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Verkauf meines Gebrauchten / Probleme

Themenstarteram 22. Februar 2008 um 12:06

Hallo Forum,

mich beschäftigt eine kurze Frage:

Ich habe vor 4 Tagen meinen Gebrauchten verkauft. (ca. 10 Jahre alt)

Der Käufer ist probe gefahren, hat sich das Auto angeschaut und mit mir einen Kaufvertrag gemacht.

Alle Details wurden festgehalten, übergabe der Papiere usw...

Nun ruft mich der Käufer an und sagt, dass die Kupplung nicht mehr die beste sei und dass der Wagen angeblich einen Unfallschaden gehabt hätte.

Ich habe den Wagen "Unfallfrei" gebraucht gekauft, Unterlagen existieren, wärend meiner Zeit passiere auch kein Unfall. Dementsprechend ist das Auto aus meiner Sicht unfallfrei.

Der Käufer droht nun wegen dieser Punkte mit einem Anwalt.

Was steht mir bevor? Was kann mir passieren, was denkt ihr?

Vielen dank für eure Hilfe und schnellen Antworten.

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11 Antworten

Hallo,

erstmal wäre interessant zu wissen, was der Käufer will.

Will er den Wagen zurückgeben? ERstmal ignorieren, wenn er oder sein Anwalt Dich schriftlich zur Rückabwicklung auffordert, gehe zu Deinem Anwalt.

Will er Geld von Dir zurück? Solche Gestalten liebe ich! Die Kupplung hat er bei der Probefahrt ausprobieren können, hier hat er überhaupt keine Chance. Einen Unfallschaden müßte er Dir nachweisen! Wenn Du kein gewerblicher Autohändler bist und selber keinen Unfall mit dem Wagen hattest, sieht es m.E. auch sehr mau für ihn aus.

Theoretisch könntest Du bei einem Unfall vor Deiner Zeit auch den Vorbesitzer in Regress nehmen, wenn er Dir das bewußt verschwiegen hat. Ihm das nachzuweisen dürfte aber schwierig werden, außerdem sind hier Verjährungsfristen zu beachten.

Wenn er bloß droht, verweise ihn auf den Kaufvertrag und ignoriere ihn ansonsten. Wenn ein Schreiben seines Anwalts kommt, rate ich Dir sofort damit zu Deinem Anwalt zu gehen.

Gruß

UGLY

Kupplung ist getestet beid der Probefahrt und ein Verschließteil.

Da greift auch keine Gewährleistung.

Unfall?

Der wird sehr unterschiedlich definiert. Ein einfacher Parkrempler reicht idR. nicht aus, damit es ein Unfallwagen wird.

Hier ist jetzt der Käufer in der Beweispflicht. Wenn Du als Verkäufer kein hattest, erstmal ganz entspannt.

Verschwiegener Unfall beim Vorbesitzer?

Was wäre arglistige Täuschung. Verjährung. Wohl eher nicht. Und wenn zählt die erst ab Kenntnis der Täuschung.

Zumindest mein Kenntisstand.

Hallo,

Dein Käufer ist ja ein Scherzbold. Was heißt denn : Die Kupplung ist nicht mehr die Beste???

Wenn die Kupplung am Ende ist und rutscht, dann merkt man das während der Probefahrt. Bei einem 10 Jahre alten Auto kann ja wohl niemand mehr eine neuwertige Kupplung erwarten. Ein gewisser Verschleiß liegt in der Natur der Sache.

Welchen Unfallschaden will er denn festgestellt haben? Hat er das näher erläutert? Wenn nicht, dann lehn Dich erst einmal zurück und mach erst einmal keinerlei Zugeständnisse ohne anwaltlichen Rat.

 

Es drängt sich beinahe der Verdacht auf, dass er auf dieser Masche reist und er versucht Dich abzuzocken.

 

Gruß Horst

Mit der Kupplung bist Du fein raus. Das Auto wurde ja nach Deinen Angaben probegefahren.

Mit einem Unfall sieht es da schon anders aus. Wenn Du das Auto ausdrücklich als "unfallfrei" verkauft hast, sollte es auch so sein, auch wenn Du von einem Vorschaden nichts gewußt oder bemerkt hast. Aus diesem Grund verkauft man ein Auto stets mit dem Wortlaut: "Keine Unfallschäden bekannt.". Ich weiß das das Wortglauberei ist aber unsere aberwitzige Rechtsprechung ist nun mal so.

Also prüfe mal Deinen Kaufvertrag und lass Dich ggf. richtig beraten.

Hallo antwort.esist so:folgende:das du ein privat verkaufer bist gibt es keine garantie und keine ruckname.also macht dir keine sorge,wer gekauft at ist selber schuld.keine angst.eine schoner tage.

Gekauft wie gesehen? DAS würde ich pauschal nicht so sehen!

