Vergleich Stromerzeuger TEC 29 LPG von Dometic und EU 20 i von Honda auf Gasbasis
Vergleich Stromversorgung durch einen mobilen Honda-Generator EU 20 i auf Gasbasis
mit einem fest eingebauten Dometic Tec 29 LPG Generator auf Gasbasis .Welcher ist besser ?
Der Honda EU 20 i ist mit seinen 21 kg Gewicht über die Hälfte leichter als der TEC 29 LPG mit immerhin noch 44 kg.Dafür kann der TEC 29 LPG eine Dauerleistung von 2600 Watt vertragen der Honda EU 20 i nur eine Dauerleistung von 1600 Watt.
Angetrieben wird der Honda EU 20 i durch einen Honda GX 100 Motor und der TEC 29 LPG durch einen Honda GX 160 Motor.Die Lautstärke wird bei beiden Generatoren in 7 m Abstand mit 59 dbA angegeben .Beim Lautstärkevergleich direkt neben beiden laufenden Generatoren konnte ich keinen wesentlichen Unterschied heraushören.
Meine Vermutung,daß der TEC 29 mit seinem Edelstahlschallschutzgehäuse besser abgedämmt sein könnte als der tragbare Honda EU 20 i ,hat sich nicht bestätigt.
Die Firma Goldschmitt hatte in einem Versuch im Jahr 2009 den TEC 29 noch leiser gemacht durch ein zusätzliches Supersilent -Schallschutzgehäuse,das damals allerdings 1398- € extra kosten sollte. Da wäre es doch besser,das Erstgehäuse würde sofort von der Firma Dometic mit einem noch besseren Schallschutz versehen.
Ich habe den TEC 29 LPG,also auf Gasbasis,in meinen Carado T 344 auf Ford-Basisfahrzeug einbauen lassen. Leider war aus Platzmangel kein Unterflur-Einbau möglich und der Generator konnte nur in der Garage unterhalb des Querbettes hinten eingebaut werden.
Bei Wohnmobilen auf Basis des Fiat Ducato soll auch ein Unterflur-Einbau möglich sein;hier also beim Wohnmobilhändler vorher nachfragen.
Beim Innen-Einbau in die Garage des Carado T 344 ist die Lärmbelästigung im Wohnraum bei laufendem Generator erheblich.Ein Telefonat mit dem Handy im Wohnraum ist dann nicht mehr zu empfehlen.Nur durch ein Lautstellen des Radios und Übertönen des Generators läßt es sich dann noch im Wohnraum aushalten.
Leider sind auch die Vibrationen des TEC 29 LPG trotz besonderer Lagerung noch im Wohnraum zu spüren.Vielleicht kann hier aber noch besser abgedämmt werden.
Außerhalb meines Carado T 344 ist der laufende TEC 29 LPG-Generator erst ab einer Entfernung von 8 -10 m gar nicht mehr hörbar.Auf einem Wohnmobilstellplatz ist so eine leichte Ruhestörung von Wohnmobilnachbarn unvermeidlich.
Hier wäre der Betrieb eines mobilen Honda EU 20i wieder vorteilhafter,sofern für den Generator in ungefähr 10-15 m Entfernung ein sicherer und trockener Stellplatz vorhanden ist.
Nun noch zur Pflege der vorhandenen AGM-Vlies-Batterie in meinem Carado T 344 .
Die ursprünglich eingebaute Gel-Batterie von Exide ist leider schon im ersten Winter ausgefallen und wurde als Garantiefall ausgetauscht. In der Werkstatt des Betriebes war vor einem Jahr ein ganzer Haufen von kaputten Exide-Batterien,deshalb bin ich auf eine 95 Ah Vlies-Batterie von Banner umgestiegen. Um diese Batterie von halber Ladung auf volle Ladung zu bringen braucht es ungefähr 10 Std. Ladezeit am 220 V-Stromnetz.
Ladungen von nur 1 Std. oder noch kürzer an einem Generator oder am Stromnetz sind deshalb nicht sehr sinnvoll und wahrscheinlich sogar von Nachteil für eine Vlies-Batterie.
