V 8 oder nicht, das ist hier die Frage!?
V8 oder nicht, das ist hier die Frage!?
Moin moin ihr lieben!
Mein name ist Piot, wohne in Hamburg und bin 27 Jahre alt..
Ich bin neu hier im Forum und hoffe, da unter euch bestimmt einige experten unterwegs sind, das mir geholfen wird.
Ich will schon ewig einen alten Ami zu meiner Frau nehmen,
leider war es für mich bis dato immer nur Schwärmerei und Träumerei gewesen, da man immer gehört hat „vergiss es, der säuft sowieso seine 25 liter in der Stadt weg!“ und ich als Student eben nicht so viel an Bargeld übrig habe.
Wenn mal wie jetzt im Sommer öfters mal ein alter Chrysler oder Dodge vorbeiblubbert , gerate ich immer in Hysterie und mein Verstand fängt an zu fordern „ICH WILL AUCH SOWAS HABEN!!!“ Man hört die V8 Motoren schon immer von weitem…ich bleibe dann immer stehen und schaue, was da mal wieder für ein Schmuckstück vorbeifährt.
Vor einigen Woche ist der „MOTORAVER“ Verlag in meine nähe umgezogen Ist mir auch nur deshalb aufgefallen, weil immer die Chefkarren (z.b. ein Plymouth Roadrunner Station) vor dem laden standen. Da bin ich dann einfach mal reinspaziert und habe mich mit einem netten typen namens Mitch super über die Autos unterhalten. Ich erzälte von meinen Bedenken wie eben den hohen Spritverbrauch und Reperaturen, doch er meinte, das es kleine V8 Motoren also small blocks gäbe wie z.b. ein 5 Liter Motor.
Die sollen teilweise nur 14-15 Liter Sprit in der Stadt verbrauchen.
Im moment fahre ich einen Mercedes 280 TE, Bj.´93, 6 Zyl. und der nimmt in der Stadt auch seine 15 Liter und ich würde um jeden Preis lieber einen alten Chevy V8 fahren als den Benz.
Wenn der Verbrauch zwischen small Block und meinem identisch ist, denke ich mir „WARUM VERDAMMTNOCHMAL FAHRE ICH DANN NOCH KEINEN V8!!!“
Klar braucht man einen teuren Tiefgaragenplatz für 70 Euro im Monat, einen Schrauber (denn man schon hätte) und eine kleine Reisschüssel für den Winter, aber das wäre es mir wohl wert.
Jetzt mal endlich zu meiner Frage, ist es realistisch für mich, diesen Tausch durchzuziehen und meinen zuverlässigen Benz den ich Sommer wie Winter fahren kann und günstig an Ersatzteile rankomme, gegen ein mind. 30 Jahre (muß wg. den Kosten schon H-Kennzeichen sein) altes Traumauto zu tauschen, oder würden mich die ständig anfallenden Reperaturkosten auffressen??? Ich habe nachgelesen, das man am besten mit Ford, General Motors oder Mopar anfangen sollte, da die Ersatzteile leichter zu beschaffen sind.
Ich suche also um es zusammenzufassen für den Sommeralltag einen small block, der gut Platz bietet (gr.Kofferraum wie z.b.´66 Chrysler New Yorker),mind. 30 Jahre alt und zuverlässig ist und wo die Ersatzteile nicht so schwer zu beschaffen sind.
Zu welchem Auto würdet Ihr mir raten bzw. würdet Ihr mir überhaupt zu einem Kauf raten???
Ich danke euch schonmal im voraus für eure vielen guten Antworten und Ratschläge!!!
Gruß,
Piot
68 Antworten
Hi Piot
Also ich würde mir das nochmals ganz gut überlegen, denn auch wenn manche hier sagen, wie billig US-Cars doch sind, muss man doch mit deutlich höheren Kosten rechnen. Die die hier ständig die Amis als super günstig loben, sind meistens solche, die alles selber machen können (viele kommen wohl noch aus der Autobranche). Bist du aber auf eine Garage angewiesen, kann das Ganze schon sehr viel kostspieliger werden. Ich habe in meinen "Kleinen" auch schon einige Tausend Euros investieren müssen. Für mich unverständlich, wie man sich so etwas als Studi leisten kann? Aber wenn du glaubst, das nötige Kleingeld zu haben, kannst du gerne einen zulegen. Spass machen sie allemal...
