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US-Schulbus - Zulassung

Themenstarteram 3. Juni 2014 um 8:40

Hallo liebe Community,

folgende Sachlage:

Meine Firma hat sich einen Amerikanischen Schulbus gekauft und dieser wurde bereits zu uns aus

Amerika transportiert. Nun stehe ich vor der Mammutaufgabe diesen hier in Deutschland auf die

Straße zu bringen und zuzulassen (Motorb bräuchte AU, Bremsanlage, usw., usw.). Natürlich sollte dies möglichts kostengünstig geschehen.

Ziel des Bus ist es mit Kunden über das Firmengelände und durch den öffentlichen Verkehr in

unmittelbarer Nähe zum Betriebsgelände zu Promotionzwecken zu fahren. Vermutlich wird er sich nicht mehr als 1000km im Jahr bewegen.

- US-Schulbus Blue Bird Model 3000 BJ 2001

Habt ihr vielleicht Tipps oder Tricks wie man den Weg der Zulassung vereinfachen könnte ?

Gibt es sowas wie eine langfriste Sondergenehmigung ? Andere Anregungen ?

Vielen Dank schonmal vorab...

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16 Antworten

Einen US-Bus zum Verkehr zuzulassen ist im wesentlichen nichts anderes als wir mit unseren PKWs auch durchgemacht haben. Umrüsten der Beleuchtung hauptsächlich.

In diesem Fall gibt es allerdings noch zwei Unterschiede. Wenn der Bus eine Druckluf†bremse nach LKW-Standard hat, muß diese ebenfalls auf etwaige Standards umgerüstet werden. Des weiteren ist ein wichtiger Punkt, daß ja Personenbeförderung durchgeführt werden soll. Da gibt es wohl ebenfalls spezielle Vorschriften.

Am einfachsten wäre, die komplette Umrüstung in einer US-Car-Werkstatt machen zu lassen. Davon gibt es einige in Deutschland. Eine Eigenumrüstung kann man bei entsprechnden Kenntnissen bei der Beleuchtung durchführen.

Als allererstes würde ich aber den Bus mal beim TÜV vorführen und genau erklären lassen, was umgerüstet werdern soll.

Hi,

wenn man wüsste wo in D der Bus steht könnte man eventuell gezielt einen Umrüster empfehlen.

Was für ein Motor ist eingebaut?

Gruß

Hendrik

Themenstarteram 5. Juni 2014 um 10:00

Der Bus steht in SH - Raum Flensburg/Rendsburg/Kiel.

@spechti: Es geht mir darum eine legale Alternative zum offiziellen und mit hohen Kosten verbundenen ''normalen'' Weg der Zulassung zu finden.

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

...

Meine Firma hat sich einen Amerikanischen Schulbus gekauft und dieser wurde bereits zu uns aus

Amerika transportiert. Nun stehe ich vor der Mammutaufgabe diesen hier in Deutschland auf die

Straße zu bringen und zuzulassen (Motorb bräuchte AU, Bremsanlage, usw., usw.).

Einfach so :rolleyes: ? Ohne sich vorher darüber zu informieren, was da auf einen zukommt ? Viel Spaß. Mit Verlaub, aber versuche mal ein deutsches Nfz "von der Straße weg" in den U.S.A. zuzulassen ...

 

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

Habt ihr vielleicht Tipps oder Tricks wie man den Weg der Zulassung vereinfachen könnte ?

Gibt es sowas wie eine langfriste Sondergenehmigung ? Andere Anregungen ?

...

spechti hat's schon gesagt.

 

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

...

@spechti: Es geht mir darum eine legale Alternative zum offiziellen und mit hohen Kosten verbundenen ''normalen'' Weg der Zulassung zu finden.

Wenn das Fz im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden soll, gibt es als notwendige Zulassung in Deutschland nur eine, nämlich die "offizielle" durch das Straßenverkehrsamt.

Wie man die notwendigen Voraussetzungen dafür schafft, bleibt einem natürlich selbst überlassen. Und da gibt es die ganze Bandbreite der Möglichkeiten von hochprofessionell bis weniger. Muß aber technisch zum gleichen Ergebnis führen. Denn, wie gesagt, irgendwann kommt der Tag, da muß das Ding samt Papieren vorgeführt werden.