Meine ursprüngliche Idee, mit Hilfe des Generators die Batterie durch Kurzladungen immer oberhalb des kritischen Bereiches für Vlies-Batterien zu halten, habe ich deshalb inzwischen verworfen. Außerdem hat die von Dometic versprochene automatische Pflege der Batterie im Automatikbetrieb des TEC 29 LPG bisher bei meinem Gerät nicht funktioniert.
Vielleicht muß die Verkabelung oder die Programmierung noch verändert werden,da erstens eine Meßdifferenz von ungefähr 0,5 V zwischen der Volt-Anzeige am Dometik-Panel und der direkt an der Batterie gemessenen Spannung besteht.Zweitens funktioniert bisher bei meinem Gerät nur die automatische Einschaltung des Generators aber nicht die automatische Abschaltung. Ein Austausch des Panel hat diese Probleme nicht beseitigen können.
Nur der manuelle Betrieb des TEC 29 LPG funktioniert bei meinem Gerät ohne Probleme.
Ich habe inzwischen die Wohnraumbatterie am 220 V-Stromnetz aufgeladen und dann durch Betätigung eines Hauptschalters der Stromversorgung für den Wohnraumbereich des Carado T 344 von jeglicher Stromentnahme getrennt. Eine AGM Vliesbatterie soll so über mehrere Monate ohne Schaden lagerfähig sein.Ich werde aber vorsichtshalber spätestens nach 14 Tagen mal den Ladezustand überprüfen.Über's Internet wird der TEC 29 LPG günstig für ungefähr 3200- € angeboten.Dazu kommen dann noch für den Einbau und Kleinmaterial ungefähr 820- € incl. MwSt.
Meine Bewertung nach meinen bisherigen Erfahrungen :
Die Mehrkosten von ungefähr 2000- € für den Kauf und Einbau eines neuen TEC 29 LPG gegenüber dem Kauf eines Honda EU 20 i mit Gasbetrieb und Neupreis von 2000- € lohnen sich nicht,wenn die im Artikel aufgezeigten Probleme beim Betrieb des Dometic TEC 29 LPG bestehen bleiben.
Bitte teilt mir mit,falls bei Eurem TEC 29 LPG die automatische Überwachung und Ladung der angeschlossenen Batterie funktioniert ,so wie in der Beschreibung des Panel von Dometic ausgelobt. Wortlaut :" Im Automatikbetrieb kann der Generator die angeschlossene Batterie immer in effizientem Zustand halten.Sobald die Batterie entladen ist ,setzt sich der Generator in Bewegung und bleibt so lange eingeschaltet,bis die Batterie wieder ganz aufgeladen ist ".
Beitrag verfaßt von Wohnmobilist HM10
Beste Antwort im Thema
Danke Emil, für den Beitrag. Du hast absolut Recht.
Ich hab als WoWa-Reisender immer Unverständnis über die WoMo-Energiekriesen.
Ich muss mich aus Gewichtsgründen auf 100Ah AGM beschränken, und lade während der Fahrt mit Ladebooster ca. 20A/h
Da ich maximal 3 Tage, meist kürzer stehe (Manchmal gar nicht, mit einem WoWa ist man ja auf WoMo Stellplätzen nicht immer geduldet)
und dann auch 3-4 Stunden fahre, brauche ich seltenst einen Stromanschluss.
2 Wochen Südfrankreich gingen ganz ohne Landstrom.
Für Heizungsgebläse, 23" Fernseher, Licht, Autoradio und Handyladen recht das.
Wenn Ihr mit 200Ah und 140A-Lichtmaschinen nicht hinkommt, dann ist DRINGEND die Verdrahtung zu prüfen.
Ein 40A Ladebooster und/oder 16mm² Kabel sind wesentlich günstiger als jeder Benzin-Moppel.
Fazit: Prüft mal Eure Ladeleitungen Lima > Aufbaubatterie; da wird fast immer gespart und 2,5mm² verlegt.
Damit die Aufbaubatterie voll wird, sollten aber 13,8V bei 40A drin sein. Wenn die Lima 14,2V bringt, darf man auf der Leitung 0,4V verlieren.
Ab 16mm² kommt man in diese Richtung, 25mm² sind kein Fehler. Die ab Werk verbauten Spielzeugleitungen schaffen das nicht.
Alternativ kann ein Ladebooster die Verluste durch die Werks-Leitungen auffangen.
