenken 🙄). Da es innen war, konnte ich dies natürlich im dunkeln nicht gleich feststellen. Es war auf jeden Fall ´ne Menge Sauerei auf der Straße 😁.
Deswegen plediere ich zu einem Ersatzrad oder Notrad. Damit hat Tirefit für mich nicht ausgedient, aber im Fall der Fälle (und bei großen Rissen) geht´s eben nicht anders 😉.
Mittlerweile fahre ich ein anderes Fahrzeug (siehe Profil) und da gibt es Tirefit serienmäßig (ist ja nichts dagegen einzuwenden). Ein vollwertiges Ersatzrad passt leider nicht rein und kann nur Außen moniert werden (gegen Aufpreis oder ein kleines Notrad) und da wird es auch nicht besser vom draußen rumhängen. Also habe ich zum Tirefit wenigstens (nachträglich) ein Notrad besorgt und in der Mulde untergebracht.
Fazit: wenn der Schaden für Tirefit zu groß ist, kann man wenigstens noch das Notrad montieren und kommt nach Hause oder bis zur nächsten Werkstatt, denn > ein Rad ist ein Rad (und Mann/Frau bleibt mobil) oder gutes Rad ist teuer 😁!
Gruß
fjordis2001
Ich hatte schon 2 Reifenpannen in 6 Jahren. Einmal im Skoda mit vollwertigem Ersatzrad und einmal im Mercedes mit Tirefit.
Beide Male habe ich gleich lange gebraucht. So ein Reifen ist schnell gewechselt, bei dem Tirefit muss man erstmal lesen, was man damit gemacht hat.
Der Reifen im Skoda ließ sich hinterher reparieren, der Reifen des Mercedes dank Tirefit nicht. Noch dazu war dort das Loch recht weit außen auf der Lauffläche. Bis das Tirefit das Loch verschlossen hatte, ists erstmal beim Fahren richtig schön rausgespritzt. Der ganze vordere Kotflügel war mit dem Mist eingesaut. Da kam noch eine schöne Putzzeit dazu.
Hallo.
Ich überlege mir ernsthaft den Reservereifen vorne demnächst zuhause zu lassen und mir ein Reifendichtmittel in den Kofferraum zu legen. Grund: Der alte Reservereifen war über die Jahre im Motorraum an mehreren Stellen gerissen durch die Hitzeentwicklung, sodass er selbst wenn er nicht so alt gewesen wäre praktisch auf den Müll gehörte.
Wenn ich eine längere Tour mal wieder vorhabe, würde ich mir das Rad wieder draufschrauben auf seine Halterung oder in einer Reifentragetasche in den Kofferraum legen. Damit der nicht schon nach kurzer Zeit auch risse bekommt wie sein vorgänger. Sind ja praktisch brandneue Reifen die ich gerade drauf bekommen habe. 🙂
Elias