Als einzige Alternative fällt mir nur ein, daß Fz ggf. auf eine Niederlassung im Ausland zuzulassen um es evtl. befristet/beschränkt in Deutschland zu fahren. Ich glaube aber kaum, daß das technisch und papiermäßig viel einfacher wird und außerdem lauern dann Zoll und FA mit ihren Vorgaben.

Egal, was Du an Tricks zur Zulassung finden wirst, spätestens bei der angestrebten Personenbeförderung, die ja schließlich Sinn der Sache ist, wird Schluß mit lustig sein.

am 5. Juni 2014 um 10:51

Nimms mir nicht übel, aber wenn ich eine Firma hätte und ein "Showfahrzeug" (was auch immer das heißt, aber das ist ja der Zweck) zur Kundenbeförderung auch nur über Meterstrecken kaufte, würde "Billig" und "noch legal" für mich völlig rausfallen. Da braucht doch nur mal einer sich den Kopf zu stoßen der die richtigen Anwälte hat und der wird sauer oder sowas....

Lass das unbedingt von ner Firma machen in diesem Fall, wie wirkt das denn auch sonst, wenn da mal nachgeprüft wird und anstelle Rechnungen von der Fachwerkstatt hast du da die Ebay Quittungen für Blinker und nen aufgemalten Smily mit deinem Namen abgeheftet.

 

 

Ist wirklich nur zu Deinem Besten, wenns um offiziell und Firma und KUNDEN geht unbedingt volle Breitseite. Privat würde ich mir da hingegen auch selbst behelfen.

 

cheers

Themenstarteram 5. Juni 2014 um 10:57

Zitat:

Original geschrieben von Manitoba Star

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

...

Meine Firma hat sich einen Amerikanischen Schulbus gekauft und dieser wurde bereits zu uns aus

Amerika transportiert. Nun stehe ich vor der Mammutaufgabe diesen hier in Deutschland auf die

Straße zu bringen und zuzulassen (Motorb bräuchte AU, Bremsanlage, usw., usw.).

Einfach so :rolleyes: ? Ohne sich vorher darüber zu informieren, was da auf einen zukommt ? Viel Spaß. Mit Verlaub, aber versuche mal ein deutsches Nfz "von der Straße weg" in den U.S.A. zuzulassen ...

Ja leider, ohne das Einfluss oder Rücksicht auf Bj.,Model, usw...

Zitat:

Original geschrieben von Manitoba Star

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

Habt ihr vielleicht Tipps oder Tricks wie man den Weg der Zulassung vereinfachen könnte ?

Gibt es sowas wie eine langfriste Sondergenehmigung ? Andere Anregungen ?

...

spechti hat's schon gesagt.

Zitat:

Original geschrieben von Manitoba Star

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

...

@spechti: Es geht mir darum eine legale Alternative zum offiziellen und mit hohen Kosten verbundenen ''normalen'' Weg der Zulassung zu finden.

"...

Als einzige Alternative fällt mir nur ein, daß Fz ggf. auf eine Niederlassung im Ausland zuzulassen um es evtl. befristet/beschränkt in Deutschland zu fahren. Ich glaube aber kaum, daß das technisch und papiermäßig viel einfacher wird und außerdem lauern dann Zoll und FA mit ihren Vorgaben.

...''

Eg

Weißt du zufällig welche Hürden auf einen zukommen, wenn man das Fahrzeug auf die Schwesterfirma in den USA zulässt ? Insbesondere auf deutscher Seite, unabhängig davon, dass man eine amerikanische Versicherung finden müsste, die den Bus in deutschland versichert. Wie lange düfte man das machen ?

LG

am 5. Juni 2014 um 11:01

Was ist das eigentlich für eine Firma? Kriegt die rote Händlerkennzeichen? Das wäre ja vlt ne Lösung.

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

...