LG
Zitat:
Original geschrieben von cactusami
Hi Piot
Also ich würde mir das nochmals ganz gut überlegen, denn auch wenn manche hier sagen, wie billig US-Cars doch sind, muss man doch mit deutlich höheren Kosten rechnen. Die die hier ständig die Amis als super günstig loben, sind meistens solche, die alles selber machen können (viele kommen wohl noch aus der Autobranche). Bist du aber auf eine Garage angewiesen, kann das Ganze schon sehr viel kostspieliger werden. Ich habe in meinen "Kleinen" auch schon einige Tausend Euros investieren müssen. Für mich unverständlich, wie man sich so etwas als Studi leisten kann? Aber wenn du glaubst, das nötige Kleingeld zu haben, kannst du gerne einen zulegen. Spass machen sie allemal...
LG
Hallo!
Weshalb hast Du denn schon mehrere Tausend Euro reinstecken müßen, was ist denn da so kaputt gegangen?
Wie lange fährst Du Deinen schon?
Gruß,
Piot
Naja, was halt irgendwann mal kommt. Vielleicht hat man Glück und der Vorbesitzer hat schon alles gemacht. Ist aber meistens anders rum. Gekauft mit 90'000km 1999, jetzt 114'000km.
Meine Reparaturen:
Alternator
Bremsen
Zündverteiler
Auspuff
Anlasser
Oeldruckschläuche
Batterie
Lamdasonde
Mag mein Auto aber trotzdem. 🙂
LG
Markus
Hi!
Also wenn ich von euren Verbäuchen hier lese, muss ich denkem, dass ich irgendwas falsch mache.
Ca. 17 Liter auf 100km hab ich einmal hinbekommen, wo ich meinen gekauft habe und da hab ich ihn mit 110-120 über die Autobahn rollen lassen.
Bei meinen normalen Überlandfahrten, wo nat. auch mal der eine oder andere Berg kommt, läuft bei mir nix unter 20 Liter. (Und ich fahre eigentlich immer ruhig und gesittet mit geringer Drehzajhl, max. 2500 Touren)
MfG Marcus
~15l bei viel Stadtverkehr und Kurzstrecke. Überland, lange gerade Strecke und Tempomat schätze ich mal ~11l
Hi!
Also ich habe seit ich mich für den Caprice interessiere (ca 4 Jahre) hier in Deutschland gerade mal 4 Chevy Stations gesehen, die dunkelroten Lack und eine dunkelrote Innenausstattung hatten. Die waren auch 1991 bis 1993, also nix LT1, und keiner hatte Leder.
Es wird also ziemlich schwierig so einen hier zu finden ;-)
Der Wagen aus dem Link steht schon mehrere Monate zum Verkauf.
Wenn ich das richtig verfolgt habe dann wurde der erst letztes Jahr importiert, interessant ist noch dass er angeblich rote Blinker eingetragen hat. Das könnte für dich als Hamburger ein Problem sein weil ihr dafür glaube ich keine Ausnahmegenehmigungen mehr bekommt. Da musst du also umrüsten.
Ob der Wagen sein Geld wert ist lässt sich nur bei einer Besichtigung bewerten. Ich meine mich auch zu erinnern dass der zu Beginn für 9500,- inseriert war.
Zu den Typklassen, jedes Auto wird in eine Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko Klasse eingeordnet. Je höher, desto teurer die Prämie.
Dein 280 TE (W124) müsste H19, VK23, TK24 haben.
Da der Caprice H21, VK28, TK23 hat wirst du mehr Versicherung bezahlen (Haftpflicht).
@ Marcus: Du erwartest doch nicht dass ein 79er Camaro mit Vergaser so wenig verbraucht wie ein Caprice aus den 90ern mit 4 Stufen Overdrive Automat und Einspritzung? ;-)
Ich muss aber auch dazu sagen dass ich Flachländer bin und in der Regel nicht schneller als 90 fahre auf der Landstraße...
Gruß
Hendrik
Zitat:
Original geschrieben von redmex
Hi!
