Umfrage Tempolimit--> ja oder nein?

Tempolimit ja oder nein

Hallo,

ich möchte mal dieses Thema mit einer Umfrage verknüpfen....generelles Tempolimit auf Autobahnen ja oder nein??

Da ich als Threadersteller keine Meinung vorgeben will,werde ich meine Position dazu in einem separaten Post schreiben....auf gehts😉

Ich bitte dabei um sachliche Postings zum Topic und keine Streitereien zu diesem durchaus kontrovers diskutierten Thema...

Grüße Andy

MT-Moderation

***Das Thema wurde geschlossen***

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Tempolimit ja oder nein

Hallo,

ich möchte mal dieses Thema mit einer Umfrage verknüpfen....generelles Tempolimit auf Autobahnen ja oder nein??

Da ich als Threadersteller keine Meinung vorgeben will,werde ich meine Position dazu in einem separaten Post schreiben....auf gehts😉

Ich bitte dabei um sachliche Postings zum Topic und keine Streitereien zu diesem durchaus kontrovers diskutierten Thema...

Grüße Andy

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Hallo

Tempolimit-wozu?

Zunächst kann man heute aus verschiedensten Gründen eh kaum schneller als 130km/h fahren

Notorische Raser lassen sich nicht von Schildern bremsen

Ausserdem spielen Hochgeschwindigkeitsunfälle kaum eine Rolle, Befürworter wollen dies mit zu hoher bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit verwechseln. Ein großer Unterschied

Unter Umweltaspekten sollte man zuerst den Verzehr hartgekochter Eier verbieten. Dann würden die Leute weniger furzen. Ein weit aus effektiverer Beitrag als ein generelles Tempolimit.

Auch interessant finde ich folgendes:

Egal wo, oder in welcher Form ein Problem im Straßenverkehr besteht (als beispiel nehme ich mal die Überlastung der B19 im allgäu) ist der erste "Lösungsansatz" sämtlicher Parteien Links der Mitte... na... was wohl? genau! Tempolimit! das forderte die SPD vor ort.

Ich weis ja nciht wie ihr das seht, aber ohne ein Problem genauer zu studieren finde ich dieses Verhalten irrational (=Dumm) das sobald es im Straßenverkehr ein Problem besteht reflexartig "Tempolimits" geschriehen wird. (an der Betreffenden stelle ist die B19 praktisch eine Landstraße und es gilt schon Tempo 70)

auch die Holländer denken um-->http://www.aachener-zeitung.de/.../detail.php?...

wer hätte das gedacht😛

mfg Andy

Zitat:

Original geschrieben von andyrx


auch die Holländer denken um-->http://www.aachener-zeitung.de/.../detail.php?...

wer hätte das gedacht😛

mfg Andy

Interessant ist allerdings der deutlich aus der Ecke der Limitierer kommende Beitrag der AZ!

Deren tendenziöse Informtion, die typisch für unseriöse Presse, Nachricht und Komentar zur Nachricht vermischt, weist aber auf etwas interessantes hin:

Zitat:"

Ein weiterer Aspekt: Kürzere Reisezeiten aufgrund theoretisch höherer Geschwindigkeiten führen zu einer steigenden Attraktivität der Autobahn. Die Folge: Der Verkehr nimmt zu, der Geschwindigkeitszuwachs und der Zeitgewinn schrumpfen, und am Ende ist alles fast wieder wie vorher."

Damit haben wir aus der Ecke der Limitierer, hier eindeutig seitens der AZ, eine unfreiwillige Bestätigung dafür, daß im hier zulässigen Umkehrschluß, damit bei geringerer Aktraktivität der Autobahn, wie z.B. durch ein aTL, der Zeitgewinn (..bei nicht fixem aTL) schrumpft und damit mehr Verkehr auf den ohnehin schon überlasteten Non-AB-Strecken gebracht wird. Damit in den Verlagerungsstrecken und deren Städte und Gemeinden insbesondere die Kindergarten- und Schulkinder und ältere Leute mit noch mehr Verkehr, noch mehr gefährdet werden! Daß damit auf den durch ein Limit interessnt gewordenen Verlagerungsstrecken nicht nur mehr Gefährdungen, sondern tatsächlich auch mehr Unfälle resultieren!
Die entsprechenden Hochrechnungen habe ich bereits vor einiger Zeit hier dargestellt. Ich habe Zahlen in der Größenordnung von um die 300 zusätzlichen Verkehrstoten infolge eines aTLs in Erinnerung!