Ich erzähle mal eine kleine Geschichte. Vor einiger Zeit erwarb ich von Privat einen Top gepflegt wirkenden Wagen, fuhr ihn ausgiebig Probe, alles passte. Also kaufte ich das Fahrzeug! Im Vertrag stand drin, der Wagen ist unfallfrei und wird unter auschluss von Garantie- und Gewährleistungsansprüchen von Privat verkauft. Der Kaufvertrag entsprach dem des ADAC Vordrucks.

Nach zwei Wochen stelle ich einen ungleichmäßige Abnutzung des rechten Vorderreifens fest. Da ich annahm, dass es sich um nichts schlimmes handeln könne, machte ich einen Termin zum Vermessen und Einstellen der Achse beim freundlichen aus. Dort stellte man dann fest, dass der Wagen einen massiven Achsschaden hat, der für den Laien gar nicht zu erkennen und für den Profi erst nach dem zweiten Blick zu erkennen war. Das Fahrzeug war de facto Verkehrsunsicher und durfte nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden!

Nach einem zermürbenden dreiviertel Jahr, musste der Verkäufer das Fahrzeug per Gerichtsbeschluss zurücknehmen. Der Verkäufer hatte das Fahrzeug für sich gekauft, aber nicht Zugelassen und nach drei Monaten Haltedauer dann an mich weiterverkauft. Trotz das man ihm nicht nachweisen konnte, dass das Fahrzeug den Unfallschaden in seiner Haltedauer hatte, wurde er Verurteilt den Kaufvertrag Rückabzuwickeln, da der Erstbesitzer aussagte und belegen konnte das ein derartiger Schaden in seiner Haltedauer nicht passiert ist.

 

An Deiner Stelle würde ich erstmal ruhe bewahren, auf nichts eingehen und abwarten was passiert. Da ich mal davon ausgehe, dass Du beim Verkauf dem Käufer gegenüber Ehrlich warst. Sollte der Käufer doch per Anwalt kommen, suche Dir ebenfalls einen.

Darüber hinaus liegt der Käufer in der Beweispflicht. So lange der kein Gutachten über den angeblichen Unfallschaden hat erstellen lassen, können Dich seine Behauptungen nur wenig stören. Ein Gerichtsverwertbares Gutachten von einem KFZ-Schverständigen liegt in der Größenordnung von rund 1000 €. Erst wenn der Käufer diese Hürde genommen hat, wird es für Dich interessant das Gegenteil zu beweisen. Da diesen Schritt aber die wenigsten gehen, schau dem Spiel beruhigt zu und lächle drüber.

Ich bin den Schritt mit dem Gutachter nur gegangen, weil ich schon vorher wusste, dass meine Chancen die SAche für mich positiv zu beeinflussen sehr groß sind. Dazu war der Wert des Wagens auch noch entsprechend hoch das sich sowas lohnt. Bei einem 10 Jahre alten Gebrauchten, muss da nicht immer der Fall sein.

Wie gesagt, erstmal schauen was der macht und dann darauf Handeln, in keinem Fall vorher zu großen Aktionismus zeigen. Das lässt nämlich schnell den Eindruck aufkommen, man hätte doch irgendwas zu verbergen....

Zitat:

Original geschrieben von 612sessanta

Hallo antwort.esist so:folgende:das du ein privat verkaufer bist gibt es keine garantie und keine ruckname.also macht dir keine sorge,wer gekauft at ist selber schuld.keine angst.eine schoner tage.

Garantie gibt es nicht, aber ein Jahr Gewährleistung wenn der Verkäufer sie nicht ausdrücklich, gibt es eigentlich einen schriftlichen Vertrag, ausgeschlossen hat.

Wenn wesentliche Vertragsmerkmale fehlen, z. Bsp. Unfallfreiheit, kann es sehr wohl zur Rückabwicklung kommen.

 

Zitat:

Original geschrieben von Francoforte_DC

Hallo Forum,

mich beschäftigt eine kurze Frage:

Ich habe vor 4 Tagen meinen Gebrauchten verkauft. (ca. 10 Jahre alt)

Der Käufer ist probe gefahren, hat sich das Auto angeschaut und mit mir einen Kaufvertrag gemacht.

Alle Details wurden festgehalten, übergabe der Papiere usw...

Nun ruft mich der Käufer an und sagt, dass die Kupplung nicht mehr die beste sei und dass der Wagen angeblich einen Unfallschaden gehabt hätte.

Ich habe den Wagen "Unfallfrei" gebraucht gekauft, Unterlagen existieren, wärend meiner Zeit passiere auch kein Unfall. Dementsprechend ist das Auto aus meiner Sicht unfallfrei.

Der Käufer droht nun wegen dieser Punkte mit einem Anwalt.

Was steht mir bevor? Was kann mir passieren, was denkt ihr?

