Verschickt der W212 Daten an Mercedes?
Hallo ihr,
weiß jemand von euch, ob der W212 ungefragt Daten an Mercedes sendet wie z.B. Standortdaten, Telemetriedaten usw.?
Gruß
Beste Antwort im Thema
Sicher! 😕
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
Es ist jedermanns Recht sich nicht selbst zu belasten.
Jeder hat das Recht auf Privatspähre und Nichtüberwachung.
Wenn du dir eine Wanze einbauen lassen willst kannst du das ja gerne tun.
Wie wäre es, wenn du dich 24/7 überwachen lassen würdest (mit allen Orten, Profilen, Kommunikationen, Inalten, incl. Schalfzimmer, Email, Chats, deine Festplatte, deine Internetkäufe, ...)? Wir müssen doch sicher sein, dass du kein Kaugummidieb bist.
Ich will das nicht!
Ich habe ein Recht auf Unschuldsvermutung und Nichtüberwachung.
Sonst sind wir ganz schnell da, dass man seine Unschuld beweisen muss und nicht der "Gegner" die Schuld.
28 Antworten
Zitat:
@Hagelschaden schrieb am 27. Juli 2018 um 15:55:21 Uhr:
Zitat:
@Hellmi schrieb am 27. Juli 2018 um 14:52:50 Uhr:
So sehe ich das auch und mache mir darüber auch keine großen Gedanken .
Stecker ist vom ADAC.DAS allerdings halte ich grundsätzlich für einen Fehler. Ohne hier ein Grundsatzdiskussion anzetteln zu wollen, aber ich will schon wissen was erfasst und was alles weitergegeben wird, unter welchen Bedingungen und was mit den Daten passieren darf. Ansonsten könnte das z.B. nach einem Unfall und einer Beschlagnahme des Steckers auch mal ungünstig verlaufen.Wobei der ADAC Stecker wohl nur Positionsdaten speichert und kein Fahrverhalten.
Gruß
Hagelschaden
Da hat wohl einer Angst, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Wenn ein Unfall passiert, dient das doch im besten Fall zu Wahrheitsfindung. Nur wenn ich Schuld bin und gern diese dem anderen in die Schuhe schieben will, bin ich nicht scharf drauf, Daten Preis zu geben oder wie?
Ist heutzutage schon schwierig, bei einem Unfall Fehler einzugestehen. Es ist zwar keiner verpflichtet, sich selbst zu belasten, aber dann die Schuld möglicherweise umzukehren, weil kein Beweismittel (Daten) vorhanden sind, kann auch nich ok sein. Meine Meinung.
Sicher! 😕
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
Es ist jedermanns Recht sich nicht selbst zu belasten.
Jeder hat das Recht auf Privatspähre und Nichtüberwachung.
Wenn du dir eine Wanze einbauen lassen willst kannst du das ja gerne tun.
Wie wäre es, wenn du dich 24/7 überwachen lassen würdest (mit allen Orten, Profilen, Kommunikationen, Inalten, incl. Schalfzimmer, Email, Chats, deine Festplatte, deine Internetkäufe, ...)? Wir müssen doch sicher sein, dass du kein Kaugummidieb bist.
Ich will das nicht!
Ich habe ein Recht auf Unschuldsvermutung und Nichtüberwachung.
Sonst sind wir ganz schnell da, dass man seine Unschuld beweisen muss und nicht der "Gegner" die Schuld.
@rauschkugel10
Du scheinst das Thema Datenschutz sowie die Problematik der Datensammlung /Datenauswertung nicht ansatzweise verstanden zu haben.
Macht auch nix, Dir weiterhin gute Fahrt.
Gruß
Hagelschaden
Ich sehe es wie Hyperbel und Hagelschaden.
Ich will mit meinem Auto fahren und nicht quatschen (Hallo Mercedes!).
Mein VorMopf kann so viel wie ich brauche und das reicht.
Mir sind meine persönlichen Daten wichtiger als ein Komfortgewinn und lieber zahle ich mit Geld als mit Daten. Normalerweise sollte der W213 ein paar Tausend Euro günstiger sein da Mercedes mit den gesammelten Daten Geld verdienen kann.
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Die Ausgangsfrage ist recht einfach zu beantworten: jedes Mercedes ME fähige Auto (ob per Adapter oder Comand Online) schickt unentwegt Daten an Mercedes. Soweit man eingewilligt hat, ist das okay.
Das Ganze ist aber noch keineswegs wasserdicht. Ich habe meinen Wagen aber gebraucht gekauft und er war "aktiv", ohne daß ich erst einmal davon etrwas wusste. Etwa zwei Wochen hatte der Vorbesitzer (...okay, es war das Autohaus) Zugriff auf MEINE Fahr-Daten. Da wurde offensichtlich auch nichts deaktiviert, trotz Um-Meldung.
Nein, wegen der Daten selbst mache ich mir keine großen Sorgen, das ist jetzt aber meine persönlcihe Einstellung und ich gestehe jedem zu das nicht so locker zu sehen.
