Unterboden / Geräuschkapsel / Ölwechsel
Hallo W245ler,
ich komme eigentlich aus der w202 Ecke, wo ich noch an einem Mercedes geschraubt hab.
Zum Ölwecksel brauchte ich an der Unterbodenverkleidung nur nur 4 Schrauben lösen und könnte denn prima das Öl ablassen.
Jetzt hab ich einen W245 / 180CDI Baujahr 11/2008 auf dem Hof der einen Ölwechsel bräuchte.
Meine Frage, ich möchte einfach nichts kaputt machen, wie bekomme ich da die Verkleidung (sogenannte Geräuschkapsel) demontiert, so das ich an die Ablassschraube herrankomme.
Da sind ja diese Plastenieten, kann ich diese lösen, ohne das die wegbrechen?
Wie mache ich das am besten?
Oder vorsorglich welche bestellen? Wenn ja, hat jemand ne Teilenummer? Gibs die auch in der Bucht?
Hab da schon welche gesehen, weiß aber nicht ob die passen und ohne Unterbodenschutz möchte ich ned groß umher fahren.
Mich interessiert, wie Ihr euern Ölwechsel macht. Hab hier in einem Thead gelesen (ja ich habe SuFu benutzt) das wenn man den den Unterboden ab haben will, die Stoßstange lösen muss.
Stimmt das?
Is ja ein enormer Aufwand, wo ich mir echt überlege, so ne Absaugvorrichtung zuzulegen.
Aber bei den Nachmöpfen soll das ja auch ned mehr so einfach sein, weil sie eine Verjüngung am Ölpeilstab haben.
Na egal, Ablassen wäre mir einfach lieber.
Nun bin ich mal gespannt wie ihr das so macht und würde mich über eure Tips echt freuen.
Diskusionen, was nun besser ist, Absaugen o. Ablassen oder die Garantie die flöten geht, wenn man selber den Service macht möchte ich hier nicht entfachen lassen.
Da gibbet hier schon genug Beiträge zu.
Mich interessiert einfach der technische Aspekt ...
Danke
Ivi
24 Antworten
Hallo Leute,
ich habe da mal wieder eine Frage, da in Kürze ein Ölwechsel ansteht.
Leider steht mir eine Bühne nicht mehr zur Verfügung und nun überlege ich mein Motoröl abzusaugen. Nun habe ich hier im Forum gelesen, das die Mopfmodelle 180 CDI eine Verjüngung im Rohr haben, wo der Peilstab reinkommt.
Weiß da einer vielleicht mehr drüber?
Wenn ich unten die dickste Stelle von meinem Messstab ansehe, so ist der etwas über 7 Milimeter dick.
Ich liebäugle mit der Pumpe von Proxxon, die einen Absaugschlauch von 6 Millimeter hat.
Theoretisch dürfte das klappen aber evtl. habt Ihr da schon eure Erfahrung gesammelt.
Zum absaugen hab ich im Netz auch so eine Plastekugel gesehen, die auch ganz gut sein soll.
Vor allem ohne Strom und eine 4 Millimeter Sonde.
Bin auf eure Antworten gespant.
Gruß
Ivi
Dann schau mal in den folgenden Link ...
3 Sonden mit verschiedenen Durchmessern, und wird von mir persönlich auch genutzt.
http://www.ebay.de/.../161655626389?...
Flexibel und aufgrund der verschiedenen Durchmesser auch für weiteres nutzbar.
Ab und an aber eben halt doch mal den Ölwechsel über Ablaßschraube durchführen (jedes 2. oder 3. Mal), Motto lautet "Ölschlamm ausschwemmen" beim Wechsel. Mietbühne für kleines Geld und gut.
Wie lange pumst du denn mit diesem Handding?
Also ich nehm einfach immer Auffahrrampen aber mag beim Benziner auch weniger eng sein. Und natürlich mit Auffahrrampe ist auch unter dem Wagen liegen angesagt. Also wer das nicht will hat mit den Rampen auch nichts gewonnen. Mir passts aber!
Und was ist mit dem Thema Geräuschkapsel ?
Soweit mir bekannt haben die T245-Benziner keine, aber der CDI hat durch bis ca. zur Rückbank.
Und genau da liegt, trotz Rampen, der Hase im kleinen Pfeffer. Geräuschkapsel muss über Kopf, beengt, fast NULL Sicht, in Fahrtrichtung rechts ausgebaut werden. Fummelarbeit. Muss ja auch hinterher wieder rein. Und immer beengt ... nee, macht keinen Spass.
Daher Pumpe ...