Wo bleibt eigentlich der empörte Aufschrei der Aachener Zeitung, angesichts der bewussten Gefährdung von Menschen durch die Einführung eines aTLs?

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von wolf24


Interessant ist allerdings ...

... auch folgender Aspekt, den ich vorsichtshalber nicht zitiert habe:

Zitat:

Original geschrieben von Aachener Zeitung


.. nachdem eine Studie des Verkehrsministeriums bei Tempo 130 von drei bis sieben zusätzlichen Toten und 17 bis 34 zusätzlichen Schwerverletzten pro Jahr auf den Autobahnen ausgeht.

Dieses Risiko könne aber durch ein Bündel zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen weitgehend eliminiert werden, zum Beispiel längere Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen oder zusätzliche Leitplanken. Die Kosten: Bis 2014 rund 100 Millionen Euro, danach bis 2018 noch einmal rund 40 Millionen Euro.

Zitat:

Original geschrieben von wolf24



Zitat:

Original geschrieben von andyrx


auch die Holländer denken um-->http://www.aachener-zeitung.de/.../detail.php?...

wer hätte das gedacht😛

mfg Andy

Interessant ist allerdings der deutlich aus der Ecke der Limitierer kommende Beitrag der AZ!
Deren tendenziöse Informtion, die typisch für unseriöse Presse, Nachricht und Komentar zur Nachricht vermischt, weist aber auf etwas interessantes hin:
Zitat:"Ein weiterer Aspekt: Kürzere Reisezeiten aufgrund theoretisch höherer Geschwindigkeiten führen zu einer steigenden Attraktivität der Autobahn. Die Folge: Der Verkehr nimmt zu, der Geschwindigkeitszuwachs und der Zeitgewinn schrumpfen, und am Ende ist alles fast wieder wie vorher."

Damit haben wir aus der Ecke der Limitierer, hier eindeutig seitens der AZ, eine unfreiwillige Bestätigung dafür, daß im hier zulässigen Umkehrschluß, damit bei geringerer Aktraktivität der Autobahn, wie z.B. durch ein aTL, der Zeitgewinn (..bei nicht fixem aTL) schrumpft und damit mehr Verkehr auf den ohnehin schon überlasteten Non-AB-Strecken gebracht wird. Damit in den Verlagerungsstrecken und deren Städte und Gemeinden insbesondere die Kindergarten- und Schulkinder und ältere Leute mit noch mehr Verkehr, noch mehr gefährdet werden! Daß damit auf den durch ein Limit interessnt gewordenen Verlagerungsstrecken nicht nur mehr Gefährdungen, sondern tatsächlich auch mehr Unfälle resultieren!
Die entsprechenden Hochrechnungen habe ich bereits vor einiger Zeit hier dargestellt. Ich habe Zahlen in der Größenordnung von um die 300 zusätzlichen Verkehrstoten infolge eines aTLs in Erinnerung!

Wo bleibt eigentlich der empörte Aufschrei der Aachener Zeitung, angesichts der bewussten Gefährdung von Menschen durch die Einführung eines aTLs?

Vielmehr als irgendwelche Limits dürfte aber die Verkehrsdichte eine Rolle bei der Umfahrung spielen. Und die leute, die heute auf Landstraßen vernünftig fahren würden es sogar bei einer erwiesenen Verlagerung durch ein ATL tun, diejenigen die heute Staus umgehen und dabei viel zu schnell auf Landstraßen fahren würden es genauso zukünftig tun.

Vergleichen mit Tempo 130 auf der AB ist die Anzahl der sonstigen Überlandstrecken, die wirklich als Alternative dienen können doch sehr gering. Auf den Strecken wo es sich lohnen kann sie zu nehmen wird man heute schon Verlagerungsverkehr finden, daher dürfte eine Zunahme sich in Grenzen halten. Man muß eben im Hinterkopf behalten daß die Durchschnittsgeschwindigkeit in D eh schon auf irgendetwas zwischen 120 und 130 eingependelt hat. Die Masse fährt eben nicht viel schneller und würde eben auch nicht die AB verlassen bei ATL.

