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Verrosteter Rahmen von LKW-Anhängern

Themenstarteram 27. September 2018 um 20:50

Hallo liebe Menschen

ich suche wen, der/die schon Erfahrung mit verrosteten Rahmen von Sattelaufliegern gemacht hat.

Mein Sattelauflieger hat jetzt keinen TÜV mehr bekommen, weil diverse Roststellen am Rahmen (nur der Aussenrahmen, aber einmal komplett rum und wohl auch so, dass der Rahmen komplett getauscht werden müsste) aufgetreten sind.

Nun überlege ich, wie ich weiter vorgehe - hat jemand in dieser Hinsicht schon Erfahrungen gemacht, auch was den Preis betrifft?

daten dazu: 1987 Baujahr, 9,60 m lang, 2,45 m breit.

Vielen Dank für eure Antworten!

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26 Antworten

Da hilft nur noch die Schrottpresse

Käse, in Polch ist ne Firma die sowas machen sollte, glaub Winnen Fahrzeugbau, das sollte kein Problem sein, Holz noch gut?

Themenstarteram 28. September 2018 um 13:59

Das Holz ist schon abgenommen, es zu ersetzen ist aber für mich kein Problem.

Moin Moin !

da du offensichtlich nicht selber beurteilen kannst , wie dort vorzugehen ist und auch selber wohl nicht in der Lage bist, den verrotteten Rahmen abzuflexen ,und ihn nachzubauen und einzuschweissen , wird sich eine Fremdvergabe für diese Arbeit nicht lohnen.

Einmal kurz gegurgelt bei einem Verkaufsportal brachte über 100 Auflieger mit Plane+ Spriegel unter 3000E brutto.

MfG Volker

Themenstarteram 28. September 2018 um 14:34

Das könnte ich einem befreundeten Metallbauer in Auftrag geben - Frage ist da nur - fragt der TÜV vielleicht nach einem Nachweis, wer das Teil geschweisst hat? Weil sonst müsste ich es ja auch jeden Fall bei einer Fahrzuegbaufirma in Autrag geben und dann wirds sicher richtig teuer...

...bei einem normalen Planenaufbau, ne Pritsche oder ähnlichen Sachen von der Stange lohnt sich das nicht.

Ein normaler 3-Achs-Planensattel dürfte neu z.B. irgendwo bei 30.000,- EUR liegen, mein ehem. Arbeitgeber hat die Dinger nach ca. 3-max. 5 Jahren für um die 20.000,- EUR weiterverkauft... da ist nach ein paar weiteren Jahren ein Preis erreicht, dass so ne "Komplett-Sanierung" ganz schnell den Fahrzeugwert übersteigt.

Wir haben im letzten Jahr z.B. einen Tieflader komplett zerlegen, sandstrahlen und neu lackieren lassen... hat -wenn ich mich recht erinnere- round about 15 bis 20.000,- EUR gekostet. Aber dabei handelt es sich um einen Doll-Satteltieflader mit 3 gelenkten Achsen, Tiefbett, hydraulischen Auffahrrampen und einem Gesamtzugewicht bis 56 Tonnen... also nix, das man mal eben billig von der Stange kauft.

Sattelzug 56 Tonnen

Zeig doch mal ein Bild von dem Auflieger.

Von wo kommst Du? Irgendwo zwischen Bad Segeberg und Norderstedt gibt es eine gute LKW-Werkstatt. Was die nicht können, das geht auch nicht. Jedenfalls nicht in den alten EU-Ländern und nicht mit Tüv. Bei Interesse schreib mir mal eine PN.

Moin Moin !

Zitat:

Das könnte ich einem befreundeten Metallbauer in Auftrag geben - Frage ist da nur - fragt der TÜV vielleicht nach einem Nachweis, wer das Teil geschweisst hat?

Das ist gar kein Problem , wenn das vernünftig gemacht ist.

Nur ist das m.E. nicht lohnend , wenn das kein Spezialfzg ist. haben ja andere hier auch schon geschrieben!

Ich kenne einen Aufliegerverleiher , bei dem laufen die Auflieger im Verleihgeschäft genau so lange , bis die Bremsen fast runter sind , das sind im Schnitt 5-6 Jahre , dann gehen die in den Export ! 3 Achsen mit neuen Bremsen zu versehen lohnt einfach nicht! Der kauft natürlich auch deutlich günstiger neu ein, teils deutlich unter 20000 E für die billigste Variante.

MfG Volker

Themenstarteram 29. September 2018 um 9:47

Danke für die vielen Antworten - ich wohne leider ziemlich auf dem Land zwischen Berlin und Greifswald, aber weiss nun schon mal, dass sich das wohl eher nicht lohnt mit dem Reparieren - auch wenns ein Freund macht werd ich mindestens 1000 Euro in Material und Aufwandsentschädigung investieren müssen und dann weiss ich immernoch nicht, ob das Teil dann TÜV bekommt.

Ich hab ihn sehr günstig bekommen und werd ihn vielleicht noch als Landwirtschaftsgefährt für ein paar Euro los. Ist kein spezialfahrzeug und ein Einachser mit Dollyachse.

Vielen vielen lieben Dank für eure Hilfe und Meinungen!!!

Also, am Hauptrahmen (der längsrahmen an dem die Achsen dran sind und die Deichsel) darfst du gar nix schweißen. Wenn der durch ist, ist das Teil Schrott.

An dem Hilfsrahmengelumpe was da drauf sitzt, da gibts keine weiteren Vorschriften.

Das heißt, wenn du einmal außenrum n Teil von der Ladefläche ersetzen willst, dass kann dein befreundeter Metallbauer und dass sicherlich auch in TÜV-gerechter Ausführung.

Zitat:

@Mark-86 schrieb am 30. September 2018 um 11:59:58 Uhr:

Also, am Hauptrahmen (der längsrahmen an dem die Achsen dran sind und die Deichsel) darfst du gar nix schweißen. Wenn der durch ist, ist das Teil Schrott.

...

...ach was, bei Riß in Rahmen tust du kurz drüberschweißen... wenn nicht kannst selbst, macht dich das Hinterhof-Ali und hast du Riß wieder keine Problem schweiße alles... guckst du Bilder von Speditioneanhänger. Deutsche Speditione, gute Kunde, alles schweiße und Dekra mache alle halbe Jahre Stempel auf Zettel, klebe SP-Plakette und klebe auf Nummerschild. :D

 

PS: Diesen und weiteren Schrott, der regelmäßig jedes halbe Jahr den Segen eines aaS bekommen hat haben damals wir, die beiden letzten verbliebenen Fahrer aus dem Verkehr gezogen, indem wir gekündigt haben.

Koffer-Auflieger
Untergurt im Bereich der Achsen
Untergurt im Bereich der Achsen
+4

Wäre das Ordentlich geschweißt mit Verstärkungen wäre das kein Problem. Aber nur eine Naht drüber zu bruzeln das bringt nichts.

Themenstarteram 1. Oktober 2018 um 12:18

Vielen Dank Marc58 für die Auskunft - hast du damit beim TÜV schon ERfahrungen gemacht?

Das ist schon klar, dass das nicht einfach rangebrutzelt sein darf - gut zu wissen, dass ich nicht unbedingt eine offizielle Rechnung brauche.

Besten Dank!

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