Wagen warm fahren, abstellen, 15 Min. warten, zwischenzeitlich Luftansaugung für Turbolader oben die Schelle lösen und ABSOLUT VORSICHTIG die Luftansaug. etwas verschwenken !!! Ölfilter raus (27er Nuss und lange Verlängerung), Peilstab raus, passende Sonde auf Schlauch, Sonde in den Peilstab-Schaft,
Sonde in Ölwanne unten anschlagen lassen, minimal zurück (Öffnung der Sonde frei), Vakuum mit 10-20 Hüben aufbauen und beruhigt zuschauen wie das Öl abgesogen wird. Behälter sollte mindestens 5 Liter haben. Zwischendrin bei 1/2 - 3/4 nochmal einige Pumphübe nachlegen, alles gut 🙂
Ach ja, nicht vergessen, neue Filter-Kartusche in Filtergehäuse, verschrauben, neues Öl einfüllen, und immer schön am Peilstab orientieren !!!
Nur eben aus den bekannten Gründen (Ölschlamm in Wanne) sollte doch schon jedes 2. Mal Ölwechsel über Ablaßschraube stattfinden.
Nun kann losgelegt werden ... 🙂
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Jo die die Elektropumpe (mit dem 6mm-Docht funktioniert. Setzt natürlich voraus,dass das Öl warm ist.
Man sollte die mitgelieferten Schläuche erst einmal ausrichten. Also in heißes Wasser und dann auf einen Stab. Später dann gerade lagern.
Zeitaufwand für das Absaugen ca 10 min.
Natürlichen ist das Kabel zu kurz um an die Batterie/Zigarettenanzünderbuchse zu kommen.
Ansonsten habe ich mir einen gescheiten Wagenheber gekauft, der 500mm bringt. OK, hat 99€ierchen gekostet.
Während des Absaugen öffne ich die Ablassschraube und schiebe eine Schale unter. Nun den Motor eine 1/2 min laufen lassen und der ganze Dreck kommt raus.Frisches Öl rein.
Am nächsten Tag zur AU/HU fahren und der TÜFtler bekommt einen Schreck : "Da ist ja gar kein Öl drin"!
Hat sowas schonmal einer von euch beim Mopf 180 CDI gemacht? Komme ich da mit einer 6mm Sonde bis zum Boden der Ölwanne?
Mir würde die "Pela 6000" gefallen, hat einen guten Ruf aber nur eine 6mm Sonde ...
Gruß
Ivi
Zitat:
@Ivonne78 schrieb am 4. Juni 2016 um 21:13:50 Uhr:
Hat sowas schonmal einer von euch beim Mopf 180 CDI gemacht? Komme ich da mit einer 6mm Sonde bis zum Boden der Ölwanne?
Mir würde die "Pela 6000" gefallen, hat einen guten Ruf aber nur eine 6mm Sonde ...Gruß
Ivi
Moin
Das Motto lautet: Kaufen, die Pela 6000 !!!
Wenn dein Peilstab etwas über 7mm hat, und die Sonde der Pela 6mm, na dann paßt es doch.
Ist auch vom Behälter her größer als mein eingesetztes Gerät aus dem o.e. Link und wird auch von jemand aus einem Nachbar-Forum verwendet.
Das sich der Peilstabschaft vom VorMopf zum Mopf stärker verjüngen soll, halte ich für ein Gerücht und sollte sich allein schon durch Vergleich 7mm Peilstab zu 6mm Sonde erledigt haben.
Nur Mut ... 😉
Wenn ich meinen Peilstab einführe, ist ca. bei der Hälfte ein Knick zu spüren ... ok,, der dürfte überwindbar sein ... aber mit der Verjüngung des "Rohres" hab ich schon öfters gelesen, es geht ja nochh tiefer nach unten in die Ölwanne ... bin mir daher unsicher ...
Na ja, da hilft nur probieren.
Die Pela 6000 gibt es ja schon für knapp 50 Euro ...
Werde mir die Pumpe mal bestellen und hier berichten.
Grüßle
Ivi
Zitat:
@Ivonne78 schrieb am 6. Juni 2016 um 08:31:25 Uhr:
... aber mit der Verjüngung des "Rohres" hab ich schon öfters gelesen, es geht ja nochh tiefer nach unten in die Ölwanne ... bin mir daher unsicher ...
Verständlich,
aber unbegründet, denn der VorMopf hat diesen Verjüngungsabsatz auch im Ölpeilstab-Schaft.
Das klappt schon mit 6mm Sonde, da bin ich mir sicher.
Feedback, wie von dir angekündigt, wäre toll ... 🙂
Hallo,
so meine „Pela 6000“ ist angekommen. Meiner Einschätzung nach, ein hochwertiges Produkt. Aber das wichtigste … die Sonde geht wirklich bis zum Boden runter.
Ich habe erst 2 Liter Motoröl abgepumpt und dann den Behälter der Pela geleert. Danach nochmal knappe 3,5 Liter. Der Wagen stand absolut gerade und die Makierung am Peilstab war vorher knapp unter „max“.
Also gehe ich mal davon aus, dass wirklich das meiste raus gesaugt wurde.
Nach ner kleinen Proberunde ist das Öl auch noch schön hell geblieben.
Was mir sehr gefällt ist, dass die Sonde der Pela innen einen Metallkern hat, so etwa wie ein Bowdenzug. Daher ist sie auch gut bei heißem Motor zu gebrauchen.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden.
Danke nochmal für eure Hilfe
Ivi