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Umweltgerechter Abbau der Steuerprivilegien für privat genutzte Firmenwagen

Themenstarteram 24. November 2011 um 12:58

Liebe Forenmitglieder,

auf Grund einer wissenschaftlichen Recherche würde ich gerne ein paar Fragen stellen.

Wie mittlerweile sicherlich bekannt ist wurde im Mai diesen Jahres eine Studie veröffentlicht, die den umweltgerechten Abbau der Steuerprivilegien für privat genutzte Firmenwagen beinhaltet.

Das wirft die Frage nach der privaten Nutzung erneut auf.

Ich interessiere mich hinsichtlich der Mobilität für das Verhalten von Arbeitnehmern mit Dienstwagenprivileg und ohne eben dieses. Ich würde daher gerne den Unterschied erstellen.

Hier ein paar Anregungen:

Haben Sie einen Dienstwagen und wenn ja für welchen Zweck nutzen Sie diesen privat?

Dürfen auch andere mit dem Dienstwagen fahren?

Fahren Sie in den Urlaub mit dem Dienstwagen, weil es günstiger ist?

Fahren Sie weitere Strecken mit dem Dienstwagen privat, obwohl es andere Alternativen gibt, die aber auf Grund der Opportunitätskosten höher wären?

Nutzen Sie auch andere Verkehrsmittel privat?

Fahren Sie mit dem Dienstauto zur Arbeit, egal wie weit der Weg ist oder würden Sie auch andere Verkehrsmittel in Betracht ziehen, soweit die Möglichkeit besteht?

Wie oft fahren Sie zur Arbeit im Monat?

Wurde Ihnen ein Steuermodell vorgeschrieben oder haben Sie sich selbst entscheiden können?

Welches Steuermodell verwenden Sie?

Haben Sie sich selbst für einen Dienstwagen entscheiden dürfen oder wurde er Ihnen vorgeschrieben?

Wurde Ihnen das Automodell vorgeschrieben?

Für welches Modell haben Sie sich entschieden?

Die Fragen sollen nur einen Anreiz geben und müssen nicht wörtlich genommen werden. Es handelt sich nur um eine Meinungseinholung. Im Anschluss ist ein Onlinefragbogen vorgesehen, der einen direkten Vergleich ermöglichen soll. Solltet Ihr nicht über einen Dienstwagen verfügen oder nicht privat nutzen können, sö wäre es ebenfalls interessant zu wissen, wie Ihr Euch zur Arbeit und in Eurer Freizeit fortbewegt.

Die Behauptung:

Dienstwagennutzer nehmen den Raum und die Umwelt anders wahr auf Grund Ihrer Vorteile gegenüber Personenkreisen, die eine ökonomische Verkehrsmittelpräferenz vornehmen müssen für Arbeits- und Freizeitwege.

Über Eure Meinungen würde ich mich sehr freuen.

Gerne könnt Ihr mir auch privat eine Mail zukommen lassen:

christophwinkels@gmx.net

Beste Grüße,

Christoph Winkels

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26 Antworten

Wie werde ich denn für meine Teilnahme entlohnt?

Und was soll umweltgerechter Abbau der Steuerprivilegien eigentlich sein?

 

ps Ohne meinen alltours sag ich GARNIX. :D

Lieber heiligerbimbam.

Du kommst hier ins Finanzierungforum mit einer Hausaufgabe und erwartest von uns Teilnahme?

Dazu noch mit kruden Behauptungen?

Was zahlst du denn so, wenn wir schon deine Arbeit machen?

:D

Ich bin jedenfalls nicht dabei. Ich nehme meine Umwelt genau so wahr wie meine Frau.

Themenstarteram 24. November 2011 um 15:22

Naja, noch geht es ja noch nicht um eine Teilnahme. Eine Belohnung ist vorgesehen, wenn ich den Fragebogen online gestellt habe und der dann auch beantwortet wird. Hier ist eigentlich nur mal allgemein etwas gefragt.

