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Unfall mit geliehenem Anhänger

Themenstarteram 2. Oktober 2011 um 3:24

Hallo zusammen,

hoffe habe hier das richtige Forum gewählt (falls nicht, bitte verschieben)

Habe folgendes Problem: Habe von einer Privatperson ohne Gewerbeanmeldung einen Autotransportanhänger geliehen (1 Woche für 120 €) und bin damit nach Großbritannien. Habe ein Auto dorthin gebracht und wieder eins zurück.

Auf dem Rückweg hat der Anhänger Rad und Radlager verloren. Zum Glück kam sonst kein Schaden zustande.

Anfangs wollte der Herr 150 € für die Reparatur haben, nun hat er sich umentschieden und hätte gern über 1000 €.

Er meint ich könne das ja bei meiner privaten Haftpflicht melden, jedoch bin ich mir ziemlich sicher das Schäden an fahrenden Fahrzeugen nichts mit der privaten Haftpflicht zu tun haben.

Der Anhänger ist aus den 80ern und hat angeblich grad erst neue Radlager und Räder bekommen. Die Auflaufeinrichtung war nicht mehr beweglich nach dem "Unfall" und das Bremsgestänger verzogen, die restlichen Räder ziemlich heiß. Es wurde nirgendwo angeeckt oder ähnliches.

Habe schon mit bei der Rechtsschutzversicherung mit einem Rechtsanwalt gesprochen, der meinte ich sollte nicht zahlen. Schien mir aber auch bei seiner Aussage etwas unsicher.

Frage: Wie seht ihr die Sache?

Wäre sehr dankbar für eure Antoworten.

LG Maike

Beste Antwort im Thema

Zwar ist richtig, dass der Fahrzeugführer für sein Gespann verantwortlich ist. Er kann feststellen, dass die Reifen abgefahren sind und dann den Hänger nicht in betrieb nehmen.

Wie soll er aber feststellen, dass die Bremse am Rad nicht ordnungsgemäß repariert wurde? Der Hänger würde ja von einem Gewerblichen gegen Geld entliehen.

Wenn du einen Leihwagen bekommst kannst die Funktion der Bremse prüfen. Ob bei der Bremse gepfuscht wurde kannst nicht feststellen.

26 weitere Antworten
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26 Antworten
Themenstarteram 2. Oktober 2011 um 11:10

Wow, das ging ja richtig fix mit den Antworten ;)

Tausend Dank.

Hatte mich versucht kurz zu halten damits nicht allzu öde wird,hier nun paar mehr Infos.

Der Besitzer des Anhängers ist Soldat der britischen Streitkräfte, genau wie mein Mann. Die Fahrzeuge sind bei der Armee registriert, haben aber deutsche Versicherungen. Kann man sich vorstellen als wäre die Armee die Zulassungsstelle.

Laut Armee dürfen die Fahrzeuge von allen Armeezugehörigen gefahren werden, sprich Soldaten und Angehörige, sofern sie in die Versicherung fallen. Jedoch ist es den Sodlaten untersagt unangemeldete Nebeneinkünfte zu haben, was dies ja wäre.

Armee ist informiert.

Auf facebook gibt es eine Gruppe für die brit. Soldaten, ähnlich wie ebay kleinanzeigen. Dort hatte ich gepostet das ich einen Anhänger bräuchte mit Versicheurng in Großbritannien, da alle Anhängerverleiher in der Umgebung angeblich nur innerhalb Deutschlands versichert wären. Daraufhin hat mir der Besitzer des Anhängers (Privatperson) geschrieben und mir angeboten seinen Anhänger für 120 € zu leihen.

Éinen scxhriftlichen Vetrag hat es nie gegeben.

Der Anhänger hat 700km mit Autobeladung zurückgelegt, dann noch einmal ca.500 ohne Auto und dann noch einmal 250 km mit Auto bis dann das Rad etc wegflog.

Haben dann beides dortgelassen und kam per Adac zurück nach Deutschland.

