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Verkauf BMW 116i mit vielleicht bevorstehenden Motorschaden, wie Kaufvertrag formulieren?

Themenstarteram 17. November 2022 um 17:49

Hallo!

Schwiegersöhnchen will seinen BMW Bj. 2009 mit 270000 km verkaufen. Von einem Autoaufkäufer für Export steht ein Angebot von 700 €.

Zum Auto: Streifschaden links über die ganze Seite. Motoröldrucklampe leuchtet rot. Öldruck gemessen bei 2 bar( also zu wenig). Zylinder 4 läuft unrund. War mit dem Auto beim Schrauber des Vertrauens. Er meinte schwieriger Fall und lohnt nicht. Selbst Austausch Öldruckpumpe bringt keine Garantie für weitere paar Tausend Km( wenn überhaupt) . Also alles ungewiss und zu riskant noch was zu investieren. Motor läuft zwar noch und fährt auch, aber wie lange noch.

Jetzt die eigentliche Frage:

Wir wollen den inserieren. Vielleicht hat ja einer Bock was dran zu schrauben oder so.

Wie formuliert man so einen Kaufvertrag richtig damit einem im Nachhinein nix passiert, von wegen Motorschaden usw. Gibt man am besten gleich den Motorschaden an, obwohl er ja noch fährt? Vielleicht kann mir hier einer kurz 2- 3 Sätze formulieren, auch wegen Sachmängelhaftung und alles was wichtig ist und unbedingt drin stehen muss.

Sonst ist der Wagen in gepflegtem Zustand. Ich weiß, das bringt nix. Für weitere Fragen oder Infos bitte Bescheid geben.

Vielen Dank im voraus für eure Mühe

Mfg BenzEKL

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26 Antworten

Motorschaden!

Der kommt nicht irgendwann, denn den hat er wahrscheinlich bereits.

Themenstarteram 17. November 2022 um 17:54

Zitat:

@gummikuh72 schrieb am 17. November 2022 um 17:51:00 Uhr:

Motorschaden!

Der kommt nicht irgendwann, denn den hat er wahrscheinlich bereits.

Mag sein, kann ich aber nicht beurteilen. Dafür müsste man doch einiges untersuchen/ausbauen um festzustellen was wirklich los ist, oder?

Du als Verkäufer musst überhaupt nichts untersuchen und ausbauen.

Du musst lediglich alle dir bekannten Mängel, Defekte, ... offenbaren.

Du kannst natürlich auch sämtliche Mängel die am Motor festgestellt wurden einzeln angeben.

Themenstarteram 17. November 2022 um 19:30

Also schreib ich von vornherein gleich rein Auto wird verkauft mit Motorschaden. Wie ist dann der Standartsatz zum Schluss wegen Ausschluss jeglicher Gewährleistung oder Haftung usw zu formulieren? Reicht der Satz den alle gängigen Verkaufsformulare drauf stehen haben oder muss da noch ein Zusatz drunter?

Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmangelhaftung.

Das sollte langen

Ich würde es einfach wahrheitsgemäß schildern:

Die Öldruckkontrolleuchte leuchtet dauerhaft. Eine Öldruckmessung in der Werkstatt ergab einen Druck von 2bar. Über die Ursache und mögiche bereits eingetretene oder noch folgende Schäden können keine Angaben gemacht werden. Der Käufer hat diesen Sachverhalt zur Kenntnis genommen und akzeptiert.

Ich denke das sind ausreichende und wahrheitsgemässe Angaben.

"Die Öldruckkontrolleuchte leuchtet dauerhaft. Eine Öldruckmessung in der Werkstatt ergab einen Druck von 2bar."

Das langt sogar. Du musst keine Kenntnisse bzw Unkenntnisse der Technik deinerseits versichern. Und wenn der Käufer unterschreibt, hat er den niedrigen Öldruck zur Kenntnis genommen.

Themenstarteram 18. November 2022 um 6:53

Danke euch allen für die Ratschläge. Werde Rückmeldung geben falls sich was tut.

mfg

Zitat:

@BenzEKL schrieb am 17. November 2022 um 17:49:13 Uhr:

 

BMW Bj. 2009 mit 270000 km verkaufen. Von einem Autoaufkäufer für Export steht ein Angebot von 700 €.

Zum Auto: Streifschaden links über die ganze Seite. Motoröldrucklampe leuchtet rot. Öldruck gemessen bei 2 bar( also zu wenig). Zylinder 4 läuft unrund ... schwieriger Fall und lohnt nicht. Selbst Austausch Öldruckpumpe bringt keine Garantie für weitere paar Tausend Km( wenn überhaupt) . Also alles ungewiss

Ganz ehrlich - ich würde mir nicht den Stress mit Anzahl x von Käufern machen für vielleicht nen geringen Betrag mehr. Was da an Klientel uU ankommt macht wenig Spass, nur um dann nur ein Trinkgeld mehr zu bekommen (wenn überhaupt). Weg mit dem Ding und gut.

 

Zitat:

@BenzEKL schrieb am 17. November 2022 um 17:49:13 Uhr:

 

Sonst ist der Wagen in gepflegtem Zustand.

Den Widerspruch hast Du selbst gefunden ... ;)

Da stimme ich @CivicTourer zu...!

Im Osten läßt sich der wieder gut machen. Ein gängiges Auto, und gebrauchte Motoren gibt es aus Unfällen.

Zieh dir doch einen Kaufvertrag aus dem Internet, da ist die Gewährleistung Rechtssicher ausgeschlossen.

Unter Bemerkungen werden die bekannten Mängel ( Unfallschaden, Öldrucklampe etc.) eingetragen.

700€ ist doch ok für so einen Wagen, vielleicht könntest du noch wenige hundert € mehr raus schlagen wenn du dich durch zig Besichtigungstermine mit zwielichtigen Personen einlässt

Themenstarteram 18. November 2022 um 19:36

Kurzes Update: heute war einer da um sich den Wagen anzuschauen. Es war ein Deutscher! Kam aus der Nähe. War mitte 30ig und hat 11 Jahre bei BMW gearbeitet. Hat natürlich komplett alles Equipment mitgebracht um zu schauen was mit dem Motor ist. Volle Diagnose des Motors. Fazit: Motorschaden! Ok . Pleul, Kolben das ganze Programm in Arsch. Öldruck sowieso. Naja kurze Rede langer Sinn. Er nimmt ihn mit für seine Freundin und arbeitet ihn wieder auf. Weil er/sie ihn auch mit dem Schaden ganz nett fanden. Trotz alle dem gibt er auch nur 700 € . Ok ist dann so .Dann sparen wir uns das ganze Gedönst mit.. Ihr wisst schon. Motorschaden wird im Kaufvertrag angegeben nebst sämtlichen Mängeln. Also Ende gut und BMW weg.

Mfg

Wie hat er das denn so schnell vor Ort rausgefunden mit Kolben und Pleuel? Endoskopie mit Kamera? Aber da sieht man ja auch nur in den Zylinder rein.

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