unrechtmäßige knöllchen bei blitzer auf A3 Dreieck Heumar

Wer von euch 2016 auf der A3 in einer baustelle höhe Dreieck Heumar in Fahrtrichtung Oberhausen geblitzt wurde, hat glück. die knöllchen sind ungültig. siehe http://www.rp-online.de/.../...knoellchen-sind-ungueltig-aid-1.6580584

Beste Antwort im Thema

Wer von euch 2016 auf der A3 in einer baustelle höhe Dreieck Heumar in Fahrtrichtung Oberhausen geblitzt wurde, hat glück. die knöllchen sind ungültig. siehe http://www.rp-online.de/.../...knoellchen-sind-ungueltig-aid-1.6580584

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Problem gelöst: alle unrechtmäßigen Knöllchen sollen zurückbezahlt wwerden, auch die Fälle die eigentlich sdchon rechtskräftig abgeschlossen sind.Stichwort Gerechtigkeitslücke.

@buggeliger: Da wissen wir ja, das wurde ja überall so kommuniziert. Ich behaupte nun aber, dass es bei dem Blitzer überhaupt keinen Fehler gab, alles rechtmäßig und richtig war, und die Stadt Köln sich gerade lächerlich macht (oder ich, wenn mir das Gegenteil bewiesen werden kann 🙂 ). Und was meinst du mit "Gerechtigkeitslücke"?!

Zitat:

@TilJes schrieb am 12. Februar 2017 um 23:11:18 Uhr:


@buggeliger: Da wissen wir ja, das wurde ja überall so kommuniziert. Ich behaupte nun aber, dass es bei dem Blitzer überhaupt keinen Fehler gab, alles rechtmäßig und richtig war, und die Stadt Köln sich gerade lächerlich macht (oder ich, wenn mir das Gegenteil bewiesen werden kann 🙂 ). Und was meinst du mit "Gerechtigkeitslücke"?!

Zur Beschilderung hier folgender Bericht:

https://www.welt.de/.../...ellchen-Reker-wollte-das-Geld-behalten.html

Als ich im Sommer 2016 dort geblitzt wurde, gab es dort nach dem Ende der Baustelle, die damals meiner Erinnerung nach nur noch aus ein paar rot-weiß gestreiften Barken auf dem Seitenstreifen bestand, bis zu der Blitzanlage, die unmittelbar hinter der nächsten VLA folgte, die ca. 150-250 m entfernt auf die letzte Barke folgte, kein weiteres Tempolimitschild mehr. Entweder habe ich mich geirrt oder die Stadt Köln. Leider habe ich kein photographisches Gedächtnis mit Dauerspeicher sonst wüsste ich es genau 😁

Danke, aber ich kannte den Artikel schon. Der ist aber auch falsch. Wenn das Limit nach der Baustelle aufgehoben wäre, dann würde dort auch nicht mehr 80 gelten, sondern unbeschränkt. Da hat der Anwalt nur halbe Arbeit geleistet.

Und ja, nach der Baustelle kommt kein Schild mehr. Aber kurz vor Ende der Baustelle wird nochmal 60 angeordnet, ohne Gefahrenzeichen. Die gelten also auch nach der Baustelle weiter. Ich habe zwei Videoaufnahmen aus Mai und Oktober 2016 zur Verfügung. Aus beiden ergibt sich, dass die 60 beim Blitzer nicht aufgehoben ist.

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Zitat:

@TilJes schrieb am 12. Februar 2017 um 23:59:29 Uhr:


Danke, aber ich kannte den Artikel schon. Der ist aber auch falsch. Wenn das Limit nach der Baustelle aufgehoben wäre, dann würde dort auch nicht mehr 80 gelten, sondern unbeschränkt. Da hat der Anwalt nur halbe Arbeit geleistet.

