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Unfall Problem

Hallo,

ich hatte letzten Donnerstag einen Autounfall. Mir ist ein passat reingefahren. Der Mann ging auf mich zu und hat gleich gemeint das er schuld sei. Mein Auto(wahrscheinlich Totalschaden-Konnte nur noch abgeschleppt werden.) Freunde von mir haben seine Adresse und handynummer genommen sowie sein Kennzeichen. er hat auf einen Zellte unterschrieben das er Schuld sei. Das alles haben wir ohne Polizei geklärt(Das war ein Fehler). Nun steht mein Auto in der werkstatt und Wartet auf den gutachter derkann aber nur kommen wenn ich die versicherungsnummer weiß. Nur meldet sich der Unfallverursacher nicht. er hat meine Nummer und hat zu mir gemeint seine Versicherung wird sich bei mir Melden. Dort wo er wohnt ist er auch den ganzen Tag nicht anzutreffen. Diese Woche hab ich noch Urlaub aber nächste Woche muss ich zur Arbeit und hab kein Auto im Moment. Was soll ich jetzt tun? Zum anwalt? Anzeige bei Polizei?

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49 Antworten

http://www.gdv-dl.de/autoversicherer/autoversicherer.html

Unter der bundesweiten Servicenummer 0180-25 0 26 wird der direkte Kontakt zur Versicherung des Unfallgegners hergestellt. Etwa 1,3 Millionen Mal im Jahr wird dieser Service in Anspruch genommen. Damit hilft der Zentralruf der Autoversicherer bei fast jedem dritten Unfall.

Zuerst die Versicherung des Unfallgegners kontaktieren und alles weitere mit denen besprechen. Wenn die Versicherung komisch wird, einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen.

Hast du denn einen unterschriebenen Unfallbericht mit genauer Beschreibung des Unfallvorganges?

Gruß

Prinzipal

Der Zentralruf (s.o.) benötigt nur das polizeiliche Kennzeichen und stellt Dich dann durch.

Generell zum Verhalten nach Unfällen:

http://www.unfallweb.de/index.php?page=zehnwichtigepunkte

am 1. Mai 2006 um 2:36

Aber Vorsicht mit dem Zentralruf landet man direkt bei der

( zahlenden ) Versicherung des Unfallgegners und dann werden oftmals geschulte Sachbearbeiter versuchen das sogenannte Schadensmanagement anzubringen:

 

darum muss man unbedingt Punkt 8 des von madcruiser verlinkten Unfallwebratgeber befolgen:

 

Zitat:

"Halten Sie die Abwicklung des Unfallschadens stets in Ihren Händen, auch wenn Ihnen insbesondere von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners die gesamte Abwicklung des Schadens angeboten wird. Lassen Sie es nicht zu, dass ein unabhängiger Kfz-Sachverständiger durch sogenanntes Schadenmanagement ausgeschaltet wird."

denn Zitat von: http://www.captain-huk.de/allgemein/schadensmanagement-im-visier-der-gerichte/

Zitat:

Herr H. Donnerstag, 30.03.2006 um 15:44 Sehr verehrte Frau Zimper,

auch ich bin schon einmal ,allen Ratschlägen eines Kfz.-Sachverständigen trotzend,den Anweisungen einer Versicherung auf dem Leim gegangen.

Nach dem schmerzlichen bezahlen eines Lehrgeldes fallen mir immer wieder die Worte dieses Kfz.-Sachverständigen ein,der damals versucht hat mich zu überzeugen, dass man die Schadenregulierung einem neutralen Anwalt überlässt:

” Herr H. mal angenommen jemand schlägt Sie zusammen und zefetzt Ihre Kleidung, überlassen Sie dann demjenigen die Entscheidung über das Schmerzensgeld und den Schadenersatz.?

Meine Antwort darauf war ein klares Nein.

Die Frage: “warum überlassen Sie dann Ihre Schadenersatz-forderungen der gegnerischen Versicherung?” ,habe ich damals nicht richtig erkannt.