Also ich habe seit ich mich für den Caprice interessiere (ca 4 Jahre) hier in Deutschland gerade mal 4 Chevy Stations gesehen, die dunkelroten Lack und eine dunkelrote Innenausstattung hatten. Die waren auch 1991 bis 1993, also nix LT1, und keiner hatte Leder.
Es wird also ziemlich schwierig so einen hier zu finden ;-)Der Wagen aus dem Link steht schon mehrere Monate zum Verkauf.
Wenn ich das richtig verfolgt habe dann wurde der erst letztes Jahr importiert, interessant ist noch dass er angeblich rote Blinker eingetragen hat. Das könnte für dich als Hamburger ein Problem sein weil ihr dafür glaube ich keine Ausnahmegenehmigungen mehr bekommt. Da musst du also umrüsten.
Ob der Wagen sein Geld wert ist lässt sich nur bei einer Besichtigung bewerten. Ich meine mich auch zu erinnern dass der zu Beginn für 9500,- inseriert war.Zu den Typklassen, jedes Auto wird in eine Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko Klasse eingeordnet. Je höher, desto teurer die Prämie.
Dein 280 TE (W124) müsste H19, VK23, TK24 haben.
Da der Caprice H21, VK28, TK23 hat wirst du mehr Versicherung bezahlen (Haftpflicht).@ Marcus: Du erwartest doch nicht dass ein 79er Camaro mit Vergaser so wenig verbraucht wie ein Caprice aus den 90ern mit 4 Stufen Overdrive Automat und Einspritzung? ;-)
Ich muss aber auch dazu sagen dass ich Flachländer bin und in der Regel nicht schneller als 90 fahre auf der Landstraße...Gruß
Hendrik
Hey Hendrik!
Seit viiieeeelen Stunden sitze ich jetzt vor dem Pc und studiere die US-Foren nach Caprice bzw. Roadmaster erfahrungen:
Das ist bei mir so ein gefühls-auf und ab, da die Leute z.b. schreiben, das der LT1 in der Stadt (bei aggressiver Fahrweise) 25 Liter braucht...und das bei einem Sedan.
Ich fahre zwar nicht immer Bleifuß, aber ab und zu will man die 260 Pferdchen ja auch mal spüren, gel?
Wahrscheinlich muß ich mich bei einem Station so auf 18l in der Stadt einstellen.
Außerdem liest man auch, das es wohl eher wenige Werkstääte gibt, die Ahnung haben von Chevy´s und mehr kaputt machen können statt richtig zu reparieren.
Ich wäre ja ldarauf angewiesen, da ich leider nicht wirklich Schrauben kann.
Aber noch lasse ich mich nicht abschrecken, erst rech nicht, nachdem ich diese zwei Bildchen sah 🙂 🙂 🙂
http://www.carhunters.net/Bilder/Chevrolet/Caprice/caprice009.jpg
http://www.carhunters.net/Bilder/Chevrolet/Caprice/caprice015.jpg
Das rote Leder Chevy Station kann ich mir wohl abschminken , da müßte ich wohl einen Buick finden.
Dieser hier hat ne wunderschöne DUNKELROTE Velour Ausstattung...,
http://www.autoscout24.de/.../detail.asp?...
...ist aber halt nur ein 5.0l und hat schon 137.000 meilen gelaufen. Der Verkäufer scheint allerdings ehrlich und nett.
Ich glaube, das wird ne verdammt schwierige Angelegenheit, einen vernünftigen LT1 Station zu finden, der ca. 5-6 Tausend
kosten soll und nicht zuviel gelaufen ist.
Der´94 Chevy, wo ich Dir letztens denn link geschickt habe, liegt tatsächlich aktuell bei American Truck bei 8500 Euro.
http://www.american-trucks.de/front_content.php?...
Der Wagen macht mir von innen aber ein ziemlich ungepflegten eindruck, hat auch im moment nur Euro 1.
Der Besitzer hat mir gestern ca.30 Fotos geschickt und mich sogar heute auf meinem Festnetz von seinem Handy aus angerufen und mir eben von der Eintragung der roten Blinker,Endrohre aus England impotiert, etc. erzählt.
Ich frag mich nur, warum man sich einen Chevy Impotieren lässt, ihn dann für teuer Geld neue Endrohre und ne Unterbodenkonservierung spendiert und dann nach ca. 2-3 Monaten wieder verkaufen will!?