Haben auf der Fahrt den Reifendruck noch erhöht weil der etwas niedrig war und der ganze Anhänger sich irgendwie ein wenig schwammig anfühlte. Sobald man zu scharf lenkte, schauckelte sich das Gespann sofort auf. Nach der Erhöhung des Reifendrucks war es etwas besser.

Das und die Funktionalität der Lichter war leider auch das Einzige was wir kontrollliert haben.

Der Besitzer möchte um die 1400€ laut Kostenvoranschlag für die Reparatur oder 900 € und ich kann den ganzen Anhänger haben, was ja schon etwas seltsam ist.

Das die Radlage etc neu waren sagte mir der Besitzer und die WErkstatt wo er es hat machen lassen, von welcher auch der Kostenvoranschlag ist. Nicht zu vergessen jedoch das dies auch ein Exsoldat ist und beide sich seit langem kennen.

Alles in allem also 3ein ziemliches Chaos.

Das ist natürliche eine verzwickte Sache!

Das müsst ihr höchstwahrscheinlich Armeeintern regeln.

 

Viktor

Themenstarteram 2. Oktober 2011 um 11:35

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v

Das ist natürliche eine verzwickte Sache!

Das müsst ihr höchstwahrscheinlich Armeeintern regeln.

Viktor

Die Armee möchte da auch nichts mit zu tun haben, da es zivilrechtlich ist (außer halt das mit dem Nebeneinkommen).

Die Armee fungiert hier wirklich nur als Zulassungsstelle. Bei Linkslenkern angemeldet auf die Armee gibts sogar deutsche Nummernschilder und Tüvplakette, jedoch jedes Jahr und vom Armee-tüv. Hier würden also die deutschen Gesetze gelten.

müll .. falscher Knopf :mad:

Die Werkstatt soll dir mal erklären, wieso ein neues Radlager so einfach abfällt!

Soll da der eigene Pfusch (der von der Werkstatt) vertuscht werden,

und die suchen sich jetzt nur ein zahlendes Opfer, also Dich?

 

Viktor

Augen zu und durch ...

Wie du schon erkannt hast (1400.- und 900.-) soll hier jemand abgeledert werden. Lehn dich zurück und bleib cool. Das Rad ist da und

es fehlt nur ein Splint.

Bestehe einfach auf das Gutachten eines unparteiischen Gutachters und der Käse ist gegessen. Wir haben keine Besatzungsmächte mehr ergo gilt unser Gesetz. Basta.

Gruß Moary

Themenstarteram 2. Oktober 2011 um 11:54

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v

Die Werkstatt soll dir mal erklären, wieso ein neues Radlager so einfach abfällt!

Soll da der eigene Pfusch (der von der Werkstatt) vertuscht werden,

und die suchen sich jetzt nur ein zahlendes Opfer, also Dich?

Viktor

Wir wären irgendwo gegen gefahren oder hätten die Handbremse nicht gelöst meinten die.

Denke auch das die nur nen dummen suchen, aber er hat jetz halt auch mit Anwalt gedroht und frag mich halt wenns vor Gericht geht, wie da so meine Chancen stehen. Der Rechtanwalt bei der Hotline sagte zwar nicht zahlen aber wie gesgt, sicher schien er sich da nicht.

Und wenn ein Gutachten erstellt werden soll.... naja er hat den Anhänger ja jetz auch wieder und wird sicher vorher genug dran setzen Fehler zu vertuschen.

Dachte vielleicht hatte einer hier schonmal zufällig so etwas ähnliches.

Muss man den nicht eine entsprechende Versicherung haben wenn man einen Anhänger gegen Gebühr verleiht?

Themenstarteram 2. Oktober 2011 um 11:57

Zitat:

Original geschrieben von moary

Augen zu und durch ...

Wie du schon erkannt hast (1400.- und 900.-) soll hier jemand abgeledert werden. Lehn dich zurück und bleib cool. Das Rad ist da und

es fehlt nur ein Splint.

Bestehe einfach auf das Gutachten eines unparteiischen Gutachters und der Käse ist gegessen. Wir haben keine Besatzungsmächte mehr ergo gilt unser Gesetz. Basta.

