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Umdrehungszahl schwangt im Leerlauf

Themenstarteram 21. Mai 2003 um 9:52

Hallo!

Hab mal wieder ein Problem mit dem Sierra Turnier, 2.0i DOHC, 85kw:

Wenn ich bei warmen Motor auskupple, fällt die Umdrehungszahl bis ca 350 Umdrehungen ab, der Motor geht fast aus, alles zittert. Dann fängt er sich wieder, pendelt ein paar mal zwischen 350-800, umd bleibt dann bei ca 800 stehen.

Beim Gasgeben, zieht der Motor einwandfrei hoch, kein Stotter, Stoplern oder ähnliches!

Im Kalten Zustand gibts ebenfalls keine Probleme!

Hat jemand eine Erklärung?

Vielen Dank für die Antworten!

ZRA

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12 Antworten
am 21. Mai 2003 um 19:13

Schön zu sehen dass ich nicht allein mit dem Problem dastehe =)

Habe das auch bei meinem Escort seit er letzte Woche in der Werkstatt zur Inspektion war. Was genau sie dort gemacht haben weiß ich nicht, auf jeden Fall neuen Ölfilter und neuen Luftfilter rein.

Danach ist das Problem zum ersten Mal aufgetreten, bin gleich wieder hin und die haben gemeint da sei irgend ein Ansauger (bezeichnung könnte ähnlich sein *g*) kaputt.

Nach dem Austauschen ging es aber gerade so weiter, sobald der Motor warmgelaufen ist gehts beim Auskuppeln so weit runter wie bei dir und fängt sich dann wieder langsam.

Von einigen hier im Forum habe ich den Tip bekommen dass es am Leerlaufregelventil liegen könnte. Da ich selbst keine Ahnung hab wie sowas aussieht und wo ich es finde hab ich das mal in der Werkstatt checken lassen, die meinen aber es sei alles ok.

Vielleicht kannst du da auch mal bei dir schauen.

Ansonsten hoff ich auch dass hier noch ein paar Antworten kommen =)

am 24. Mai 2003 um 12:16

klemmt mal versuchsweise die Lambasonde ab, kann an sein das selbige defeckt !

Gruß

Jürgen

am 24. Mai 2003 um 15:00

1.)DSrosselklappengehäuse und Leerlaufsteller mit Btremsenreiniger reinigen und mit Multiöl etwas schmieren.

2.)Flammrohr auf Riß an innerer Schweißnaht prüfen. Auspuffkrümmerdichtung und Flammrohrdichrtung prüfen.

3.)Lambdasonde austauschen.

4.)Drosselklappenpoti + MAP Sensor prüfen.

5.)innere Ventulfedern auf Bruch prüfen.

Die Software im Steuergerät verläßt sich sehr auf die Sonde und stellt die Meßwerte nicht in Frage.

Falls noch jemand diesen Thread verfolgt....

Bei meinem Escort habe ich diese Problem auch bemerkt..allerdings nur wenn ich zu Elektrischen Installationszwecken die Masse abgeklemmt und wieder angeklemmt habe (was die in der Werkstatt sicher auch gemacht haben).

Die Batterie scheint sich irgendwie zu entladen oder unregelmässig zu werden. Nach 20-30 km mit 3000-3500 U/min gefahren hat die LiMa die Batt scheinbar wieder gut erneuert und das Standgas bleibt brav bei 900 stehen.

 

Würde mich interessiern ob bei euch die Probleme noch auftauchen.

am 28. Mai 2003 um 19:42

Ich bin inzwischen über 1000km gefahren und habe die Probleme immer noch. War auch schon auf der Autobahn und hab ihn mal bisschen getreten, naja inzwischen hab ich mich damit abgefunden.

Mir kam es heute auch so vor als ob die Drehzahl nicht so weit runter geht wenn ich beim Auskuppeln nicht bremse. Also in Zukunft nicht mehr bremsen *g*

Themenstarteram 28. Mai 2003 um 22:07

Hallo!

Also meiner läuft wieder 1A. Hab ihn in eine Werkstatt gebracht, die haben alles Mögliche ausgebaut und gereinigt und alles wieder OK!

Woran es schließlich gelegen hat, kann ich (und die Werkstatt) auch nicht sagen.

Hat mich jedenfalls inklusive Ventildeckeldichtung +Kettenspanner 120€ gekostet.

MfG

ZRA

@Engee..:

Ja das stimmt allerings..wenn meiner noch in der Phase ist hilfts auszukuppeln und zu warten bis er sich fängt und dann erst bremsen..dann ändert sich an der Drehzahl auch nix mehr..

Aber bis ich die 120 euro investiere wirds wohl dauern, denn so oft klemm ich die Batt auch nicht ab :D

am 30. Mai 2003 um 9:11

Hallo an alle!