Und ja, nach der Baustelle kommt kein Schild mehr. Aber kurz vor Ende der Baustelle wird nochmal 60 angeordnet, ohne Gefahrenzeichen. Die gelten also auch nach der Baustelle weiter. Ich habe zwei Videoaufnahmen aus Mai und Oktober 2016 zur Verfügung. Aus beiden ergibt sich, dass die 60 beim Blitzer nicht aufgehoben ist.

Auch Danke von mir für diese Angaben oben.

Ich meine mich zu erinnern, dass die VLA hinter der nach wenigen Metern die Blitzanlage steht, damals als ich diese passierte, auf ein Tempolimit von 80 eingestellt war. Vielleicht erklärt dies, weshalb die Stadt Köln nun von einem Tempolimit von 80 ausgeht. Das Limit von 60 wäre dann in jedem Fall durch das in der VLA aufgehoben worden.

Das stimmt. Die 80 gilt dann aber erst genau AB der Schilderbrücke. Der Blitzer überwacht aber noch den Bereich davor. Allerdings ist diese Anlage vom Verkehr abhängig, und zeigt wegen viel Verkehr auf einem meiner Mitschnitte auch nur 60 an.

Die Schilderbrücke hat immer 60km/h angezeigt und die Baustellenbeschilderung war ebenfalls immer 60 km/h und wurde Mitte Dezember auf 80 km/h geändert.

Damit bestätigst du ja auch nochmal, dass der Blitzer korrekt auf 60 km/h eingestellt war, und die Stadt Köln hier unnötigerweise klein beigegeben hat.

Für mich war nach der Baustelle eigentlich Schluss mti 60

Wieso war für dich Schluss nach der Baustelle?

vllt kann der beitrag hierzu helfen https://www.anwalt.de/.../...schon-bei-anstatt-bei-kmh-aus_097757.html

darin steht: "Die StVO gibt vor, dass Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder mit einem Zusatzschild, das die Begründung für die zulässige Höchstgeschwindigkeit liefert, dann aufgehoben sind, wenn der Grund für die Begrenzung objektiv ersichtlich entfällt."

ich kenn die stelle selbst nicht. wenn aber erkenntlich ist, dass die baustelle zu ende gewesen ist, ist die begrenzung von 60, die mit dem zusatzschild baustelle galt, dann aufgehoben

offensichtlich ist es aber so, dass nicht alle 60er Schilder mit einem Gefahrenschild versehen waren und daher die Beschilderung auf jeden Fall noch Gültigkeit hatte.

@harddrive35, @Kai R.
Genau! Die letzten 60er-Schilder vor dem Blitzer hatten eben KEIN Gefahrenzeichen dabei. Und genau das ist ja aus den Videoaufnahmen ersichtlich. Die Stadt Köln hat daher vermutlich unnötigerweise in diesem Drama nachgegeben.

diese Aussage, die man immer liest:

Zitat:

Zurück zur A3: Am Standort des Blitzgerätes war der Grund „Baustelle“ nicht mehr ersichtlich, sodass an der vorliegenden Stelle eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gelten musste.

ist natürlich auch großer Mist. Es gibt keine Schachteltempolimits. Aus 100 wurde 80 wurde 60, 60 wurde aufgehoben. Dann gilt jetzt überhaupt kein Tempolimit mehr so lange, bis ein neues angeordnet wird. Also Richtgeschwindigkeit.

Ja, es ist eine echt komische Veranstaltung. Alle schon in Karnevalsstimmung dort? Ich frage mich, was da für ein Amtsrichter über solche Verfahren entscheidet, der gar keine Ahnung von der StVO hat?! Es gab ja mindestens einen Fall, wo dann eben die Überschreitung um 20 km/h reduziert wurde, eben mit der Behauptung, dort hätte ja wieder 80 gegolten. Das ist sowas von abwegig, da kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Das die Stadt sich so leichtfertig der Lächerlichkeit preisgibt, das sieht man nicht alle Tage. Aber klar, sind ja nur 13 Mio. Euro. Die waren doch sicher schon ins Budget eingerechnet. Wie will man das kompensieren?

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