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Turbomotoren PFLEGE und KALTFAHREN

Themenstarteram 5. März 2004 um 10:54

hallo

habe mir vor einen A3 1.8T 180ps Quattro zu kaufen.erstmal ne frage und zwar ist der 180ps mototr verstärkt?da mehr leistung da ist und die teiele mehr beansprucht werden?oder sollte ich mir lieber denn 150ps kaufen aber da ichquattro will brauch ich die 30ps schon fast oder?

so nun noch was man liest immer turbomotoren kaltfahren.wie soll ich da s verstehen?bevor man das auto stehen lässt noch kurz im standgas laufenlassen und dann erst abstellen?und wie lange soll man das machen. gibts da irgendeine grundregel oder merkt man das irgendwie wann er "kaltgefahren" ist?

vielen dank

Mfg Wammerl

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von wodaso

....

- Motorprinzip: Dieselturbinen werden wegen der höheren Abgastemperatur und des gringeren Volumenstroms (Abgas und Frischluft) thermisch höher belastet als Lader bei Benzinmotoren

...

Umgekehrt, der Diesel hat die geringere Abgastemperatur als der Benziner, deshalb brauchen die Benzinerturbos eine längere Abkühlzeit.

 

 

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Ach was,Kaltfahren,wird alles übertrieben,man sollte höchstens bei längerer Vollgasfahrt den Motor etwas "Ruhe" gönnen,bevor man ihn abstellt.Im normalem Alltag ist das Kaltfahren unnötig,so heiß wird der Lader nicht bei normaler Fahrweise,eben nur bei längerer hohen Belastung.

Gruß

turbomotoren neuerer generation muss man nicht mehr so extrem warmfahren genauso wie ein sauger halt.

@nomei

Es geht ja nicht ums warmfahren, sondern ums "kaltfahren" :)

Ich schliesse mich wacken an. Im Alltagsbetrieb ist es nicht nötig, wenn man allerdings längere Zeit unter hoher Last unterwegs war, oder mal über die AB geflogen ist, sollte man ihn vor dem Abstellen ein paar Minuten im Stand laufen lassen, damit sich der Turbo etwas abkühlen kann und währenddessen noch mit Öl versorgt wird.

Beim Turbo können ja Drehzahlen um die 100.000 U/min auftreten, was man ja oft hört, ist wenn die Leute im Stand mal kurz richtig auf´s Gas treten und dann sofort den Motor abstellen. Dann muss der Turbo eben von voller Drehzahl auf 0 herunter - ohne Ölversorgung...

Gruß Jürgen

Da kann ich mich weitgehend anschließen - kaltfahren ist im normalen Alltagsbetrieb kaum noch notwendig.

Dennoch fördert es die Lebensdauer des Laders, wenn man nach hoher Belastung noch eine Weile mit niedrigen Drehzahlen fährt und/oder den Motor im Stand noch einige Minuten laufenlässt.

Der Knackpunkt dabei ist der Ölfilm im Hauptlager der Turbine. Das wird nämlich bei hoher Last extrem thermisch belastet (durch den Abgasstrom) und i.d.R. nur von der Ölzirkulation gekühlt. Wird der Motor dann abgestellt, staut sich eben im Lader (und damit im Lager) die Restwärme auf und dabei kann das drin befindliche Öl überhitzen und dabei verharzen (verkoken). Beim nächsten Start fehlen dann die Schmiereigenschaften und ein Lagerschaden in der Turbine ist fast vorprogrammiert. Beim Nachlaufenlassen wird das Öl weiterhin zirkuliert und gekühlt, sodass schon nach zwei, drei Minuten die Gefahr des Verharzens deutlich verringert wird.

Dazu hängt der Hitzestau auch noch von anderen Faktoren ab:

- Effizienz der Ölkühlung

- Einbaulage der Laders (im Luftstrom oder zwischen Motor und Spritzwand (2.5TDI)

- Motorprinzip: Dieselturbinen werden wegen der höheren Abgastemperatur und des gringeren Volumenstroms (Abgas und Frischluft) thermisch höher belastet als Lader bei Benzinmotoren

- Ölqualitär, etc. ...

In der Praxis merkst man von alledem recht wenig, hilfreich ist aber ein Ölthermometer: Ich hab meinen 180PS TDI nicht über 110°C Öl abgestellt - keine Probleme, auch wenn die Temperatur im Sommer bei Vollgas auf 130°C ansteigt: einfach die letzten Kilometer mit wenig Last kühlen lassen und dann im Stand noch eine Minute - gut ist.

Das geht einem schnell in Fleisch und Blut über, auch wenn es manchmal lästig ist, z.B. beim Tanken an der Autobahn. Aber die Technik hat sich mit langer Lebensdauer ohne Mucken bedankt ;)

Wie gesagt, wer nicht gleich neben der Autobahn wohnt, der kann bis zur Abfahrt Gas geben, bis zuhause normalisiert sich die Temperatur normalerweise wieder, gerade im Winter. Unterm Strich also kein Problem.