Mag sein daß es leute gibt, die auch auf der Landstraße immer deutlich mehr als tempo 100 fahren unnd ggf. Vorteile rausfahren können. Für eine objektive Betrachtung von Sicherheitaspekten darf man die aber nicht ran ziehen.

Aber um es konkret zu machen, nenne mir mal ein paar Strecken auf denen man verglichen mit Tempo 130 auf der AB NACHGEWIESEN Zeit sparen kann. Natürlich bei Befolgung aller Spielregeln.

Zitat:

Original geschrieben von webbjoern



Zitat:

Original geschrieben von wolf24


Interessant ist allerdings der deutlich aus der Ecke der Limitierer kommende Beitrag der AZ!
Deren tendenziöse Informtion, die typisch für unseriöse Presse, Nachricht und Komentar zur Nachricht vermischt, weist aber auf etwas interessantes hin:
Zitat:"Ein weiterer Aspekt: Kürzere Reisezeiten aufgrund theoretisch höherer Geschwindigkeiten führen zu einer steigenden Attraktivität der Autobahn. Die Folge: Der Verkehr nimmt zu, der Geschwindigkeitszuwachs und der Zeitgewinn schrumpfen, und am Ende ist alles fast wieder wie vorher."

Damit haben wir aus der Ecke der Limitierer, hier eindeutig seitens der AZ, eine unfreiwillige Bestätigung dafür, daß im hier zulässigen Umkehrschluß, damit bei geringerer Aktraktivität der Autobahn, wie z.B. durch ein aTL, der Zeitgewinn (..bei nicht fixem aTL) schrumpft und damit mehr Verkehr auf den ohnehin schon überlasteten Non-AB-Strecken gebracht wird. Damit in den Verlagerungsstrecken und deren Städte und Gemeinden insbesondere die Kindergarten- und Schulkinder und ältere Leute mit noch mehr Verkehr, noch mehr gefährdet werden! Daß damit auf den durch ein Limit interessnt gewordenen Verlagerungsstrecken nicht nur mehr Gefährdungen, sondern tatsächlich auch mehr Unfälle resultieren!
Die entsprechenden Hochrechnungen habe ich bereits vor einiger Zeit hier dargestellt. Ich habe Zahlen in der Größenordnung von um die 300 zusätzlichen Verkehrstoten infolge eines aTLs in Erinnerung!

Wo bleibt eigentlich der empörte Aufschrei der Aachener Zeitung, angesichts der bewussten Gefährdung von Menschen durch die Einführung eines aTLs?

Vielmehr als irgendwelche Limits dürfte aber die Verkehrsdichte eine Rolle bei der Umfahrung spielen. Und die leute, die heute auf Landstraßen vernünftig fahren würden es sogar bei einer erwiesenen Verlagerung durch ein ATL tun, diejenigen die heute Staus umgehen und dabei viel zu schnell auf Landstraßen fahren würden es genauso zukünftig tun.

Vergleichen mit Tempo 130 auf der AB ist die Anzahl der sonstigen Überlandstrecken, die wirklich als Alternative dienen können doch sehr gering. Auf den Strecken wo es sich lohnen kann sie zu nehmen wird man heute schon Verlagerungsverkehr finden, daher dürfte eine Zunahme sich in Grenzen halten. Man muß eben im Hinterkopf behalten daß die Durchschnittsgeschwindigkeit in D eh schon auf irgendetwas zwischen 120 und 130 eingependelt hat. Die Masse fährt eben nicht viel schneller und würde eben auch nicht die AB verlassen bei ATL.

Mag sein daß es leute gibt, die auch auf der Landstraße immer deutlich mehr als tempo 100 fahren unnd ggf. Vorteile rausfahren können. Für eine objektive Betrachtung von Sicherheitaspekten darf man die aber nicht ran ziehen.

Aber um es konkret zu machen, nenne mir mal ein paar Strecken auf denen man verglichen mit Tempo 130 auf der AB NACHGEWIESEN Zeit sparen kann. Natürlich bei Befolgung aller Spielregeln.

Jetzt muss ich wiedersprechen.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit hat sich bei 120 bis 130 eingependelt.

Da sind aber auch die Limitstrecken miteingerechnet.

80 Zonen , 100 Zonen und 120 Zonen

Die senken den Durchschnitt gewaltig.

Aber bitte nicht davon sprechen das die meisten bei freier Strecke sowieso nur 120 oder 130 fahren.