Weißt du zufällig welche Hürden auf einen zukommen, wenn man das Fahrzeug auf die Schwesterfirma in den USA zulässt ? Insbesondere auf deutscher Seite, unabhängig davon, dass man eine amerikanische Versicherung finden müsste, die den Bus in deutschland versichert. Wie lange düfte man das machen ?

Ich weiß, daß Kanadier schon mal zu Urlaubszwecken ihr dort registriertes Auto in die EU gebracht haben. Das ging verhältnismäßig unkompliziert bis max. 6 Monate, versteuert und verzollt bis 12 Monate. Voraussetzung war aber, daß das Fz seit X-Zeit im Ausland angemeldet und der (ausschließliche) Fahrer seit Y-Zeit dauerhaft im Ausland ansässig war. Und es natürlich für "non-commercial use" war. Wie schon geschrieben, die Personenbeförderung wird es killen. Auch versicherungstechnisch.

Alles ohne Gewähr. Frag mal beim ADAC oder einem US-Konsulat.

Themenstarteram 5. Juni 2014 um 11:27

Zitat:

Original geschrieben von ponti-maniac

Nimms mir nicht übel, aber wenn ich eine Firma hätte und ein "Showfahrzeug" (was auch immer das heißt, aber das ist ja der Zweck) zur Kundenbeförderung auch nur über Meterstrecken kaufte, würde "Billig" und "noch legal" für mich völlig rausfallen. Da braucht doch nur mal einer sich den Kopf zu stoßen der die richtigen Anwälte hat und der wird sauer oder sowas....

Lass das unbedingt von ner Firma machen in diesem Fall, wie wirkt das denn auch sonst, wenn da mal nachgeprüft wird und anstelle Rechnungen von der Fachwerkstatt hast du da die Ebay Quittungen für Blinker und nen aufgemalten Smily mit deinem Namen abgeheftet.

 

 

Ist wirklich nur zu Deinem Besten, wenns um offiziell und Firma und KUNDEN geht unbedingt volle Breitseite. Privat würde ich mir da hingegen auch selbst behelfen.

 

cheers

Hab dich vorhin leider übersprungen...

Da hast du ohne Widerspruch schon recht, dass bei Firmenfahrezeugen eine 100% Sicherung gegeben sein sollte. Mit dem Kauf wurde uns auch sein Checkheft inkl. originale Reparaturrechungen (ca.55.000$ über die Jahre) mitgegeben. Also technisch ist er in einem Top-Zustand - wurde ja immerhin vorher Schulkinder mit ihm transportiert, da kann man das zum Teil auch vorraussetzten.

Das mit den roten Händlerkennzeichnen müsste ich noch in Erfahrung bringen, aber wäre auf dauer ja auch keine Lösung jedesmal ein Kurzeitkennzeichen zu beantragen, wenn man nur mal eine kleine Runde drehen möchte. Diese sind doch offiziell auch nur für fahrten zur Inspektion, testfahrten oder ähnliches erlaubt, oder bin ich da falsch informiert ?

@Monitoba Star:

Da bin ich mal gespannt, was da noch an Arbeit auf mich zukommt..

 

Zitat:

...

@Monitoba Star:

Da bin ich mal gespannt, was da noch an Arbeit auf mich zukommt..

So lange Du dafür bezahlt wirst, ist das ja egal :D;).

am 5. Juni 2014 um 13:27

Zitat:

Original geschrieben von JRS19

Zitat:

Original geschrieben von ponti-maniac

Nimms mir nicht übel, aber wenn ich eine Firma hätte und ein "Showfahrzeug" (was auch immer das heißt, aber das ist ja der Zweck) zur Kundenbeförderung auch nur über Meterstrecken kaufte, würde "Billig" und "noch legal" für mich völlig rausfallen. Da braucht doch nur mal einer sich den Kopf zu stoßen der die richtigen Anwälte hat und der wird sauer oder sowas....

Lass das unbedingt von ner Firma machen in diesem Fall, wie wirkt das denn auch sonst, wenn da mal nachgeprüft wird und anstelle Rechnungen von der Fachwerkstatt hast du da die Ebay Quittungen für Blinker und nen aufgemalten Smily mit deinem Namen abgeheftet.

