Venturi-Größe für 2085ccm
Hallo,
am Wochende will ich endlich meinen neuen 2085er einlaufen lassen und wollte gern die Venturies vorher anpassen. Verbaut sind 40er Doppelwegaser mit jetzt 28er Venturies.
Nocke hat 11,67mm Ventilhub und 280° Steuerzeit, Venile sind 40x35mm, die Kanäle sowie Brennräume wurden bearbeitet. Der Motor kommt in einen Camper welcher schwer ist und hauptsächlich auf der Landstraße untwerwegs zum surfen ist.
Genug damit...ich dachte nun an 34er Venturies, damit die Fuhre auch untenrum noch genug bumms hat.
Laut Weber-Bibel sollten jedoch bei 500ccm Zylindervolumen und 5000 u/min drehzahl schon 36er verbaut sein. hm was mach ich da bloss???
vielen Dank an Euch!
19 Antworten
Wenn du den Motor nicht gerade im Stadtverkehr eingefahren hast, so reichen ab 500km Laufleistung zum Test. Dazu muss er aber schon mal vorher mehrfach kurz im maxDRZ Bereich zumindest angedreht haben.
Ich habe früher auch in den Dimensionen wie Variman gedacht, aber mein Kollege hat mich unbewusst überzeugt: die fahren die bei Kummetat auch sofort auffe Rolle. Und die Kunden sofort auffe Bahn fullspeed.
Die ersten 20min Fahrzeit- auf der Rolle evtl. - entscheiden.
Zitat:
Original geschrieben von flatfour
Die ersten 20min Fahrzeit- auf der Rolle evtl. - entscheiden.
was meinste mit -"entscheiden"?
ob das ding auseinanderfliegt oder ewig läuft?😁
edit:
jedenfalls hat mich der Kummi "zur Sau gemacht", weil ich auch erst nach 2000 km zu ihm gekommen bin🙄
Alles was ich vorher über Einfahren hörte und auch machte, ist zuuuu vorsichtig. Die Dinger fliegen nicht auseinander, oder anders, sie wären sowieso auseinander geflogen. Ob mit 1000U/min Steigerung pro 200km, oder -na jetzt kommt es- oder mit kurzen kernigen Orgien bis 10% unter max DRZ. Wohlgemerkt : kurz. Nach 150km auch bis maxDRZ. Immer nur kurz.
Meine neuesten Erkenntnissen beruhen auf IXXI der mal was darüber (fast 2 DIN A4 seiten)geschrieben hat und so einige anderer Meinungen.
Die ersten 20min entscheiden über den Einlaufzustand der Kolbenringe- und nur darum geht es eigentlich. Der Rest, die Lager, NW ect. fallen da unter "ferner liefen noch mit ein".
Unterm Strich ist ein übervorsichtig eingefahrener Motor nicht so Leistungsstark und Ölverbrauchabhängig wie ein s.o. eingefahrener. Vor allem nie mehr! Den kriegt man nicht mehr so hin wie er sein könnte.
na, dann bin ich ja wieder beruhigt über meine eigene Einfahrperiode😁😁
Konnte mich nämlich auch nicht so richtig zurückhalten😎
Und Tiffy rennt immer noch wie der Teufel...😉
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Das kenne ich auch aus dem Kollegenkreis. Hat jetzt zwar mit Luftgekühlten überhaupt nichts zu tun, sondern mehr mit unseren Sachen. Gib dem Motor ruhig Stoff, auch wenn nagelneu. Keine Hemmungen, die halten das recht gut aus.
Nur halt nicht sofort Dauerleistung, sondern etwas ruhiger angehen lassen. Aber kurze Spurts mit 90% Beschleunigung machen überhaupt nichts aus. Und meine Kollegen bestätigen es auch immer wieder: diese Motoren haben mehr Leistung und weniger Verbrauch bei keinem Deut weniger Laufleistung.
Und ja, wenn's kracht, hätte es so oder so gescheppert. Bei schonenderer Fahrweise nur etwas später und dann vielleicht nicht innerhalb der Garantie 😉