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Unfall in Polen - Unfallgegner litauischer LKW-Fahrer...

Hallo zusammen,

mein Onkel hatte vor ca. 2 Wochen einen Unfall. Er war auf dem Heimweg, fuhr ca. 50-60km/h in geschlossener Ortschaft, aufeinmal hatte er einen litauischen LKW im Heck. Der Fahrer des LKW ist eingeschlafen und fuhr auf meinen Onkel anscheinend ungebremst auf...

Natürlich wurde die polnische Polizei verständigt, Protokolle geschrieben und später stellte sich heraus das der Fahrer zusätzlich noch über 2 Promille Alkohol im Blut hatte.

Nun habe ich vor ein paar Tagen die Daten der Versicherung des litauischen Fahrers (Zweigstelle in Hamburg) bekommen und mit denen Kontakt aufgenommen. Die Versicherung möchte das ich zu einem Autohaus meines Vertrauens fahre ich dort ohne Gutachter eine Kostenanalyse machen lasse.

Der Schaden sieht zwar von weitem nicht dramatisch aus aber es kommt mir vor als wenn das ganze Heck nach unten gezogen wurde. Auch die Spaltmaße zwischen Kotflügel hinten und Türen hinten stimmen nicht überein.

Ich habe doch Anspruch auf einen Gutachter oder ist das anders beim Unfall mit einem ausländischen Bürger?! Wie soll ich weiterverfahren?! Könnte morgen ein Termin in der Werkstatt mit Gutachter machen...!?

Gruß

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18 Antworten

Hallo,

nach deinem Beitrag ist eine klare Sachlage.Dein Onkel hat keinen Schuld.Wenn die Spaltmase nicht mehr stimmen dann ist es viel als es aussieht.Du hast einen Recht zum Gutachter zu gehen nur er kann die versteckte Schäden feststellen.Den Gutachter bei diesem Fall muss die Versicherung übernehmen.Ich rate dir was,bei den Unfällen mit ausländischen Autos würde ich mich von einem Anwalt beraten lassen.Hat dein Onkel eine Verkehrsrechschutzversicherung?

MFG

es gibt kfz versicherungen in deutschland die ihren kunden (versicherten) bei der schadensregulierung mit ausländern helfen. sie gehen in vorleistung und holen das geld dann von der gegenerischen versicherung und kümmern sich um die schadensabwicklung ,mit anwalt und allem. was sehr wichtig ist, der unfall wird nach deutschen recht abgewickelt. vielleicht ist dein onkel bei so einer versichert. wenn er allerdiengs eine .24 , .online oder .direkt hat, kann er sich die zeit sparen. da ist geiz ja geil und service ein fremdwort.

die andere frage ist, nach welchem nationalem recht wird reguliert? ich habe keine ahnung was in polen standart ist. auf jedenfall nicht der deutsche. könnte sein, das du auf den gutachterkosten hängenbleist, oder das das auto nach polnischem standart und preisen repariert wird. eine rechtschutz wäre nicht schlecht.

Der Versicherer versucht, die Gutachterkosten zu vermeiden und vertraut auf die fachmännischen Angaben eines qualifizierten Autohauses. Ich würde das als positiv einstufen. Auch eine gescheite Werkstatt sollte in der Lage sein, den genauen Schaden festzustellen und zu kalkulieren. 

 

Ein paar Fotos dazu sind sicher angebracht.

 

Zitat:

Original geschrieben von V5-150 PS.

Hallo,

nach deinem Beitrag ist eine klare Sachlage.Dein Onkel hat keinen Schuld.Wenn die Spaltmase nicht mehr stimmen dann ist es viel als es aussieht.Du hast einen Recht zum Gutachter zu gehen nur er kann die versteckte Schäden feststellen.Den Gutachter bei diesem Fall muss die Versicherung übernehmen.Ich rate dir was,bei den Unfällen mit ausländischen Autos würde ich mich von einem Anwalt beraten lassen.Hat dein Onkel eine Verkehrsrechschutzversicherung?

MFG

Bitte Vorsicht mit solchen leichtfertigen Tipps, wenn man das nicht 100%ig weis !

 

Der Unfall ist in Polen passiert und nicht in Deutschland. Sowohl in Polen als auch in Litauen werden Sachverständigenhonorare deutlich geringer erstattet als in Deutschland

 

@Te

 

Dein Onkel soll bei einem Rechtsanwalt anrufen und einen Termin zur Erstberatung. vereinbaren. 

 

Das sollte er ausrücklich betonen.

 

Der kostet zwischen 120 und 150 Euro.

 

Der Rechtsanwalt klärt deinen Onkel dann darüber auf, welche Ansprüche er durchsetzen kann.

Da gibt es nämlich erhebliche Unterschiede bei der Regulierung. 

 

Gruss

 

Delle

Hi,

zunächst:

Die angesprochene Abwicklung über die eigene Versicherung sollte geprüft werden.