Ja die gibt es auch, nur erreichen die keine Durchschnitt von 120 oder 130.

Um den zu erreichen musst du schon länger 160 plus fahren sonst wird das nichts mit einem Schnitt von 120 oder 130.

Zitat:

Original geschrieben von nixfuerungut



Zitat:

Original geschrieben von wolf24


Interessant ist allerdings ...

... auch folgender Aspekt, den ich vorsichtshalber nicht zitiert habe:

Zitat:

Original geschrieben von nixfuerungut



Zitat:

Original geschrieben von Aachener Zeitung


.. nachdem eine Studie des Verkehrsministeriums bei Tempo 130 von drei bis sieben zusätzlichen Toten und 17 bis 34 zusätzlichen Schwerverletzten pro Jahr auf den Autobahnen ausgeht.

Dieses Risiko könne aber durch ein Bündel zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen weitgehend eliminiert werden, zum Beispiel längere Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen oder zusätzliche Leitplanken. Die Kosten: Bis 2014 rund 100 Millionen Euro, danach bis 2018 noch einmal rund 40 Millionen Euro.

AD 1: Plus 3 - 7 zusätzlichen Toten auf den Autobahnen vielleicht, wobei mir allerdings diese Studie nicht bekannt ist. Die AZ nennt die genaue Quelle nicht.

AD 2: Rund 250-300 Verkehrstote hingegen bei Einführung eines aTLs auf den Non-AB-Strecken mehr.

AD 3: Was nützt eine, falls überhaupt zutreffende Verringerung von tödlich Verletzten auf einem Teil, den der Autobahnen, wenn andererseits eine zwischen 40 - 100 fache Steigerung außerhalb der Autobahnen stattfindet?

Das Unterschlagen der wahrscheinlichen, negativen Konsequenzen ist für mich ziemlich bösartige, verwerfliche Manipulation!

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von turbocivic


ein gen.tl. auf bundesdeutschen schnellstrassen ist das perfekte mittel, um das eigene volk noch mehr zu degradieren und um durchreisende auszunehmen. sicherheitsrelevanz - keine.
bzw. bestenfalls keine.
Kommt immer drauf an wie man gestrickt ist, ich persönlich würde nicht im Traum dran denken mich degradiert zu fühlen. Das liegt vermutlich daran das das Leben wesendlich sinnvollere Dinge zu bieten hat welche mir in Deutschland möglich sind.

lass dir gratulieren - schön, dass dein "deutschland" innerhalb eines 150km-radius um dein haus herumliegt, so dass ein (umgesetztes) gen.tl. tatsächlich keine auswirkungen auf dein "leben" nehmen kann. aber "wesentlich sinnvollere dinge" - was denn - das rumgetrolle im forum, von wegen "ich bin nicht pro tl, nein, ich doch nicht"?

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von letzterlude


Wenn nun pathologisch obrigkeitshörige Untertanprototypen und regelerotische Kleingeister sich nach einer Rundumbevormundung sehnen, so mögen sie dies bitte in der autoritär geführten Kleingartenkolonie ihres Vertrauens ausleben und nicht den geistig gesunden Teil der Bevölkerung im Strassenverkehr mit ihren Neigungen belästigen...

Gut das ich inzwischen immer herzlich lache über Deine immer wiederkehrenden geistigen Ergüsse.

Besonders gut war heute "...den geistig gesunden Teil der Bevölkerung...".😁

also ist dieser teil der bevölkerung - im gegensatz zur aussage des luden - ungesund? deutlicher, mein lieber DD, geht's eigentlich noch kaum. kleiner tipp meinerseits - bevor du mit der sinnvollen aufgabe der massenbekehrung fortfährst, belege erstmal einen deutschkurs. eigenDlich, wesenDlich - ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der die elementare grammatik seiner eigenen muttersprache nicht beherrscht, ein mehr oder weniger objektives weltbild haben soll - wie soll das gehen?

Zitat:

Original geschrieben von wolf24


AD 1: Plus 3 - 7 zusätzlichen Toten auf den Autobahnen vielleicht, wobei mir allerdings diese Studie nicht bekannt ist. Die AZ nennt die genaue Quelle nicht.
AD 2: Rund 250-300 Verkehrstote hingegen bei Einführung eines aTLs auf den Non-AB-Strecken mehr.

..
Das Unterschlagen der wahrscheinlichen, negativen Konsequenzen ist für mich ziemlich bösartige, verwerfliche Manipulation!