Das kommt mir komisch vor!
Ist leider der einzige LT1 Station der momentan angeboten wird 🙁
Morgen rufe ich erstmal meinen Versicherungsheini an, um mal nachzuhaken was mich der Spaß kosten würde.
Gute Nacht!
Piot
Hi Piot
Ich sag nur : Tu es !!!!!!!!!!!!
Träume nicht Dein Leben !!!!!
sondern Lebe Deinen Traum !!!!!!!!!
Ich tu´s seit 16 Jahren .
cu Tom
Jo mach es einfach und versuch es. Hab mich auch erst nicht getraut und jetzt super zufrieden wobei man das mit deinem Traumwagen nicht ganz vergleichen kann bis auf V8 😁
@EXXON-VALDEZ
Zitat:
Ca. 17 Liter auf 100km hab ich einmal hinbekommen, wo ich meinen gekauft habe und da hab ich ihn mit 110-120 über die Autobahn rollen lassen.
Ich bin ziemlich sicher, daß dann mit Deinem Auto etwas nicht stimmt oder vom Vorbesitzer etwas verändert wurde, das nun unschöne Auswirkungen hat. Ein Serien-Camaro mit dem 350er Motor dürfte bei dem von Dir genannten, konstanten Autobahntempo nicht mehr als etwa 11,5 Liter verbrauchen. Im Stadtverkehr und Landstraßenmix sind 13-14 Liter schon viel. Ein 305er verbraucht etwas weniger.
Verbräuche um 20 Liter für dieses Auto sind Zeichen für extremen Bleifuß oder einen technischen Defekt.
Bleifuss kann es nicht sein und der Motor ist komplett original und ungetuned.
Freilich, der Motor ist wirklich orignal, und es wurde daran großartig restaurationsmäßig nichts gemacht (also zb. überholt, wurde halt gefahren)
Deshalb kann es schon sein dass er auch ein wenig ausgeklappert ist.
Aber trotzdem, halte ich einen Verbauch von 15 Liter doch etwas übertrieben wenig.
Mein Vater fährt einen E39 535i.
bei normaler Überlandfahrt, mit wenig Stadtanteil Verbraucht er bei NORMALER fahrweise 12,5-13 Liter. Also keine langsame oder sportliche fahrt eben ganz normal.
Und man muss dazu sagen, ob man BMW nun mag oder nicht (ich zb. weniger), dass das wirklich ein moderner Top Motor ist, mit modernster Technik usw.
Der Motor vom Camaro ist da nun wieder was ganz anderes, Vergaser, altes Pinzip, alte Dreigang Automatik.
So viel besser ist der Caprice auch auf keinen Fall, eine etwas bessere Automatik, Einspritzung und das wars auch schon wieder. Das Prinzip und Technik von dem Caprice, ist genau das selbe alte wie bei meinen Chevy.
Eine uralte Maschine mit Vergaser und nicht wirklich guter Automatik (ist halt so) soll weniger oder genausoviel Verbrauchen wie eine moderne Top Maschine, die noch weniger Hubraum hat??
Das wiederspricht doch jeglicher Logik.
MfG Marcus
Marcus, Du darfst bei Deiner Überlegung nicht vergessen, daß der 5er BMW trotz weniger Hubraum mehr Leistung bringt als ein SB alter Bauart, und Leistung verlangt eben Kraftstoff.
Zudem sind Verbräuche oft für Überraschungen gut, so verbraucht mein 3.0 Liter Saratoga mit 141 PS aus 1994 etwa einen Liter weniger als der 1.8 Liter Kia Clarus mit 116PS aus 2001 den ich früher hatte! Von dem kleinen 1.6 Liter BMW Touring, den mein Vater früher hatte, ganz zu schweigen.
Der Camaro hat 170 und der 5er 245 PS.
Ich halte das für völlig egal.
Ich habn alten V8 mit vVerfachvergaser und alter Automatik, der 5er isn moderner Motor mit moderner, lernfähiger Automatik.
Da machen die paar PS überhaupt nichts aus.
Allein schon die Leistung, die der Wandler schluckt. Dies muss man ja auch irgendwie ausgleichen.