Um es mal auf den Punkt zu bringen:

Wer sein Dienstwagen privat nutzen darf und das ausgiebig tut, der steigert seinen geldwerten Vorteil. Es lohnt sich umso mehr man fährt. Das allein ist aber nur die halbe Wahrheit. Es lohnt sich zudem, je nach Einkommen, teure und spritfressende Fahrzeuge als Dienstwagen zu fahren. Dies ist soweit belegt. Jedes Jahr werden 60% aller Neuzulassungen gewerblich gemeldet. 60% davon sind Dienstwagen. 70% davon sind Autos der gehobenen Mittel- bis Luxusklasse. Das heißt viel CO2. Wir sprechen von 2,5 Mio. privat nutzbare Dienstwagen. 1,75 Mio. sind also dicke Schlitten, die statistisch innerhalb von 4 Jahren auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen.

Was heißt das?

Das ist nicht gut für die Klimabilanz und fördert mehr Straßenverkehr.

Was tun?

So versteuern das die Steuerprogression greifen kann bei "schlechten" Autos und nicht wie bisher mit steigendem Einkommen eine Steuerregression stattfindet.

Wessen Aufgabe ist das?

Nicht meine.

Was will ich?

Ich will wissen, ob Dienstwagen privat wirklich so verschwenderisch genutzt werden und ob bei den Entscheidungen für ein Auto oder Steuermodell nur ökonomisch oder aber auch ökologisch gedacht wird (das mein ich wertfrei). Wie wird der Wagen also privat genutzt? Hängt das auch davon ab, wo man wohnt? Versucht man diesen maximal auszulasten oder lässt man den einfach stehen, weil man einfach vielleicht auch keine Lust hat mehr zu fahren.

Das wars erstmal an Input...

VG

Themenstarteram 24. November 2011 um 15:24

Wenn das nur Behauptungen sind, warum?

Spritfressende dicke Schlitten gibt es meines Wissens nicht, die Rentiere nehmen nämlich nur Heu.

Bei der Nutzung der Dienstwagen kommt es auch auf die spezielle Regelung drauf an, gibt es eine Tankkarte, werden Reparaturen Wartung übernommen etc. Die meisten Menschen fahren sowieso nicht aus Spaß, sondern weil sie müssen.

Die Privilegien wurden doch eh schon deutlich gestrichen. Für Freiberufler mit Schreibtischjob ist das Absetzen eigentlich nicht mehr möglich (oder sollte nicht mehr möglich sein). Und das Führen eines Fahrtenbuches ist auch nicht lustig. Außerdem lohnt sich eigentlich nur noch ein Neuwagenkauf, wegen der 1%-Regel.

Also nach meiner Meinung sollten jetzt endlich mal die Steuern gesenkt werden. Gut wäre eine Senkung des 1. Spitzensteuersatzes bzw. eine deutliche Abflachung, die gleichmäßig bis zum 2. Spitzensteuersatz geht.

Sein KFZ für die private Nutzung soll sich jeder dann ohne "Privilegien" kaufen. Jedenfalls bei Schreibtischtätern.

Bei Handwerkern und dgl. kann zB eine Pauschale für die private Nutzung angesetzt werden. Beispielsweise 30%.

1) Kassiert der Staat durch die Mineralölsteuer und die Umsatzsteuer bei den Spritschluckern sowieso mehr Steuern als bei den sparsamen Autos. Soll da jetzt noch doppelt abkassiert werden?