AD 1: Natürlich nennt die AZ die Quelle.

AD 2: Ich dachte, in Holland haben sie schon ein TL? Korrigieren Sie mich, wenn ich irre ..

Was habe ich denn im Bezug auf obigen Artikel unterschlagen?

Denken Sie eigentlich erst, bevor Sie schreiben?

Zitat:

Original geschrieben von Krizzzzz


Auch interessant finde ich folgendes:

Egal wo, oder in welcher Form ein Problem im Straßenverkehr besteht (als beispiel nehme ich mal die Überlastung der B19 im allgäu) ist der erste "Lösungsansatz" sämtlicher Parteien Links der Mitte... na... was wohl? genau! Tempolimit! das forderte die SPD vor ort.

Ich weis ja nciht wie ihr das seht, aber ohne ein Problem genauer zu studieren finde ich dieses Verhalten irrational (=Dumm) das sobald es im Straßenverkehr ein Problem besteht reflexartig "Tempolimits" geschriehen wird. (an der Betreffenden stelle ist die B19 praktisch eine Landstraße und es gilt schon Tempo 70)

Tatsächlich ein interessantes Phänomen.

Typisches linkes Denkmuster: TL fordern. Aber bitte nicht niedriger als der jeweilige Schreihals selbst gerne fährt.

Alles verbieten wollen, was anderen Spaß macht ist sehr populär in linken Kreisen.
Läßt sich beliebig auf andere Themenfelder ausdehnen:
*Flugverkehr reduzieren (aber bitte nicht deren Toskanaflüge)
*Zusatzsteuern auf ungesunde Lebensmittel (falls nicht selbst gerne solche verzehrt werden)
usw usw

Zitat:

Original geschrieben von nixfuerungut



Zitat:

Original geschrieben von wolf24


AD 1: Plus 3 - 7 zusätzlichen Toten auf den Autobahnen vielleicht, wobei mir allerdings diese Studie nicht bekannt ist. Die AZ nennt die genaue Quelle nicht.
AD 2: Rund 250-300 Verkehrstote hingegen bei Einführung eines aTLs auf den Non-AB-Strecken mehr.

..
Das Unterschlagen der wahrscheinlichen, negativen Konsequenzen ist für mich ziemlich bösartige, verwerfliche Manipulation!

AD 1: Natürlich nennt die AZ die Quelle.

AD 2: Ich dachte, in Holland haben sie schon ein TL? Korrigieren Sie mich, wenn ich irre ..

Was habe ich denn im Bezug auf obigen Artikel unterschlagen?

Denken Sie eigentlich erst, bevor Sie schreiben?

Du hast recht, ich denke erst, bevor ich schreibe! Du machst es anscheinend umgekehrt!😁

Die Angabe "Studie des Verkehrsministeriums" ist keine korrekte Quellenangabe. Es ist wahrscheinlich das holländische Verkehrsministerium. Könnte aber das deutsche sein, weil schließlich eine deutsche Zeitung berichtet.

Ob und auf was sich diese Studie genau bezieht ist jedoch ziemlich unklar. AB-VErkehr in Europa, NL, D, B, DK oder oder? Inwieweit sind die Schlußfolgerungen überhaupt auf deutsche Verhältnisse übertragbar? Und inwieweit wurden die veränderten Attraktivitäten zum AB oder Non-AB-Fahren berücksichtigt. Gibt es evtl. dann auf den Non-Aben unerwünschte Effekte der ARt, daß dort, weil Verkehr auf die ABen abgeflossen, plötzlich mehr gerast wird?

Was du unterschlagen hast? Nichts, denn du sagst ja nichts aus, also kannst DU ja auch nichts unterschlagen.
Ansonsten beantworte dir deine Frage selbst, schließlich hast du mir ja noch keine einzige, an Dich gestellte Frage jemals beantwortet!

Zitat:

Original geschrieben von wolf24


Was du unterschlagen hast? Nichts ...

Warum beschuldigen Sie mich dann einer "bösartigen und verwerflichen Unterschlagung bzw. Manipulation"? Warum beantworten Sie meine Fragen nicht?

Ich warte noch auf eine Erklärung zu Ihrem "AD 2" im Bezug auf den Artikel.

