Verständnisfrage Leasing bei hohen Nachlässen / Lohnenswerter als Finanzierung ?
Hallo Leute,
es steht in diesem Jahr ein neues Fahrzeug an. Es soll ein Octavia Combi mit einigen Extras werden. BLP um die 30-31 tsd €. Es wird eine Gewerbezulassung. Mein vorletztes Fahrzeug war ein Leasingfzg. und während der Vertragszeit gab es viel Ärger wegen Mängel, so dass Fzg. gewandelt werden musste. Das Theater aber gab es v.a. wegen der ganzen Rückabwicklung ... langes Thema. Trotz Gewerbe habe ich eine gewisse "Abneigung" ggü Leasing....
Aktuell bieten Skoda Händler (3 Wege) Finanzierungen mit 1,99% an. Vorteil: ich kann "jederzeit" über das Fzg. verfügen und selbst verkaufen nach Vertragszeit, usw... Nachteil: Afa über 6 Jahre, 1% Regel usw... naja, kein grosser Vorteil
Die Leasingvariante: 36/48 Monate (15-20 tsd KM p.a.) LZ und ohne Anzahlung bevorzugt.
Ich will jetzt auch nicht unnötig mehrere Skoda Händler "nerven" und mir Leasingangebote vorrechnen lassen und mit Sixt vergleichen (dient grob als Orientierung). Die haben logischerweise andere Mengennachlässe. Das kann ich immer noch machen.
Nun aber zur wichtigen Frage für Euch mit der Bitte um Eure Meinung:
wenn aufgrund von Regelungen "Gewerbekonditionen" gewährt werden und der Nachlaß sowohl bei Kauf/Finanzierung oder Leasing zw. 19-21% vorgegeben ist, WIE wirkt sich das dann preislich vorteilhaft zugunsten LEASING im vergleich zur Finanzierung aus ?? Ist dann Leasing "defintiv" güstsiger oder immer noch Ansichtssache ?
Entspricht dass dann etwa dem Sixt Niveau oder kommt sogar günstiger ??
Wenn ich das gut überlegt habe und durchgerechnet im Kopf, dann lasse ich mir ein Angebot unterbreiten. Finde, es macht wenig Sinn mit groben Ideen die Zeit der Verkäufer zu rauben und zu nerven ....
Wenn meine Überlegung "richtig" ist würde es in etwa so aussehen:
BLP 31.500 (bsp)
abzgl Nachlaß vom BLP (20% Ansatz bsp)
= 25200 € Brutto abzügl. Steuer
= 21200 € Netto aufgerundet
gehe mal davon aus, da Skoda angeblich einen "stabilen" Restwert nach 3/4 Jahren aufweist - sofern uns die aktuellen Finanzmarktbeben in den nächsten Monaten und Jahren nicht um die Ohren fliegt ..., der bei 50-60% vom Neuwert liegen dürfte - oder irre ich mich da ?
Daraus würde sich ja ein Wertverlust von ca 8500 - 10500 € summieren. Den Betrag dann über die Laufzeit gerechnet sollte die Rate um die 230-270 € NETTO mtl liegen ? Je nachdem welcher Zinssatz hinter der Kalkulation steckt.
Mein Verstand sagt mir, das ein normaler Händler mit üblichen Konditionen diese Raten nicht anbieten kann ?
Ich würde mich über Eure Meinungen / Ratschläge freuen
Beste Antwort im Thema
Vergleichen kannst Du das ganze NUR anhand von konkreten Angeboten.
Kosten nebeneinander legen, (den Restwert bei Kauf/Finanzierung dabei realistisch einschätzen, und natürlich konkrete Angebote dazu verwenden, keine aus dem Konfigurator) und vergleichen.
Natürlich beinhaltet ein Kauf / eine Finanzierung immer eine Wette auf den Restwert, das liegt in der Natur der Sache.
Aber das kann man halbwegs brauchbar einschätzen, wenn man wie mein Vorschreiber sagt aktuelle Preise dann gleichalter Wagen zu Grunde legt.
Hierbei spielt eine Rolle:
Je nach geplanter Verkaufsart nur Angebote von privat beachten, bzw. wenn diese Option später nicht gewünscht ist, nur Händlereinkaufspreise zu Grunde legen.
Was heute vergleichbare Autos im Händlerverkauf bringen ist für dich nicht relevant wenn du den Wagen später beim Händler in Zahlung gibtst, für dich zählen dann deren Einkaufspreise.
Alternativ Privatverkauf (falls das für dich als Gewerbetreibender in Frage kommt, Stichwort Gewährleistung), dann natürlich auch nur Preise von Privatverkäufen betrachten.
Ansonsten geht die Kalkulation der monatlichen Kosten schnell daneben.
15 Antworten
Moin,
also ich hatte mal 2 Mondeos bei Sixt geleast - Rückgabe über eine DEKRA Prüfstelle - die guckten recht streng und ausgiebig...Dann gab es von Sixt die Zahlungsforderung für kleine Schäden.
Rückgabe Skoda Octavia RS - DEKRA Prüfung auf dem Hof des Händlers nach der Rückgabe - erhebliche Schäden gefunden und mit Autohaus nachverhandelt - Teile gezahlt.
Rückgabe Octavia RS III - DEKRA - keine Probleme
Rückgabe Seat Alhambra - TÜV - keine Probleme
Eigentlich ergibt sich bei mir in den 3-4 Jahren immer irgendwo eine Kitsche, Delle oder ein Kratzer. Meinen Bus hat es auch wieder erwischt - Parkhausrempler mit Fahrerflucht. Ich lasse die Schäden meist bis zum Leasingende unrepariert und dann wird mit dem Händler entschieden ob a) smart Repair b)VK oder c) keine Notwendigkeit.
Beim Seat hat es sich gelohnt, dass ich den Wagen für 400 € hab aufbereiten lassen (innen und außen)
Die Sixt Daten sind bei den Octavias beide über den Leasingdaten der Skoda Händler gewesen