Wie paradox und kostspielig mein Verhalten damals war, als ich den Ratschlägen einer Sachbearbeitern der Württembergischen Versicherung erlag werde ich nie vergessen.

Ein Link den Du nur unterstreichen kannst, nicht wahr? ;)

Und dann noch als zweiter Link in den FAQ Versicherungen ausgebracht ...

Zitat:

Original geschrieben von gutachteronline

” Herr H. mal angenommen jemand schlägt Sie zusammen und zefetzt Ihre Kleidung, überlassen Sie dann demjenigen die Entscheidung über das Schmerzensgeld und den Schadenersatz.?

Deine Propaganda-Beiträge haben wir mittlerweile alle zur Kenntnis genommen. Es ist also nicht erforderlich, hier ständig irgendwelche längst erledigten Threads auszugraben.

Im Übrigen gibt es nach wie vor eine Vielzahl Geschädigter, die einfach nur ihr Auto repariert haben wollen, ohne daraus viel "tamtam" machen zu müssen und ohne unter Berufung auf eine selbsterstellte Urteilssammlung noch mindestens einen Betrag x am Ende der Schadenregulierung zur eigenen Verwendung übrig haben zu müssen. Diese werden auch weiterhin mit dem Schadenmanagement der Versicherer zufrieden sein und darauf zurückgreifen!

Vielleicht solltest Du in Deinen Beiträgen auch mal darauf hinweisen, daß man die Kfz-Versicherungsbeiträge drastisch senken könnte, würde es im Schadenfall nur um eine sachliche und sinnvolle Schadensbehebung gehen und nicht -wie von Dir ständig propagiert- darum, möglichst viel von den Gewinnen der Versicherer abzuschöpfen.

Den Kampf wirst Du sowieso verlieren weil die Versicherer immer Gewinne machen werden! Nur kann sich dann niemand mehr ein Auto oder besser, die laufenden Folgekosten, leisten.

Der ADAC meint:

Zitat:

Vorsicht!

Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen - insbesondere von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners - die gesamte praktische Abwicklung des Schadens angeboten wird. Bei dieser Schadenssteuerung durch die Haftpflichtversicherung besteht vielfach das Risiko, daß der Schaden auch gegen Ihre Interessen so beseitigt wird, wie es die Versicherung für richtig hält und Ihre unabhängigen Berater (Anwalt und Sachverständiger) ausgeschaltet werden, so daß Sie nicht Ihr volles Recht erhalten. Diese Gefahr besteht auch, wenn Ihr eigener Versicherer Ihnen anbietet, den durch einen Dritten in Deutschland an Ihrem Kfz angerichteten Schaden zu übernehmen, wie wenn der Gegner auch bei Ihrer Versicherung versichert wäre.

Wieviele Zitate kommen denn noch?

Hi,

weil wir grad bei Zitaten sind und ich finde, es ist ne gute Antwort auf deine Frage:

Otto w. aus Ostfriesland meint:

"Einen hab ich noch..." ;)

Grüße

Schreddi

Zitat:

Original geschrieben von Schreddi

Hi,

weil wir grad bei Zitaten sind und ich finde, es ist ne gute Antwort auf deine Frage:

Otto w. aus Ostfriesland meint:

"Einen hab ich noch..." ;)

Grüße

Schreddi

:)

gutachter o. aus ? hat sicherlich noch mehr als einen....

Zitat:

Original geschrieben von Schusti2

Vielleicht solltest Du in Deinen Beiträgen auch mal darauf hinweisen, daß man die Kfz-Versicherungsbeiträge drastisch senken könnte, würde es im Schadenfall nur um eine sachliche und sinnvolle Schadensbehebung gehen und nicht -wie von Dir ständig propagiert- darum, möglichst viel von den Gewinnen der Versicherer abzuschöpfen.

Den Kampf wirst Du sowieso verlieren weil die Versicherer immer Gewinne machen werden! Nur kann sich dann niemand mehr ein Auto oder besser, die laufenden Folgekosten, leisten.

