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Versicherung ohne Kilometer-Angabe?

Themenstarteram 18. Juli 2017 um 14:32

Hallo,

nachdem meine Versicherung wegen eines Schadensfalles festgestellt hat, dass ich mehr Kilometer im Jahr fahre als angenommen wollen die nun mehr Geld von mir.

Da diese Versicherung (Zurich) eh schon eine der teuersten ist (ich war nur dabei weil mein Versicherungsmensch bei dem ich noch weitere Policen habe, echt gut ist) möchte ich gerne zu einer günstigeren Versicherung wechseln...

Frage:

- Kann ich aufgrund der Anpassung des Versicherungsbeitrages nun außerordentlich kündigen?

- Welche KFZ-Versicherungen gibt es die keine Laufleistung berücksichtigen-

- Welche halbwegs günstige Versicherung ist empfehlenswert? (habe Voll- und Teilkasko, seit 30 Jahren unfallfrei + Beamtentarif)

Danke und Grüße!

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43 Antworten

Es handelt sich hier um eine Vertragliche (AKB) Regelung. Man muss die Fahrleistung zahlen die man tatsächlich hat. Wird festgestellt dass jemand mehr fährt als angegeben ist es Betrug am Versicherer und an der Versichertengemeinschaft. Mit Vertrag hat man sich verpflichtet bei Überschreitung der jährlichen Fahrleistung seinem Versicherer Bescheid zu geben.

Normal darf der Versicherer sogar eine Strafprämie verlangen. Die meisten verzichten und stellen den Vertrag zur letzten Fälligkeit (01.01.) oder ab Kenntnis auf die höhere Fahrleistung um.

Es besteht kein Kündigungsrecht.

Es handelt sich nicht um eine Tariferhöhung.

Es gibt keine Versicherung die die Laufleistung nicht mehr berücksichtigt.

Ich nehme IMMER aus den online "Preisvergleichsportalen" konsequent die billigste Versicherung.. nahezu jedes Jahr Wechsel.

meist ist es "Allsecur, R&V24, z.Zt. Diretline, DA direkt.., etc..

in der Regel haben die einen "Basis" UND aber auch einen "Komfort-Tarif" (das nehme ich dann immer).., meist sind es nur max 10 - 15 EUR Aufschlag.

NIE kein einziges Problem !! (Haftpflichtschäden habe ich seit 25 Jahren nicht) Telkaskoschäden hatte ich.., einige Steinschläge, aber auch schon 3 Windschutzscheiben getauscht bekommen, nen kompletten Scheinwerfer..

Es wird natürlich im Schadenfall schon nachgefragt (wie ich meine BERECHTIGT)., aber bei normalem selbstsicheren Auftreten KOMMT MAN KLAR DAMIT.

Wie gesagt.., kein einziges mal hatte icch irgendwelche Probleme "bezahlt zu bekommen", wenn es eben "so weit war".

Kündigen / wechseln kannst IMMER wenn die Versicherung auch nur 1 Cent teurer wird.., EGAL aus welchem Grund. (Kündigung zum nächstmöglihen Zeitpunkt, + Bestätigen lassen (am besten MIT bestätigter SF Klasse)

Zitat:

@Deni1968 schrieb am 18. Juli 2017 um 14:57:09 Uhr:

 

Kündigen / wechseln kannst IMMER wenn die Versicherung auch nur 1 Cent teurer wird.., EGAL aus welchem Grund. (Kündigung zum nächstmöglihen Zeitpunkt, + Bestätigen lassen (am besten MIT bestätigter SF Klasse)

Die Aussage ist absoluter Blödsinn. Der Urheber hat keinerlei Ahnung. Schau Deine Bedingungen an, Du hast nur bei einer Tariferhöhung, Typ-/Regionalklassen Änderung ein Sonderkündigungsrecht. Wenn sich die "weichen" Tarifmerkmale ändern, hat mein kein Kündigungsrecht. Ebenso nicht, wenn der Vorversicherer einen anderen SFR bestätigt als man angegeben hatte.

.. wenn der Vorversicherer einen anderen SFR bestätigt als man angegeben hatte, ist ein völlig anderer Sachverhalt !!

Dann wird die Versicherung "NICHT TEURER" (!).. sondern kommt zum "regulären Preis" zustande (eben nachträglich)

DAVON ABGESEHEN.., Er "muss nicht Sonder-kündigen".. - die Nachzahlung für das laufende Jahr muss er ohnehin zahlen.. - und es kommt ja nun auch schon langsam die Zeit (bis 30. November) kann man ganz gemütlich regulär kündigen.

es wäre nun "schlimmer gewesen wenn zufällig z.B. 3. Dezember wäre (und die reguläre Kündigungsfrist "abgelaufen").., dann kommt das Spielchen mit dem Sonderkündigungsrecht. Hier völlig unnötig.

Es verhält sich so, wie Gustav es beschrieben hat und nicht anders.