Das Problem ist immer noch der laxe, zum Teil arg unprofessionelle Umgang mit Daten überhaupt. Wir haben da noch einen langen Weg vor uns. Alle Welt schimpft über DSGVO, ich auch manchmal, aber die Grundeinstellung "Daten gehören dem, der sie hat" muß endlich ein Ende finden. Und zwar überall und bei jedem. Das Argument "XYZ hat noch mehr Daten" lasse ich nicht gelten. Das entspräche der totalen Kapitulation, und wir hätten 1984.
PS: Mitunter müssen wir uns aber auch an die eigene Nase fassen: Die allgemeine Weigerung, für Datendienste zu bezahlen, führt zwangsweise dazu daß andere Geldquellen erschlossen werden. Wer Google Maps zum navigieren benutzt (kost ja nix) darf sich nciht beschweren wenn sein Reiseweg im großen Datentopf landet.
Wie sieht es eigentlich aus,das Fahrprofil jährlich an die Versicherung (bin bei Allianz) zwecks Rabatt weiterzugeben - wozu ich bereit wäre.Ich muß allerdings dazusagen,ich habe den Vormopf ohne online und Me - da wird’s wahrscheinlich schon schwierig !
Der Hintergrund : Ich zahlte im Vorjahr (mit VK & Rabattschutz) 912€ per Anno.Im Mai kam die Folgerechnung von ca.950€ - normalerweise hätte ich mit meiner SF (glaube mittlerweile 27) 887€ bezahlen müssen !
Aber zwecks regionalen Änderungen und blablabla ....... !
Das ärgert mich maßlos,zumal ich ein äußerst vorsichtiger Fahrer bin und immer kucke was die anderen machen - auch mal den Fuß vom Gas nehme obwohl ich im Recht wäre,sonst hätte es schon des öfteren gescheppert !!!
Ist mir schon klar,der W212 wird immer billiger und wird jetzt auch von der jüngeren Generation gekauft (ich will hier niemandem irgendetwas unterstellen !) und die Unfälle mehren sich.
Ist aber irgendwie ungerecht,das auf die Allgemeinheit abzuwälzen.
Also ich wäre bereit,meine Fahrdaten/Profil freiwillig an meine Versicherung weiterzugeben - sehr wahrscheinlich würde ich dann noch Geld rausbekommen - hahaha !!!
Wie sieht’s aus Hagelschaden,so wie ich das in Deinem Beiträgen rausgelesen habe,machst Du doch in Versicherungen,oder liege ich da falsch ?
Sorry für (ein wenig !) Offtopic
Zitat:
@migoela schrieb am 28. Juli 2018 um 06:27:00 Uhr:
Wie sieht’s aus Hagelschaden,so wie ich das in Deinem Beiträgen rausgelesen habe,machst Du doch in Versicherungen,oder liege ich da falsch ?
Ja, völlig.
Auch nur kurz weil OT: Dein Beitrag kommt mir hoch vor, das sollte für unter 800 Euro im Jahr zu schaffen sein ist meine Schätzung. Ohne Rabattschutz noch weniger. Einfach mal die Daten des Wagens nehmen (Hersteller 1313, Typ BGZ ? ), online ein / zwei günstige Versicherungen besuchen und dann los.
Im Versicherungsforum gibt es zu dem Thema vermutlich noch mehr zu lesen.
Gruß
Hagelschaden
Ich habe die AGBs von Mercedes gerade nicht vollständig im Kopf.
Aber ich nicht, dass Mercedes diese daten ausschließlich für sich verwendet bzw. für die Erbringung der angebotenen Remote-Dienste. Also von Weiterverkauf an eine Allianz o.ä. kann dann nicht die Rede sein.
Dazu lest bite die Nutzungsbedingungen/AGBs durch. Da steht das drin.
irgendwelche Dienste werde wohl nicht von MB selbst erbracht - da müssen ein paar Daten (also NICHT alle) weitergegeben werden. Diese Dienste kann man abschalten - dann dürfen die nicht weitergegeben werden.
Letztlich ist entscheidnend, was ihr akzeptiert habt und dass sich MB an die DSGVO hält. Ich denke nicht, dass MB sich da eine Panne leisten will und durch verbotene Datenweitergabe vor den Kahdi wandern will. Da wäre ein massiver Vertrauensverlust die Folge!
Und ob ich mir einen Spion einer Versicherung ins Auto hole? - Nein, ganz sicher nicht!
Zitat:
@Hagelschaden schrieb am 28. Juli 2018 um 08:37:47 Uhr:
Feigling, hast wohl was zu verbergen... 😁Gruß
Hagelschaden
Ja,
meine Privatsphäre! 😛
Zitat:
@Ulf325Ci schrieb am 27. Juli 2018 um 21:46:38 Uhr:
Die Ausgangsfrage ist recht einfach zu beantworten: jedes Mercedes ME fähige Auto (ob per Adapter oder Comand Online) schickt unentwegt Daten an Mercedes. Soweit man eingewilligt hat, ist das okay.
Das Ganze ist aber noch keineswegs wasserdicht. Ich habe meinen Wagen aber gebraucht gekauft und er war "aktiv", ohne daß ich erst einmal davon etrwas wusste. Etwa zwei Wochen hatte der Vorbesitzer (...okay, es war das Autohaus) Zugriff auf MEINE Fahr-Daten. Da wurde offensichtlich auch nichts deaktiviert, trotz Um-Meldung.