Zitat:

Original geschrieben von webbjoern



Zitat:

Original geschrieben von wolf24


Interessant ist allerdings der deutlich aus der Ecke der Limitierer kommende Beitrag der AZ!
Deren tendenziöse Informtion, die typisch für unseriöse Presse, Nachricht und Komentar zur Nachricht vermischt, weist aber auf etwas interessantes hin:
Zitat:"Ein weiterer Aspekt: Kürzere Reisezeiten aufgrund theoretisch höherer Geschwindigkeiten führen zu einer steigenden Attraktivität der Autobahn. Die Folge: Der Verkehr nimmt zu, der Geschwindigkeitszuwachs und der Zeitgewinn schrumpfen, und am Ende ist alles fast wieder wie vorher."

Damit haben wir aus der Ecke der Limitierer, hier eindeutig seitens der AZ, eine unfreiwillige Bestätigung dafür, daß im hier zulässigen Umkehrschluß, damit bei geringerer Aktraktivität der Autobahn, wie z.B. durch ein aTL, der Zeitgewinn (..bei nicht fixem aTL) schrumpft und damit mehr Verkehr auf den ohnehin schon überlasteten Non-AB-Strecken gebracht wird. Damit in den Verlagerungsstrecken und deren Städte und Gemeinden insbesondere die Kindergarten- und Schulkinder und ältere Leute mit noch mehr Verkehr, noch mehr gefährdet werden! Daß damit auf den durch ein Limit interessnt gewordenen Verlagerungsstrecken nicht nur mehr Gefährdungen, sondern tatsächlich auch mehr Unfälle resultieren!
Die entsprechenden Hochrechnungen habe ich bereits vor einiger Zeit hier dargestellt. Ich habe Zahlen in der Größenordnung von um die 300 zusätzlichen Verkehrstoten infolge eines aTLs in Erinnerung!

Wo bleibt eigentlich der empörte Aufschrei der Aachener Zeitung, angesichts der bewussten Gefährdung von Menschen durch die Einführung eines aTLs?

Vielmehr als irgendwelche Limits dürfte aber die Verkehrsdichte eine Rolle bei der Umfahrung spielen. Und die leute, die heute auf Landstraßen vernünftig fahren würden es sogar bei einer erwiesenen Verlagerung durch ein ATL tun, diejenigen die heute Staus umgehen und dabei viel zu schnell auf Landstraßen fahren würden es genauso zukünftig tun.

Vergleichen mit Tempo 130 auf der AB ist die Anzahl der sonstigen Überlandstrecken, die wirklich als Alternative dienen können doch sehr gering. Auf den Strecken wo es sich lohnen kann sie zu nehmen wird man heute schon Verlagerungsverkehr finden, daher dürfte eine Zunahme sich in Grenzen halten. Man muß eben im Hinterkopf behalten daß die Durchschnittsgeschwindigkeit in D eh schon auf irgendetwas zwischen 120 und 130 eingependelt hat. Die Masse fährt eben nicht viel schneller und würde eben auch nicht die AB verlassen bei ATL.

Mag sein daß es leute gibt, die auch auf der Landstraße immer deutlich mehr als tempo 100 fahren unnd ggf. Vorteile rausfahren können. Für eine objektive Betrachtung von Sicherheitaspekten darf man die aber nicht ran ziehen.

Aber um es konkret zu machen, nenne mir mal ein paar Strecken auf denen man verglichen mit Tempo 130 auf der AB NACHGEWIESEN Zeit sparen kann. Natürlich bei Befolgung aller Spielregeln.

Nun ganz einfach in meiner Region: Westpfalz (Region KL) > Landau-Karlsruhe. Als infolge einer ca. 6 km langen Baustelle zw. Grünstadt und Frankenthaler Kreuz auf 80 reduzierter Verkehr lief, klagten die Ortsgemeinden sowohl im Neustadter/Frankensteiner Tal als auch über Johanniskreuz Richtung Landau über massiv gestiegenen Verkehr. Bildchen und genaue Daten kannste dir selbst über x-beliebige Router, mit und ohne AB-Nutzung, selbst abrufen.