Wie geil ... man hat beschießen, das ist nun raus gekommen und nun ist die Versicherung der Bösewicht? *lol*

Es gibt keine Versicherung die keine KM-Angabe will, warum auch? Wer viel fährt, der hat ein größeres Risiko einen Unfall zu bauen = höherer Beitrag. Ist doch ganz logisch.

So logisch ist das nicht. Bei 10.000km Berlin im Jahr dürfte das Unfallrisiko höher sein als bei 20.000km Autobahn...

Dafür gibt es Regionalklassen.

Oder der TE wechselt auf einen Kastenwagen mit LKW-Zulassung, dann sind die km im Jahr egal.

Man, man, man.. alles wieder mit "TRITURBO-Schlaumeiereien"..

..es ist nicht "beschissen" wenn man eben mehr Kilometer fährt.. (Lebens)-Umstände ändern sich auch mal.. und man muss NICHT den "ersten Mehrkilometer" im Eilverfahren per Einschreiben melden..

Er wird es nachzahlen.., und dann ordentlich kündigen.., andere Versicherung suchen.. ALLES GUT..

Bei 1.000 oder 2.000km wird die Versicherung nichts sagen, aber hier werden es wohl mehr sein. Und dann kann man kurz anrufen und die Kilometer erhöhen lassen. Ist eine Sache von 2 Minuten.

Aber warum sollte man es von sich aus tun? Wenn nichts passiert, kann man ja Geld sparen :-P ... blöd nur, dass was passiert ist und man nun blöd in die Röhre guckt ;)

Also wenn man was falsch macht, Eier in der Hose haben und es hinnehmen und nicht rumheulen und die Schuld bei anderen suchen, wie es hier in Germany en vogue ist^^

Zitat:

@Deni1968 schrieb am 18. Juli 2017 um 16:32:04 Uhr:

..es ist nicht "beschissen" wenn man eben mehr Kilometer fährt.. (Lebens)-Umstände ändern sich auch mal.. und man muss NICHT den "ersten Mehrkilometer" im Eilverfahren per Einschreiben melden..

Er wird es nachzahlen.., und dann ordentlich kündigen.., andere Versicherung suchen.. ALLES GUT..

Es ist erst dann beschissen, wenn man es nicht meldet.

Und natürlich muss man das nicht im Eilverfahren machen, aber wenn man das jahrelang versäumt, dann ist das eben nicht ok.

Und klar, ordentlich kündigen kann man immer. Selbst wenn es billiger wird, darum war deine Aussage "Kündigen / wechseln kannst IMMER wenn die Versicherung auch nur 1 Cent teurer wird.., EGAL aus welchem Grund." tendenziell falsch, min. aber irreführend.

Ich bin auch der Meinung, hier können einige die Wörter "bescheißen" und "Betrug" echt stecken lassen ...

Die Versicherungen sind doch allesammt die größten Märchenerzähler...:(

Beispiel: In meinen Leben musste ich mich zwecks Schadenregulierung (Haftplicht) mit 4 Versicherern rumärgern, alles namenhafte Großversicherungen aus Deutschland...

Keine einzige Versicherung hat von Anfang an das gezahlt was sie musste, da musste jedesmal, teilweise mit Anwalt nachgeholfen werden. Also mein Mitleid für die Glaspaläste hält sich in Grenzen, wenn da mal Einer oder mehrere:D anstatt 20 000 ...30 000 km im Jahr fahren und sich freuen nen Fufi im Jahr weniger bezahlt zu haben.

Wurde bereits angesprochen, km Staffel sagt ja auch ersteinmal wenig aus ... fahre ich 10 000 km in der großstadt oder spule ich das auf der AB ab. Regionalklasse bereinigt das auch nicht, selber habe ich eine miese in Berlin, nutze aber das Auto zu 95 % nur für Langstrecke auswärts (Autobahn/Landstraße)....:rolleyes:

An den Te...schluck die Nachzahlung ist halt so wenn es aufgeflogen ist und kündige/wechsel zum neuen Versicherungsjahr... Treue zu einer Versicherung lohnt sich nur für die Versicherung, obwohl wenn du weg bist ist es denen auch egal, landest evtl. eh bei einem Tochterunternehmen..:D

@GustavSturm

Kurz und präzise auf den Punkt gebracht.

@tartra

Einfach mal mit dem juristischen Begriff des Betrugs auseinandersetzen. Ja, Du wirst es nicht glauben, aber es könnte als Betrug verfolgt werden. Um den Aufwand zu verringern, gibt es die eindeutigen vertraglichen Regelungen. Und die sind für beide Seiten da.

Zitat:

wenn es aufgeflogen ist

Das sagt alles zum Rechtsempfinden!

 

Da der Fragesteller im Beamtentarif fährt, könnte er Beamter sein. Aber da er als solcher das Gelübde der ewigen Armut abgelegt hat, ist das Verhalten entschuldbar.

Vielleicht nimmt er aber einfach nur Vernunft an! Aber das geht ja nicht. Als Beamter darf er nichts annehmen.

(sorry, musste sein!)

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