Nein, wegen der Daten selbst mache ich mir keine großen Sorgen, das ist jetzt aber meine persönlcihe Einstellung und ich gestehe jedem zu das nicht so locker zu sehen.
Das Problem ist immer noch der laxe, zum Teil arg unprofessionelle Umgang mit Daten überhaupt. Wir haben da noch einen langen Weg vor uns. Alle Welt schimpft über DSGVO, ich auch manchmal, aber die Grundeinstellung "Daten gehören dem, der sie hat" muß endlich ein Ende finden. Und zwar überall und bei jedem. Das Argument "XYZ hat noch mehr Daten" lasse ich nicht gelten. Das entspräche der totalen Kapitulation, und wir hätten 1984.PS: Mitunter müssen wir uns aber auch an die eigene Nase fassen: Die allgemeine Weigerung, für Datendienste zu bezahlen, führt zwangsweise dazu daß andere Geldquellen erschlossen werden. Wer Google Maps zum navigieren benutzt (kost ja nix) darf sich nciht beschweren wenn sein Reiseweg im großen Datentopf landet.
Wer die Dienste bei MB anmeldet und nutzt kann das nur mit seinem fahrzeugschein tun.
und bei Weiterverkauf verpfichtet man sich die Dienste zu deaktivieren und seinen Account bei MB für dieses Auto abzumelden.
Fertig.
Sollte das der Verkäufer nicht gemacht haben so macht der sich schuldig.
Mercedes (also der Anbieter der Dienste) weiß nicht, dass der Halter gewechselt hat.
Zitat:
Sollte das der Verkäufer nicht gemacht haben so macht der sich schuldig.
Mercedes (also der Anbieter der Dienste) weiß nicht, dass der Halter gewechselt hat.
Der Verkäufer war ein MB Autohaus. Nicht Hans Müller.
So etwas darf heute nicht mehr vorkommen
können.
- Ich hatte auch noch das Navi voll Reiseziele.
Natürlich kann man das schlicht vergessen. Darf man aber nicht. Dann müssen eben Vorkehrungen getroffen werden daß es nicht vergessen wird.
Es fehlt immer noch daß Bewußtsein für den Umgang und den Schutz von Daten. Umso mehr, als daß die Geräte (und Fahrzeuge) immer intensiver vernetzt werden.
Hallo,
ich bin doch erstaunt, wie viele an Datenschutz interessiert sind, werde ich doch im Autohaus bei solchen Fragen immer angeschaut, als würde ich einen unsittlichen Antrag stellen, wenn ich ein Auto möchte, dass keine Mobilfunkverbindung aufbaut.
Fakt ist: es gibt keine Neuwagen mehr, die keine fahrenden Wanzen sind. Daher pflegt die Autos, die jetzt noch offline fahren können! Wenn ein Kom-Modul verbaut ist, kann man sicher sein, dass es Daten weitergibt: An MB, an das Mobilfunkunternehmen und an alle potenten Abhörer.
Valide Standortdaten am besten noch mit Kontoverbindung und Bonität des Benutzers sind Gold wert. Das lassen die sich nicht entgehen.
Und mit den schönen Maut-Säulen - nun auch auf Landstraßen - sind wir endgültig in einer Welt, wo sich niemand mehr unbeobachtet bewegen kann.
Da passt es doch, dass die Chinesen, die uns da ein wenig, nur ein wenig, voraus sind, es eher so sehen wie @rauschkugel10.
Gruß
Roger
Zitat:
@Ulf325Ci schrieb am 28. Juli 2018 um 14:52:46 Uhr:
Zitat:
Sollte das der Verkäufer nicht gemacht haben so macht der sich schuldig.
Mercedes (also der Anbieter der Dienste) weiß nicht, dass der Halter gewechselt hat.
Der Verkäufer war ein MB Autohaus. Nicht Hans Müller.
So etwas darf heute nicht mehr vorkommen können.
- Ich hatte auch noch das Navi voll Reiseziele.
Natürlich kann man das schlicht vergessen. Darf man aber nicht. Dann müssen eben Vorkehrungen getroffen werden daß es nicht vergessen wird.Es fehlt immer noch daß Bewußtsein für den Umgang und den Schutz von Daten. Umso mehr, als daß die Geräte (und Fahrzeuge) immer intensiver vernetzt werden.
Es SOLL nicht vorkommen. Wie auch immer .. das ist bei dir doof gelaufen!
Aber so lange die "Beendigung" des Vertrages eine Sache ist die ein Mensch tun muss ... und Menschen machen Fehler ...
Mir wäre ehrlich gesagt fast unwohler, wenn bei einem Autokauf irgendwelche Dinge in dieser Art automatisch passieren würden.
Aber so hat nur der Vorbesitzer/Halter einen Fehler gemacht.
Als ich meinen Wagen gekauft habe habe ich das als erstes kontrolliert. Und es war sauber abgemeldet!
Gruß
Hyperbel