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Vielfahrer Kaufberatung Diesel oder Gas, wenn ja welches Modell für Gas geeignet

Hallo liebe Experten,

da ich Laie auf diesem Gebiet bin, möchte ich gerne von Euren Erfahrungen profitieren.

Zur meiner Situation:

Ich fahre im Jahr ca 35000 km und bin zur Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Wagen, da mein Firmenfahrzeug mir leider weggenommen wird.

Ich bin offen für alle Meinungen und Richtungen.

Zuletzt habe ich über einen Kauf eines VW Passat Variant Diesel 2,0 TDI Baujahr 2015 bei einem VW Händler nachgedacht. Allerdings schreckt mich die Höhe der monatl. Finanzierung ein wenig ab, da ich selber keine Anzahlung mitbringe. Nun hat mein Schwager, als wir über mein Problem für mich in Erwägung gezogen, evtl einen Benziner zu kaufen und anschließend auf Gas umbauen zu lassen, somit war ich noch verwirrter, da ich mich damit noch weniger auskenne.

Nun meine Frage an Euch, was empfehlt ihr mir?

Wenn Gas, gibt es Modelle, die besonders für ein Umbau geeignet sind?

Zur Debatte steht hier evtl. ein relativ neuer Kombi für 25000 oder ein Benziner für 10000 - 15000 mit anschließendem Umbau auf Gas.

Mein Ziel ist es, 3-4 Jahre Ruhe zu haben und so wenig Ausgaben sowohl beim Sprit als auch bei der monatl. Belastung sprich Finanzierung zu haben.

Vielen Dank im voraus für Eure Erfahrungen...

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14 Antworten

Vorneweg kann ich dir garantieren, dass die Gasfraktion bzw die Dieselhasser (das geht einher) gewiss wahrscheinlich während ich diesen Post schreibe zu einem LPG oder CNG-Fahrzeug raten.

Ich habe mir das Thema mal kurz angesehen.

Mir wäre sowohl das umrüsten, der dann fehlende Kofferraum und die Tatsache, dass man auf Benzin damit trotzdem nicht verzichtet/verzichten kann einfach zu.. dumm.

Plus, und das dürfte der ausschlaggebendere Punkt sein. Würde man ein Effizienzdiagramm kritzeln, wäre die Diesel bei höheren Geschwindigkeiten (<120, 130..) dem Gaser deutlich voraus. Die Gasmotoren "sollen" (ich habe keine eigene Erfahrung damit) ähnlich wie Benziner oben rum auch ganz schön zu saufen anfangen.

Wenn finanziert werden soll...

Meine Empfehlung: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

am 24. September 2016 um 23:02

Kofferaum geht keiner verloren wenn der LPG Tank in der Reserveradmulde ist.

LPG verbraucht rund 15% mehr als Benzin.

Geeignete Motoren findest du im Gaskraftstoffe Forum, dort

gibts eine seitenlange Liste guter Motoren.

Kurz angeschnitten sind tauglich:

- alle BMWs ohne Direkteinspritzung

- Benz ohne Direkteinspritzung außer A und B Klasse

- alte Opel Motoren wie die 8 und 16V im Vectra und G Astra (Twinport nicht)

- VW 1.8 und 1.8T sowie die diversen 1.4 16V Motoren

und noch etliche andere.:D

Kannst ja mal in mein Profil sehen habe selber einen Gaser.:D

 

Ich würde einen schon umgebauten einen noch nicht

umgebauten vorziehen, da dies günstiger ist.

Brauchbare (neue) Werks bzw. mit Werksfreigabe gibts

bei Dacia, Ford und Opel.

Ein Kombi fur 25.000 oder ein Benziner fur 10.000-15.000? Klärst du vielleicht auf? :D

Und warum soll die Finanzierung beim Diesel teuerer sein und was meinst du überhaupt mit der Ruhe bei der Finanzierung? Die Rate hängt einfach von der Kaufsumme, Laufzeit, deiner Bonität und eventuell Sonderangeboten des Anbieters ab.

wofür einen Benziner kaufen, dann noch umrüsten.

Für 16-17 tausend Krieg man Ford Focus, Seat leon, Skoda Octavia als neuwagen kombi mit diesel zum Beispiel.