Übrigens, ich würde im A3 Quattro auch den 180PS Turbo nehmen; im Alltag werden die nämlich seltener voll gefordert wie die 150PS, zumal in der 'großen' Version bereits für bessere Kühlung gesorgt wird. Von daher also eher weniger Kaltfahren ;)

Kann mich meine Vorrednern nur anschliessen... bei diesem Thema geht es mehr um gewissen Situationen die man vermeiden sollte...

z.B. bei AB fahrten und Vollgas wenn du zum Beispiel dann an Rastplatz fährst und die Karre dann direkt ausmachst um eben zu Tanken oder anderes ... Gib einfach dem Auto nen Moment runterzufahren ... Denke man sollte es nicht übertreiben ^^ ... denke mal der Aspekt Warmfahren sollte man eher mit manchen nochmal diskutieren ^^ aber nicht hier

Gruss Andy

Zitat:

Original geschrieben von wodaso

....

- Motorprinzip: Dieselturbinen werden wegen der höheren Abgastemperatur und des gringeren Volumenstroms (Abgas und Frischluft) thermisch höher belastet als Lader bei Benzinmotoren

...

Umgekehrt, der Diesel hat die geringere Abgastemperatur als der Benziner, deshalb brauchen die Benzinerturbos eine längere Abkühlzeit.

 

 

Sind denn schon Ferien, wer holt denn solche alten Kamellen hier raus.....:rolleyes:

Bei den neuen TFSI Motoren braucht man mittlerweile nix mehr Kaltfahren, die haben eine Nachlaufregelung.

Aufgrund der höheren Abgastemperaturen bei Benzineren hängen hier die Turbolader oft auch noch an der Wasserkühlung. Wer hier noch eine moderne elektrische Wasserpumpe hat, braucht vor einem Hitzestau im gesamten Aggregat überhaupt keine Angst mehr zu haben.

Zitat:

Original geschrieben von wacken

Sind denn schon Ferien, wer holt denn solche alten Kamellen hier raus.....:rolleyes:

Medizinmänner, die können auch Tote wiederbeleben. :D

Zitat:

Original geschrieben von Pit 32

Aufgrund der höheren Abgastemperaturen bei Benzineren hängen hier die Turbolader oft auch noch an der Wasserkühlung. Wer hier noch eine moderne elektrische Wasserpumpe hat, braucht vor einem Hitzestau im gesamten Aggregat überhaupt keine Angst mehr zu haben.

Hi,

es stimmt das moderen Turbolader einen Nachlaufkühlung haben. Auch der 1,8T hat die schon soweit ich weiß.

Dennoch sollte man dem Turbo nach extremer Belastung eine kurze nachlaufphase gönnen. Bei Temperaturen von über 900° reicht die Wasserkühlund net um das Lager schnell genug runter zu kühlen. Sobald der Ölkreislauf zum stehen kommt reichen wenige Sekunden um das Motoröl zu verbrennen bzw. zu verkoken.

Es geht hier natürlich um Maximalbelastungen,also wenn man von der linken Spur auf der Bahn direkt auf den Parkplatz fährt oder nach einer Paßfahrt sollte man dem Motor immer noch etwas ruhe gönnen.

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

Auch der 1,8T hat die schon soweit ich weiß.

Hallo,

nicht alle.

 

Hab eigentlich immer nur 210/225 PS Motoren gesehen die eine haben.

 

 

Ich hab leider keine.

 

MFG 1781 ccm

Einen 5 1/2 Jahre alten Fred auszugraben.. mannomann.. :rolleyes:

Die "alten" 1.8T (210/225 PS) und 2.7T² hatte auch eine Kühlmittelnachlaufpumpe. Aber ob das bisschen (90°C) warmes Wasser die Stauwärme eines Turbos wegschaffen kann wage ich zu bezweifeln.

Schon mal jemand einen glühenden Eisenklumpen in kaltes wasser gehalten? Da dauert es schon bis der Kalt ist..

Ich lass meine beiden Freunde immer eine Minute nachlaufen. Und wenn ich auf der BAB bin, reduzier ich beim "5km Raststätte" Schild langsam das Tempo. Aber lass ihn richt im Schub rollen, weil dabei die Abgasteperaturen kurzzeitig noch mal ansteigen, weil keine Innenkühlung durch Kraftstoff.

Das Nachlaufen sollte man generell bei den Turbomotoren machen, da der Turbo selbst auch Wärme entwickelt, und mit Drehzahlen von bis zu 100t/min läuft, wenn man den Motor abstellt, ohne Ihn nachlaufen zu lassen riskiert man den Lader, aufgrund eines fehlenden Schmierfilms.

Im Leerlauf hat der Turbo schon Drehzahlen um die 10t/min. wenn man das ganze nochmal Steigert, und der Ölfilm abreißt (wird schließlich über die Ölpumpe, die mechanisch vom Motor angetrieben wird), werden die Lager sehr viel mehr besatet, auch wenn es Sinterlager sind, die etwas mehr aushalten, geben die irgendwann auf.

Der aktuelle 1.8 TFSI hat eine zusätzliche elektrische Wasserpumpe, die auch nach Abstellen des Motors weiter läuft. Gegen das Verkoken des Öles im glühend-heissen lader hilft das allerdings auch nicht wirklich die Welt, wohl eher um mittlere Temperaturen schneller abzukühlen. Aber wer fährt schon nach 20km bei Vmax direkt auf einen Rasthof, ohne vorher auszurollen? Dieses Ausrollen sollte doch schon die Temperaturen etwas herunterbringen, sodass die elektr. WaPu eventuell ausreicht, oder?

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