Gruß Moary

Hört sich gut an, werds versuchen (cool zu bleiben).

Vielen Dank für eure Hife.

Werd mal Bescheid geben wenn sich was Neues ergibt.

LG Maike

Zitat:

Original geschrieben von Mrs.M

Hallo zusammen,

 

hoffe habe hier das richtige Forum gewählt (falls nicht, bitte verschieben)

 

Habe folgendes Problem: Habe von einer Privatperson ohne Gewerbeanmeldung einen Autotransportanhänger geliehen (1 Woche für 120 €) und bin damit nach Großbritannien. Habe ein Auto dorthin gebracht und wieder eins zurück.

Auf dem Rückweg hat der Anhänger Rad und Radlager verloren. Zum Glück kam sonst kein Schaden zustande.

 

Anfangs wollte der Herr 150 € für die Reparatur haben, nun hat er sich umentschieden und hätte gern über 1000 €.

Er meint ich könne das ja bei meiner privaten Haftpflicht melden, jedoch bin ich mir ziemlich sicher das Schäden an fahrenden Fahrzeugen nichts mit der privaten Haftpflicht zu tun haben.

Der Anhänger ist aus den 80ern und hat angeblich grad erst neue Radlager und Räder bekommen. Die Auflaufeinrichtung war nicht mehr beweglich nach dem "Unfall" und das Bremsgestänger verzogen, die restlichen Räder ziemlich heiß. Es wurde nirgendwo angeeckt oder ähnliches.

Habe schon mit bei der Rechtsschutzversicherung mit einem Rechtsanwalt gesprochen, der meinte ich sollte nicht zahlen. Schien mir aber auch bei seiner Aussage etwas unsicher.

 

Frage: Wie seht ihr die Sache?

 

Wäre sehr dankbar für eure Antoworten.

 

LG Maike

Wenn Du schon bei einem Rechtsanwalt warst, bei der Meinung aber nicht sicher bist, dann hast Du eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Du gehst zu einem anderen Rechtsanwalt, aber der wird Dir höchstwahrscheinlich die gleiche Auskunft geben oder Du zahlst den Schaden.

Wir sind hier mit Masse nur Laien, da würde ich schon eher auf den Rat eines Rechtsanwalts hören.

 

Und mal so, aus dem Bauch heraus würde der Typ gar nichts von mir bekommen. Er hat schließlich dafür zu sorgen, dass sich der Anhänger in einem verkehrssicheren Zustand befindet.

Digi raus ... Istzustand dokumentieren ...

RA und Hotline ..scheißdrauf.. der Schlawacke muß dir beweisen,m daß der Schaden auf deine unsachgemäße Handhabung zurückzuführen ist. Kanner aber ohne Gutachten nicht.

Saudummes Beispiel: du bist 100 km mit 100km/h Slalom mit dem Hänger gefahren. Und sogar das muß er aushalten :mad:

Wenn er dir das nachweisen kann ist Angela Murksel die Reinkarnation vom Dalai Lama und Jesus in Persona.

Ich habe (Siehe Post oben) nen Hänger der, regelmäßig gechecked, keine Räder verliert und hinten nachläuft wie ein Dackel.

Laß dich am Arsch lecken

Gruß Moary

P.S: Pastaflitzer argumentier hier "aus dem Bauch" hat aber, leider, recht. ;)

 

Zitat:

Original geschrieben von Mrs.M

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v

Die Werkstatt soll dir mal erklären, wieso ein neues Radlager so einfach abfällt!

Soll da der eigene Pfusch (der von der Werkstatt) vertuscht werden,

und die suchen sich jetzt nur ein zahlendes Opfer, also Dich?

Viktor

Wir wären irgendwo gegen gefahren oder hätten die Handbremse nicht gelöst meinten die.

Denke auch das die nur nen dummen suchen, aber er hat jetz halt auch mit Anwalt gedroht und frag mich halt wenns vor Gericht geht, wie da so meine Chancen stehen. Der Rechtanwalt bei der Hotline sagte zwar nicht zahlen aber wie gesgt, sicher schien er sich da nicht.