Mal ein paar Fragen, da ausser dem Passat und der Jahresfahrleistung bis jetzt wenig Hinweise auf Deine Bedürfnisse vorliegen.

  1. Du fährst mehrheitlich auf AB, Langstrecken, eher zügig und eher wenig in städtischen Gebieten?
  2. Soll der neue Wagen ein dt. Fabrikat sein oder ist das egal?
  3. Größe im Passatbereich oder geht auch kleiner?
  4. Zwingende Ausstattung / Bedürfnisse (Familie, Freizeit...)?
  5. Was hast Du jetzt als Firmenwagen, zufrieden?

LPG bedingt eine gewisse Planbarkeit, da das Tankstellennetz nicht ganz so dicht ist und die Reichweite beschränkter ist als bei Diesel, dh Du musst auch öfters tanken, um die Vorteile von Gas zu nutzen (natürlich bleibst Du dank Benzintank nicht liegen, aber dann steigen die km-Kosten).

1. Ja viel Autobahn, durchschnittliche Geschwindigkeit 140 kmh

2. Wird bevorzugt, ist kein muss

3. Größe der Passat-Klasse sollte es sein

4. Familie

5. Ford Focus Kombi, bin zufrieden Tick zu klein

Falls ich Gas nicht in Erwägung ziehe überlege ich, ob es Sinn macht, 25000 Euro für ein Wagen auszugeben, oder ob ich auch mit 15000 schon was gescheites bei der Laufleistung finde.

Dir werden jetzt sicherlich einige bekannte User vorbeten, wie anfällig und scheiße Diesel sind und wie toll Autos mit LPG laufen, natürlich ohne die Nachteile zu nennen :)

Ich rate dir klar zum Diesel, du hast ein ziemlich hohes Budget, damit lässt sich locker ein gutes Auto finden.

Bis rund 16K€ findet sich schon eine schöne Auswahl an grossen und recht neuwertigen Dieselkombis (LPG: 1 Treffer, Kriterien bis 50tkm, Tempomat, Garantie, Scheckheft, >130 PS). Sehr häufig der Opel Astra J (guter Langstreckenkomfort, va mit AGR-Sitzen), seltener auch Ford Mondeo, Citroën C5, Renault Laguna, Toyota Avensis oder Mazda 6; sind per se alle empfehlenswert. VW Passat (Ergebnisse der Dieselnachrüstung offen) und Hyundai i40 (kenne ich zuwenig) wären auch punktuell im Budget.

Von daher wäre meine Empfehlung, in dem Preisbereich zu suchen und so die Finanzierung nicht zu sehr zu strapazieren. Auch wenn natürlich ein Neuwagen mit langer Garantie mehr Sicherheit auf die nächsten Jahre vermitteln mag.

Es ist schon interessant, dass hier vor der bösen Lpg-Fraktion (scheinbar=Dieselhasser) gewarnt wird und wie bescheiden doch alles mit LPG ist usw, aber gleichzeitig der Diesel als das Nonplusultra dargestellt wird.

Niemand kann im Moment abschätzen, wie zuverlässig z.B. AdBlue-systeme der Euro6 Diesel Fahrzeuge sind.

Lpg ist aber bei den aktuellen direkteinspritzern russisches Roulette. Wenn es ein aktuelles Fahrzeug mit LPG sein soll, dann nur ab Werk.

Ich selbst bin ein Fan von LPG, fahre aber einen Diesel, weil es kein aktuelles Fahrzeug (max 2Jahre alt) gab, welches uneingeschränkt LPG-tauglich ist und meine sonstigen Anforderungen (insbesondere Größe des Fahrzeugs, Werkstatt vor Ort und Motorleistung) erfüllt hat.

Ich finde, dass LPG gerade für Vielfahrer, die oftmals am Tag lange Strecken zurücklegen, nicht allzu gut geeignet ist.

Häufiges Betanken, Reduktion des Kofferraumvolumens (oder Verlust des Reserverads, auch nicht toll), dazu muss man hoffen, dass die Gasanlage gut eingebaut ist und keinen Stress macht. Weiterhin muss man immer hoffen, dass die angepeilte Tankstelle LPG hat. (Gerade im Ausland evtl)

Dagegen werden die dieseltypischen Nachteile mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem solchen Fahrprofil nicht auftreten (DPF usw), außerdem ist der Wiederverkauf des Diesels wohl deutlich einfacher.