2) Stelle ich hiermit einen Antrag auf weitere Steuergerechtigkeit. In die Steuertabelle ist die Arbeitszeit in der das Einkommen erzielt wird mit zu berücksichtigen. Ich habe in 2010 im Durchschnitt 70 Wochenstunden mit der Arbeit verbracht, hinzu kommen ca. 12 Stunden für die Fahrten zum und vom Büro. Ich empfinde es als total ungerecht, dass ich den gleichen Steuersatz habe wie andere, die das gleiche Geld wie ich in der Hälfte der Zeit verdienen. :mad: :mad: :mad:

3) Beantrage ich Zinseinkünfte mit 80% zu besteuern, das Geld wir vorsätzlich dem Wirtschaftskreislauf entzogen, diese elendige Konsumverweigerung schwächt die Wirtschaft und vernichtet damit Arbeitsplätze. :rolleyes:

 

@Mods

Prüft doch mal. ob "heiligerbimbam" nicht von der gleichen IP postet wie "zasterhaster".

Ich hab da so eine Vermutung. :D :D

Themenstarteram 24. November 2011 um 17:17

Um es nochmal zu verdeutlichen. Es handelt sich nicht um meine Annahme oder Meinung.

Das ist eine kurze Zusammenfassung hiervon: http://www.foes.de/pdf/2011_Firmenwagenbesteuerung_kurz.pdf

In Kurzfassung so: http://www.die-klima-allianz.de/.../...nspapier-Firmenwagen_062011.pdf

Bei einer empirischen Erhebung (die hier gar nicht stattfinden soll) gilt es ein Behauptung aufzustellen, die entweder belegt oder wiederlegt wird.

Zur Meinungseinholung habe ich mich hier angemeldet, um Dienstwageninhaber anzusprechen. Was könnte mein Ergebnis sein?

Ergebnis 1: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto übermäßig privat und zur Arbeit

Ergebnis 2: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto genauso wie ein Privatauto

Ergebnis 3: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto weniger als andere ihr Privatauto privat und zur Arbeit

Wissenschaft hat keine Meinung (hat sie in der Regel schon, sollte sie nur nicht). Ich will wissen, ob das Nutzungsverhalten, dass durch die Steuerprivilegien anscheinend verzerrt wird, auch wirklich so sehr abweicht von Personenkreisen mit Privatauto.

Ich hatte mir erhofft ein paar ernste Antworten zu bekommen. Von mir aus auch anonym. In zufälligen Gesprächen hatten mir Dienstwageninhaber z.B. erzählt, dass sie alles mit dem Auto fahren, egal wohin egal wie weit. Auch wenn es eine andere Alternative gäbe, die gegenüber einem Privatauto sogar vielleicht günstiger wäre. Ist klar was gemeint ist?

Zitat:

Original geschrieben von heiligerbimbam

Ergebnis 1: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto übermäßig privat und zur Arbeit

Ergebnis 2: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto genauso wie ein Privatauto

Ergebnis 3: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto weniger als andere ihr Privatauto privat und zur Arbeit

Ergebnis 1 ist doch für alle Schreibtischtäter schon bekannt. Für die ist der Firmenwagen eher ein Bonus. Die "dienstliche" Nutzung besteht hauptsächlich in der Fahrt zur Arbeit und die ist quasi auch privat. Für Vertriebler ist das Ergebnis aber falsch. Hier solltest Du bei Deiner Diplom- oder Forschungsarbeit differenzieren.

Ergebnis 2 stimmt wohl meist. Allerdings geht man mit einem 3-Jahre Dienst-Leasingauto möglicherweise nicht ganz so sorgfältig um.

Ergebnis 3 stimmt wohl nicht. Wieso sollten Dienstwageninhaber ihr Auto "weniger" nutzen, wenn sie die (meisten) Kosten vom AG bezahlt bekommen?

Zitat:

Original geschrieben von heiligerbimbam

 

Zur Meinungseinholung habe ich mich hier angemeldet, um Dienstwageninhaber anzusprechen. Was könnte mein Ergebnis sein?

Ergebnis 1: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto übermäßig privat und zur Arbeit

Ergebnis 2: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto genauso wie ein Privatauto

Ergebnis 3: Dienstwageninhaber nutzen das Dienstauto weniger als andere ihr Privatauto privat und zur Arbeit

Wissenschaft hat keine Meinung (hat sie in der Regel schon, sollte sie nur nicht). Ich will wissen, ob das Nutzungsverhalten, dass durch die Steuerprivilegien anscheinend verzerrt wird, auch wirklich so sehr abweicht von Personenkreisen mit Privatauto.