Vielen dank für eure Hilfe und schnellen Antworten.

guten tag

 

ich habe gerade eine ähnliche sache hinter mir mit zwei verhandlungen beim amtsgericht

und ich sage dir - keine angst dir kann nichts passieren kein richter wird ihm recht geben

solltest du fragen haben bin ich gerne bereit zu antworten

denke er will nur geld rausschlagen sag er soll machen was er will und gebe ihm bloß kein geld zurück

 

MFG: DIRK

hallo,

wie schon eher beschrieben leben wir in deutschland-dem land der paragraphen reiter...

wenn im kaufvertrag stand:

-unfallfrei

-unter ausschluss jeglicher gewährleistung

bist du fürs erste raus.

kupplung ist n verschleißteil-das hätte er bei der probefahrt merken müssen da sich das aufgeben der kupplung nicht von heute auf morgen erledigt-im normal fall wird sie von zeit zu zeit schwächer-aber tut nichts zur sache-verschleißteile sind meines wissens von der garantie bei gebrauchtn ausgeschlossen.

mit der kupplung bist du raus.

 

mit dem unfall bzw angeblichen unfall ist es so eine sache.

zum ersten ist unfall nicht gleich unfall.

einen kratzer in der stoßstange und ne kleine beule im seitenteil macht nicht gleich n unfallwagen draus.

jedoch sollte es-wenn so eine kleinigkeit der fall gewesen sein sollte bekannt gegeben werden-ein vermerk wie z.b. :

-lackschade´n stoßfänger und kleine beule im seitenteil dann und dann(datum)beseitigt sollte bei m 10 jahre altem auto ausreichen.

bei größeren schäden in deiner halterzeit ist es meist nicht verkehrt n gutachten über die höhe des schadens beizufügen.

 

solltest du jetzt in deiner zeit wirklich rein garnichts an unfällen, lackschäden usw gehabt haben kannst du vorerst n ruhiges gewissen haben.

zieht der käufer allerdingst weiter und weißt dir n unfallschaden nach-egal in welcher höhe-der nicht im vertrag ausdrücklich vermerkt ist dann kommt wieder die freude an deutschlands rechtssystem zum vorscheinen-dann haftest du leider gottes.

auch wenn es in deiner zeit nix gab bzw es vom vorbesitzer sein muss.

ist recht unwahrscheinlich das du dem vorbesitzer in haftung nehmen kannst da es wohl verjährt ist wie es so schön heißt...

tja-das ist unser rechtssystem leute...

 

mfg

Zitat:

Original geschrieben von E 250 Driver

hallo,

wie schon eher beschrieben leben wir in deutschland-dem land der paragraphen reiter...

wenn im kaufvertrag stand:

-unfallfrei

-unter ausschluss jeglicher gewährleistung

bist du fürs erste raus.

Sehr richtig.

Als Privatmann kannst du die Gewährleistung wirksam ausschließen.

Also Kupplung kann er vergessen.

Wenn du per Kaufvertrag nachweisen kannst das er unfallrei gekauft wurde und du

während deiner Haltezeit keinen Unfall hattest, trifft dich keine Schuld.

Du bist kein Fachmann und man kann dich dafür nicht verantwortlich machen.

Punkt.

Also muß er ein Gutachten machen lassen mit der er dann vor Gericht verliert, wegen der genannten Argumente. Deinen Anwalt zahlt er dann auch noch.

Der sagt sich wenn du darauf reinfällst, probieren kostet ja nichts...

Lauf nicht gleich zu deinem Anwalt.

Das kostet dich nur deine Zeit und dein Geld.

Und das wegen dieser Luftnummer.

http://www.unfallfrei.info/pageID_3871096.html

Verkäufer haftet nicht für unbekannte Mängel

LG Saarbrücken

2004-07-29

2 S 21/04

 

Mängel, die der Autoverkäufer nicht kennt, muss er nicht verantworten. Zeigt sich an einem Gebrauchtwagen nach dem Verkauf ein Mangel, der dem Verkäufer unbekannt war, muss dieser nicht dafür haften.

Im konkreten Fall wollte ein Autohaus vom Vertrag über den Kauf eines Gebrauchtwagens

zurücktreten, nachdem sich herausgestellt hatte, dass dieser nicht wie von der Verkäuferin angegeben "unfallfrei" war. Stattdessen war das Auto nach einem Crash umfangreich repariert worden. Davon wusste die Verkäuferin jedoch nichts, weil der Unfall nicht während Zeit geschehen war, in der sie den Wagen besessen hatte. Das konnte sie vor Gericht auch glaubhaft darlegen. Von dem Unfall zu wissen, sei ihr mangels entsprechender Hinweise beim Kauf nicht möglich gewesen. Anders hätte es ausgesehen, wenn sie nicht im Stande gewesen wäre, ihre Unkenntnis zu beweisen.

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