Und wenn ein Gutachten erstellt werden soll.... naja er hat den Anhänger ja jetz auch wieder und wird sicher vorher genug dran setzen Fehler zu vertuschen.

Dachte vielleicht hatte einer hier schonmal zufällig so etwas ähnliches.

Muss man den nicht eine entsprechende Versicherung haben wenn man einen Anhänger gegen Gebühr verleiht?

..Du wirst nicht versuchen cool zu bleiben ...

..DU BIST SO COOL, SO COOL DASS DU EISWÜRFEL SCHEISST...

und das sagst du jeden Tag wenn du beim Zähneputzen in deine Augen schaust .. egal ob verquollen oder nicht.

Wo ich bin ist vorne .. und wenn´s mal andersrum ist ...ist eben hinten vorne ... basta..:cool:

 

Zitat:

Original geschrieben von Mrs.M

Zitat:

Original geschrieben von moary

Augen zu und durch ...

Wie du schon erkannt hast (1400.- und 900.-) soll hier jemand abgeledert werden. Lehn dich zurück und bleib cool. Das Rad ist da und

es fehlt nur ein Splint.

Bestehe einfach auf das Gutachten eines unparteiischen Gutachters und der Käse ist gegessen. Wir haben keine Besatzungsmächte mehr ergo gilt unser Gesetz. Basta.

Gruß Moary

Hört sich gut an, werds versuchen (cool zu bleiben).

Vielen Dank für eure Hife.

Werd mal Bescheid geben wenn sich was Neues ergibt.

LG Maike

Hallole zusammen

ich habe einen auch einen Kfz Transportanhänger . vor Monaten ist ein Kollege mit dem Teil nach Polen gedonnert und vor der Grenze hat sich ebenfalls ein Radlager verabschiedet. Trommel blieb drauf weil der kKollege es rechzeitig gemerkt hat. Er hat dann das betroffene Rad abgeschraubt und den Hänger zurückgebracht. Ich habe das ganze mitsammt Neuer Bremstrommel und neuer Bremse ( Beläge ) instandgesetzt . ist als Besitzer mein problem und ausser mir war da die letzten Jahre keiner mehr drann. Das Radlager kann durch mehrfache Randsteinrempler gerade bei Tandemachsen Schaden nehmen..

Allerdings wird nach jeder Fahrt das Teil geprüft und ggf gewartet. nur bei Reifenschäden lasse ich mir diese bezahlen ( wird vorher durch Vertragliche Regelung bezüglich Schäden die durch die Nutzung entstehen Sichergestellt) wenn an der Karkasse sichtbare Schäden erkennbar sind. Obwohl es mein Geld gekostet hat ist das mein eigenes Problem. Denn ich habs ja auch als Privater mit Gewerbeanmeldung vermietet. Ich verstehe nicht das hier so ein Aufriss gemacht wird die Mietsache war zeifelsfrei nicht in Ordnung also eben mein problem. Obwohl die Einkünfte durch meine Gewerbeanmeldung , aber auch die kosten lauffen über die Steuer. Fertig . Ich währe nicht auf die Idee gekommen dem kollegen eine Rechnung zu stellen das einzige was mích geärgert hat ist das er über die Strecke falsche Angaben gemacht hat . Der Tarif ist auch recht billig denn unter 25 Euros am Tag geht mein Hänger nicht aus dem Grundstück und ich bin hier im Süddeutschen Raum mit großem Abstand noch billig.. wie ich schon feststellen konnte. unter deissig Euronen bekommt man hier bei uns nichts gescheites.. Hänger muß man bei uns hier auch abschließen denn da kommt gerne mal ein Nachbar vorbei der mal eben einen Hänger braucht und vergisst zu fragen.. und dann sucht man das Teil eventuell einige Tage und plötzlich steht er wieder da.. ( erfahrung aus dem Bekanntenkreis.. ) Jol.

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