Habe seit längerem Probleme mit Ford Escort Bj. 1990, 105PS.

Das heisst wenn ich gefahren bin hat es etwas geruckelt und die 105PS waren so, als ob es weniger PS hatte. Ja dann war es immer komischer, Drehzahl schwankte, Power war einfach nicht da, bis vor 2Tagen, der Motor startet dann säuft es einfach ab, manchmal stottert der ganze Motor, wie als ob es auseinander bricht. Heute morgen kein Orgeln oder so, startet dann wieder absaufen etc. Dann habe ich ADAC angerufen, geguckt und siehe da, der Luftdruckmesser, das Thermostat ist defekt. Wenn man das obere Teil abzieht startet es sofort und fährt, wenn ich den Stecker wieder dran mache läuft der Motor unruhig und stirbt ab. Also ich nach Ford die bestellen es für morgen früh, mal sehen, manchmal sind es kleinigkeiten......................

Grüsse

burakiye

evtl. Leerlaufregulierventil

 

Hallo,

hatte die gleichen Probleme vor Jahren (oder warn`s Jahrzehnete :-) nach einer Insprektion an meinem damaligen Nissan Bluebird.

Der Händler stellte sich dumm und ich bin dann zur Schiedsstelle des KFZ - Handwerkes gegangen (kostenlos), die dem Händler klar nachgeiesen haben, dass dieser im Rahmen der INspektion das Leerlaufregulierventil vernudelt hatte.

Er hat sich diesem Schiedspruch zwar nicht unterworfen, als Fehleranalyse aber vielleicht hilfreich.

Gruß

Bommel

am 3. Juni 2003 um 23:21

Hallo Leute !

 

Ach eure Probleme kommen mir ja alle so sattsam bekannt vor ! *grins*

 

Wenn nach dem Auskuppeln die Drehzahl ab und an mal bis aufs absolute Minimum fällt, dann ist höchstwahrscheinlich ein kleines, beschissen simples Ventil defekt, das die Luftzufuhr in den Motorblock regelt. Wenn es nicht mehr schließt kann der Motor nämlich am Leerlaufregelventil vorbei Falschluft ziehen, was dann zu genau dem Effekt führt. Mit warmen Motor ist der Fehler bei mir dann verschwunden.

Wenn das Leerlaufregelventil selbst defekt ist äußert sich das anders : Motor mal im Stand und Leerlauf kurz weit hochjagen und dann schlagartig vom Gas gehen.... wenn dann die Drehzahl erstmal weit unter Standgas-Niveau (etwa 800min) sinkt (oder gar gleich ganz ausgeht) und sich dann erst wieder erholt, so ist das LLRV defekt.

Wenn es in Ordnung ist wird die Drehzahl nämlich schon knapp unter 2000min im Fallen abgefangen und dann einigermaßen langsam an Standgasniveau angenähert.

 

Wenn man die Batterie abgeklemmt hat und danach wieder wieder fährt, so sind die anpassungsfähigen Speicher im Motorsteuergerät noch leer und werden erst während der nächsten paar Kilometer wieder mit Daten gefüllt. Solange bis das geschehen ist "experimentiert" die Motorelektronik ganz gerne mit dem Motor herum um alle möglichen Betriebszustände durchzuspielen. Ist ganz normal...

 

Gruß, Marc

am 4. Juni 2003 um 15:38

Also ich habe einen neuen LUFTMASSENSENSOR eingebaut, gekauft bei Ford für 38,00€. Ich hatte ja mein Problem schon beschrieben. Als ich dann das Teil reingedreht habe und dann den Stecker noch reingemacht habe, lief es wieder unruhig und der Motor ging aus. Habe einfach den Stecker wieder rausgemacht den Luftmassenmesser drin gelassen und fahre so Auto. Ab und zu geht der Motor aus aber hat jetzt noch mehr POWER und ruckelt nicht mehr, wahrscheinlich bekommt der Motor jetzt mehr Sauerstoff. Ich werde nächste Woche mal die Elektronik checkenlassen. Könnte am Stecker liegen der Sensor ist neu, aber fährt auch ohne.

burakiye

kann zwar nicht helfen aber hab das Problem auch seit 1 Jahr, 94er Escort 1,6 16V.

Die Drehzahlschwankungen treten aber sehr sporadisch und immer im warmen Zustand auf. Sie schwankt dann 3-10s, der Motor stirbt fast ab, läuft dann normal weiter. Da er nicht ausgeht und ich trotzdem normal anfahren kann stört es mich nicht. Hauptsache es wird nicht schlimmer. Eine kostengünstige Lösung wär nicht, groß rumprobieren will ich aber nicht.

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