Zitat:
Das wiederspricht doch jeglicher Logik.
Nicht unbedingt. Ein amerikanisches Auto verbraucht in der Regel immer etwas weniger Kraftstoff, als ein vergleichbares europäisches. Im Gegensatz zu Europa wurde den Amerikanern der sparsame Umgang mit Kraftstoff sozusagen per Gesetz verordnet: nämlich durch die CAFE-Regulierung (Corporate Average Fuel Economy - Flottenverbrauch). Zu einem Zeitpunkt als bei BMW das Wort "Katalysator" noch nicht eimal fehlerfrei ausgesprochen werden Konnte. Erreicht wird dies durch eine völlig andere Motorcharakteristik, verbunden mit einer entsprechenden Führung des Verkehrs und der damit verbundenen Fahrkultur.
Die US-Autos sind von diesem Konzept völlig durchwirkt (auch wenn ein Camaro natürlich eher wie ein Sportwagen wirkt).
z.B. laufen US-Fahrzeuge aus den besagten Baujahren mit einem recht mageren Gemisch. Um den dann aber entstehenden Stickoxidanstieg im Griff zu behalten, bekamen die Autos eine Abgasrückführung. Große Hubräume halten die Drehzahl niedrig, was ebenfalls positiv auf den Verbrauch wirkt.
Ebenfalls solltest Du nicht die Effizienz eines sauber eingestellten, intakte und richtig dimensionierten Vergasers unterschätzen.
Weiterhin ist es ein Irrtum, daß der Hubraum sich dramatisch auf den Verbrauch auswirkt. Da ist das Gewicht, das bewegt wird, viel relevanter. Und die Drehzahl, die notwendig ist um die Leistung zu erzeugen, dieses Gewicht voranzutreiben.
Kleines Beispiel (fällt vom Fahrzeug her etwas aus diesem Rahmen):
Die von mir voriges Jahr verkaufte Corvette LT1 hatte ich 7 Jahre lang. Ein sehr gutes Auto und sehr zuverlässig. 307 PS, 5,7 Liter Hubraum, Einspritzer, ca. 1600 kg Gewicht. Der Minimalverbrauch, den ich mal auf einer Strecke von Hamburg nach Bernkastel erreicht habe war 8,2 Liter Super/100 km. Der Maximalverbrauch im winterlichen Stadtverkehr waren etwa 13 Liter. Einen Verbrauch darüber habe ich nie erreicht. Auch nicht bei Bleifuß auf der Autobahn. Der gemittelte Verbrauch lag im Dauerbetrieb etwa bei 11 Litern.
Die andere Seite der Skala:
Mein Lincoln Mark IV dürfte unbestritten eines der größten und schwersten Personenautos sein, die je gebaut wurden. Das heißt, Autos, die noch mehr verbrauchen, brauchen einen echt guten Grund dafür. Der Wagen ist in Top-Zustand. 220 PS, 7,5 Liter Hubraum, Vergaser, ca. 2350 kg Gewicht. Minimal erreichbarer Verbrauch auf Landstraßenstrecke oder Tempo 100 auf der Autobahn: etwa 14 Liter Normalbenzin/100 km. Bisher erreichter Maximalverbrauch mit hohem Stadtverkehranteil: ca. 21 Liter. Realistisches Mittel sind etwa 17 Liter
Aufgrund der völlig unterschiedlichen Autos werden diese auch völlig unterschiedlich gefahren. Somit kann der Fahrstil allein keine so gravierenden Auswirkungen haben, daß Dein Camaro 20 Liter lutscht.
Besonders lustig: den Verbrauch der Corvette empfand jeder, dem ich es erzählte als unglaubwürdig niedrig, weil er ihn mit dem eines Golf vergleicht, den des Lincoln findet der Laie gigantisch hoch, weil er ihn mit dem eines Golf vergleicht.
Ach ja, und 'nen BMW mit 'nem Camaro zu vergleichen ist sehr im Reich "Äpfel und Birnen"
hm
Naja, ne Abgasrückführung hat mein Camaro nicht.
Ich dreh den Motor nie über 2500 Touren. Und die erreicht er nur, wenn er Bergauf fährt, ich muss ja schließlich auch irgendwie vom Fleck kommen 🙄