Und selbst in der Limitbibel "Rasen im Treibhaus" von Zängl, wird darauf verwiesen, daß ein aTL zu einem erheblichen Verlagerungsverkehr führt und damit dieser nicht so stark wird, vorgeschlagen das bisherige Non-AB-Limit von 100 auf 80 km/h zu senken! Im Gegensatz zu den passenden, entsprechend aufgebauschten Zahlen von Herrn Zängl, werden aber hier nicht mal Zahlen geliefert. Wenn wir also nur von einer 10 %igen Steigerung der Unfallzahlen auf den Verlagerungsstrecken ausgehen, kommen wir auf rund 300 Verkehrstote dort mehr!
Und zu ähnlichen Zahlen kommt auch der ADAC!

Wäre bestimmt ne nette Diplom- oder gar Doktorarbeit den genauen Umfang der Verlagerungsstrecken zu erfassen.

Zitat:

Original geschrieben von krebsandi



Zitat:

Original geschrieben von webbjoern


Vielmehr als irgendwelche Limits dürfte aber die Verkehrsdichte eine Rolle bei der Umfahrung spielen. Und die leute, die heute auf Landstraßen vernünftig fahren würden es sogar bei einer erwiesenen Verlagerung durch ein ATL tun, diejenigen die heute Staus umgehen und dabei viel zu schnell auf Landstraßen fahren würden es genauso zukünftig tun.

Vergleichen mit Tempo 130 auf der AB ist die Anzahl der sonstigen Überlandstrecken, die wirklich als Alternative dienen können doch sehr gering. Auf den Strecken wo es sich lohnen kann sie zu nehmen wird man heute schon Verlagerungsverkehr finden, daher dürfte eine Zunahme sich in Grenzen halten. Man muß eben im Hinterkopf behalten daß die Durchschnittsgeschwindigkeit in D eh schon auf irgendetwas zwischen 120 und 130 eingependelt hat. Die Masse fährt eben nicht viel schneller und würde eben auch nicht die AB verlassen bei ATL.

Mag sein daß es leute gibt, die auch auf der Landstraße immer deutlich mehr als tempo 100 fahren unnd ggf. Vorteile rausfahren können. Für eine objektive Betrachtung von Sicherheitaspekten darf man die aber nicht ran ziehen.

Aber um es konkret zu machen, nenne mir mal ein paar Strecken auf denen man verglichen mit Tempo 130 auf der AB NACHGEWIESEN Zeit sparen kann. Natürlich bei Befolgung aller Spielregeln.

Jetzt muss ich wiedersprechen.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit hat sich bei 120 bis 130 eingependelt.
Da sind aber auch die Limitstrecken miteingerechnet.
80 Zonen , 100 Zonen und 120 Zonen
Die senken den Durchschnitt gewaltig.
Aber bitte nicht davon sprechen das die meisten bei freier Strecke sowieso nur 120 oder 130 fahren.
Ja die gibt es auch nur erreichen die keine Durchschnitt von 120 oder 130.
Um den zu erreichen musst du schon länger 160 plus fahren sonst wird das nichts mit einem Schnitt von 120 oder 130.

Ist schon klar, natürlich ist V nicht = Schnitt. Bei 130 pendelt es sich je nach Umständen zwischen 90-110 ein.

Es gibt auch sicherlich keine genau Erhebung über dern Schnitt der in D auf der AB gefahren wird - wo wird schon bei genügend Fahrzeugen das tempo gemessen.

Gesetzt den Fall es geht um den echten Schnitt würden wenn man eine normale Verteilung zu Grunde legt eben recht viel um die 160 fahren, einige wenige deutlich drunter und eine weinige deutlich drüber.
Wäre das wirklich so würde ein ATL aber schon deutliche Auswirkungen auf den Gesamtkraftstoffverbrauch haben, denn bei den wenigsten Autos ist die Verbrauchsdifferenz zwischen 120 - 130 und 160 mit nur einem Liter zu handhaben. 25% schneller bedeuten nicht nur 25% Mehrverbrauch.

M.E. ist daher eher gemeint die meisten fahrzeuge bewegen sich mit der Momentangeschwindigkeit 120-130. Ist ja auch gar nicht anders möglich bei der Verkehrsdichte meistens. Auf den vielbefahrenen Routen in D würde ich auch eher einschätzen, daß die Masse um die 130 fährt, schon 160 deutlich weniger. Auf freieren Autobahnen kann es natürlich anders aussehen.
Und wenn 10.000 Autos um die 130 fahren, bräuchte man schon 1000 Autos mit der doppelten geschwindigkeit um das Mittel um etwas über 12 Kmh zu erhöhen.

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