 

 

Ist wirklich nur zu Deinem Besten, wenns um offiziell und Firma und KUNDEN geht unbedingt volle Breitseite. Privat würde ich mir da hingegen auch selbst behelfen.

 

cheers

Hab dich vorhin leider übersprungen...

Da hast du ohne Widerspruch schon recht, dass bei Firmenfahrezeugen eine 100% Sicherung gegeben sein sollte. Mit dem Kauf wurde uns auch sein Checkheft inkl. originale Reparaturrechungen (ca.55.000$ über die Jahre) mitgegeben. Also technisch ist er in einem Top-Zustand - wurde ja immerhin vorher Schulkinder mit ihm transportiert, da kann man das zum Teil auch vorraussetzten.

Das mit den roten Händlerkennzeichnen müsste ich noch in Erfahrung bringen, aber wäre auf dauer ja auch keine Lösung jedesmal ein Kurzeitkennzeichen zu beantragen, wenn man nur mal eine kleine Runde drehen möchte. Diese sind doch offiziell auch nur für fahrten zur Inspektion, testfahrten oder ähnliches erlaubt, oder bin ich da falsch informiert ?

@Monitoba Star:

Da bin ich mal gespannt, was da noch an Arbeit auf mich zukommt..

Nein ein Rotes Händlerkennzeichen musst Du nicht immer neu holen, das ist für Händler die das täglich an 100 verschiedene Autos machen weil die andauernd getestet, vorgeführt oder überführt werden.

Naja Die kunden darfst Du damit nicht rumfahren, aber das sollte ja eh nur auf dem Werksgelände passieren? Bei den Werbefahrten draußen wäre doch kein Kunde dabei, das sind also dann meist Probe oder Bewegungsfahrten (damit es keinen Standschaden gibt).

Frag mal eure Rechtsabteilung, ich kann nicht sagen ob solche Gewerbliche "Werbenutzung" grundsätzlich ausgeschlossen ist.

Ansonsten ist es ein Kennzeichen dass du einmal holst und behälst, nur ein Bordbuch ist Pflicht.

Du hast dir ein ei ins Nest gelegt.

Dein Problem wird die Turbreite sein. Der Schulbus ist unter einem Meter. Das kann "freundlich" gemessen werden.

Das nachste problem ist die zweite Tur, die ein Bus braucht der uber X personen Befordert.

Fruher hatten UK Motorcoaches nur eine Tur an der Seite, ob das heute noch so ist, weiss ich nicht.

Der hintere Ausgang wird nicht anerkannt.

Der Sitzabstand muss geandert werden.

Die Gangbreite, kann knapp werden.

Motor ist kein Problem, da fruher schon zugelassen.

Die meisten Schulbusse haben Automatic, ohne Park position im Allison Getriebe, desweiteren auch keine Motorbremse, Kann nachgerustet werden. Hier muss moglicherweise eine Wirbelstrombremse verbaut werden

Die Beleuchtung ist auch kein Problem wegen Normteile uber Bosch oder Hella.

Nach 12 Jahren durfen die Busse keine Schulkinder Befordern. 5 +7 Jahre mit der Verlangerung. Die sind dann sehr Preiswert.

Rudiger

Themenstarteram 6. Juni 2014 um 7:51

@rudiger,ponti-maniac,monitoba star

Ersteinmal vielen Dank für eure Hilfe, Tipps und Themen die besonders beachtet werden müssen!!

Sollte ich weitere fragen haben werde ich mich ziemlich wahrscheinlich nochmal melden ;)

LG

Hallo

dieser Beitrag ist schon etwas älter, vieleich kann mir jemand helfen.

Wir haben heuer einen US Schoolbus importiert, jetzt stehen wir vor dem Problem das wir laut TÜV ein Abgasgutachten brauchen????

Aber keiner hat dieses TÜV, DEKRA keiner, wie kann es sein das es andere Busse gibt und keiner hat dieses Gutachten.

Bitte um Hilfe - ich glaube schon langsam das es ein Fehlkauf war.

Gruß

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