Jedoch (und das ist schlicht falsch am Vorpostingvon habanos) hat dies nichts mit Direktversicherung oder Serviceversicherer zu tun, sondern ausschließlich mit dem Umfang des abgeschlossenen Versicherungspaketes.

Diese "Serviceleistung" wird i.d.R. gegen Aufschlag verkauft - etwa unter dem Namen "Auslandschadenschutz" --> Standard ist es sicher nicht.

Ansonsten sollte der Gerichtsstand und damit das anwendbare Recht geklärt werden. Ziemlich knifflige Geschichte, zumal hier ein Drittland mit im Spiel ist.

Gilt etwa polnisches Recht, gibt es erhebliche Unterschiede - daher ist von "sofort zum Anwalt" rennen abzuraten, wenn keine Rechtsschutzversicherung besteht.

Anders als in Deutschland gibt es z.B. in Polen keine erstattungsfähigen Anwaltskosten - dies hat regelmäßig der Mandant zu übernehmen.

Nutzungsausfall bzw. Mietwagenanspruch bestehen bei gewerblicher Nutzung (Taxi) des Fahrzeuges - keinesfalls automatisch.

In der vorliegenden Konstellation muss ich aber passen, welches Recht gilt - das weiß tatsächlich nur ein Anwalt.

Das wichtigste Element ist hier wohl die eigene Rechtsschutzversicherung - wenn nicht vorhanden, dann versuchen, die eigenen Kosten im Rahmen zu halten.

Grüße

Schreddi

ich füge mal eine Übersicht der Schadenersatzleistungen im Ausland bei. Da kann man sehen, was alles so gedeckelt ist und was nicht.

Ich hoffe man kann es lesen...... :)

 

Gruss

 

Delle

Hi,

ich wage zu bezweifeln, dass  der durchschnitttliche Feld-Wald-Und-Wiesen-Advokat nur einen Hauch von Ahnung hat, wie ein solcher Schaden abzuwickeln ist.

 

Am besten ist man da wohl noch aufgestellt, wenn man in der Nähe der polnischen Grenze lebt, weil die dort ansäßigen Anwälte vielleicht -wenn man Glück hat- Erfahrung mit der Abwicklung haben.

 

Mit sämtlichen Maßnahmen, die Kosten verursachen (SV,RA usw), wäre ich vorsichtig, wenn ich nicht riskieren will, am Ende ganz oder teilweise drauf sitzen zu bleiben.

 

Was helfen könnte, wäre ein Anruf in der Auslandschadenabteilung der eigenen Versicherung. Dort dürfte zumindest bekannt sein, nach welchem Recht der Schaden abgewickelt wird (ich vermute:  polnisches Recht) und welche Positionen erstattet werden.

 

Andere Alternative ist, die Sache über die eigene Vollkasko -wenn vorhanden- abzuwickeln.

Geht am schhnellsten und verursacht keinen Stress, führt aber zu Rabattverlust und Abzug der Selbstbeteiligung. Nach deutschem Recht vom Unfallverursacher zu erstatten, aber hier...:confused:

 

Gruß

 

Hafi

 

 

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Dellenzaehler

 

Ich hoffe man kann es lesen...... :)

Nö.

:D

Kauf dir ne Brille du Napfsülze ...... :D:p

 

extra für dich nochmal....... :)

 

ps. habe es noch gedreht, damit du deinen Bildschirm nicht drehen musst.......

Na ja Delle, ein unscharfes Dokument um 90° drehen verbessert nicht die Schärfe.

Ist ja kein Fernglas. :D

War aber gut gemeint. ;)

Gruß

Frank, der schon eine Brille hat.

also, ich habe ja auch schon eine Brille, kann abe alles lesen. Ich habe es ja auch noch mal vergrößert. 

 

Kann man da echt nix erkennen ? :(:confused:

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Dellenzaehler

also, ich habe ja auch schon eine Brille, kann abe alles lesen. Ich habe es ja auch noch mal vergrößert. 

Kann man da echt nix erkennen ? :(:confused:

iss nicht einfach zu lesen, aber ich bin der Meinung dass da in der Zeile "Polen" bei Anwalt ein + steht, dann würde der Anwalt wohl doch übernommen werden.

Ansonsten noch der hinweis auf die Kostenlose Erstberatung durch einen Anwalt bei bestehender Mitgliedschaft in einem Automobilclub (ADAC usw)

Grüße

Steini (mit Kontaktlinse :D)

Ja Steini, du hast recht. da steht ein Plus. :)

 

Also volle Leistung

 

Good Job ;)

 

Gruß

 

Delle

habe noch niemand gesehen der einen auslandsschaden plus o. ä. bei einer direct,24,online hat. mit denen wären sie nämlich nicht mehr so preiswert.

mfg

habanos, der den auslandsschaden in seiner komfort drin hat und auch nicht viel mehr bezahlt als bei einer direkten.

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