 

Finanziell müsste man halt rechnet, ist nicht immer 1 zu 1 vergleichbar.

Zitat:

@seysa schrieb am 25. September 2016 um 11:23:31 Uhr:

5. Ford Focus Kombi, bin zufrieden Tick zu klein

Wenn dir der Focus Kombi nur einen Tick zu klein ist reichen dir sicher auch diese Modelle, die haben deutlich mehr Platz als ein Focus:

Hyundai i40cw - der hat 5 Jahre Garantie ohne Kilometerobergrenze, in deinem Fall ja sicher kein Nachteil. zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Opel Astra K (also neues Modell) zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Peugeot 308 SW zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ein Schnäppchen finde ich diesen Mittelklasse Dieselkombi, ein Cadillac BLS! Klingt nach Ami, ist aber europäisch, teilt sich die Plattform mit dem letzten Opel Vectra und ist faktisch ein Saab 9-3. Der gewünschte Tick grösser als der Focus. Für unter 10K€ und unter 50tkm gelaufen. Falls der in Deiner Gegend ist, würd' ich ihn mir mal ansehen. Hier noch der ADAC-Test, wenngleich mit dem stärkeren Motor.

Wenn es ein Diesel werden sollte, dann würde ich persönlich nur einen mit Euro 6 kaufen. Euro 5 oder niedriger wäre mir bei den aktuellen Diskussionen zu unsicher.

Wenn du mit dem Focus bisher zufrieden warst, würde ich mir mal einen Mondeo anschauen.

Wenn es am Platz im Kofferraum mangelt, dürfte es in der Kompaktklasse kaum ein Konkurrent besser machen als der Focus, weil er bei den Abmessungen meist immer die Nase vorne hat. Da solltest du nicht nur auf das angegebene Volumen achten. Oder einfach ausprobieren. Beim Raumangebot für die Insassen mag es vielleicht eher spürebare Unterschiede geben.

Zitat:

@RSK64 schrieb am 25. September 2016 um 11:55:30 Uhr:

Dir werden jetzt sicherlich einige bekannte User vorbeten, wie anfällig und scheiße Diesel sind und wie toll Autos mit LPG laufen, natürlich ohne die Nachteile zu nennen :)

Mittlerweile könnte man in jedem neuen Thema auch folgendes posten: Dir werden jetzt sicherlich einige bekannte User schreiben, dass einige bekannte User ... . Und natürlich taugen Asiaten, Hybride, und überhaupt alles was nicht von Audi, BMW, Mercedes oder aus dem sonstigen VW-Konzern stammt, rein gar nichts.

Auch nicht besser, oder?

Zitat:

Ich rate dir klar zum Diesel, du hast ein ziemlich hohes Budget, damit lässt sich locker ein gutes Auto finden.

Gibts da keine Nachteile? Ok, im nächsten Beitrag hast du das Thema "Nachteil" kurz angesprochen, aber natürlich kommen die nicht zum tragen.

Warum nicht einfach beim angedachten Passat bleiben?

Allerdings würde ich mich statt bei Jahreswagen eher bei 3-jährigen Leasingrückläufern umsehen. Vom Jahr 1 bis 3 verlieren die schon noch mal eine Menge Geld, so dass die die Hälfte kosten. Dafür kann man entweder eine Menge reparieren oder sich in ein paar Jahren einfach noch mal so einen holen.

Hi,

ich bin absolut kein Diesel Freund aber bei 35tkm im Jahr ist er eben aktuell noch eine der günstigsten Möglichkeiten. LPG ist zwar evtl. sogar noch günstiger aber bereitet eben ein paar Fallstricke. Und eine gute Gasanlage die ja auch gerne mal 3t€ kostet für ein modernes Fahrzeug muss auch erst mal reingefahren werden bevor man anfängt zu sparen.

Die Idee mit dem etwa 3 jährigen Leasingrückläufer ist da gut, ich würde wirklich maximal 15t€ lieber weniger investieren. Denn in 4 Jahren mit 140 tkm mehr auf dem Tacho wird es mit dem Restwert eher bescheiden aussehen. Hinzu kommt das zusätzliche "Diesel Risiko" wenn es da in wenigen Jahren wirklich Beschränkungen gibt könnte der Restwert noch stärker fallen.

Gruß Tobias

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