Ich hatte mir erhofft ein paar ernste Antworten zu bekommen. Von mir aus auch anonym. In zufälligen Gesprächen hatten mir Dienstwageninhaber z.B. erzählt, dass sie alles mit dem Auto fahren, egal wohin egal wie weit. Auch wenn es eine andere Alternative gäbe, die gegenüber einem Privatauto sogar vielleicht günstiger wäre. Ist klar was gemeint ist?

Ist doch logisch, daß Dienstwagen verstärkt gefahren werden (z.B. in der Freizeit als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln), da sie ja ohnehin pauschal und schmerzhaft hoch besteuert werden. Ich zahle derzeit rund 4.000 Euro Steuern p.a. für einen 5 Jahre alten Mittelklassewagen, der dann natürlich auch bewegt werden "muß". Im nachhinein ärgere ich mich manchmal, nur den relativ sparsamen Vierzylinder mit 200PS angeschafft zu haben, der V8 hätte wenigstens etwas höhere laufende Unterhaltskosten. ;-)

Nur: Man sollte hier nicht Ursache und Wirkung verwechseln! Kern des Problems ist die viel zu hohe Pauschalversteuerung, diese treibt ein verzerrtes Nutzungsprofil. Begriffe wie "Steuerprivileg" o.ä. sollte man in diesem Zusammenhang meiden. Empfehlung: 1% Regel auf 0,2% senken, dann bleiben die ganzen Dienstwagen viel öfter in der Garage stehen; das sollte ein kluger Jungforscher mal durchrechnen, ich bin ja nur der gemolkene Spitzensteuerzahler und erlaube mir kein neutrales Urteil in eigener Sache :-)

Eine Umweltbelastung durch teure Luxusautos sehe ich übrigens nicht: Die gleiche Kaufkraft für Anschaffung und Unterhalt des KFZ in Flugtickets für Fernreisen umgesetzt, ergäbe eine viel höhere CO2 Belastung (für diejenigen, die an die Klimakatastrophenreligion glauben)

Oliver

Das ist dann aber ein teurer Mittelklassewagen.

4.000 Euro Steuern pro Jahr = 333,34 Euro pro Monat. Bei einem Grenzsteuersatz von 42% ergibt das einen Bruttobetrag von 793,67 Euro, also hat der Mittelklassewagen 79.367 Euro gekostet. :rolleyes:

(Ich habe die Runderei jetzt mal weggelassen, die 4.000 Euro ´sind ja wahrscheinlich auch nur "rund")

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Das ist dann aber ein teurer Mittelklassewagen.

4.000 Euro Steuern pro Jahr = 333,34 Euro pro Monat. Bei einem Grenzsteuersatz von 42% ergibt das einen Bruttobetrag von 793,67 Euro, also hat der Mittelklassewagen 79.367 Euro gekostet. :rolleyes:

(Ich habe die Runderei jetzt mal weggelassen, die 4.000 Euro ´sind ja wahrscheinlich auch nur "rund")

in deiner rechnung hast du die besteuerung der entfernung zur arbeitsstätte nicht betrachtet - ich vermute mal, dass sie bei ihm zum tragen kommt.

Das hatte ich mit "Rundungen" gemeint, aber er müsste schon ganz schön weit fahren für nen Mittelklassewagen. Und dann rechnet es sich schon wieder. :D

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Das hatte ich mit "Rundungen" gemeint, aber er müsste schon ganz schön weit fahren für nen Mittelklassewagen. Und dann rechnet es sich schon wieder. :D

naja unter runden fällt das ja wohl nicht ;)

bei einem angenommenen listenpreis von 40000€ und 30km zur arbeit wären hier 400€ + 360€ = 760€ monatlich zu versteuern.

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