Wenn die Verdrahtung passt, bleiben noch zwei Tipps:
1. Zu Empfehlen ist zusätzlich ein kleines Solarpannel (25W reicht völlig!) für die Ausgleichsladung bei Nichtbenutzung, damit die Batterie immer voll bleibt / wird.
2. Ich habe zwei Wechselrichter umschaltbar. Einen 100W für Handy, Ventilator, Mückenlampe, Laptop.... alles was lange eingeschaltet wird.
Dann noch einen 2000W, der Übernimmt Kaffeemaschine und Haartrockner.
Mit dem 2000W-WR einen Ventilator zu betreiben, würde die 100Ah an einem Tag verpulvern.
37 Antworten
Wie hoch ist denn die Batteriekapazität?
Vielleicht ist das Ladegerät auch zu stark für die Kapazität. Gel hat einen höheren Innenwiderstand als andere Batterietypen. Das Laden mit dem hohen Strom schadet aber der Gelbatterie nicht, eher das Gegenteil.
Kannst Du auch den Strom messen?
Wenn der Strom längere Zeit 5 % der Kapazität oder höher ist, dann ist die Batterie nicht defekt.
Das CTEK sollte man nicht unbedingt für Gel nehmen, da die Spannung zu hoch ist.
Zitat:
Original geschrieben von egn
Wenn der Strom längere Zeit 5 % der Kapazität oder höher ist, dann ist die Batterie nicht defekt.
2-3 Std. sind es bestimmt 10% von den 460Ah, wenn der Ladebeginn bei 12,3V liegt.
Das Ctek habe ich nur für den Notfall mit.
Gruß
Thomas
Wenn die Spannung bei 12,3 V liegt dann ist die Batterie halb leer. Da sollten es bei dieser Kapazität schon mehr als 2-3 h sein.
Wie schnell fällt denn die Spannung auf 12,3 V ab?
Momentan vermute ich, dass eine der beiden parallel geschalteten Batterien defekt ist. Du solltest das schnellstmöglich klären denn sonst geht auch noch die gute Batterie kaputt.
Trenne bitte mal die beiden Batterien auf und messe nach einer Wartezeit von mindestens 1 h ohne angeschlossenen Verbraucher und Ladegerät die jeweiligen Spannungen. Sollten sie sich mehr als 0,1 V unterscheiden dann ist wahrscheinlich die mit der niedrigeren Spannung defekt.
Moin,
mit z.Z. 150 Wp und ca. 120 Ah Tagesbedarf stand ich Ostern und Pfingsten 3 Tage bis die Anzeige auf 12,3 rutschte. Meine Anzeigen sind nicht sehr genau, Batteriecomuter habe ich nicht, also mehr eine Schätzung, ob es nun 12,30 oder 12,39V sind.
Gestern abend um 22°°Uhr bei laufender 50l-Kompressorbox, 195l-Kompressorkühlschrank, Radio und ein paar LED zeigte die Anzeige zwischen 12,8 u. 12,9V.
Als es noch kalt war, so um die 5 Grad, hatte ich abends teilweise bis 13,2V, das lag wohl an der höheren Ladespannung bei niedrigen Temperaturen.
Noch eine Frage:
Ich baue gerade noch 2x130Wp auf mit einem speraten Regler Votronic SR 300, dieser Regler hat eine eigene 20A-Sicherung, muss ich das Kabel nach dem Regler nochmal absichern? http://www.zucaso.de/.../...olarladeregler-SR-300-Duo-Dig::23.html?...
Ich benötige ca. 5m Plus- u. 5m Minuskabel, soll ich besser 6mm² oder 10mm² Kabel verlegen?
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Die Leitungen müssen immer an der Stromquelle/Batterie abgesichert werden wenn ein Strom fließen kann der höher als die Belastbarkeit ist. Der Laderegler liefert zwar nur 20 A und würde eine 6 mm Leitung nicht überlasten, aber von der Batterie her könnte bei einem Kurzschluss ein weit höherer Strom fließen. Also sichere bitte die Leitung auch noch an der Batterie ab.
Die 6 qmm reichen völlig aus.
Danke, den Rückweg hatte ich gar nicht bedacht.
Nimmt man dort auch eine 20 A-Sicherung?
Gruß
Thomas