Die Frage ist doch, was auf Dauer günstiger ist:

  • Hohe Prämien in der KFZ
  • Die Sozialabgaben.
  • Ich seh schon Herrscharen von Anwälten und Sachverständig die für eine Erhöhung von Hartz IV demonstrienen...

IMMER WIEDERE DER GLEICHE QUATSCH MIT STEIGENDEN PRÄMIEN. ZITAT CAPTAIN HUK

Zitat:

Helmut Unfug Freitag, 28.04.2006 um 21:34 Hallo schrottfuzzi,

im Prinzip und allgemein betrachtet, sollte der Solidaritätsgedanke dazu führen, überflüssige Kosten zu vermeiden, um die Beiträge der Mitglieder möglichst niedrig zu halten. Leider wird dies allerdings fast ausschließlich von den Mitgliedern verlangt und nicht von denen, die das Geld der Mitglieder verwalten, nämlich den Versicherungsgesellschaften.

Unbenommen der Rechtssituation, dass der Geschädigte den Beweis über Art, Umfang und Kosten des im zugefügten Schadens führen muss, gibt es auch noch ganz andere Gründe, den Versicherungen nicht länger auf den Leim zu gehen, wenn sie an unsere “moralische” Verantwortung appelieren und von den Geschädigten verlangen, auf ihr gutes Recht und damit Geld verzichten sollen (Prämienstabilität etc, ha ha).

Der Gesetzgeber verlangt von der Versicherung (wie auch von Trägern bestimmter Sozialeinrichtungen oder auch Rentenkassen von Firmen), dass sie über ausreichend liquide Mittel verfügen. Das bedeutet, dass die Versicherungen die Kosten für Rechtsanwalt, SV Honorare, Abschleppkosten etc. mit in ihre Prämien einkalkulieren müssen, denn es könnte ja sein, dass jeder Geschädigte sein ihm zustehendes Recht in Anspruch nimmmt und diese Aufwendungen tatsächlich hat. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass jeder Geschädigte, der auf seine Rechte wie freie Wahl des Rechtsanwalts und des Sachverständigen verzichtet, nicht den Geldtopf der Solidargemeinschaft (Mitglieder der Versicherung) schont, sondern die Gewinne der Versicherungen steigert.

Das und nur das ist der einzige wahre Grund aus meiner Sicht, dass die Versicherungen alles unternehmen, um den Geschädigten dahin zu bringen, wo sie ihn heute schon vielfach haben, nämlich ins schadenrechtliche Nirwana.

SV Unfug

Wer hätte das gedacht, hat er doch tatsächlich noch ein Zitat gefunden! Allerdings eins, welches "leider nur" eine persönliche Meinung enthält, die noch dazu sachlich ziemlich an der Realität vorbeigeht. Schade eigentlich....

Aber immerhin ist es ihm wieder gelungen, den wahren Grund seiner Aktivitäten jedem normal gebildeten Menschen klar zu machen, von wegen Verbraucherschutz und so. hahaha......

Hi,

nu hör doch aber auch mal wieder auf mit Quark - was soll das?

Das ist eine (!) Meinung - es gib diverse andere.

Jeder wird seine Meinung auch dahingehend versuchen zu untermauern, indem er eine mehr oder weniger sinnvolle Argumentationskette aufbaut.

Ich liebe immer solche Aussagen wie "das und nur das ist der einzig wahre Grund" _ die große nreligiösen Führer vermögen dies zu behaupten *gg* - aber ein einzelner Gutachter?

Immerhin - an Selbstvertrauen mangelt es dem Mann nicht - eher schon am Realitätssinn.

Ich jedenfalls wäre nicht so vermessen, derartiges zu sagen.

In diesem Sinne:

Dir mag aufgrund deiner grauslichen Rechtschreibung das Zitieren einfacher erscheinen - aber verschon uns bitte damit - es hat (wie so oft) zum vorliegenden Problem gar nix beigetragen.

Grüße

Schreddi

Captain-HUK und Gutachteronline geht fast nur um Polemik.

Das hat MT nicht verdient.

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